{"id":39601,"date":"2022-10-01T00:48:27","date_gmt":"2022-09-30T23:48:27","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39601"},"modified":"2022-10-03T13:32:33","modified_gmt":"2022-10-03T12:32:33","slug":"gastautor-prof-dr-peter-heilig-neuromagie-und-unfaelle-2-2-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-3-2-3-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39601","title":{"rendered":"Gastautor Prof. Dr. Peter Heilig: Der blinde Seher"},"content":{"rendered":"<p><strong>&nbsp;&nbsp; Der blinde Seher<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39603\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3.jpg\" alt=\"\" width=\"1915\" height=\"2544\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3.jpg 1915w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3-226x300.jpg 226w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3-768x1020.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/maske3-602x800.jpg 602w\" sizes=\"auto, (max-width: 1915px) 100vw, 1915px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><em>&#8222;So bin ich nichts denn andres als nach deinem Sinn ein Tor, jedoch voll Witzes deinen Erzeugern wohl&#8220;. Teiresias*<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><em>&nbsp;<\/em><em>&nbsp;<\/em><strong>&#8211; Teiresias (<\/strong>\u03a4\u03b5\u03b9\u03c1\u03b5\u03c3\u03af\u03b1\u03c2) habe die G\u00f6ttin Pallas Athene im Bade ersp\u00e4ht, berichtet die Mythologie. Geblendet wurde er daf\u00fcr zur Strafe. Auf die Bitten seiner Mutter, der Nymphe Chariklo, machte Athene ihm ein nobles Geschenk: die Vogelschau, das <em>Auspicium<\/em>. Seither verstand er trotz seiner Blindheit G\u00f6ttliche Zeichen zu deuten und das &#8218;<em>Omen<\/em> zu k\u00fcnden&#8216;. Sogar Odysseus &#8218;<em>der Listenreiche<\/em>&#8218;, hatte seine Dienste in Anspruch genommen &#8211; im sagenumwobenen Reich der Schatten.<\/p>\n<p>Zur Frau wurde Teiresias transformiert &#8211; nach einer anderen mythologischen Sage &#8211; und sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck verwandelt. Auf die Frage von Zeus und Hera, wem der gr\u00f6\u00dfere Liebesgenuss zufalle, antwortete er: <em>&#8222;Neun von zehn Anteilen der Frau&#8220;<\/em>. Hera blendete ihn daraufhin. Doch Zeus verlieh ihm die Gabe der Auguren (&#8218;<em>inner vision&#8216;<\/em>) und siebenfache Lebenszeit.&nbsp;<\/p>\n<p>Satire und Humor w\u00fcrzen manch mythologisches Hist\u00f6rchen. &#8218;Homerisches&#8216; Gel\u00e4chter erscholl immer wieder vom Olymp, aber auch Irdische am\u00fcsierten sich \u00fcber &#8218;klassische&#8216; Kom\u00f6dianten; die Gastgeber antiker Festivit\u00e4ten wollten ihre G\u00e4ste bei Laune halten und zum Lachen zu bringen: Hephaistos der Schmied, lie\u00df \u00fcber Aphrodite und Ares, nachdem er sie inflagranti ertappt hatte, ein kunstvoll gestaltetes Netz fallen. Diese und \u00e4hnliche Episoden erheiterten nicht nur G\u00f6tter des Olymp, sondern auch das Auditorium antiker Amphitheater. Die Griechischen Kom\u00f6dien erfuhren staatliche Unterst\u00fctzung &#8211; im Sinne von <em>&#8218;panem et circenses&#8216;<\/em>. In der Kom\u00f6die <em>Lysistrata <\/em>drohten Frauen sich so lange ihren M\u00e4nnern zu verweigern, bis diese den Kriege beendeten. Weibliche List spielt auch in einer weiteren Kom\u00f6die die Hauptrolle, in <em>&#8218;Frauen in der Volksversammlung&#8216;<\/em> (<em>\u1f18\u03ba\u03ba\u03bb\u03b7\u03c3\u03b9\u03ac\u03b6\u03bf\u03c5\u03c3\u03b1\u03b9<\/em>) des <em>Aristophanes, <\/em>unter dem Motto: Frauen an die Macht &#8211; im Sinne des Friedens.