{"id":37349,"date":"2021-08-18T09:58:21","date_gmt":"2021-08-18T08:58:21","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=37349"},"modified":"2022-01-27T13:23:32","modified_gmt":"2022-01-27T12:23:32","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-3-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=37349","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [134]: Alfred Bass \u2013 Sozialmediziner, Schularzt und Interessensvertreter der Wiener \u00c4rzt*innen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Alfred Bass \u2013 Sozialmediziner, Schularzt und Interessensvertreter der Wiener \u00c4rzt*innen<\/strong><\/p>\n<p><strong>&nbsp;<\/strong>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p>Alfred Bass war ein \u00f6sterreichischer Sozialmediziner, Studienmitarbeiter von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34585\">Ludwig Teleky<\/a> und Funktion\u00e4r in den Interessensvertretungen der Wiener \u00c4rzt*innen. Er wurde 1938 von den Nationalsozialisten verfolgt und im Holocaust ermordet. Von ihm besitzt die Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien eine Reihe von Arbeiten in ihrer Separata- sowie in der Neuburger-Bibliothek.<\/p>\n<p>Alfred Bass wurde am 1. August 1867 als Sohn von Josef Bass, einem Lehrer aus Pilsen, und Katalin Katharina, geborene Fissler, in Linz geboren. Seine Eltern waren j\u00fcdischer Herkunft. Nach seinem Studium der Medizin an der Universit\u00e4t Wien, das er 1892 mit seiner Promotion abschloss, arbeitete er als Milit\u00e4rarzt im Garnisons-Spital Nr. 13 in Theresienstadt beim Infanterieregiment Nr. 100, danach als praktischer Arzt in Zinnwald (heute: C\u00ednovec) und danach in Mariaschein (heute: Bohosudov\/Tschechien) in Nordb\u00f6hmen. Hier besch\u00e4ftigte er sich vom arbeitsmedizinischen Standpunkt aus mit den Arbeitsverh\u00e4ltnissen in der nordb\u00f6hmischen Industrie, insbesondere im nordb\u00f6hmischen Kohlenrevier. 1898 erschien von ihm der Aufsatz \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dhk&amp;datum=1898&amp;page=269&amp;size=45&amp;qid=ULAJPJX08P3V709AIXGUFYOC4AKZ8K\">Wir und die Krankencassen<\/a>\u201c in der Zeitschrift \u201eDie Heilkunde, Monatsschrift f\u00fcr praktische Medizin, in dem er sich \u2013 wie auch sp\u00e4ter in Wien \u2013 f\u00fcr die Interessen der Kassen\u00e4rzte einsetzte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2137277980003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,25033&amp;mode=Basic\">Bass, Alfred: Wir und die Krankencassen. Sonderdruck aus: Die Heilkunde. Monatsschrift f\u00fcr praktische Medicin. Teschen: K.u.k. Hofbuchdruckerei Karl Prochaska 1898.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"51\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 25033]<\/p>\n<p>1899 kehre er nach Wien zur\u00fcck und arbeitete als Assistent an der Wiener Poliklinik sowie als praktischer Arzt im Wien-Mariahilf.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>Alfred Bass geh\u00f6rte vor dem Ersten Weltkrieg zum engen Kreis an Mitarbeitern von Ludwig Teleky und nahm an dem von Teleky an der Universit\u00e4t Wien errichteten Seminar f\u00fcr soziale Medizin teil. 1905 wirkte er gemeinsam mit <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30249\">Alfred G\u00f6tzl<\/a> an der von Ludwig Teleky durchgef\u00fchrten medizinischen Untersuchung der Perlmutterdrechslergehilfen w\u00e4hrend ihres Streikes mit, ebenso an der sozialmedizinischen Studie zu den Steinmetzen sowie 1906 wiederum mit Alfred G\u00f6tzl an der von Ludwig Teleky initiierten Studie zu den Z\u00fcndholzarbeiter im B\u00f6hmerwald. 1910 publizierte er anl\u00e4sslich eines drohenden Aufstandes der Perlmutterdrechsler r\u00fcckblickend einen Bericht<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> in der Allgemeinen Wiener medizinische Zeitung \u00fcber \u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=awz&amp;datum=19101025&amp;query=%22alfred+bass%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=2\">Die Gesundheitsverh\u00e4ltnisse bei den Perlmutterdrechslern<\/a>\u201c und im selben Jahr im ersten Jahrgang der \u201eWiener Arbeiten aus dem Gebiet der Sozialen Medizin\u201c die Ergebnisse der Studie \u00fcber die 1905 gemeinsam mit Teleky und G\u00f6tzl unternommene sozialmedizinischen Untersuchung zu den Steinmetzen und Perlmutterdrechslern.