{"id":39567,"date":"2022-09-01T06:30:26","date_gmt":"2022-09-01T05:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39567"},"modified":"2024-09-19T15:37:15","modified_gmt":"2024-09-19T14:37:15","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-3-5-2-2-2-3-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-5-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39567","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [186]: Ostermann, Max \u2013 Verleger und Redakteur der \u201eArs Medici\u201c und Facharzt f\u00fcr physikalische Heilmethoden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ostermann, Max \u2013 Verleger und Redakteur der \u201eArs Medici\u201c und Facharzt f\u00fcr physikalische Heilmethoden <\/strong><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n<p>Max Ostermann wurde am 13. August 1886 in Tauroggen in Russland (heute: Litauen) als Sohn von Moses Aron Ostermann (*zirka 1862-1936 Wien) und Riva Lea Schereschewsky (*zirka 1858-1933 Wien) geboren. Seit 1916 war er mit Olga Katharina Sch\u00f6n (*zirka 1889) verheiratet.<\/p>\n<p>Ostermann studierte an der Universit\u00e4t Wien Medizin und promovierte im Juli 1913. Im Ersten Weltkrieg diente er als Assistenzarzt der Reserve beim Landwehr-Infanterieregiment Nr. 1. Im Dezember 1914 wurde ihm die belobende Anerkennung ausgesprochen<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und 1917 erhielt er das Offiziersehrenzeichen vom Roten Kreuz.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Seit 1933 war er Mitglied der Freimaurerloge Eintracht der B\u00b4nai Brith.<\/p>\n<p><strong>Facharzt f\u00fcr physikalische Heilmethoden \u2013 Institut f\u00fcr Inhalationstherapie und physikalische Heilmethoden<\/strong><\/p>\n<p>Ostermann \u00fcbernahm nach dem Tod von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39223\">Isaak Eisig Segel<\/a> (1870-1913) dessen 1909 gegr\u00fcndete Sauerstoff-Inhalationsst\u00e4tte \u201eOzonion\u201c in Wien 9, Spitalgasse 1a und f\u00fchrte sie als Facharzt f\u00fcr physikalische Heilmethoden unter den Namen \u201eInhalatorium und Lichttherapie Dr. Max Ostermann\u201c bis 1938 weiter.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Lichttherapie.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39570\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Lichttherapie.jpg\" alt=\"\" width=\"312\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Lichttherapie.jpg 312w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/Lichttherapie-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ars Medici. Nr. 3. 1914.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter nannte er sie in \u201eWiener Physico-Therapeutisches Institut\u201c um, zuletzt hie\u00df sie bis 1938 \u201ePrivatheilanstalt. Institut f\u00fcr Inhalationstherapie und physikalische Heilverfahren\u201c. Ab sp\u00e4testens 1920 bot er hier \u201eLichtkurse mit k\u00fcnstlicher H\u00f6hensonne\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und seit 1925 auch Bestrahlungskurse an.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p><strong>Wissenschaftliche Arbeiten<\/strong><\/p>\n<p>Seine erste Publikationen entstand 1912, als er als Student ein von ihm \u00fcberarbeitetes und erweitertes Vorlesungsmanuskript f\u00fcr jene zum Rigorosum antretenden Student*innen unter dem Pseudonym \u201eM. Osman\u201c mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2124987820003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ostermann%20max&amp;mode=Basic\">Makroskopisch-diagnostisches Taschenbuch der pathologischen Anatomie. Ein Repetitorium f\u00fcr Rigorosanten und \u00c4rzte<\/a>\u201c publizierte. 1923 erschien von ihm der Beitrag \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=12352976\">Praktische Inhalations- und Pneumatotherapie mit besondere Ber\u00fccksichtigung der Lungentuberkulose<\/a>\u201c im ersten Band des von Ernst L\u00f6wenstein herausgegeben zweib\u00e4ndigen \u201eHandbuch der gesamten Tuberkulose-Therapie\u201c. 1924 ver\u00f6ffentlichte er in der Wiener medizinischen Wochenschrift den Artikel \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=19240003&amp;query=text:%22max+ostermann%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=842\">Zur k\u00fcnstlichen Heliotherapie der Larynxtuberkulose<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und 1932 den Aufsatz \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=19320003&amp;query=text:%22max+ostermann%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=1261\">Der faradische und galvano-faradische Tonisatorstrom in der Theorie und Praxis<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus war Ostermann Verleger verschiedener Zeitschriften wie der \u201eArs Medici\u201c und von Monografien. 