{"id":39236,"date":"2022-06-21T09:48:24","date_gmt":"2022-06-21T08:48:24","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39236"},"modified":"2024-09-17T13:27:55","modified_gmt":"2024-09-17T12:27:55","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-3-5-2-2-2-3-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-5-3-2-2-2-2-2-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39236","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [179]: Stern, Marianne \u2013 Erste beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel, K\u00fccheninspektorin, Buchautorin, Antiquarin und NS-Verfolgte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Stern, Marianne \u2013 Erste beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel, K\u00fccheninspektorin, Buchautorin, Antiquarin und NS-Verfolgte<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n<p>Marianne Stern war \u00fcber 30 Jahre lang bis 1938 eine weit \u00fcber Wien hinaus bekannte Pers\u00f6nlichkeit, die mit ihren Vortr\u00e4gen und Publikationen die traditionelle Wiener K\u00fcche mit den Erkenntnissen der zu dieser Zeit noch jungen Ern\u00e4hrungswissenschaft und Nahrungsmittelkunde sowie den zeitgen\u00f6ssischen Modernisierungs- und Technisierungsprozessen bei der Nahrungszubereitung und der K\u00fcchenorganisation zu verbinden verstand. Sie war in \u00d6sterreich die erste Frau, die als beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel t\u00e4tig wurde. Ihr gelang es breite Bev\u00f6lkerungsschichten mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie Lichtbildvortr\u00e4gen und sp\u00e4ter im Rundfunk f\u00fcr eine gesundheitsbewusste Ern\u00e4hrung zu sensibilisieren, rationellere mit hohen hygienischen Standards versehene Koch- und Verwertungsmethoden zu f\u00f6rdern und moderne ern\u00e4hrungswissenschaftliche Erkenntnisse gel\u00e4ufig zu machen. Sie trug unter anderem zur Verbreitung der vegetarischen K\u00fcche bei, problematisierte die Krankenern\u00e4hrung und organisierte und propagierte neue Formen der Gro\u00dfk\u00fcche u.a. im Spitalswesen. In den 1920er und 1930er Jahren fanden ihre Arbeiten auch innerhalb der medizinischen Wissenschaften ihre W\u00fcrdigung, wie u.a. 1931 in dem von Prof. Heinrich Schur (1871-1953) in der Wiener medizinischen Wochenschrift verfassten Aufsatz \u201eAllgemeine Ern\u00e4hrungslehre mit besonderer Ber\u00fccksichtigung der modernen Di\u00e4tkuren\u201c.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Sie selbst publizierte schon vor dem Ersten Weltkrieg einen Artikel in der von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39223\">Isaak Segel<\/a> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39223\">herausgegebenen Zeitschrift \u201eMedizin f\u00fcr alle\u201c.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Unbenannt-1.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39238\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Unbenannt-1.gif\" alt=\"\" width=\"276\" height=\"265\"><\/a><\/p>\n<p>Marianne Stern (Stehend, erste von Links). Die B\u00fchne. H. 78. 1926. S. 12.<\/p>\n<p>In ihren Vortr\u00e4gen, Zeitschriftenartikeln und B\u00fcchern spiegeln sich thematisch jene im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts auftretenden Krisenerscheinungen wider, wie die lange anhaltende Phasen der Inflation, Wirtschaftseinbr\u00fcche, Massenarbeitslosigkeit, Hungersn\u00f6te und die durch den Ersten Weltkrieg hervorgerufene sozialen Verwerfungen. Stern versuchte mit ihrer Arbeit der Mangelwirtschaft und der finanziellen Not mit pragmatischen L\u00f6sungsvorschl\u00e4gen zu begegnen. Ebenso reflektierte sie ab Mitte der 1920er in der Phase der Stabilisierung der Wirtschaft die gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen im Konsumverhalten und die Trends nach gesunden Ern\u00e4hrungsweisen und dem steigenden Bed\u00fcrfnis einer Kultivierung des Nahrungsverzehrs, w\u00e4hrend sie gleichzeitig die ansteigende Zeitverknappung der Haushaltsarbeit durch die zunehmende Integration von Frauen in die Lohnerwerbsarbeit ber\u00fccksichtige.