{"id":38823,"date":"2022-04-25T15:48:01","date_gmt":"2022-04-25T14:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38823"},"modified":"2026-03-27T10:46:35","modified_gmt":"2026-03-27T09:46:35","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-3-5-2-2-2-3-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-5-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38823","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [169]: Die Bibliothek des Vereines \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte sowie die Pr\u00e4sidenten des Vereines von 1945 bis heute (Teil 3)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Bibliothek des Vereines \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte sowie die Pr\u00e4sidenten des Vereines von 1945 bis heute (Teil 3)<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a>, Dr. Johannes Kirchner<\/p>\n<p>Die an der <a href=\"http:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/standorte\/zweigbibliothek-zahnmedizin\/kontaktoeffnungszeiten\/\">Zweigbibliothek f\u00fcr Zahnmedizin<\/a><u>\/UBMed-360<\/u> der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien sich befindende Bibliothek des 1861 gegr\u00fcndeten Vereins \u00d6sterreichischer Zahn\u00e4rzte (V\u00d6Z), heute \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (\u00d6GZMK), ist eine der \u00e4ltesten vollst\u00e4ndig erhaltenen \u00f6sterreichischen Vereinsbibliotheken eines medizinischen Fachvereines. In einem <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34139\">ersten Blogbeitrag wurde die Zeit von der Vereinsgr\u00fcndung bis zum Jahr 1889<\/a> thematisiert und in einem <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35946\">zweiten die weitere Entwicklung bis zu der von den Nationalsozialisten erzwungenen Einstellung der Vereinst\u00e4tigkeit im Fr\u00fchjahr 1938<\/a>. Im nunmehrigen dritten und letzten Teil wird die Zeit zwischen der Wiederaufnahme der Vereinst\u00e4tigkeit im Jahr 1945 bis in die Gegenwart skizziert.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst kam es am 17. Oktober 1945 mit Bescheid des Staatsamtes f\u00fcr Inneres gem\u00e4\u00df \u00a7 1, Abs. 2 des Vereins-Reorganisationsgesetzes vom 31. Juli 1945 (StGBl. Nr. 102) aufgrund eines entsprechenden Antrages zur Au\u00dferkraftsetzung der 1938 von den Nationalsozialisten auf Anordnung des Stillhaltekommiss\u00e4rs f\u00fcr Vereine, Organisationen und Verb\u00e4nde verf\u00fcgten Aufl\u00f6sung des Vereines. Damit konnte der Verein gem\u00e4\u00df \u00a7 5 Abs. 1 des neuen Vereins-Reorganisationsgesetzes in der Form, in der er bis 1938 bestanden hatte, unter Bedachtnahme der Gewahrung der Rechte der Vereinsmitglieder und der unver\u00e4nderten Geltung der Statuten seine T\u00e4tigkeit wiederaufnehmen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig mit der formalen Wiederherstellung des Vereins wurde auch die Bestellung eines provisorischen Vereinsvorstandes geregelt. Der Vereinsbeh\u00f6rde im Staatsamt des Inneren wurden im Oktober 1945 als Mitglieder des provisorischen Vereinsvorstandes Dr. Fritz Driak (1900\u20131959), der zuvor auch zum provisorischen Leiter des Zahn\u00e4rztlichen Universit\u00e4tsinstitutes in Wien und zum Chefredakteur der \u201e\u00d6sterreichischen Zeitschrift f\u00fcr Stomatologie\u201c bestellt worden war,<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> weiters Dr. Hans Goldbach (1895-1977), der bereits im August 1945 als Vizepr\u00e4sident in die provisorische Leitung der \u00c4rztekammer berufen worden war,<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> und der 1961 zum Klinikvorstand ernannte Dr. Hans Langer (1907\u20131974) vorgeschlagen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die erste ordentliche Hauptversammlung des Vereins fand erst f\u00fcnf Monate sp\u00e4ter am 19. M\u00e4rz 1946 im H\u00f6rsaal des Zahn\u00e4rztlichen Universit\u00e4tsinstitutes statt. Zur ersten Monatsversammlung des Vereins, die ab nun wieder regelm\u00e4\u00dfig abgehalten wurden, kam es am 4. Juni 