{"id":36778,"date":"2021-05-07T13:40:27","date_gmt":"2021-05-07T12:40:27","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=36778"},"modified":"2021-05-27T06:27:23","modified_gmt":"2021-05-27T05:27:23","slug":"34761-2-2-2-2-2-2-3-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=36778","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [124]: Andreas Witlacil &#8211; Sozialhygieniker, Mitorganisator des Sanit\u00e4tswesens in Wien und Polizeichefarzt der Polizeidirektion Wien"},"content":{"rendered":"<p>Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [124]:<\/p>\n<p><strong>Andreas Witlacil \u2013 Sozialhygieniker, Mitorganisator des Sanit\u00e4tswesens in Wien und Polizeichefarzt der Polizeidirektion Wien<\/strong><\/p>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p>Andreas Witlacil war mehr als f\u00fcnf Jahrzehnte als Arzt und Sozialhygieniker in zahlreichen \u00e4rztlichen und medizinischen Standes- und Verwaltungsorganisationen t\u00e4tig, in denen er auf die sanit\u00e4re Entwicklung der Stadt Wien w\u00e4hrend der Stadterweiterung im 19. Jahrhundert und der damit einhergehenden Neuorganisation der medizinischen Verwaltung Einfluss nahm. F\u00fcr ihn geh\u00f6rte eine wohlorganisierte Armenkrankenpflege zu den ersten und dringlichsten Aufgaben einer Gro\u00dfstadt. Besondere Verdienste erwarb er sich bei der Organisation des polizei\u00e4rztlichen Dienstes. Daneben entfaltete er eine immense publizistische T\u00e4tigkeit als Mitbegr\u00fcnder der Wiener medizinischen Wochenschrift und Redaktionsmitglied in der Zeitschrift Der Milit\u00e4rarzt, wo er zahlreiche wissenschaftliche Abhandlungen und Rezensionen und unter den Rubriken \u201eFeuilletons\u201c, \u201eJahresrevuen\u201c publizierte. Zahleiche Artikel versah er mit dem Autoren-K\u00fcrzel \u201e(W)\u201c.<\/p>\n<p>Andreas Witlacil wurde am 12. November 1817 in Wien am Spittelberg unter dem Taufnamen Andre Joseph als Sohn des k.k. Hof-Kutschers Joseph Witlacil und Christina, geborene Zichner, geboren. 1846 heiratete er Maria Amalia Eichinger. Seine Tochter Amalie war mit dem Mediziner Karl Hammerschmidt verheiratet, der unter dem Namen Abdullah Bay Professor an der medizinischen Schule in Konstantinopel wirkte, nachdem er als Teilnehmer an der Revolution von 1848 aus Wien in das osmanische Reich gefl\u00fcchtet war.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-36783 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil.jpg\" alt=\"\" width=\"291\" height=\"397\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil.jpg 375w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil-220x300.jpg 220w\" sizes=\"auto, (max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><\/a>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp; \u00d6sterreichische Illustrierte Zeitung. 13.8.1905. S. 5.<\/p>\n<p>Witlacil studierte an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien und promovierte im M\u00e4rz 1846. In seiner Dissertation besch\u00e4ftigte er sich mit der Entwicklung einer Prop\u00e4deutik der medizinischen Statistik, einem Thema, das er sp\u00e4ter in seinen vielf\u00e4ltigen beruflichen Arbeitsfeldern und Funktionen forcierte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2134327510003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Witlacil%20%20Andreas&amp;mode=Basic\">Witlacil, Andreas: Dissertatio Inauguralis Medico-Statistica Sistens Principa