<\/p>\n<p>Marianne Stern wurde am 22. Juni 1882 als Tochter des Buchh\u00e4ndlers und Antiquars <a href=\"https:\/\/www.lexikon-provenienzforschung.org\/stern-moritz-centralantiquariat-und-verlagsbuchhandlung-wien\">Moritz Stern<\/a> (1846-1913) und Charlotte Toch geboren. Seit sp\u00e4testens 1902 war sie Mitglied des Wiener Hausfrauen-Vereins und im Alter von 24 Jahren absolvierte sie im M\u00e4rz 1906 als Erste die Pr\u00fcfung als Kochschullehrerin an der \u201eErsten Wiener Privatkochschule\u201c von Eugenie Edler von Petravic.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p><strong>Erste weibliche beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel<\/strong><\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1908 erfolgte ihre Ernennung zur ersten weiblichen beeideten Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr Lebens- und Genussmittel beim k.k. Landesgericht f\u00fcr Strafsachen in Wien<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und, nachdem sie im selben Jahr auch erfolgreich eine Kochschulausstellung kuratiert hatte,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> er\u00f6ffnete sie 1909 die \u201eKoch- und Haushaltsschule Marianne Stern\u201c in Wien 6, Getreidemarkt 17<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> mit den Schwerpunkten Nahrungsmittellehre, Kranken- und Kinderern\u00e4hrung. 1908 erschien von ihr im Verlag ihres Vaters, ihr erstes Kochbuch unter dem Titel \u201eKochbuch der K\u00fcchenreste\u201c, das auf Kochkunstausstellungen in Wien und in Temesv\u00e1r (heute Timisoara\/Rum\u00e4nien) pr\u00e4miiert wurde.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p><strong>Referentin und Autorin von Kochb\u00fcchern bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges<\/strong><\/p>\n<p>Stern war eine gesuchte Vortragende. Sie referierte u.a. vor wissenschaftlichen Vereinigungen, Volksbildungsst\u00e4tten, Frauenorganisationen, erstmals wahrscheinlich im April 1908 im Wiener \u201eFrauenverein Diskutierklub\u201c zum Thema \u201e\u00dcber rationelle Ern\u00e4hrung\u201c,<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> dem weitere Vortr\u00e4ge in der \u201e\u00f6sterreichischen Konsumentenliga\u201c folgten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> 1910 informierte sie im Wissenschaftlichen Klub<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> \u00fcber die \u201eErn\u00e4hrungsweise des Menschen\u201c und im selben Jahr gab sie auf Veranlassung der Reichsorganisation der Hausfrauen in Triest ein Gutachten zum argentinischen Importfleisch ab,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> wor\u00fcber sie im September 1910 im Festsaal des nieder\u00f6sterreichischen Gewerbevereines ihre Untersuchungsergebnisse pr\u00e4sentierte.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> 1908 und 1912 nahm sie an der Internationalen Kochkunstausstellung in Wien teil.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> Auch publizistisch war sie schon in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg t\u00e4tig, darunter regelm\u00e4\u00dfig in der Zeitschrift \u201eWiener Mode\u201c, wo sie \u00fcber eine eigene Rubrik verf\u00fcgte. Die vor dem Ersten Weltkrieg kumulierende Teuerungskrise, die in den Teuerungsrevolten in Wien im September 1911 ihren H\u00f6hepunkt erreichten, besch\u00e4ftigte Stern schon seit 1910, als Mitglied des Aktionskomitees \u201eFrauen gegen die Teuerung\u201c der Reichsorganisation der Hausfrauen.