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bass-alfred_gesundheitsverh\u00e4ltnisse_1910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-37352\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/bass-alfred_gesundheitsverh\u00e4ltnisse_1910-515x800.jpg\" alt=\"\" width=\"325\" height=\"550\"><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Bass: Die Gesundheitsverh\u00e4ltnisse der Wiener Steinmetzen und Perlmutterdrechsler. In: <a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8537881#http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8537881\">Wiener Arbeiten aus dem Gebiet der Sozialen Medizin<\/a>. Wien, Leipzig: 1910. S. 80.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"152\" height=\"51\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 61362]<\/p>\n<p>Bass engagierte sich bis zur Zerst\u00f6rung der Demokratie 1933\/34 in den \u00e4rztlichen Interessensorganisationen und in der \u00d6sterreichischen Sozialdemokratie. Er trat neben der Verbesserung der rechtlichen und materiellen Lage der Kassen\u00e4rzte f\u00fcr eine massive Ausweitung, Demokratisierung und gesetzlichen Verankerung der Gesundheitsversorgung und f\u00fcr eine staatliche Regelung im Bereich der Krankenversicherung ein. Dazu publizierte er 1930 in der Wiener Medizinischen Wochenschrift den Aufsatz<br \/>\n\u201e<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;qid=858DCTJKHK2UL0SX8TYST40H019T13&amp;datum=1930&amp;page=1558&amp;size=45\">Die Krankenversicherung im Kampf gegen sozialen Krankheiten<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>1903 kandidierte er bei der Wahlen f\u00fcr die Wiener \u00c4rztekammer,<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> an deren Stelle er die gewerkschaftliche Organisierung der \u00c4rzte propagierte.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> In dem 1908 von Max Kahane (1866\u20131923) herausgegeben Medizinischen Handlexikon f\u00fcr praktische \u00c4rzte, publizierte er einige Artikel. Seit 1906 nahm er an den Vortragsabenden und Sitzungen in der von Sigmund Freud ins Leben gerufenen Mittwoch-Gesellschaft, sowie bis zu seinem Austritt im Jahr 1909 an jenen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung teil.<\/p>\n<p>Nach dem Ersten Weltkrieg arbeitete Bass als praktischer Arzt in Wien-Mariahilf, war in der Tuberkulosenf\u00fcrsorge aktiv, und als st\u00e4dtischer Schularzt t\u00e4tig. Er wirkte an der von Anton Drasche herausgegebenen \u201eBibliothek der gesammten medicinischen Wissenschaften f\u00fcr praktische \u00c4rzte und Spezial\u00e4rzte\u201c mit.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Daneben \u00fcbte er die Funktion eines Chefarztes der Krankenf\u00fcrsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt Wien aus und engagierte sich weiterhin auf dem Gebiet der Sozialmedizin und in den \u00e4rztlichen Interessensorganisationen. Nach der \u00dcbersiedelung von Teleky nach D\u00fcsseldorf leitete er alleine die \u201eBeratungsstelle f\u00fcr Berufswahl\u201c, eine Organisation, die Jugendliche zum Einstieg ins Berufsleben verhelfen sollte.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> Er war Mitglied und Unterst\u00fctzer des \u00d6sterreichischen Bundes f\u00fcr Mutterschutz, des Vereins \u201eFreie Schule\u201c, und des Vereins \u201eDie Bereitschaft\u201c, der f\u00fcr soziale Arbeit und zur Verbreiterung \u201esozialer Kenntnisse\u201c gegr\u00fcndet worden war. Politisch engagierte er sich in den sozialdemokratischen Organisationen, darunter im Abstinentenbund, wo er zu Fragen der sozialen Medizin oder der Sozialversicherung referierte, sowie als Mitglied in der Vereinigung sozialdemokratischer \u00c4rzte, in deren Versammlungen er Themen wie \u201eSchulreform und Volksgesundheit\u201c,<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> den Ausbau der Sozialversicherung, die Krankenkassen, und den Mieterschutz behandelte.