1927 publizierte er das \u201eDiagnostisch-therapeutisches Taschenbuch im Verlag der Ars Medici. Ein Nachschlagewerk f\u00fcr die Praxis\u201c, in dem die \u201ebew\u00e4hrten Methoden und Rezepte\u201c der vorangegangenen Jahrg\u00e4nge der Zeitschrift f\u00fcr Praktiker zusammengefasst waren. 1928 erreichte diese Publikation bereits die dritte und erweiterte Auflage. Als Bearbeiter scheinen neben Ostermann, Alfred (Abraham) Feuerring (1880-1963), Leopold Pollmer (1884-?) und der Kinderarzt Eugen Stransky (1891-1975) auf. Das Geleitwort verfasste Professor Norbert Ortner (1865-1935), der zum Mitarbeiterkreis der Ars Medici geh\u00f6rte. 1931 kam das von Max Ostermann bearbeitete \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118916050003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ostermann%20max&amp;mode=Basic\">Praktikum der physikalischen-di\u00e4tischen Therapie<\/a>\u201c heraus, das 1934 in einer zweiten, erg\u00e4nzten sowie erweiterten Auflage und 1952 in einer <a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=12352977\">dritten Auflage<\/a> im Verlag Ars Medici ver\u00f6ffentlicht wurde. Zwischen 1933 und 1938 verlegte Ostermann noch die Zeitschrift \u201eDer praktische Zahnarzt\u201c im Verlag Ars Medici.<\/p>\n<p><strong>Herausgeber der Zeitschrift Ars Medici<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Tod von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39223\">Isaak Eisig Segel<\/a> im Jahr 1913 \u00fcbernahm Ostermann auch die Redaktion der im J\u00e4nner 1911 von Segel gegr\u00fcndeten Zeitschrift \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8538455\">Ars Medici<\/a>\u201c. Ab J\u00e4nner 1919 erschien sie unter seiner Herausgeberschaft und f\u00fchrte sie am Standort Spitalgasse 1a, wo auch die von ihm von Segel \u00fcbernommene Ordination ihren Standort hatte, bis M\u00e4rz 1938 \u00fcberaus erfolgreich weiter.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39571\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"217\"><\/a><\/p>\n<p>Ars Medici. Nr. 1. 1919.<\/p>\n<p>Ostermann nahm nur sanfte Ver\u00e4nderungen an der Blattlinie vor. Der Umfang der Zeitschrift vergr\u00f6\u00dferte sich, ausl\u00e4ndische Literatur wurde mehr ber\u00fccksichtigt und therapeutische und diagnostische Notizen vermehrt aufgenommen. Weiterhin folgte er der Blattlinie, bew\u00e4hrte Behandlungsmethoden und die neuerscheinende internationale Fachliteratur und relevante medizinische Forschungsergebnisse zu erfassen und sie in eine f\u00fcr Praktiker*innen anwendbare Weise aufzubereiten. Die Zeitschrift sollte \u2013 wie es in ihrer Selbstbeschreibung hie\u00df \u2013 als \u201eBerater des Arztes\u201c und Praktikers fungieren. Der Erfolg und die Beliebtheit der Zeitung l\u00e4sst sich nicht nur an den \u00fcberaus hohen Auflagezahlen ablesen, sondern auch an ihrer Nachfrage au\u00dferhalb Europas, wie beispielsweise der T\u00fcrkei, Tunesien, \u00c4gypten, der USA, Japan, Russland, und den Kolonien diverser europ\u00e4ischer L\u00e4nder.<\/p>\n<p>Neben den Themenbl\u00f6cken Innere Medizin, Nervenheilkunde, Chirurgie, Geburtshilfe- und Gyn\u00e4kologie, Laryngologie- und Rhinologie u.a. bot die Zeitschrift inhaltlich noch in den Unterkapiteln Hinweise zur Diagnose und Therapie sowie in einer eigenen Rubrik eine Stellenvermittlung f\u00fcr \u00c4rzt*innen an. Besonders hervorzuheben sind die Rubriken \u201eAus der Praxis\u201c und \u201eMeinungsaustausch\u201c, die schon von Segel eingef\u00fchrt wurden. Hier konnten \u00c4rzt*innen aus dem In- und Ausland Meinungen und Erfahrungen zu Behandlungsmethoden und Fragen der Diagnostik austauschen und Anfragen an die Kollegenschaft