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p><strong>Stern und die Kriegsk\u00fcche w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges<\/strong><\/p>\n<p>Auch w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges standen f\u00fcr Stern die Folgen der Teuerung und die zunehmende Nahrungsmittelnot im Zentrum ihrer Vortrags- und Publikationst\u00e4tigkeit. Schon im Oktober 1914 wirkte sie an der von der Reichsorganisation der Hausfrauen \u00d6sterreichs (ROH\u00d6) organisierten \u201eGruppenk\u00fcche\u201c der ROH\u00d6 f\u00fcr die Kriegszeit zur Hilfe in Krisenzeit mit, die sich an die rasant verarmenden Bev\u00f6lkerung richtete und neben der rationelleren Verwertung der Nahrungsmittel bei den Kochvorg\u00e4ngen Familien auch Einsparungsm\u00f6glichkeiten bei Brennmaterialien durch die Mitnahme der Mahlzeiten anbot.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MarianneStern.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39239\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/MarianneStern.gif\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"254\"><\/a><\/p>\n<p>Wiener illustrierte Zeitung. 23.1.1915. S. 11.<\/p>\n<p>In der Wiener Urania hielt sie zu dieser Zeit regelm\u00e4\u00dfig Vortr\u00e4ge zur Kriegskost, so wie u.a. zur \u201eBestellung des Kriegsmittagstisches\u201c.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Regelm\u00e4\u00dfig erschienen von ihr Artikeln in der Zeitung \u201eDie Zeit\u201c oder im Blatt der Hausfrau die redigierte Rubrik \u201edas Reich der Hausfrau\u201c, wo sie Rezepte f\u00fcr eine Kriegsk\u00fcche lancierte.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Daraus entstand noch im selben Jahr ihr erstes Kriegskochbuch \u201e<a href=\"https:\/\/search.wienbibliothek.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=WBR_alma2176824940004516&amp;context=L&amp;vid=WBR&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=default_scope&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=defaul_tab&amp;query=any,contains,marianne%20stern&amp;facet=searchcreationdate,include,1800%7C,%7C1951&amp;mode=basic&amp;offset=0\">Das Kriegskochbuch der Frauenzeitschrift \u201eWiener Mode<\/a>\u201c[<a href=\"https:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/urn\/urn:nbn:at:AT-WBR-9898\">PDF<\/a>], das sich heute an der Wienbibliothek befindet. Daneben hielt sie \u201ehauswirtschaftliche Sprechstunden\u201c im Rahmen der Kriegsf\u00fcrsorge in Wien, die vom \u201eDas Blatt der Hausfrau\u201c und \u201eWiener Modenwelt\u201c zur Unterst\u00fctzung eingerichtet worden waren.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Im Herbst 1915 \u00fcbernahm sie die wirtschaftliche Leitung der Baracken f\u00fcr verwundete Milit\u00e4rangeh\u00f6rige der Wiener Freiwilligen Rettungsgesellschaft, wof\u00fcr sie vom Erzherzog Franz Salvator die Ehrenmedaille mit der Kriegsdekoration verliehen bekam,<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> und im Garnisonsspital Nr. 2 \u00fcbernahm sie die Leitung der ersten Di\u00e4tk\u00fcche eines Milit\u00e4rspitals in Wien. Mit ihrem Vorgesetzten an der medizinischen Abteilung, dem Stabsarzt Dr. Walter Zweig (1872-1953),<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> besch\u00e4ftigte sie sich mit der Ern\u00e4hrung der Erkrankten und Verwundeten in den Kriegsspit\u00e4lern,<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> woraus sie gemeinsam ab 1917 ein Projekt zur Errichtung von \u201eKrankenk\u00fcchen\u201c entwickelten, in denen eine spezielle Krankenkost zubereitet wurde.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> 1916 unterbreitete sie dem Kriegsministerium ihren Vorschlag Frauen zu Wirtschafterinnen und Leiterinnen von Spitalsk\u00fcchen auszubilden,<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> dem das Ministerium mit der Umsetzung schon im Sommer 1916 mit einem zwei-monatigen Ausbildungskurs folgte und damit einen neuen Frauenberuf, jenen der Wirtschaftsbeamtinnen f\u00fcr k.k. Sanit\u00e4tsanstalten schuf. In den ersten Kursen \u00fcbernahm Marianne Stern die praktische Schulung w\u00e4hrend f\u00fcr den theoretischen Teil des Kurses der Stabsarzt Walter Zweig und Prof. Viktor Grafe (urspr. L\u00f6wy) (1878-1936) verantwortlich waren.