Statisticae Medicinalis |b Quam Consensu Et Auctoritate Illustrissimi Et Magnifici Domini Praesidis Et Directoris, Perillustris Et Spectabilis Domini Decani Nec Non Clarissimorum Ac Celeberrimorum D.D. Professorum Pro Doctoris Medicinae Laurea Summisque In Medicina Honoribus Et Privilegiis Rite Et Legitime Consequendis In Antiquissima Ac Celeberrima Universitate Vindobonensi Publicae Disquisitioni. In theses adnexas disputabitur in Universitatis aedibus die 14. mensis Martii 1846. Wien: Typis Congregationis Mechitaristicae 1846.<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/histDissBib_M.Hartl_.jpg\" width=\"187\" height=\"61\"><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Historische Dissertations-Bibliothek, Sign.: D-4432]<\/p>\n<p>Seine Dissertation erschien noch im selben Jahr in deutscher \u00dcbersetzung unter dem Titel:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2134327760003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Witlacil%20%20Andreas&amp;mode=Basic\">Witlacil, Andreas: Die Grundz\u00fcge der medicinischen Statistik entwickelt und kritisch beleuchtet. Wien: gedruckt bei den P.P. Mechitaristen 1846.<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/histDissBib_M.Hartl_.jpg\" width=\"187\" height=\"61\"><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB 5670]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-36784 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil2.jpg\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil2.jpg 405w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil2-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 295px) 100vw, 295px\" \/><\/a>Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Witlacil: Die Grundz\u00fcge der medicinischen Statistik [\u2026]. Wien: 1846.<\/p>\n<h3>Die Massenarmut in Wien im Vorm\u00e4rz und die Revolution von 1848<\/h3>\n<p>Sein Interesse f\u00fcr die Ursachen und Folgen der Massenarmut in Wien im Vorm\u00e4rz f\u00fchrten Witlacil neben seinem sozialen Engagement, zu seinen ersten wissenschaftlichen Arbeiten und schlie\u00dflich zur aktiven Teilnahme an der Revolution von 1848. 1846 wirkte er im gerade gegr\u00fcndeten <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=wzz&amp;datum=18471231&amp;seite=9&amp;zoom=33&amp;query=%22allgemeine%2BHilfs-Verein%22&amp;ref=anno-search\">Wiener allgemeinen H\u00fclfs-Verein<\/a><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> mit, der sich die Linderung des Massenelends sowie der Hungersn\u00f6te der 1840er Jahre in den Wiener Vorst\u00e4dten zum Ziel gesetzt hatte. Ein Jahr darauf publizierte Witlacil in der Zeitschrift des Vereins f\u00fcr Deutsche Statistik eine Studie zu den \u201eVerh\u00e4ltnissen der handarbeitenden Bev\u00f6lkerung Wiens\u201c,<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> die er 1848 \u2013 bereits unter dem Eindruck der Revolution \u2013 mit seinem Aufsatz \u201eVorschl\u00e4ge zur Verbesserung der Lage der handarbeitenden Bev\u00f6lkerung Wiens\u201c fortsetzte<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a>. Bereits die 1846 in dieser Zeitschrift mit dem Autorenkennzeichen \u201eDr. W\u201c erschienen Artikel zur \u201eBewegung der Bev\u00f6lkerung Wiens im Verwaltungsjahr 1846\u201c d\u00fcrften ihm zuzuordnen sein. Diese ersten von ihm erhaltenen Arbeiten zeichnen sich durch eine hohe Dichte an quantitativen Material aus, mit der er akribisch die