<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> In der Wirtschaftlichen Organisation der \u00c4rzte Wiens war er als Funktion\u00e4r und als Sektionsleiter der Spitalsbezirksgruppe Wien 6 t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Bass war Mitglied der 1934 als Dachorganisation gegr\u00fcndeten Gesellschaft des Grauen Kreuzes, einer Hilfsorganisation f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge aus dem nationalsozialistischen Deutschland.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a><\/p>\n<p>Bass und seine Familie waren aufgrund ihrer j\u00fcdischen Herkunft nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 der Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. Am 28. Oktober 1941 erfolgte die Deportation von Alfred Bass aus seiner Wohnung in Wien 6, K\u00f6stlergasse 10 in das <a href=\"https:\/\/collections.arolsen-archives.org\/archive\/130501084\/?p=1&amp;s=bass%20alfred%201867&amp;doc_id=130501084\">Ghetto \u0141\u00f3d\u017a<\/a>. \u00dcber sein weiteres Schicksal ist nichts bekannt. 1947 erfolgte seine Todeserkl\u00e4rung. Seine Ehefrau Martha Bass (20.11.1873 Wien), geborene Weiss, verstarb 1940 in Wien. Sein Sohn Wolfgang Bass \u00fcberlebte den Holocaust. An Alfred Bass erinnert heute ein Erinnerungsstein, verlegt vom Verein Erinnern f\u00fcr die Zukunft, vor dem Wohnhaus der Familie Bass in Wien 6, K\u00f6stlergasse 10.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Gedenkstein.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-37359\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Gedenkstein.jpg\" alt=\"\" width=\"273\" height=\"267\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Gedenkstein.jpg 600w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Gedenkstein-300x294.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2 Gedenkstein, Foto: Walter Mentzel, 2021<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Archiv der IKG Wien, Trauungsbuch 1895, Bass Alfred, Weiss Martha.<\/p>\n<p>AUW, Sign. 134-221 (Nationalien 1886\/87) Bass Alfred.<\/p>\n<p>AUW, Sign. 134-354 (Nationalien 1890\/91) Bass Alfred.<\/p>\n<p>AUW, Sign. 187-709 (Promotionsdatum: 29.7.1892) Bass Alfred.<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 33.606, Bass Alfred (Geburtsdatum 1867.08.01).<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 13.545, Bass Martha (1873.11.20).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 21.5.1907. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 25.10.1910. S. 470-471.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Bass, Alfred: Die Gesundheitsverh\u00e4ltnisse der Wiener Steinmetzen und Perlmutterdrechsler. In: Wiener Arbeiten aus dem Gebiet der Sozialen Medizin. Wien, Leipzig: Verlag von Moritz Perles 1910. S. 80-106.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Wiener Medizinischen Wochenschrift, Nr. 52, S. 1685-1686.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Neue Freie Presse, 31.12.1903, S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Wiener medizinische Wochenschrift, Nr. 42, Sp. 2069-2071.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Die Heilkunde. Monatsschrift f\u00fcr praktische \u00c4rzte \u2013 Wiener Ausgabe. H. 12. September 1900. S. 732.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Arbeiter Zeitung. 17.7.1921. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Arbeiter Zeitung. 26.4.1922. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Arbeiter Zeitung. 23.6.1923. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Gerechtigkeit. 28.5.1936. S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/ueber-uns\/medizinhistorische-bibliotheken-der-ub-meduni\/highlights-medizinhistorischer-buecher-u-zeitschriften\/bio-bibliografisches-lexikon\/\"><strong>&nbsp;<\/strong>\u00bbBio-bibliografisches Lexikon\/Liste aller Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alfred Bass \u2013 Sozialmediziner, Schularzt und Interessensvertreter der Wiener \u00c4rzt*innen &nbsp;Text: Dr. Walter Mentzel Alfred Bass war ein \u00f6sterreichischer Sozialmediziner, Studienmitarbeiter von Ludwig Teleky und Funktion\u00e4r in den Interessensvertretungen der Wiener \u00c4rzt*innen. Er wurde 1938 von den Nationalsozialisten verfolgt und im Holocaust ermordet. 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