{"id":38690,"date":"2022-03-28T10:20:54","date_gmt":"2022-03-28T09:20:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38690"},"modified":"2024-08-21T11:52:42","modified_gmt":"2024-08-21T10:52:42","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-3-5-2-2-2-3-2-2-3-2-2-2-2-2-2-2-2-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38690","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [164]: Ceranke, Gertrud \u2013 \u00c4rztin, Volksbildnerin, Aktivistin in der Wiener Frauenrechtsbewegung und NS-Verfolgte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ceranke, Gertrud \u2013 \u00c4rztin, Volksbildnerin, Aktivistin in der Wiener Frauenrechtsbewegung und NS-Verfolgte<\/strong><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n<p>Gertrud Ceranke wurde am 19. M\u00e4rz 1893 als Tochter des Frauenarztes und Gyn\u00e4kologen <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38670\">Emil Ekstein<\/a> und Olga, geborene Jontof, in Teplitz-Sch\u00f6nau in B\u00f6hmen geboren. Sie studierte an der Universit\u00e4t Wien Medizin <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> und r\u00fcckte zu Beginn des Ersten Weltkrieges als Studentin gemeinsam mit ihrem Vater als dessen Assistentin als Milit\u00e4r\u00e4rztin zum Kriegsdienst ein, sp\u00e4ter war sie w\u00e4hrend des Krieges als Unter\u00e4rztin an der k\u00f6nigl. Charit\u00e9 in Berlin t\u00e4tig.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 1918 heiratete sie den Mediziner Paul Ceranke und legte im Juli 1919 ihr Rigorosum an der Universit\u00e4t Wien ab. Danach arbeitete sie als praktische \u00c4rztin in Wien.<\/p>\n<p><strong>Gertrud Ceranke als Volksbildnerin und in der Frauenbewegung<\/strong><\/p>\n<p>Ab Mitte der 1920er Jahre trat Ceranke vor allem als Volksbildnerin \u00f6ffentlich in Erscheinung. Zun\u00e4chst referierte sie zu frauen- und kindermedizinischen Themen wie u.a. zur Sexualaufkl\u00e4rung, dem \u00a7 144 (Schwangerschaftsabbruch) und zu Fragen der Hygiene vor allem in sozialdemokratischen Organisationen, wie den Freidenkern oder in Bezirks- und Frauenorganisationen in Wien, sp\u00e4ter auch als Referentin des Wiener Stadtschulrates.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Als Publizistin verfasste sie Artikel in der sozialdemokratischen Zeitung \u201eDie Unzufriedene\u201c<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> oder in der \u201eHebammen-Zeitung<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>, dem Organ des von ihrem Vater unterst\u00fctzen und mitaufgebautem Reichsverband der Hebammen \u00d6sterreichs. Ihre Vortragst\u00e4tigkeit zu medizinischen Themen behielt sie bis zum \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 bei, zuletzt vermehrt im Rahmen der volkst\u00fcmlichen Universit\u00e4tskurse oder an Wiener Volkshochschulen wie zuletzt im Februar 1938 an der Volkshochschule Volksheim.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Ihre spezifischen medizinischen Themen brachte Ceranke seit den fr\u00fchen 1920er Jahren auch in die Wiener Frauenrechtsbewegung ein. W\u00e4hrend sie vorerst in einem Naheverh\u00e4ltnis zur sozialdemokratischen Frauenbewegung gestanden sein d\u00fcrfte, engagierte sie sich sp\u00e4ter im Wiener Frauenverband und danach \u2013 wie auch <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34919\">Frieda Becher von R\u00fcdenhof<\/a> \u2013 als aktives Mitglied in der 1929 von Marianne Hainisch gegr\u00fcndeten \u00d6sterreichischen Frauenpartei (\u00d6PF), und nach dessen Liquidierung ab 1934 in der Nachfolgeorganisation, dem Verein \u00d6sterreichische Frauenschaft.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Hier fungierte sie als Referentin und als Leiterin der \u201ezweiten Stunde f\u00fcr Volksgesundheit\u201c, bzw. \u00fcbernahm sie hier die Eheberatung.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Daneben war sie in den 1930er Jahren als Mitglied, Referentin und Kursleiterin zum Kurslehrgang Hygiene in der 1901 gegr\u00fcndeten \u201eVereinigung der arbeitenden Frauen\u201c t\u00e4tig.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p>Neben Gertrud Bien, Hedwig Fischer-Hofmann, und der Professorin Cornelie Much-Benndorf geh\u00f6rte sie noch als Mitglied der Kommission f\u00fcr Volksgesundheit in der Bundeskommission des Bundes \u00f6sterreichischer Frauenvereine (B\u00d6FV) an, der <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=31719\">Dora Br\u00fccke-Teleky<\/a> als Kommissionsvorsitzende vorstand.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>Von Gertrud Ceranke besitzt die Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin in der Separata-Bibliothek die von ihr 1929 in der Wiener medizinischen Wochenschrift publizierte Arbeit \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2140408110003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Heileffekt%20der%20k%C3%BCnstlichen%20H%C3%B6hensonne&amp;mode=Basic\">\u00dcber den Heileffekt der k\u00fcnstlichen H\u00f6hensonne\u201c.<\/a><\/p>\n<p>Ceranke war j\u00fcdischer Herkunft und nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 durch die 4. Verordnung zum Reichsb\u00fcrgergesetz vom 25. Juli 1938 und dem Erl\u00f6schen der Approbation j\u00fcdischer \u00c4rzt*innen mit 30. September 1938 mit einem Berufsverbot belegt. Sie \u00fcberlebte dem Holocaust und verstarb im Oktober 1956 in Wien.