1946<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Hierbei wurde Driak zum ordentlichen Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. Er sollte diese Funktion bis zu seinem Tod im Jahr 1959 aus\u00fcben. Driak war seinerzeit Assistent des im Mai 1945 als Leiter der zahn\u00e4rztlichen Universit\u00e4tsklinik wegen seiner Involvierung und Verstrickung als Mitglied der NSDAP von seinem Amt enthobenen Dr. Hans Pichler (1877\u20131949) und vor 1938 Leiter des Heeresambulatoriums. Nachdem er sich 1946 habilitiert hatte, wurde er im selben Jahr zum Vorstand des Zahn\u00e4rztlichen Institutes ernannt. 1949 erfolgte seine Berufung zum au\u00dferordentlichen und 1952 zum ordentlichen Professor, seit 1955 war er Ordinarius an der Wiener Universit\u00e4ts-Zahnklinik.<\/p>\n<p>Von ihm befinden sich im Bestand der Vereinsbibliothek B\u00fccher mit dem Stempel \u201eM.U. Dr. Fritz Driak\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/WilhelmMeyer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38825\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/WilhelmMeyer.jpg\" alt=\"\" width=\"491\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/WilhelmMeyer.jpg 491w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/WilhelmMeyer-300x175.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px\" \/><\/a><br \/>\nAbb.1: Meyer, Wilhelm: Lehrbuch der normalen Histologie und Entwicklungsgeschichte der Z\u00e4hne des Menschen. M\u00fcnchen: Hanser 1951.<\/p>\n<p>In seine Amtszeit fiel die im September 1951 begangene neunzigj\u00e4hrige Bestandsfeier des Vereins, die mit der Abhaltung eines internationalen Zahn\u00e4rztekongresses verbunden war und die Ausgangspunkt der sp\u00e4teren Zahn\u00e4rztetagungen und Zahn\u00e4rztekongresse werden sollte. Nach Driaks Tod wurde 1959 Dr. Stefan Loos (1904\u20132000) sein Nachfolger an der Universit\u00e4tsklinik, der auch zwischen 1960 und 1977 dem Verein als Pr\u00e4sident zur Verf\u00fcgung stand. Anl\u00e4sslich des \u00d6sterreichischen Zahn\u00e4rztetages 1977 kam es mit der Konstituierung der \u201e\u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, Verein \u00d6sterreichischer Zahn\u00e4rzte (gegr. 1861)\u201c (\u00d6GZMK) als Dachverband zur Neugestaltung des zahn\u00e4rztlichen Vereinswesens, in dem die bestehenden Zahn\u00e4rztevereine unter Beibehaltung ihrer weitestgehenden Eigenst\u00e4ndigkeit als neun selbst\u00e4ndige Landeszweigstellen mit eigenen Statuten integriert wurden, w\u00e4hrend sich der bisher bestehende \u201eZentralverband der wissenschaftlichen zahn\u00e4rztlichen Vereinigungen\u201c aufl\u00f6ste. 1978 kam es zur Eingliederung der Dentisten in die Organisationsstruktur der \u00d6GZMK.<\/p>\n<p>Von Loos besitzt die Bibliothek sowohl B\u00fccher mit seinem Stempel als auch mit seinen handschriftlichen Besitzmerkmalen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38826\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech.jpg\" alt=\"\" width=\"791\" height=\"439\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech.jpg 791w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech-300x166.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech-768x426.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/HermannRech-672x372.jpg 672w\" sizes=\"auto, (max-width: 791px) 100vw, 791px\" \/><\/a>Abb. 2: Rech, Hermann: Keramische Prothetik: Porzellanf\u00fcllungen, Porzellankronen, Jacketkronen, Porzellanbr\u00fccken, Zahnfleischbl\u00f6cke, Continuous-Gum-Arbeiten. Berlin: Meusser, 1927.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38827\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis.jpg\" alt=\"\" width=\"950\" height=\"257\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis.jpg 950w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis-300x81.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis-768x208.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/PaulReis-800x216.