stellen, die in der n\u00e4chsten Ausgabe der Zeitschrift von Kolleg*innen beantwortet und thematisiert wurden. Diese Rubriken wurden von Ostermann nach seiner \u00dcbernahme der Zeitschrift fortgef\u00fchrt, ausgebaut und geh\u00f6rten zum zentralen Bestandteil der Zeitschrift. Schon 1911 hie\u00df es zum Zweck dieser durchaus modernen Kommunikationsplattform: \u201eUnsere ber\u00fchmtesten Fachgenossen haben es beklagt, dass zahlreiche therapeutischen und diagnostisch wertvollen Methoden, Handgriffe, Winke der Allgemeinheit aus dem Grunde verloren gehen, weil der Praktiker, der \u00fcber sie verf\u00fcgt, keine Zeit zu einer stilgerechten Abhandlung findet. Die Ars Medici will auch f\u00fcr diese Beitr\u00e4ge Publikationsstelle sein.\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39572\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici6.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"406\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici6.jpg 248w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici6-183x300.jpg 183w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ars Medici. Nr. 6. 1915.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich fanden sich unter den Redaktionsmitgliedern der Zeitschrift zahlreiche Professoren der Medizinischen Fakult\u00e4t in Wien, die \u2013 wie Anton Eiselsberg (1860-1939), Norbert Ortner, Julius Wagner-Jauregg (1857-1940) oder Karl Ullmann (1860-1942) \u2013 auf diesem Weg mit praktischen \u00c4rzt*innen kommunizierten, aber auch von deren hier festgehaltenen Erfahrungen profitierten. Im Jahr 1933 bestand das redaktionelle Mitarbeiterteam der Zeitschrift aus den folgenden Personen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39573\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici1.jpg\" alt=\"\" width=\"165\" height=\"594\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici1.jpg 165w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici1-83x300.jpg 83w\" sizes=\"auto, (max-width: 165px) 100vw, 165px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ars Medici, Nr. 1, 1933.<\/p>\n<p>Im Verlag \u201eArs Medici\u201c publizierten auch eine Reihe von Wissenschafter der Medizinischen Fakult\u00e4t in Wien wie 1930 Eugen Stransky den \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2124886280003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;isFrbr=true&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ars%20medici\">Leitfaden der Kinderheilkunde f\u00fcr den praktischen Arzt<\/a>\u201d, 1932 <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=37127\">Viktor Baar<\/a> \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2119393710003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ars%20medici&amp;facet=searchcreationdate,include,1910%7C,%7C1948&amp;mode=Basic&amp;offset=0\">Wetter und Krankheiten<\/a>\u201c, 1935 <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28922\">Isidor Fischer<\/a> sein Werk zu \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2116151330003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ars%20medici&amp;offset=10\">Wiens Mediziner und die Freiheitsbewegung des Jahres 1848<\/a>\u201d, in einem Sonderdruck <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38742\">Abraham Eitelberg<\/a> \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2140047950003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ars%20medici&amp;offset=20\">Einige Winke zur Therapie der akuten Mittelohrentz\u00fcndung<\/a>\u201c, oder 1934 <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=37723\">Karl Ullmann<\/a> seine Arbeit \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2113262860003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ars%20medici&amp;offset=20\">Diagnostisch-therapeutisches Vademekum der Geschlechtskrankheiten und ihre Grenzgebiete<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><strong>Die \u201eArs Medici\u201c als offizielles Organ der American Medical Association of Vienna (A.M.A.)