konkreten Lebensverh\u00e4ltnisse der handarbeitenden Bev\u00f6lkerung zu beschreiben versuchte und Vorschl\u00e4ge zur Verbesserung deren Lebenssituation zog. W\u00e4hrend der Revolution von 1848 gr\u00fcndete er im Juli den Wiener Arbeiterklub \u201eConcordia\u201c, der neben dem Allgemeinen Arbeiterverein, der zweit\u00e4lteste Arbeiterverein in der 1848er Revolution war und bis Oktober 1848 bestand. Daneben gab er bis September 1848 die Zeitung \u201eConcordia \u2013 Politisch-sociales Wochenblatt f\u00fcr die Arbeiterschaft\u201c heraus.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Als Mitglied der Garde der akademischen Legion und Verfasser der Flugschrift \u201e<a href=\"https:\/\/www.digital.wienbibliothek.at\/wbrobv\/content\/pageview\/1977820\">An die gesammten arbeitenden Volksklassen in Wien und der Umgebung<\/a>\u201c,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> strebte er die Bildung eines eigenen Arbeiter-Korps an.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Im Mai unterbreitete er in einem von ihm ver\u00f6ffentlichten Brief an den <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=wzz&amp;datum=18480523&amp;seite=1&amp;zoom=33&amp;query=%22witlacil%22&amp;ref=anno-search\">p\u00e4dagogischen Verein in Wien<\/a> Vorschl\u00e4ge zur Volksbildung und Volkserziehung und forderte die \u201et\u00fcchtigen Geister\u201c auf sich \u201ezu erheben, um mit vereinten Kr\u00e4ften das Licht der Aufkl\u00e4rung durch alle Schichten der Gesellschaft zu verbreiten und insbesondere das Volk zur politischen Reife heranzubilden.\u201c<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<h3>Arzt und F\u00f6rderer der Statistik in der Medizin<\/h3>\n<p>Seine Aktivit\u00e4ten w\u00e4hrend der Revolution von 1848 blieben nach deren Niederschlagung ohne Folgen auf seine weitere berufliche Karriere. Von 1849 bis 1856 arbeitete er als Sekundararzt im Allgemeinen Krankenhaus in Wien, wo er sich u.a. mit der Herstellung und Aufbereitung der Spitalsstatistik besch\u00e4ftigte, aus der die von ihm verfassten und redigierten \u201eJahresberichte des Wiener k.k. allgemeinen Krankenhauses\u201c hervorgingen, die regelm\u00e4\u00dfig im Wochenblatt der Zeitschrift der k.k. Gesellschaft der \u00c4rzte zu Wien erschienen. Im Juli 1856 wies Witlacil in einem Artikel in der Wiener medizinischen Wochenschrift auf den Nutzen statistischer Erhebungen auf dem Gebiet der Medizin hin und prangerte den bisher gepflegten \u201estatistischen Dilettantismus\u201c an. Zu dessen Abhilfe forderte er die fl\u00e4chendeckende Einf\u00fchrung standardisierter Formulare in den \u00e4rztlichen Anstalten und die Errichtung eines eigenen statistischen B\u00fcros.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Im November 1856 stellte Carl Ludwig Sigmund (1810-1883) \u2013 ein Anh\u00e4nger von Ignaz Semmelweis \u2013 in der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien den Antrag zur Bildung eines Komitees f\u00fcr medizinische Statistik, das sich mit der Frage der Bearbeitung und Zusammenf\u00fchrung der an den einzelnen Anstalten vorhandenen statistischen Daten befassen sollte,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und dem Witlacil hinzugezogen wurde.<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> \u00dcber den im April\/Mai 1857 durchgef\u00fchrten Internationalen statistischen Kongress in Wien, an dem die medizinische Statistik ein Themenblock war, berichtete Witlacil ausf\u00fchrlich.