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 950px) 100vw, 950px\" \/><\/a>Abb. 3: Reis, Paul: Lehrbuch der Physik: einschlie\u00dflich der Physik des Himmels (Himmelskunde), der Luft (Meteorologie) und der Erde (physikalische Geographie); gem\u00e4\u00df der neueren Anschauung und mit den neuesten Fortschritten; f\u00fcr Gymnasien, Realschulen und andere h\u00f6here Lehranstalten. Leipzig: Quandt &amp; H\u00e4ndel 1893.<\/p>\n<p>An die Spitze des neugegr\u00fcndeten Dachverbandes trat nach Abl\u00f6se von Loos Dr. Koloman Keresztesi (1916\u20132000), der diese Position inklusive der Pr\u00e4sidentschaft des Wiener Zweigvereines bis 1983 innehatte. Unter ihm kam das Verm\u00f6gen des ehemaligen Vereins \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte in die Verantwortung des Wiener Zweigvereines am Standort der Wiener Universit\u00e4tszahnklinik. Von Keresztesi besitzt die Vereinsbibliothek ebenfalls B\u00fccher mit seinem Stempel.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Keresztesis.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38828\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Keresztesis.jpg\" alt=\"\" width=\"615\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Keresztesis.jpg 615w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Keresztesis-300x169.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><\/a>Abb. 4: Meyer Wilhelm, Lehrbuch der normalen Histologie und Entwicklungsgeschichte der Z\u00e4hne des Menschen. M\u00fcnchen 1951.<\/p>\n<p>Keresztesis Nachfolger waren zwischen 1983 und 1985 Dr. Heinz K\u00f6le (1920-2015) und danach Dr. Kurt Gausch (1932-2018) sowie von 1989 bis 1993 Dr. Georg Watzek (geb. 1944). Zwischen 1993 und 2003 fungierte Dr. Rudolf Slavicek (1928-2022) als Pr\u00e4sident, danach bis 2011 Dr. Rudolf O. Bratschko (geb. 1940) und anschlie\u00dfend Dr. Herbert Haider (1949 -2021). Seit 2015 f\u00fchrt Dr. Walter Keidel (geb. 1957) die Geschicke des Dachverbandes.<\/p>\n<p>Unter der Pr\u00e4sidentschaft von Gausch kam es am 24.9 1987 zur Gr\u00fcndung der Arbeitsgemeinschaft \u201eARGE f\u00fcr Geschichte der Zahnheilkunde\u201c. Am 3.12 wurde bei der konstituierenden Sitzung Dr. Johannes Kirchner (geb. 1956) zum Leiter bestimmt. Sein Hauptanliegen war es, die gro\u00dfartige Vergangenheit der \u00f6sterreichischen Zahnheilkunde im Austausch mit den historischen Ereignissen in Europa und \u00dcbersee darzustellen. Dass es in Wien das zweit\u00e4lteste Zahnmuseum der Welt gab, sah er als einen Schatz, den er der \u00d6ffentlichkeit in Ausstellungen und Pr\u00e4sentationen vermitteln wollte. Den gro\u00dfen Erfindergeist und die hohe manuelle Geschicklichkeit der Zahn\u00e4rzte und Dentisten weit \u00fcber den Alltagsberuf hinaus \u00f6ffentlich zu machen, lag ihm besonders am Herzen. Die hohen k\u00fcnstlerischen F\u00e4higkeiten mancher Kollegen waren ihm Vorbild und Ansporn. Daher war die \u00d6GZMK (ehem. V\u00d6Z) seiner Meinung nach die richtige Heimat f\u00fcr diese Sammlungen, wobei nicht nur die Exponate besonderes Augenmerk verlangten, sondern auch die gro\u00dfartige Bibliothek, die er im Auftrag des Vereines bis heute als Bibliothekar betreuen darf.<\/p>\n<p>Wenn auch das Museum derzeit geschlossen ist, so hofft Kirchner, dass die Geschichte des Berufstandes niemals in Vergessenheit geraten wird, damit auch k\u00fcnftige Generationen \u00fcber die Entwicklung der Zahnheilkunde staunen und von ihr lernen und profitieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie auch in vielen anderen Vereinen kann die \u00d6GZMK wegen der Pandemie derzeit nicht ihren vielf\u00e4ltigen Aufgaben in dem von ihr angestrebten Ausma\u00df gerecht werden. So bleibt vor allem die Hoffnung, dass viele junge Kolleginnen und Kollegen das gemeinsame Lernen und die Weitergabe ihres Wissens an k\u00fcnftige Generationen auch weiterhin als wertvoll erachten m\u00f6gen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/JohannesKirchner.