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Im Februar 1917 wurde sie in der Leopoldstadt in Wien als Fachfrau f\u00fcr die Bildung von Kriegsk\u00fcchen f\u00fcr Schulkinder herangezogen, wo sie auch in dem dazu gebildeten Komitee als Vizepr\u00e4sidenten fungierte.<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> Noch w\u00e4hrend des Krieges 1918 erschien von ihr im Verlag ihres Vaters das zweite Kriegskochbuch unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/search.wienbibliothek.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=WBR_alma2176824380004516&amp;context=L&amp;vid=WBR&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=default_scope&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=defaul_tab&amp;query=any,contains,marianne%20stern&amp;mode=basic\">Zeitgem\u00e4\u00dfe Kriegsk\u00fcche. Obst- und Gem\u00fcse-Rezepte. Mit einem Sachregister<\/a>\u201c [<a href=\"https:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/urn\/urn:nbn:at:AT-WBR-10654\">PDF<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kriegsk\u00fcche.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-39240\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Kriegsk\u00fcche.gif\" alt=\"\" width=\"272\" height=\"247\"><\/a><\/p>\n<p>Oesterreichische Buchh\u00e4ndler-Correspondenz. 22.5.1918. S. 14.<\/p>\n<p><strong>Marianne Sterns Arbeit in der Zwischenkriegszeit: Buchautorin, und Antiquarin und Modernisierung der Wiener Gemeinschaftsk\u00fcche der Reichsorganisation der Hausfrauen \u00d6sterreich (ROH\u00d6)<\/strong><\/p>\n<p>Im Juli 1919 erfolgte ihre Ernennung zur Inspektorin f\u00fcr die Spitalsk\u00fcchen der Sanit\u00e4tsanstalten f\u00fcr Heeresangeh\u00f6rige.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> In dieser Funktion im Gesundheitsamt der Stadt Wien verfolgte sie 1920 gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32358\">Julius Tandler<\/a> (1869-1936) die Idee in den Baracken des ehemaligen Kriegsspitals Grinzing ein Kinderspital f\u00fcr tuberkulosegef\u00e4hrdete Kinder zu errichten, aus dem das \u201eVienna Childrens Milk Relief\u201c hervorging.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> 1921 koordinierte sie als Mitglied des Zentralrates geistiger Arbeiter und in dessen Aktionskomitee die F\u00fcrsorgestelle f\u00fcr erkrankte geistige Arbeiter.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Ab 1921 f\u00fchrte sie ihre seit 1916 geschlossene Kochschule am Getreidemarkt Nr. 17 wieder weiter.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> 1925 er\u00f6ffnete sie als dessen Leiterin die erste vegetarische Gemeinschaftsk\u00fcche im Elisabethhof in Wien,<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> und ein Jahr sp\u00e4ter f\u00fchrte sie ebenfalls als Leiterin des Vereins Elisabeth-Heim eine neu errichtete Koch- und Haushaltsschule.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a><\/p>\n<p>Im Herbst 1921 wurde Stern zur Reorganisation der in Wien existierenden Gemeinschaftsk\u00fcchen der ROH\u00d6 bestellt, wo sie nach modernen ern\u00e4hrungswissenschaftlichen Grundlagen die K\u00fcche organisierte, sie mit einem Take-away-Service erweiterte, und den Betrieb eine Diabetikerk\u00fcche anschloss. <a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> Ende 1923 schuf sie in Hamburg nach einen Besuch der \u201eAusstellung der Hausfrau in Hamburg\u201c vom Bund hamburgischer Hausfrauen<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> eine \u201e\u00f6sterreichische Gemeinschaftsk\u00fcche\u201c, die f\u00fcr 500 Personen eingerichtet worden war und sich vor allem an Mittellose und Arbeitslose richtete.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a> Mit dem Flugblatttitel der ROH\u00d6 \u201eBildet Hausgemeinschaften!