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>Nach Beendigung seines Dienstverh\u00e4ltnisses im AKH Wien war er zwischen 1856 und 1871 als Armenarzt in den Wiener Bezirken Josefstadt und als Polizeiarzt in Ottakring,<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> sowie von Juni 1871 bis 1887 als Bezirksarzt in der damaligen Bezirkshauptmannschaft Hernals,<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> und danach zwei Jahre bis 1889\/90 in der Bezirkshauptmannschaft W\u00e4hring t\u00e4tig. Seit 1859 arbeitete er noch als Gerichtsarzt in Hernals, was sich auch in einigen Artikel zur Gerichtsmedizin niederschlug.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> W\u00e4hrend dieser Jahre besch\u00e4ftigte er sich sowohl als Polizeiarzt als auch als Publizist mit der Organisation von Ma\u00dfnahmen zur Hebung der Sanit\u00e4tspflege<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> und mit den in Wien epidemisch auftretenden Erkrankungen, wie 1852 mit seinen \u201eBemerkungen zur Frage \u00fcber die Kontagiosit\u00e4t der Cholera und der epidemischen Krankheiten \u00fcberhaupt\u201c,<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> oder 1866 \u00fcber die Cholera-Epidemie in den Vororten Wiens in Ottakring, Hernals und Neulerchenfeld, die er statistisch zu erfassen versuchte und dar\u00fcber 1867 mehrere Artikel [<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1867&amp;page=176&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;size=45\">1. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;datum=1867&amp;page=185&amp;size=45\">2. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;datum=1867&amp;page=208&amp;size=45\">3. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1867&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;size=45&amp;page=200\">4. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1867&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;size=45&amp;page=208\">5. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;datum=1867&amp;page=217&amp;size=45\">6. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;qid=X2V22RV9SR7PX3B9W7RZNX7Y4D0QY8&amp;datum=1867&amp;page=225&amp;size=45\">7. Teil<\/a>) publizierte.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> 1872 nahm er am III. Internationalen medizinischen Kongress in Wien teil, wo er zur Frage der Quarant\u00e4ne bei Cholera-Epidemien referierte.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> 1879 publizierte er eine Artikelserie zu \u201eDie Abwehr der Pest\u201c.<a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a><\/p>\n<h3>Witlacils T\u00e4tigkeiten in den \u00e4rztlichen Standesorganisationen des Doktoren-Kollegiums, der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien, des nieder\u00f6sterreichischen Sanit\u00e4tsrates und des Vereins nieder\u00f6sterreichischer \u00c4rzte<\/h3>\n<p>Witlacil war Zeit seines Berufslebens in hohen Funktionen zahlreicher Standes- und medizinischer Verwaltungsgremien vertreten. Er war Mitglied der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien, zu deren Sekret\u00e4r er 1851 ernannt worden war.<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a> Im selben Jahr erfolgte seine Wahl in den Ausschuss des Doktoren-Kollegiums der Medizinischen Fakult\u00e4t, dem zu dieser Zeit wichtigsten Vertretungsorgan der \u00c4rzteschaft, dem er in mehreren Funktionen angeh\u00f6rte,<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> darunter auch als Bibliothekar und Bearbeiter des Bibliothekskataloges.