<\/strong><\/p>\n<p>Ab J\u00e4nner 1923 gab Max Ostermann erstmals gemeinsam mit dem US-amerikanischen Mediziner Professor Aaron Arkin eine englischsprachige Ausgabe der Ars Medici heraus. Der Titel lautete \u201eArs Medici. The journal of the general practitioner. Reviews and abstracts of medical literature\u201c und erschien wie ihr deutschsprachiges Pendant monatlich am Verlagsort Spitalgasse 1a. Seit J\u00e4nner 1927 war die \u201eArs Medici\u201c nach einem Vertragsabschluss mit dem Pr\u00e4sidenten der A.M.A. das offizielle Organ der 1903 gegr\u00fcndeten und 1921 reorganisierten American Medicial Association of Vienna (A.M.A). Sie erschien monatlich als englischsprachige Ausgabe unter dem Titel \u201eArs Medici. Journal of the American Medical Association\u201c unter der Herausgeberschaft von Ostermann. In der ersten Nummer findet sich ein Geleitwort des Pr\u00e4sidenten der A.M.A. of Vienna, Leon J. Tiber. Diese Reihe stellt auch eine wesentliche Quelle zur Vereinsgeschichte der A.M.A. in Wien dar.<\/p>\n<p><strong>Verfolgung und Neubeginn<\/strong><\/p>\n<p>Max Ostermann musste nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 wegen seiner j\u00fcdischen Herkunft und der drohenden NS-Verfolgung die Verlagsarbeit einstellen und fl\u00fcchtete am 22. Juli 1938 in die Schweiz. Die letzte Nummer 6, die Juni-Ausgabe 1938, wurde noch in Wien ver\u00f6ffentlicht, mit Artikeln, die bereits von den Nationalsozialisten vertriebenen \u00c4rzt*innen, verfasst worden waren. Damit endeten in \u00d6sterreich die Geschichte und Entwicklung eines internationalen Zeitschriftenprojektes, an dem zahlreiche Mediziner*innen der Wiener medizinischen Schule \u00fcber fast 30 Jahren mitgewirkt hatten.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Ausgabe der \u201eArs Medici\u201c (Nr. 7\/8) kam im August 1938 wieder unter der Herausgeberschaft Ostermanns in der Schweiz im \u201eVerlag der Ars Medici G.m.b.H., Basel 12\u201c heraus. In dieser ersten Ausgabe gab Ostermann die geplanten Ver\u00e4nderungen, wie der k\u00fcnftig vermehrten Aufnahme englischsprachiger Literatur bekannt, und betonte den Willen zur Fortsetzung der bisherigen Tradition.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39574\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici7.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"448\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici7.jpg 284w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/ArsMedici7-190x300.jpg 190w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ars Medici. Nr. 7\/8. 1938<\/p>\n<p>Seine \u201ePrivatheilanstalt Institut f\u00fcr Inhalationstherapie und physikalische Heilverfahren\u201c in Wien 9, Spitalgasse 1a wurde vom Stabsarzt a.D. und seit 1933 Mitglied der NSDAP, Hans Scheidl (*1868), im November 1938 samt der Konzession zum Betrieb einer Heilanstalt sowie des gesamten Inventars \u201earisiert\u201c. Die L\u00f6schung des Verlags \u201eArs Medici\u201c aus dem Handelsregister erfolgte im M\u00e4rz 1942.<\/p>\n<p>Ostermann, dessen Ehefrau in Wien zur\u00fcckblieb und am 21. November 1940 in Wien in ihrer Wohnung am Alsergrund verstarb, lebte ab dem 25. Juli 1938 in Basel. Nach einer mehrj\u00e4hrigen Unterbrechung erschien die Zeitschrift von 1947 bis zu seinem Tod 1967 wieder unter seiner Herausgeberschaft im Verlag Ars Medici\/L\u00fcdin AG in der Schweiz. Auch sein 1927 erstmals publiziertes Diagnostische-Therapeutische Handbuch wurde bis in die 1960er Jahre hinein immer wieder neu aufgelegt.<\/p>\n<p>Max Ostermann verstarb am 12. M\u00e4rz 1967 in Basel. Heute existiert die Zeitschrift unter dem Titel \u201eArs Medici \u2013 Schweizer Zeitschrift f\u00fcr Hausarztmedizin\u201c.<\/p>\n<p>Seine am 6. Oktober 1917 in Wien geborene Tochter <a href=\"https:\/\/gedenkbuch.univie.ac.at\/page\/1\/person\/lisbeth-ostermann-verh-wechter-ostermann\">Lisbeth Ostermann<\/a> studierte im M\u00e4rz 1938 an der Universit\u00e4t Wien im sechsten Semester Medizin. Sie war \u2013 mit dem Abgangszeugnis vom 7.11.1938 \u2013 gezwungen das Studium abzubrechen und fl\u00fcchtete zu ihrem Vater in die Schweiz, wo sie an der Universit\u00e4t Basel das Studium fortsetzte und 1941 promovierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg emigrierte sie zun\u00e4chst nach England und im Februar 1948 in die USA. Hier absolvierte sie noch im selben Jahr das State Board Exam und ein Praktikum am Flushing Hospital und f\u00fchrte danach eine Arztpraxis in New York. Im J\u00e4nner 1954 erhielt sie die US-Staatsb\u00fcrgerschaft und lebte unter dem Namen \u201eElizabeth A. Osterman\u201c in Brooklyn, New York City. Ebenfalls 1954 heiratete sie Paul Wechter. Sie verstarb im Mai 2014 in Longboat Key in Florida, USA.