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-38829\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/JohannesKirchner.jpg\" alt=\"\" width=\"379\" height=\"233\"><br \/>\n<\/a>Abb. 5: Johannes Kirchner, copyright Oemus-Media-AG<\/p>\n<p><strong>Die Vereinsbibliothek<\/strong><\/p>\n<p>Die Vereinsbibliothek, die seit 1897 in den von Dr. Josef Ritter von Metnitz (1861-1905) zur Verf\u00fcgung gestellten R\u00e4umen der Allgemeinen Poliklinik in Wien 9, H\u00f6fergasse 1\/II ihren Platz gefunden hatte, d\u00fcrfte in den sp\u00e4ten 1920er oder fr\u00fchen 1930er Jahren in das zahn\u00e4rztliche Universit\u00e4tsinstitut \u00fcbersiedelt worden sein. 1936 wurden auch die Sammlungen des Vereines anl\u00e4sslich des 9. Internationalen Zahn\u00e4rztekongresses in Wien aus der Poliklinik in das zahn\u00e4rztliche Museum im seit 1927 im ehemaligen Garnisonspital untergebrachten zahn\u00e4rztlichen Universit\u00e4tsinstitut transferiert. Driak, der seit 1930 als Assistent unter Pichler am Institut und an der Kieferstation t\u00e4tig war, \u00fcbte hier ab 1931 f\u00fcr drei Jahre als Nachfolger des seit 1928 als Bibliothekar eingesetzten Dr. Franz P\u00e9ter (1889 -1963) die Funktion des Bibliothekars der Vereinsbibliothek aus. Sein Nachfolger war der 1938 als unbesoldeter Hochschulassistent am zahn\u00e4rztlichen Institut t\u00e4tige Dr. Hans Sch\u00e4chter (1906-1990), der nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 wegen seiner j\u00fcdischen Herkunft von den Nationalsozialisten von der Universit\u00e4t vertrieben wurde und bereits am 17. M\u00e4rz 1938 nach Gro\u00dfbritannien fl\u00fcchtete, wo er sich in Bromley\/Kent niederlie\u00df und seine Arbeit als Zahnarzt wieder aufnahm. Sp\u00e4ter \u00e4nderte er seinen Namen in \u201eSchachter\u201c.<\/p>\n<p>Mit der Wiederaufnahme des Vereinslebens im Jahr 1946 wurde Langer zum Bibliothekar und der 1974 zum Vorstand der zahn\u00e4rztlichen Universit\u00e4tsklinik ernannte Keresztesi zu seinem Stellvertreter bestellt. Danach waren ab 1955 Dr. Eduard Zitka (1901\u20131963), ab 1961 Dr. Erich Schuh (1921-1991) und seine Stellvertreterin Dr. Elisabeth Bauer (1925-2005), danach ab 1964 Keresztesi und ab 1970 Dr. Ernst Stich (geb.1927) sowie Keresztesi als Stellvertreter als Bibliothekar*innen mit der F\u00fchrung der Vereinsbibliothek betraut. In den 1960er Jahren war die Bibliothek des Vereines in unmittelbarer Umgebung der Institutsbibliothek untergebracht. Der Verbleib an diesem Standort war jedoch wegen der \u00dcbersiedlung der Institutsbibliothek unsicher. So kam es auch in den folgenden Jahren wegen Platzmangels und Umbauarbeiten an der Zahnklinik mehrmals gemeinsam mit der Institutsbibliothek zu \u00dcbersiedlungen.<\/p>\n<p>Neben den oben erw\u00e4hnten B\u00fcchern der Vereinspr\u00e4sidenten, die in den Bibliotheksbestand integriert wurden, finden sich auch noch B\u00fccher aus dem fr\u00fcheren Besitz von \u00c4rzt*innen und Mitgliedern des Vereins sowie aus B\u00fccherschenkungen, die dem Verein zukamen, im Bibliotheksbestand. Darunter B\u00fccher mit dem Stempel des Dentisten und Fachlehrers am Lehrinstitut f\u00fcr Dentisten Artur Litawsky (1894-1990).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ErichHeinrich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38830\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ErichHeinrich.jpg\" alt=\"\" width=\"781\" height=\"316\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ErichHeinrich.jpg 781w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ErichHeinrich-300x121.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/ErichHeinrich-768x311.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 781px) 100vw, 781px\" \/><\/a>Abb. 6: Heinrich, Erich: Die Helferin des Zahnarztes: ein Lehr- und Nachschlagbuch. Berlin: Berlinische Verl.-Anstalt, 1936.<\/p>\n<p>Eine Widmung des Institutsdirektors Robert Licht (Autor der Schenkung) samt Stempel des Lehrinstitutes f\u00fcr Dentisten \u2013 Reichsverband Deutscher Dentisten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/RobertLicht.