<a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> Mit seiner 1852<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> ersten und 1868 letztmalig erfolgten Wahl in den Gesch\u00e4ftsrat<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a> und 1871 mit seiner Wahl zum Obmann des Gesch\u00e4ftsrates des Doktoren-Kollegiums,<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a> war er in den zentralen Fragen der Interessensvertretung der \u00c4rzteschaft sowie der Weiterentwicklung des Sanit\u00e4tswesens der Habsburgermonarchie involviert. Darunter etwa 1862 bei der Revision des Sanit\u00e4tsgesetzes.<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> Fr\u00fch trat er gegen die im September 1849 vollzogenen Trennung zwischen einem Professoren\u2013 und einem Doktoren-Collegium auf und f\u00fcr die Wiederherstellung der Einheit zwischen den Professoren und Doktoren-Kollegium ein.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> 1869 spaltete er das Doktoren-Kollegium und gr\u00fcndete innerhalb diesem den Reformklub,<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> mit dem er eine Reform des Doktoren-Kollegiums zu bewerkstelligen versuchte.<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> 1870 kandidierte er als Vertreter des liberalen Reform-Clubs (1872-1878), einer Abspaltung von jungen Akademikern von der Liberalen Partei, zur Wahl des Obmannes des Doktoren-Kollegiums,<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> nachdem er zuvor in einem offenen Brief die von ihm als \u201eultrakonservativ\u201c bezeichnete \u00c4rzteschaft kritisiert hatte. Als Vertreter der Reformgruppe forderte er eine Demokratisierung und Neuorganisation des Kollegiums unter Einbeziehung aller \u00c4rzte Nieder\u00f6sterreichs und Wiens und die Bildung eigener Kollegien in den Kronl\u00e4ndern der Habsburgermonarchie mit dem Ziel Fragen der Sanit\u00e4tsverwaltung durch alle \u00c4rzte vertreten zu lassen. Seine Vorstellungen und seine Kritik am bestehenden System formulierte er in einem <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1870&amp;page=676&amp;size=45\">Artikel in der Wiener medizinischen Wochenschrift<\/a> im Jahr 1870.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a> Angesichts seines geringen Erfolges bei seinen Reformvorhaben schlug er 1873 die Gr\u00fcndung einer \u00c4rztekammer f\u00fcr die Habsburgermonarchie und damit eine neue gesetzliche Vertretung der \u00c4rzte vor.<a href=\"#_ftn33\" name=\"_ftnref33\">[33]<\/a><\/p>\n<p>1874 initiierte er den Verein der \u00c4rzte in Nieder\u00f6sterreich, wo er von Beginn bis noch nach seiner Pensionierung 1902 letztmalig zum Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt wurde.<a href=\"#_ftn34\" name=\"_ftnref34\">[34]<\/a> Ebenso war er Gr\u00fcnder des \u00d6sterreichischen \u00c4rzteverbandes, einer Dachorganisation der zu dieser Zeit bestehenden \u00c4rztevereine.<\/p>\n<p>Witlacil geh\u00f6rte dem nieder\u00f6sterreichischen Landessanit\u00e4tsrat seit dessen Gr\u00fcndung im Jahre 1870 an. 1874 erfolgte seine Ernennung zum ordentlichen Mitglied,<a href=\"#_ftn35\" name=\"_ftnref35\">[35]<\/a> seit 1880 wurde er regelm\u00e4\u00dfig zum Vorsitzenden-Stellvertreter gew\u00e4hlt, und noch nach seiner Pensionierung im November 1901 blieb er Mitglied des Rates. In diesem Gremium arbeitete er wesentlich an einer Neuordnung der Sanit\u00e4tsdienstes in Nieder\u00f6sterreich, Wien und seiner Vororte mit, mit der er eine h\u00f6here Zentralisation und einen st\u00e4rkeren staatlichen Einfluss zu bewirken versuchte.