<\/p>\n<p>Der Ansto\u00df zur Besch\u00e4ftigung mit der \u00f6sterreichischen Geschichte der Ars Medici sowie mit <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?tag=isakisaak-eisig-segel\">Isaak Segel<\/a> und Max Ostermann kam von Prof. Franz X. Lackner bei dem ich mich auch f\u00fcr wichtige Hinweise bedanken m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Quellen und Literatur:<\/p>\n<p>UAW, Sign. 134-0660, Ostermann Max (Nationalien Datum 1910\/11).<\/p>\n<p>UAW, Sign. 191-0367, Ostermann Max (Promotionsdatum 2.7.1913).<\/p>\n<p>Friedhofsdatenbank Wien, Olga Ostermann.<\/p>\n<p>OeStA, AdR, E-uReang, VVSt., VA, Zl. 60.384, Ostermann Max.<\/p>\n<p>OeStA, AdR, E-uReang, VVSt., Gewerbe, Zl. 3.455, Ostermann Max.<\/p>\n<p>OeStA, AdR, E-uReang, FLD, Zl. 2.733, Ostermann Max.<\/p>\n<p>OeStA, AdR, E-uReang, FLD, Zl. 5.915, Ostermann Max.<\/p>\n<p>Lackner Franz X.: Exploring Vienna between the two world wars. Doctors of the American Medical Association and their families, in: Narratives of Encounters in the North Atlantic Triangle (Zacharasiewicz and Staines eds.), Wien 2015, S. 107-126.<\/p>\n<p>Literaturliste:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2124987820003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ostermann%20max&amp;mode=Basic\">Ostermann, Max: Makroskopisch-diagnostisches Taschenbuch der pathologischen Anatomie. Ein Repetitorium f\u00fcr Rigorosanten und \u00c4rzte in 502 typischen F\u00e4llen mit 62 Abbildungen. Wien und Leipzig: \u0160af\u00e1\u0159 1912.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"63\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 52384]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118916050003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,ostermann%20max&amp;mode=Basic\">Ostermann, Max: Praktikum der physikalisch-di\u00e4tetischen Therapie. 2. erg. u. erw. Aufl. Wien: Ars Medici 1934.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"63\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 66904]<\/p>\n<p>Keywords:<\/p>\n<p>Ars Medici, Max Ostermann, NS-Verfolgter, Facharzt f\u00fcr physikalische Medizin, Verleger, Medizingeschichte, Wien, Arzt<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Medizinische Klinik. Wochenschrift f\u00fcr praktische \u00c4rzte \u00d6sterreichs. 13.12.1914. S. 1754.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 47. 1917. Sp. 2123.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Arbeiter Zeitung. 12.9.1920. S. 11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 8. 1925, Sp. 485.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 36. 1924. Sp. 1875-1876.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 44. 1932. S. 1389-1390.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ars Medici. 6.1.1911.<\/p>\n<p>Normdaten&nbsp;(Person)&nbsp;<strong>Ostermann,&nbsp;Max: <\/strong> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39567\">BBL:&nbsp;39567;<\/a> GND: <a title=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/1229195076\" href=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/1229195076\">1229195076<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\">Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n<p>Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, BBL: 39567(01.09.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 09 01<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39567<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl\" width=\"188\" height=\"64\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ostermann, Max \u2013 Verleger und Redakteur der \u201eArs Medici\u201c und Facharzt f\u00fcr physikalische Heilmethoden Text: Walter Mentzel Max Ostermann wurde am 13. August 1886 in Tauroggen in Russland (heute: Litauen) als Sohn von Moses Aron Ostermann (*zirka 1862-1936 Wien) und Riva Lea Schereschewsky (*zirka 1858-1933 Wien) geboren. 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