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38831\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/RobertLicht.jpg\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/RobertLicht.jpg 669w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/RobertLicht-300x222.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/a>Abb. 7: Licht, Robert: Die biotechnische Behandlung von Spaltbildungen und Defekten der Gaumenorgane. M\u00fcnchen: Verlag des Reichsverbandes der Dentisten, 1936.<\/p>\n<p>Die 1977 erfolgte Gr\u00fcndung der \u00d6GZMK brachte die Entscheidung mit sich, die Bibliothek und das Museum der Obsorge des Zweigvereins Wien zu unterstellen. Stich wurde 1990 durch Dr. Christiane Weber (geb. 1946) als Bibliothekarin abgel\u00f6st, die diese Funktion 10 Jahre aus\u00fcbte. 1996 wurde der ehemalige Bibliothekar der Universit\u00e4t Wien, Dkfm. Burkhard Klebel (1929 &#8211; 2017), auf Empfehlung des damaligen Kustos Dr. Johannes Kirchner verpflichtet, die erstmalige elektronische Erfassung des zirka 2000 Titel umfassenden Bestandes durchzuf\u00fchren. Mit der Neuplanung der Universit\u00e4tszahnklinik und der damit diskutierten Zusammenf\u00fchrung der Klinikbibliothek mit der Vereinsbibliothek kam es schlie\u00dflich entsprechend dem Universit\u00e4ts-Organisationsgesetz zur \u00dcbersiedlung der Best\u00e4nde aller universit\u00e4ren Institutsbibliotheken in die Zentralbibliothek f\u00fcr Medi\u00adzin an der Medizinischen Universit\u00e4t Wien (ZBMUW). Um die Vereinsbibliothek im Eigentum des Vereines zu erhalten, wurde 1998 ein Vertrag abgeschlossen, der die Eigentumsrechte bei dem Verein belie\u00df und die Verwaltung des Bibliotheksbestandes sowie die Raum- und Ausstattungskosten an die heutige Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien \u00fcbertrug. Der Bibliotheksbestand des Vereines ist seitdem am Standort der Zweigbibliothek f\u00fcr Zahnmedizin getrennt aufgestellt und als Vereinseigentum gekennzeichnet sowie der Zeitschriftenbestand als Erg\u00e4nzung der Institutsreihen eingeordnet. Mit der damit erreichten Integration und direkten Anbindung der bereits online erfassten Best\u00e4nde der Vereinsbibliothek in das zu dieser Zeit an \u00f6sterreichischen Bibliotheken verwendete Bibliothekssystem konnte erstmals weltweit der Zugriff auf den Onlinekatalog des Bibliotheksbestandes erm\u00f6glicht werden. Die Vereinsbibliothek wurde ab Oktober 1999 von der Mitarbeiterin der ZBMUW, Ilse Groke (geb. 1941), und von 2006 bis heute vom Bibliothekar der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, Gerhard Gro\u00dfhaupt (geb.1969) betreut, der seit 2019 von der Bibliothekarin Teresa Trzepizur (geb.1959) unterst\u00fctzt wird. Im Jahr 2000 wurde Kirchner, Kustos der Bibliothek, gebeten, die Agenden des Bibliothekars im Wiener Zweigverein mitzu\u00fcbernehmen. Im Zuge des Um- und Neubaus der Universit\u00e4tszahnklinik (2008\u20132011) kam es im Nordfl\u00fcgel des Altbaus zur Errichtung einer Freihandbibliothek, wo nunmehr auch die Vereinsbibliothek an separierter Stelle bis heute ihren Platz hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-38832\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb8.jpg\" alt=\"\" width=\"549\" height=\"411\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb8.jpg 549w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/Abb8-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px\" \/><\/a><br \/>\nAbb. 8: Die Vereinsbibliothek, Gerhard Gro\u00dfhaupt<\/p>\n<p><strong>Literatur und Quellen<\/strong><\/p>\n<p>150 Jahre \u00d6GZMK. In: \u00d6sterreichische Zeitschrift f\u00fcr Stomatologie (\u00d6GZMK). Sonderheft 2013 (Suppl. 1). Darin: 150 Jahre Vereinsgeschichte. Historischer Abriss. S. 28-42.<\/p>\n<p>150 Jahre \u00d6GZMK. In: \u00d6sterreichische Zeitschrift f\u00fcr Stomatologie (\u00d6GZMK). Sonderheft 2013 (Suppl. 1). Darin: Geschichte der Vereinsbibliothek. S. 59-63.<\/p>\n<p>Driak Fritz, Zahn\u00e4rztliche Vereine und Zeitschriften. Zeitschrift f\u00fcr Stomatologie, 1946, S. 145.<\/p>\n<p>Missbichler Manuela, Der Zahnmediziner Fritz Driak (1900-1959). Vorstand der Wiener Universit\u00e4ts-Zahnklinik (1945\/49-1959), Wien Dipl. Arb. 2007.