<a href=\"#_ftn36\" name=\"_ftnref36\">[36]<\/a> Als Delegierter des Landessanit\u00e4tsrates wurde er 1883 zur hygienischen Ausstellung nach Berlin, 1891 zum internationalen hygienischen Kongress in London,<a href=\"#_ftn37\" name=\"_ftnref37\">[37]<\/a> und 1895 zum Kongress nach Budapest entsandt. Als Funktion\u00e4r des Landessanit\u00e4tsrates kritisierte er \u00fcber Jahrzehnte die hygienischen und sanit\u00e4ren M\u00e4ngel in der Stadtentwicklung und bem\u00fchte sich um den Aufbau einer modernen Sanit\u00e4tsverwaltung zur Gestaltung einer gerechten und humanit\u00e4ren Gro\u00dfstadt. Dazu forderte er die \u00dcbernahme des Sanit\u00e4tsdienstes in die organisatorische Obhut der Stadt Wien und eine Neuorganisation der Bezirks- und Armen\u00e4rzte ein, sowie Ma\u00dfnahmen zu den Folgen der rasanten Industrialisierung Wiens. Bereits 1865 hatte er einen Artikel unter dem Titel \u201eEine Lebensfrage f\u00fcr Wien\u201c ver\u00f6ffentlicht, in dem er auf die zunehmende Verschmutzung der Stadt im Zuge der Ansiedlung von Gewerbe und Industrie inmitten der neubebauten Wohnsiedlungen hinwies und strenge st\u00e4dteplanerische Eingriffe forderte.<a href=\"#_ftn38\" name=\"_ftnref38\">[38]<\/a> Weiters publizierte er in den 1860er Jahren zu Fragen der Lebensmittelkunde wie der \u201eL\u00f6sung der Trichinenfrage\u201c<a href=\"#_ftn39\" name=\"_ftnref39\">[39]<\/a> und forderte dementsprechend in seiner Funktion im Doktoren-Kollegium strenge sanit\u00e4tspolizeiliche Gesetze.<a href=\"#_ftn40\" name=\"_ftnref40\">[40]<\/a> In diesem Zusammenhang war er auch im \u201eComite gegen sanit\u00e4ts-polizeiliche Gesetzes\u00fcbertretungen\u201c vertreten.<a href=\"#_ftn41\" name=\"_ftnref41\">[41]<\/a> Er setzte sich f\u00fcr die Modernisierung der Kanalisation Wiens ein, f\u00fcr die Reform und den Ausbau psychiatrischer Anstalten sowie \u00f6ffentlicher Krankenh\u00e4user, trat f\u00fcr staatliche Pflege- und Erziehungsanstalten ein,<a href=\"#_ftn42\" name=\"_ftnref42\">[42]<\/a> und kritisierte die in Wien herrschenden Wohnverh\u00e4ltnisse bedingt durch das Bettgehertum sowie die verfehlte Wohnungspolitik und Mietensteigerungen.<a href=\"#_ftn43\" name=\"_ftnref43\">[43]<\/a> In den 1860er Jahren geh\u00f6rte er der Kommission zur Reorganisierung des Lokal-Sanit\u00e4tsdienstes in Wien und der Vororte an,<a href=\"#_ftn44\" name=\"_ftnref44\">[44]<\/a> 1870 legte er einen weitgehenden Entwurf zu Ma\u00dfnahmen \u201eZur Reform des Sanit\u00e4tsdienstes\u201c vor,<a href=\"#_ftn45\" name=\"_ftnref45\">[45]<\/a> dem 1879 zwei Artikel \u201eZur Organisation des hauptst\u00e4dtischen Sanit\u00e4tsdienstes\u201c (<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1879&amp;page=456&amp;size=45\">1. Teil<\/a>, <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1879&amp;page=468&amp;qid=4QEYETII5XNDYWY5B70O5JR3S4BWV0&amp;size=45\">2. Teil<\/a>) in der Wiener Medizinische Wochenschrift<a href=\"#_ftn46\" name=\"_ftnref46\">[46]<\/a> folgten, und 1888 formulierte er in einem Artikel seine Vorstellungen zu einer Vereinigung der Vororte Wiens mit der Kommune Wien.