<\/p>\n<p>&#8218;Kurative&#8216; Wirkung durch die Katharsis <em>&#8218;philosophical purification&#8216; <\/em>(Plato) der Trag\u00f6die galt als Faktum in der Antike. Auch der Humor in Satire und Kom\u00f6die vertrieb damals nicht nur &#8218;die Laus, welche \u00fcber die Leber gelaufen war&#8216;, sie heilte dieses Organ, den &#8218;Sitz der Gef\u00fchle&#8216; vom Sauert\u00f6pfischen. Eine historische Episode dazu: Einem jungen Mann wurden Laxantien oder Purgativa verordnet &#8211; und einem in die Jahre gekommenen Herrn ein <em>&#8218;Diasatyrion&#8216;<\/em> (\u201e<em>a kind of Renaissance viagra\u201c<\/em>). Diese Medizinen wurden jedoch irrt\u00fcmlich vertauscht &#8211; zum allgemeinen Gaudium. Obwohl die Astrologie damals hoch im Kurs stand und allerh\u00f6chste Kriegsherren entscheidend beeinflusste, \u00fcbte die Satire Kritik an hochgelahrten Sterndeutern und am\u00fcsierte sich \u00fcber deren merkw\u00fcrdige Therapie- Empfehlungen, welche wom\u00f6glich noch mehr Unheil anrichteten als die Kunst antiker Quacksalber; wer den Schaden hat..<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39788\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh.jpg\" alt=\"\" width=\"1633\" height=\"1852\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh.jpg 1633w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh-265x300.jpg 265w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh-768x871.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeCh-705x800.jpg 705w\" sizes=\"auto, (max-width: 1633px) 100vw, 1633px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zur Blindheit des Teireisias: <em>&#8222;<\/em><em>\u00dcber seinen ungl\u00fcckseligen Zustand \u00e4u\u00dferte er niemals Unmut&#8220; , <\/em>er, welcher <em>&#8222;auch im Tode die Helligkeit des Geistes bewahrt hatte&#8220;. <\/em>Eine junge blinde Frau versichert ihren Lesern in einem bemerkenswerten Buch: <em>&#8222;Es mag f\u00fcr Nicht-Blinde unglaubw\u00fcrdig klingen, aber ich bin ganz sicher, dass ich gerade aufgrund dieses Unverm\u00f6gens die Welt auch im Bild wahrnehmen zu k\u00f6nnen &#8211; zu dem geworden, was ich bin. Ich habe nie mit meinem Schicksal gehadert&#8220; <\/em>(K. Hill). Ist dies ein bemerkenswerter Einzelfall? Nein, vielleicht eine Einladung und eine Zielvorstellung.<\/p>\n<p><em>Laus caecitatis &#8211;<\/em> das <em>Lob der Blindheit<\/em>, klingt befremdlich. Was an physischen F\u00e4higkeiten verloren gehe, werde ersetzt und \u00fcbertroffen durch geistige, innerliche Schau. Andere Sinne werden gesch\u00e4rft und weitere&nbsp; Perspektiven tun sich auf. Blinde Musiker, wie Ray Charles, Stevie Wonder oder Otto Lechner (<a href=\"http:\/\/ottolechner.at\/\">http:\/\/ottolechner.at\/<\/a>), blinde Philosophen und Schriftsteller sowie blinde Physiotherapeuten, <em>&#8218;die mit den H\u00e4nden sehen&#8216;<\/em>, belegen dies. Zu den musikalischen H\u00f6henfl\u00fcgen eines Otto Lechner dr\u00e4ngt sich unwillk\u00fcrlich die Assoziation <em>&#8218;Weltmeister&#8216; <\/em>auf.