<\/p>\n<p>Gedenkbuch f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus an der Universit\u00e4t Wien 1938: Hans Sch\u00e4chter (Schachter).<\/p>\n<p>England &amp; Wales, Todesverzeichnis, 1837-2005: Hans Schachter.<\/p>\n<p>Keywords:<\/p>\n<p>Verein \u00d6sterreichischer Zahn\u00e4rzte, \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Zahn-, Mund und Kieferheilkunde<\/p>\n<p><strong>Kontakt:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/standorte\/zweigbibliothek-zahnmedizin\/kontaktoeffnungszeiten\/\">Zweigbibliothek f\u00fcr Zahnmedizin, UBMed-360<\/a><br \/>\nSensengasse 2a BT6A-1090 Wien<br \/>\nTel.: 01\/40070\/2990<br \/>\nMag. Gerhard Grosshaupt, MSc<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:gerhard.grosshaupt@meduniwien.ac.at\">gerhard.grosshaupt@meduniwien.ac.at<br \/>\n<\/a>Mitarbeiterin: Teresa Trzepizur<\/p>\n<p>MR DDr. Johannes Kirchner<br \/>\nOttakringerstrasse 64<br \/>\nA-1170 Wien<br \/>\nTel: 01\/4050325<\/p>\n<p>Dr. Walter Mentzel<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:walter.mentzel@meduniwien.ac.at\">walter.mentzel@meduniwien.ac.at<br \/>\n<\/a>Web: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Neues \u00d6sterreich. 14.10.1949. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener Zeitung. 16.12.1945. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Kundmachung der Wiederaufnahme der T\u00e4tigkeit des Vereines \u201eVerein \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte\u201c. In: Wiener Zeitung. 20.10.1945.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wiener Zeitung. 5.6.1946. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><\/a><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\"><\/a><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\"><\/a><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\">Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n<p>Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, BBL: 38823 (08.04.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 04 26<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38823<a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl\" width=\"188\" height=\"64\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bibliothek des Vereines \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte sowie die Pr\u00e4sidenten des Vereines von 1945 bis heute (Teil 3) Text: Dr. Walter Mentzel, Dr. Johannes Kirchner Die an der Zweigbibliothek f\u00fcr Zahnmedizin\/UBMed-360 der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien sich befindende Bibliothek des 1861 gegr\u00fcndeten Vereins \u00d6sterreichischer Zahn\u00e4rzte (V\u00d6Z), heute \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (\u00d6GZMK), &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38823\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [169]: Die Bibliothek des Vereines \u00f6sterreichischer Zahn\u00e4rzte sowie die Pr\u00e4sidenten des Vereines von 1945 bis heute (Teil 3)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[2911,11,5,1347,2,16,2808],"tags":[2915,2913,2914,1614,2986,2985,2581,1576],"class_list":["post-38823","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-bibliografisches-lexikon","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-wien","tag-bbl","tag-bio-bibliografisches-lexikon","tag-bio-bibliographisches-lexikon","tag-medizingeschichte","tag-mund-und-kieferheilkunde","tag-oesterreichische-gesellschaft-fuer-zahn","tag-verein-oesterreichischer-zahnaerzte","tag-wien"],"views":2554,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=38823"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38823\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":49203,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/38823\/revisions\/49203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=38823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=38823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=38823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}