<a href=\"#_ftn47\" name=\"_ftnref47\">[47]<\/a> 1892 forderte er die Errichtung von zwei voneinander getrennten \u00c4rztekammern f\u00fcr Wien und Nieder\u00f6sterreich, unterbreitete Vorschl\u00e4ge zur Abhilfe der Umweltbelastung durch die Industrie- und Gewerbebetriebe, der Wasserverunreinigung, der Verbesserung der Schulgeb\u00e4ude, der Verbreiterung der engen Gassen, und der Schaffung von Parkanlagen, und der Notwendigkeit einer zentralen Organisation des st\u00e4dtischen Sanit\u00e4tsdienstes und der Marktaufsicht und er Gesundheits\u00e4mter.<a href=\"#_ftn48\" name=\"_ftnref48\">[48]<\/a> Ebenso forderte er seit 1888 ein Ministerium f\u00fcr Medizinalangelegenheiten, und damit ein Gesundheitsministerium.<a href=\"#_ftn49\" name=\"_ftnref49\">[49]<\/a><\/p>\n<p>Daneben war Witacil in zahlreichen medizinischen und \u00e4rztlichen Gremien aktiv, darunter 1872 im Komitee zur gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Verbreitung und der Organisation des Impfwesens,<a href=\"#_ftn50\" name=\"_ftnref50\">[50]<\/a> als Mitglied in der 1881 gegr\u00fcndeten Gesellschaft f\u00fcr Gesundheitspflege und 1886 im vorbereitenden Komitee<a href=\"#_ftn51\" name=\"_ftnref51\">[51]<\/a> f\u00fcr den 1887 stattfindenden internationalen Kongress f\u00fcr Hygiene und Demographie.<a href=\"#_ftn52\" name=\"_ftnref52\">[52]<\/a> 1901 nahm er an dem in Wien tagenden Internationalen Kongress gegen den Alkoholismus teil.<a href=\"#_ftn53\" name=\"_ftnref53\">[53]<\/a> Von Beginn an war er auch im 1868 gegr\u00fcndeten Verein Psychiatrische Gesellschaft (Verein f\u00fcr Psychiatrie) aktiv und in die Vereinsgremien gew\u00e4hlt worden.<a href=\"#_ftn54\" name=\"_ftnref54\">[54]<\/a> Im Rahmen dieser T\u00e4tigkeit verfasste er eine Artikelserie unter dem Titel \u201eUnsere Humanit\u00e4tsanstalten und die Humanit\u00e4t\u201c, in der er u.a. die \u00d6konomisierung der medizinischen Versorgung kritisierte (<a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1868&amp;page=580&amp;size=45\">Teil 1<\/a> und <a href=\"https:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=wmw&amp;datum=1868&amp;page=587&amp;size=45\">Teil 2<\/a>),<a href=\"#_ftn55\" name=\"_ftnref55\">[55]<\/a> und publizierte seine Vereinsvortr\u00e4ge wie jenen \u201eDer Selbstmord vom Standpunkte der Psychologie, der pathologischen Anatomie und der Gesetzgebung betrachtet\u201c.<a href=\"#_ftn56\" name=\"_ftnref56\">[56]<\/a> Weiters unterst\u00fctzte er als Mitglied den Unterst\u00fctzungsverein f\u00fcr mittellose Taubstumme,<a href=\"#_ftn57\" name=\"_ftnref57\">[57]<\/a> und beteiligte sich im Komitee \u201eF\u00fcr die Erziehung und den Unterricht epileptischer Kinder\u201c zur Errichtung einer Heil- Erziehungs- und Unterrichtsanstalt f\u00fcr epileptische Kinder in \u00d6sterreich\u201c.<a href=\"#_ftn58\" name=\"_ftnref58\"><sup>[58]<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Witlacil als Publizist und Mitbegr\u00fcnder der Wiener medizinischen Wochenschrift<\/p>\n<p>Witlacil war Mitbegr\u00fcnder und Redaktionsmitglied der seit 1851 erscheinenden Wiener medizinischen Wochenschrift, in der er bis zu seinem Tod regelm\u00e4\u00dfig u.a. im Feuilleton publizierte, und der Zeitschrift Der Milit\u00e4rarzt. 