\u201c<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> und einem Artikel im Neuen Wiener Journal propagierte sie die \u201eVereinfachung des Haushaltes durch gemeinsame Arbeit\u201c und rief zur Bildung von Gemeinschaftsk\u00fcchen durch den Zusammenschluss mehrere Hausparteien zu Kochgemeinschaften auf.<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a><\/p>\n<p>In den 1920er und 1930er Jahren war Marianne Stern vor allem als Buchautorin und Vortragende in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent, darunter im Radio Wien in der Radiovolkshochschule \u201eStunde der Frau\u201c oder mit Lichtbildvortr\u00e4gen in den Volkshochulen wie der Urania. Ebenso ver\u00f6ffentlichte sie regelm\u00e4\u00dfig in Zeitungen wie dem \u201eNeuen Wiener Journal\u201c oder in den aufkommenden Lifestyle-Zeitschriften wie \u201eDie B\u00fchne\u201c. Ab Mitte der 1920er Jahre kamen von ihr eine Reihe von B\u00fcchern heraus, die sowohl die unter den Folgen einer hohen Arbeitslosigkeit leidende Bev\u00f6lkerung und die seit den Kriegstagen akute Frage der S\u00e4uglingsern\u00e4hrung ber\u00fccksichtigte. Gleichzeitig gestaltete sie B\u00fccher, die den zu dieser Zeit geweckten Begehren einer neuen ern\u00e4hrungswissenschaftlichen K\u00fcche und jener in den 1920er Jahren in Film, Werbung und Printmedien sich etablierenden K\u00f6rperkultur folgten. Diese diversifizierten Anspr\u00fcche kamen in ihrem 1925 im Verlag ihrer Familie (Moriz Stern) erschienenen Buch \u201eDie gute Wiener K\u00fcche. Eine Sammlung von 1000 erprobten Rezepten f\u00fcr die einfache und feine K\u00fcche bei sparsamstem Materialverbrauch. Unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der fleischlosen Kost, der diabetischen K\u00fcche und einem Anhang: Die S\u00e4uglingskost\u201c, so wie dem 1929 ver\u00f6ffentlichten Kochbuch \u201eS\u00e4uglingspflege und -ern\u00e4hrung (System Professor Pirquet). Mit einem Kinder-Tagebuch. Von Grete M\u00fcller\u201c zum Ausdruck. 1927 publizierte sie \u201eWiener Mehlspeisen und Vorspeisen. 500 erprobte Rezepte f\u00fcr den modernen Haushalt, mit einem Anhang: Herstellung von Bargetr\u00e4nken, Bowlen, Punsch und Lik\u00f6ren\u201c. 1929 erschien von ihr \u201eS\u00fcsses und Pikantes f\u00fcr den Kaffee- und Teetisch mit besonderer Ber\u00fccksichtigung sparsamen Materialverbrauches\u201c und \u201eWeekend-und Touristen-Kochbuch\u201c und 1930 die B\u00fccher \u201eKoche gut \u2013 koche schnell! Eine Sammlung von erprobten, modernen Kochrezepten aus dem Kreise der Meinl-Kunden\u201c, \u201eHundert leichte Erfrischungsspeisen aus Obst und Gem\u00fcse. Herstellung vitaminreicher Kost\u201c und das \u201eWeekend- und Touristenkochbuch\u201c. Ebenfalls in diesem Jahr kam ihr Buch \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2122807610003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,stern%20marianne&amp;mode=Basic\">K\u00fcchentechnische Anleitung zur Herstellung der kochsalzfreien Di\u00e4t nach Gerson und Herrmannsdorfer-Sauerbruch. Mit zahlreichen Rohkost-Rezepten<\/a>\u201c auf dem Markt, das sich heute an der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien befindet.<\/p>\n<p>Seit 1924 besa\u00df Marianne Stern<span style=\"text-decoration: line-through;\">,<\/span> die Filiale des Central-Antiquariates und Verlagsbuchhandlung ihres 1913 verstorbenen Vaters in Wien 1, Karl Lueger-Platz 3, das nach dessen Tod zun\u00e4chst von seiner Ehefrau Charlotte weitergef\u00fchrt und danach ihr \u00fcberschrieben wurde.<\/p>\n<p><strong>NS-Verfolgung<\/strong><\/p>\n<p>Die Familie Stern war j\u00fcdischer Herkunft und der NS-Verfolgung ausgesetzt. Die Mutter von Marianne, Charlotte Stern, verstarb am 11. April 1939 in Wien, ihre Schwester Gisela, die den Hauptsitz des Central-Antiquariat und Verlagsbuchhandlung des verstorbenen Vaters Moriz Stern besa\u00df, beging am 12. September 1939 Suizid. Die <a href=\"https:\/\/www.lexikon-provenienzforschung.org\/stern-moritz-centralantiquariat-und-verlagsbuchhandlung-wien\">Buchhandlung von Marianne Stern wurde im J\u00e4nner 1939 mit Genehmigung der Verm\u00f6gensverkehrsstelle von ihrem langj\u00e4hrigen Mitarbeiter der Firma \u201earisiert<\/a>\u201c.