{"id":379,"date":"2007-10-29T00:10:33","date_gmt":"2007-10-28T23:10:33","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=379"},"modified":"2007-11-06T11:26:25","modified_gmt":"2007-11-06T10:26:25","slug":"medline-%e2%80%93-perfektionskurs-die-autoren-suche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=379","title":{"rendered":"MEDLINE \u2013 Perfektionskurs: Die AUTOREN-Suche"},"content":{"rendered":"<p><font size=\"1\" face=\"Verdana\"><br \/>\n<a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=326\">von Dr. Josef K\u00f6nig<\/a><br \/>\nDie raffinierten Suchm\u00f6glichkeiten der in der Medizin am h\u00e4ufigsten ben\u00fctzten Datenbank <a href=\"http:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/sites\/entrez\" title=\"MEDLINE\">MEDLINE <\/a>werden erfahrungsgem\u00e4\u00df nur sehr rudiment\u00e4r genutzt. Daher soll in lockerer Folge in diesem Blog ein <em>Perfektionskurs<\/em> angeboten werden. Heute wollen wir uns der Suche nach <strong>Autoren<\/strong> widmen<\/font><font size=\"1\" face=\"Verdana\">:<\/font><\/p>\n<ol>\n<li><font size=\"1\" face=\"Verdana\">Sucht man nach einer Autorin mit dem Namen <strong><em>Asbjornsdottir<\/em><\/strong>, so kann man das auf die Art durchf\u00fchren, wie viele es machen: man gibt den Namen im <strong><em>Suchfeld<\/em><\/strong> von MEDLINE ein, dr\u00fcckt auf GO und erh\u00e4lt das Ergebnis: 3 Arbeiten, in denen die Gesuchte Coautorin ist.<\/font><font size=\"1\" face=\"Verdana\"> <\/font><\/li>\n<li><font size=\"1\" face=\"Verdana\">Diese einfache Suchart st\u00f6\u00dft sp\u00e4testens dann an ihre Grenzen, wenn der Name sowohl ein Autorenname sein kann als auch der Name einer Krankheit bzw. der einer medizinhistorischen Person. Als Beispiel eignet sich hier <strong><em>Hodgkin<\/em><\/strong>. Sucht man nach Artikel, die von einem Autor dieses Namens erstellt worden sind, so w\u00fcrde die einfach Eingabe im Suchfeld wie oben unter (1) angef\u00fchrt, zu mehr als 50.000 Treffern f\u00fchren, von denen aber nur etwa 550 tats\u00e4chlich von Autoren dieses Namens verfa\u00dft worden sind. Um die Suche spezifischer zu gestalten, gibt man hier im Suchfeld <strong><em>hodgkin [au]<\/em><\/strong> ein. Die eckige Klammer bezeichnet das gew\u00fcnschte Feld, hier das Autorenfeld.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"1\" face=\"Verdana\">Solange man genau wei\u00df, wie der Autor hei\u00dft, wird die Suche nicht so schwierig sein; anders ist dies bei Namen wie z.B. <strong><em>Siostrzonek<\/em><\/strong>. Die M\u00f6glichkeiten der Falscheingabe im Suchfeld sind zahlreich. In diesem Fall wird man sich aber vielleicht daran erinnern, dass der Name ganz sicher mit der Buchstabenkombination <strong><em>Sios<\/em><\/strong>&#8230; beginnt. Diese Anfangsbuchstaben tippt man unter <strong>LIMITS | Add Author<\/strong> ein. Es erscheint automatisch ein Pull Down &#8211; Men\u00fc, das die infrage kommenden Autoren anzeigt und tats\u00e4chlich reichen diese 4 Buchstaben aus, um den richtigen Namen zu finden.<\/font><\/li>\n<li><font size=\"1\" face=\"Verdana\">Doch es gibt noch mehr M\u00f6glichkeiten: M\u00f6chte man wissen, wie oft der Autor als <strong>Erstautor<\/strong> aufscheint, so lautet die Eingabe im Suchfeld <strong><em>Siostrzonek [1au]<\/em><\/strong>; auch die Suche nach der <strong>Letztautorenschaft<\/strong> ist m\u00f6glich: <strong><em>Siostrzonek [lastau]<br \/>\n<\/em><\/strong>Eine heikle Angelegenheit ist die Recherche nach Namen mit <strong>Umlauten<\/strong>: MEDLINE hat in den letzten Jahren dazugelernt und akzeptiert sowohl die Eingabe von <strong><em>m\u00fcller [au]<\/em><\/strong> als auch von <strong><em>muller [au]<\/em><\/strong> \u2013 in beiden F\u00e4llen erh\u00e4lt man die gleiche Trefferanzahl; jedoch m\u00fc\u00dfte man in diesem Beispiel zur Sicherheit auch noch nach <strong><em>mueller [au]<\/em><\/strong> suchen, da es ja auch vorkommen kann, dass der Autor sich einmal mit <em>\u00fc<\/em> und einmal mit <em>ue<\/em> schreibt.<\/font><\/li>\n<\/ol>\n<p><font size=\"1\" face=\"Verdana\"><strong>Weitere Blog-Beitr\u00e4ge des Autors:<\/strong><\/font><\/p>\n<ul>\n<li><font size=\"1\" face=\"Verdana\"><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?ID_ort=9a10&amp;ID_seite=666&amp;p=353\" title=\"Google-Scholar\">Kann Google-Scholar MEDLINE ersetzen?<\/a><\/font><\/li>\n<li><font size=1\" face=\"Verdana\"><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=235\" title=\"SCOPUS\">Literaturdatenbank SCOPUS<\/a><\/font><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Dr. Josef K\u00f6nig Die raffinierten Suchm\u00f6glichkeiten der in der Medizin am h\u00e4ufigsten ben\u00fctzten Datenbank MEDLINE werden erfahrungsgem\u00e4\u00df nur sehr rudiment\u00e4r genutzt. 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