<\/p>\n<p>Ihre Tochter Susanne Ceranke, geboren am 1. Oktober 1921 in Wien, maturierte im M\u00e4rz 1939 in Wien und legte zwischen April und September 1939 den verpflichtenden Reichsarbeitsdienst in Freilassing in Bayern ab. Im Wintersemester 1939\/40 begann sie mit dem Studium an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien. Da sie im Nationalsozialismus als \u201eMischling 1. Grades\u201c galt, konnte sie ihr Studium zun\u00e4chst aufnehmen, musste jedoch im 1. Trimester 1940 um ihre weitere Studienzulassung beim Reichserziehungsministerium in Berlin ansuchen. Nach der Ablehnung des Gesuches im Juni 1940 blieb sie von der weiteren Inskription ausgeschlossen. Sie konnte erst nach der Befreiung \u00d6sterreichs im April 1945 ihr Studium wiederaufnehmen und als mittlerweile verheiratete Susanne H\u00f6fermayer das Studium am 15. Juni 1949 mit ihrer Promotion abschlie\u00dfen. Zun\u00e4chst arbeitete sie als Hilfs\u00e4rztin an der Psychiatrisch-Neurologischen Universit\u00e4ts-Klinik. In ihrer zweiten Ehe war sie mit dem <a href=\"https:\/\/gedenkbuch.univie.ac.at\/index.php?person_single_id=41058\">Privatdozent Prof. Dr. Ottokar Arnold<\/a> (1917-2008) verheiratet. Susanne Arnold verstarb am 9. M\u00e4rz 2002 in Wien.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>AUW, Rektorat, Med. Fakult\u00e4t, Rigorosen- und Promotionsprotokolle, Sign. 196-0108, Ceranke, geb. Ekstein Gertrud (Rigorosum 23.7.1919).<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 469, Ceranke Gertrud.<\/p>\n<p>Datenbank Friedh\u00f6fe Wien: Ceranke Gertrud.<\/p>\n<p>Gedenkbuch f\u00fcr die Opfer des Nationalsozialismus an der Universit\u00e4t Wien 1938: <a href=\"https:\/\/gedenkbuch.univie.ac.at\/index.php?id=435&amp;no_cache=1&amp;person_single_id=41020&amp;person_name=ceranke&amp;person_geburtstag_tag=not_selected&amp;person_geburtstag_monat=not_selected&amp;person_geburtstag_jahr=not_selected&amp;person_fakultaet=not_selected&amp;person_kategorie=not_selected&amp;person_volltextsuche=&amp;search_person.x=1&amp;result_page=1\">Ceranke Susanne<\/a>.<\/p>\n<p>Arias, Ingrid: \u201e\u2026 und bietet Gew\u00e4hr sich jederzeit r\u00fcckhaltlos einzusetzen \u2026\u201c Kontinuit\u00e4ten und Br\u00fcche in den Karrieren des \u00e4rztlichen Personals im Altersheim Lainz 1938-1950. In: In der Versorgung. Vom Versorgungshaus Lainz zum Geriatriezentrum \u201eAm Wienerwald\u201c. Hg.: Ingrid Arias, Soni Horn Sonia und Michael Hubenstorf Michael. Wien: Verl.-Haus d. \u00c4rzte 2004. S. 219-224.<\/p>\n<p>Literaturliste<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2140408110003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Heileffekt%20der%20k%C3%BCnstlichen%20H%C3%B6hensonne&amp;mode=Basic\">Ceranke, Gertrud: \u00dcber den Heileffekt der k\u00fcnstlichen H\u00f6hensonne. Sonderdruck aus: Wiener medizinische Wochenschrift. Wien: Verlag von Moritz Perles 1929.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata-Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"140\" height=\"56\"><\/a><\/p>\n<p>Keywords:<br \/>\nFrauenrechtsbewegung, Gertrud Ceranke, Volksbildung, Wien, \u00c4rztin<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Teplitz-Sch\u00f6nauer Anzeiger. 25.2.1915. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift. Nr. 10. 1916. Sp. 381.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Kleine Volks-Zeitung. 5.2.1932. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Die Unzufriedene. 14.8.1926. S. 7<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hebammen-Zeitung. 1.1.1926. S. 5; 1.11.1926. S. 3; 1.1.192. S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Das kleine Volksblatt. 22.2.1938. S. 14; 13.10.1932.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Das Wort der Frau. 24.1.1932. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Neue Freie Presse. 6.10.1931. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> \u00d6sterreichische Frauenrundschau (Mitteilungen der Vereinigung der arbeitenden Frau). H. Februar. 1935. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Die \u00d6sterreicherin. Nr. 1. 1931. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\"><\/a><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\"><\/a>Normdaten&nbsp;(Person) <strong>Ceranke, Gertrud: <\/strong> <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38690\">BBL: 38690<\/a><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38670\">;<\/a><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gemeinsame_Normdatei\">&nbsp;GND<\/a><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=27489\">:<\/a><a title=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/1254723439\" href=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/1254723439\">1254723439<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\">Bio-bibliografisches Lexikon (BBL)\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n<p>Bitte zitieren als VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, BBL: 38690 (28.03.2022); Letzte Aktualisierung: 2022 03 28<br \/>\nOnline unter der URL: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38690\">https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=38690<\/a><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\"><br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"Van Swieten Blog Logo Margrit Hartl\" width=\"188\" height=\"64\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ceranke, Gertrud \u2013 \u00c4rztin, Volksbildnerin, Aktivistin in der Wiener Frauenrechtsbewegung und NS-Verfolgte Text: Walter Mentzel Gertrud Ceranke wurde am 19. 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