<\/p>\n<p>Marianne Stern gelang im Februar 1940 die Flucht aus Wien nach Italien. Im April 1940 emigrierte sie mit der SS Saturnia von Triest nach New York. \u00dcber ihr weiteres Schicksal ist nichts bekannt.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Mentzel Walter: <a href=\"https:\/\/www.lexikon-provenienzforschung.org\/stern-moritz-centralantiquariat-und-verlagsbuchhandlung-wien\">Stern, Moritz. Centralantiquariat und Verlagsbuchhandlung Wien<\/a>, in: Lexikon der \u00f6sterreichischen Provenienzforschung.<\/p>\n<p>Archiv der IKG Wien, Geburtsbuch 1882, Stern Marianne.<\/p>\n<p>OeStA\/AdR, E-uReang, FLD, 8958, Stern Marianne.<\/p>\n<p>OeStA\/AdR, E-uReang, VVSt, Handel 2388, Stern Marianne.<\/p>\n<p>OeStA\/AdR, E-uReang, VVSt, VA 3446, Stern Marianne.<\/p>\n<p>WStLA, M.Abt. 119, A41, 443, Bezirk: 1, Stern Marianne.<\/p>\n<p>WStLA, M.Abt. 119, A41, C 119, Bezirk: 10, Stern Marianne.<\/p>\n<p>New York, New York Passenger and Crew Lists, 1909, 1925\u20131957, Stern Marianne.<\/p>\n<p>Literaturliste:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2122807610003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,stern%20marianne&amp;mode=Basic\">Stern, Marianne: K\u00fcchentechnische Anleitung zur Herstellung der kochsalzfreien Di\u00e4t nach Gerson und Hermannsdorfer-Sauerbruch. Mit zahlreichen Rohkost-Rezepten. Leipzig und Wien: Franz Deuticke 1930.<\/a><\/p>\n<p>[Universit\u00e4tsbibliothek Medizinische Universit\u00e4t Wien\/Sign.: 2018-01994]<\/p>\n<p>Keywords:<\/p>\n<p>Ern\u00e4hrungswissenschaften, Erster Weltkrieg, Marianne Stern, NS-Verfolgung, Sanit\u00e4tswesen, Spitalsk\u00fcche<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wiener medizinischen Wochenschrift. Nr. 39. 1931.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener Hausfrauen-Zeitung. Nr. 16. 1906. S. 243.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Der Bund. Zentralblatt des Bundes \u00f6sterreichischer Frauenvereine. H. 4. 1908. S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Neue Freie Presse. 8.10.1908. S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 1.2.1909. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> \u00d6sterreichische Buchh\u00e4ndler-Correspondenz. 15.1.1908. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Miteilungen des Frauenvereins \u201eDiskutierklub\u201c. H. 3. 1908. S 1-3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Die Zeit. 1.5.1908. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 10.3.1910. S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Der Bund. Zentralblatt des Bundes \u00f6sterreichischer Frauenvereine. H. 6. 1910. S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Neue Freie Presse. 28.9.1910. S. 11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wiener Hausfrauen-Zeitung. Nr. 1. 1908. S. 12; Reichspost. 19.3.1912. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 6.5.1910. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Der Morgen. Wiener Montagsblatt. 19.10.1914. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Der Bund. Zentralblatt des Bundes \u00f6sterreichischer Frauenvereine. H. 3. 1915. S. 16; Neue Freie Presse (Abendblatt). 3.3.1915. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Blatt der Hausfrau. H. 8. 1915-16. S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Arbeiter Zeitung. 24.10.1915. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Die Zeit. 14.11.1915. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Neue Freie Presse. 18.6.1915. S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 3.1.1917. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 24.1.1917. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 18.6.1918. S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Der Morgen. Wiener Montagblatt. 24.7.1916. S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 6.2.1917. S. 10-11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Neues Wiener Journal. 17.7.1919. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Neues Wiener Journal. 7.12.1920. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 13.3.1921, S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Neue Freie Presse. 30.8.1921. S. 20.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Der Tag. 8.2.1925. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Die Stunde. 18.9.1926. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Neues Wiener Journal. 28.10.1921. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Neues Wiener Journal. 7.7.19213. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 1.1.1924. S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Roho-Frauen-Flugblatt. H. 5, 1923. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Neues Wiener Journal. 4.10.1922. S. 4.<\/p>\n<p>Normdaten&nbsp;(Person) <strong>Stern, Marianne <\/strong><strong>: <\/strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39236\"> BBL: 39236;<\/a>&nbsp;<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeinsame_Normdatei\">GND:<\/a> <a href=\"http:\/\/d-nb.info\/gnd\/1026758270\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1026758270<\/a>;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\">Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n<p>Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, BBL: 39236 (20.06.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 06 20<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39236<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl\" width=\"188\" height=\"64\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stern, Marianne \u2013 Erste beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel, K\u00fccheninspektorin, Buchautorin, Antiquarin und NS-Verfolgte Text: Walter Mentzel Marianne Stern war \u00fcber 30 Jahre lang bis 1938 eine weit \u00fcber Wien hinaus bekannte Pers\u00f6nlichkeit, die mit ihren Vortr\u00e4gen und Publikationen die traditionelle Wiener K\u00fcche mit den Erkenntnissen der zu dieser Zeit noch jungen Ern\u00e4hrungswissenschaft und &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39236\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [179]: Stern, Marianne \u2013 Erste beeidete Sachverst\u00e4ndige f\u00fcr Lebens- und Genussmittel, K\u00fccheninspektorin, Buchautorin, Antiquarin und NS-Verfolgte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1153,2911,2815,11,5,1347,2,16,2816,2808],"tags":[2915,2913,2914,3015,1169,3016,1614,1942,1164,3017,1576],"class_list":["post-39236","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-weltkrieg-medizin","category-bio-bibliografisches-lexikon","category-krankenanstalten","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-ns-verfolgung","category-wien","tag-bbl","tag-bio-bibliografisches-lexikon","tag-bio-bibliographisches-lexikon","tag-ernaehrungswissenschaften","tag-erster-weltkrieg","tag-marianne-stern","tag-medizingeschichte","tag-ns-verfolgung","tag-sanitatswesen","tag-spitalskueche","tag-wien"],"views":3668,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39236","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=39236"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39236\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":45478,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/39236\/revisions\/45478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=39236"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=39236"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=39236"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}