<\/p>\n<p>Blinde Kinder und Jugendliche brauchen mehr als nur wohlgemeinte Zuwendung. Und die Alten -? Sehst\u00f6rungen bis Blindheit, der Verlust anderer Sinne, Nachlassen k\u00f6rperlicher&nbsp; und geistiger F\u00e4higkeiten, des Ged\u00e4chtnisses, der Orientierung, der Handlungsf\u00e4higkeit werden zur Herausforderung f\u00fcr Angeh\u00f6rige und Pflegeberufe. Einf\u00fchlsam-intuitives Mit-Empfinden, behutsames Hineinhorchen und viel Geduld sind erforderlich. Auch Phantasie w\u00e4re ein wertvolles Desideratum beim Umgang mit Blinden oder Erblindeten. Nie sollte ein Blinder in die jeweils erforderliche Richtung geschoben oder gesto\u00dfen werden. Niemals darf &#8211; mit &#8218;falschem Mitleid&#8216; &#8211; &#8218;Salz in die Wunden&#8216;&nbsp; gestreut werden. Nur am Rande: Das Fremdwort <em>Empathie<\/em> sollte im Procedere von \u00c4mtern, Ministerien, Geld-Instituten etc. nicht bis in alle Ewigkeit fremd bleiben &#8211; ein frommer Wunsch vermutlich. <em>&#8222;Vernimm, dieweil du h\u00f6hntest auch als Blinden mich: Selbst sehend schaust du deines Jammers Gr\u00f6\u00dfe nicht&#8220;&nbsp;&nbsp; <\/em>Sophokles, Oidipus Tyrannos.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39789\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK.jpg\" alt=\"\" width=\"1973\" height=\"2233\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK.jpg 1973w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK-265x300.jpg 265w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK-768x869.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/MaskeK-707x800.jpg 707w\" sizes=\"auto, (max-width: 1973px) 100vw, 1973px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Seit der Antike besch\u00e4ftigt das Ph\u00e4nomen Blindheit Dichter und Philosophen: Der Verlust des &#8218;wertvollsten aller Sinne&#8216; sei keine schicksalhafte Strafe rachs\u00fcchtiger Gottheiten (Philip Molstetter\u2019s <em>Laus caecitatis <\/em>(1593)) Cave: caecitas kann auch Verblendung [mentis; animi] bedeuten &#8211; dies w\u00e4re allerdings schlimmer als Verlust der physischen Sehf\u00e4higkeit. Der Heilige Audomarus erblindete im Alter; jedoch <em>&#8222;<\/em><em>after having seen the corruption of the world<\/em><em>&#8220; <\/em>bat er Gott ihn wieder erblinden zu lassen &#8211; dies wurde ihm gew\u00e4hrt. Ergo &#8211; nichts Neues unter der Sonne. Die antike Philosopie, insbesondere die Stoa zweifelte daran, dass Blindheit ein vernichtender, nicht kompensierbarer Schicksalschlag w\u00e4re. Als das wesentliche Argument dieser Denker wurde angef\u00fchrt, dass Blindheit dem Menschen nichts raube, was ihn hindern k\u00f6nnte gl\u00fccklich zu sein. Cicero zitierte Epikur: <em>&#8222;Der Weise ist immer gl\u00fccklich&#8220;<\/em>. Homer &#8211; abgeleitet von <em>ho me horon<\/em> (<em>\u03c7\u03bf \u03bc\u03b5 \u03c7\u03bf\u03c1\u03cc\u03bd<\/em>, der Nicht-Sehende) war blind, Helen Keller war blind und taub, James Joyce und Jorge Luis Borges erblindeten.<\/p>\n<p>Demokrit lie\u00df seine Augen durch die Sonne zerst\u00f6ren um klarer denken und meditieren zu k\u00f6nnen und scharfsinnger, einf\u00fchlsamer, tief blickender, weiser etc. zu werden &#8211; und frei von unerw\u00fcnschten Ablenkungen (Gellius, Noctes Atticae). Der Geist und der Verstand sind die Quellen wahren Wissens, nicht die Sinne (De remediis II.96, Petrarch). <em>&#8222;The ability to see with the mind\u2019s eye was a requisite for humanity. Men did not see, even with their eyes open&#8220; <\/em>(Jacques Gouthi\u00e8re oder Guthierres, ~ 1575\u20131638) <em>Tiresias, seu caecitatis encomium <\/em>(1616)). Das letzte Wort geb\u00fchrt hier &#8211; verdienterweise &#8211; dem Kleinen Prinz:<\/p>\n<p><em>&nbsp;<\/em><em>&#8222;Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut.<\/em><\/p>\n<p><em>&nbsp;Das Wesentliche ist f\u00fcr die Augen unsichtbar&#8220; <\/em>&nbsp;Antoine de Saint Exup\u00e9ry.<\/p>\n<p>Eine Physiotherapeutinnen-Anekdote.. Sie: <em>&#8222;Es wird wieder Zeit ihr Turngewand zum Waschen zu bringen.&#8220;<\/em> Er (alter Stammkunde): <em>&#8222;das ist nicht mein&#8217;s.&#8220; <\/em>Sie: <em>&#8222;Es riecht aber nach ihnen!&#8220; <\/em>Ihr &#8211; im Rahmen einer Sehbehinderung (D: Cone Rod-Dystrophy) verfeinerter Geruchsinn \u00fcberzeugte ihn doch, schlussendlich.&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;Fortuna, die G\u00f6ttin des Gl\u00fccks wird nicht selten mit verbundenen Augen dargestellt, auch&nbsp; Justitia, die G\u00f6ttin der Gerechtigkeit. Um etwa 1500 symbolisierten ihre verbundenen Augen die Blindheit der Justiz. Sp\u00e4ter hie\u00df es, da\u00df sie immer blind urteile &#8211; angeblich ohne Ansehen der Person, Justitia &#8211; <em>&#8222;<\/em><em>whom the ancient Egyptians had imagined as being headless\u201c<\/em><\/p>\n<p>Theatermasken: <em>&#8218;persona&#8216; <\/em>(<em>personare \u2013 hindurcht\u00f6nen<\/em>), Rolle im Leben\/Theater.<\/p>\n<p>Lit.:<\/p>\n<p>Roscher WH, Ed. (1916-1924) Ausf\u00fchrliches Lexikon der griechischen und r\u00f6mischen Mythologie Bd V. BG Teubner<\/p>\n<p>https:\/\/archive.org\/details\/ausfhrlichesle05rosc\/page\/n4\/mode\/1up?view=theater<\/p>\n<p>Hunger H (2006) Lexikon der griechischen und r\u00f6mischen Mythologie. Br\u00fcder Hollinek<\/p>\n<p>Hill K (2018) Ich seh, ich seh, was du nicht siehst. Denn ich bin blind. ueberreuter<\/p>\n<p>Kivist\u00f6 S (2009) Medical Analogy in Latin Satire. palgrave macmillan<\/p>\n<p>Lu A et al (2019) Neuroticism and depression: a moderated mediation model of secure peer attachment and blindness. J Child Adolesc Ment Health. 31(1):63-75.<\/p>\n<p>Osaba M et al (2019) Relationship Between Legal Blindness and Depression. Med Hypothesis Discov Innov Ophthalmol. 8(4):306-311.<\/p>\n<p>Gascoyne B et al (2022) Vision impairment and self-reported anxiety and depression in older adults in Nigeria: evidence from a cross-sectional survey in Kogi State. Int Health. 14(Suppl 1):i9-i16.<\/p>\n<p>https:\/\/www.lebenshilfen-sd.at\/Aktuelles\/Brailleschrift-Warum-Innovationen-wie-diese-nach-wie-vor-zur-aktiven-Teilhabe-in-der-Gesellschaft-beitragen (Ma\u00dfnahmen gegen den &#8218;Schriftkompetenzverlust&#8216;).<\/p>\n<p>https:\/\/www.hilfsgemeinschaft.at\/beratung\/psychologische-beratung<\/p>\n<p>https:\/\/www.anderes-sehen.de\/weitere-info\/erziehungstipps-fur-eltern-und-padagogen-blinder-kinder\/<\/p>\n<p>Gender: beyond<\/p>\n<p>Conflict of Interest: nein<\/p>\n<p>*********************<br \/>\n<strong>Katharina und Peter Heilig<\/strong><br \/>\n<strong> VIDEO ON DEMAND: KUNSTLICHT IN UNSEREN AUGEN<\/strong>:<br \/>\n<a id=\"LPlnk478487\" href=\"https:\/\/youtu.be\/k9k_wG5lacA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/youtu.be\/k9k_wG5lacA<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=heilig\">Weitere Beitr\u00e4ge \u00bb<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp;&nbsp; Der blinde Seher &nbsp;&#8222;So bin ich nichts denn andres als nach deinem Sinn ein Tor, jedoch voll Witzes deinen Erzeugern wohl&#8220;. Teiresias* &nbsp;&nbsp;&nbsp;&#8211; Teiresias (\u03a4\u03b5\u03b9\u03c1\u03b5\u03c3\u03af\u03b1\u03c2) habe die G\u00f6ttin Pallas Athene im Bade ersp\u00e4ht, berichtet die Mythologie. Geblendet wurde er daf\u00fcr zur Strafe. 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