1870 ver\u00f6ffentlichte er in einer achteiligen Artikelserie seine gewonnenen Reiseeindr\u00fccke in das osmanische Reich unter dem Titel \u201eNach Konstantinopel und Brussa\u201c, die er zum Studium der Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen unternommen hatte,<a href=\"#_ftn59\" name=\"_ftnref59\">[59]<\/a> \u00fcber seine zweite Reise in den Orient berichtete er 1872 in der Rubrik \u201eReisenotizen\u201c,<a href=\"#_ftn60\" name=\"_ftnref60\"><sup>[60]<\/sup><\/a> und 1892 eine Arbeit \u00fcber \u201eHygienisches aus London\u201c. Weiters publizierte er hier zahlreiche Buchbesprechungen und berichtete Ausf\u00fchrlich \u00fcber Personalentscheidungen in der Sanit\u00e4tsverwaltung.<\/p>\n<p>Witlacil als Leiter und Organisator der Wiener Polizei\u00e4rzte \u2013 1892-1901<\/p>\n<p>An der Spitze der kommunalen Armen- und Polizei\u00e4rzte stehend, forderte Witlacil schon in den 1860er Jahren eine Trennung des \u00e4rztlichen Polizeidienstes vom \u00fcbrigen Sanit\u00e4tsdienst sowie die Reorganisation des gesamten armen- und polizeilichen Sanit\u00e4tsdienstes in Wien und der zum Polizeirayon geh\u00f6renden Vororte.<a href=\"#_ftn61\" name=\"_ftnref61\">[61]<\/a> Im November 1892 erfolgte f\u00fcr ihn \u2013 75-j\u00e4hrig \u2013 sein bisher gr\u00f6\u00dfter Karrieresprung mit der Ernennung zum Polizei-Chefarzt der Polizeidirektion Wien, wof\u00fcr er sich zuvor beworben hatte,<a href=\"#_ftn62\" name=\"_ftnref62\"><sup>[62]<\/sup><\/a> und bis zu seinem 85 Lebensjahr 1901 aus\u00fcben sollte. In dieser Funktion nahm er umgehend die Neugestaltung und Neusystematisierung des polizei\u00e4rztlichen und kommunalen Sanit\u00e4tsdienstes in Angriff. Er schuf ein eigenes Sanit\u00e4tsdepartment innerhalb der Polizeidirektion Wien und einen chef\u00e4rztlichen Dienst, vor allem kam es zu einer massiven Aufstockung des Personalstandes. Nunmehr standen den Bezirken jeweils mindestens zwei Polizei\u00e4rzte zur Verf\u00fcgung in Wien II sogar sieben, insgesamt 51.<a href=\"#_ftn63\" name=\"_ftnref63\"><sup>[63]<\/sup><\/a> 1893 publizierte er \u00fcber seine einj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit in dieser Funktion einen Aufsatz in \u201eDas \u00f6sterreichische Sanit\u00e4tswesen\u201c, in dem er \u00fcber den chef\u00e4rztlichen Dienst, \u00fcber das Gefangenenhaus und den Dienst in den Kommissariaten u.a. berichtete.<a href=\"#_ftn64\" name=\"_ftnref64\"><sup>[64]<\/sup><\/a> Hier forderte er f\u00fcr alle Frauen ein gesichertes Arbeitsverh\u00e4ltnis, um die Prostitution nachhaltig zu bek\u00e4mpfen. In seiner \u00f6ffentlichen Kritik an den desastr\u00f6sen Wohnverh\u00e4ltnissen im Wien um 1900, die er auch als N\u00e4hrboden f\u00fcr den grassierenden Antisemitismus erkannte, bezog er auch B\u00fcrgermeister Karl Lueger und die Stadtverwaltung mit ein, die er f\u00fcr die Vers\u00e4umnisse und Fehlplanungen im Wohnungsbau und der fehlenden Ma\u00dfnahmen zur Linderung der Wohnungssituation verantwortlich machte. Auch in der unter ihm erfolgten Einf\u00fchrung der \u201eJahresberichte des Chefarztes der k.k. Polizeidirektion in Wien\u201c, die von ihm redigiert wurden und sich neben der F\u00fclle an statistischen Daten durch die Einbeziehung der Bev\u00f6lkerungsmeinung kennzeichnete, \u00fcbte er eine schonungslose Kritik an den mangelhaften sanit\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen wie der Stra\u00dfenreinigung, dem Bauwesen und den schlechten Wohnungsverh\u00e4ltnissen, bis hin zu der von ihm konstatierten Verbreitung der Neurasthenie.<\/p>\n<p>In der Separata-Bibliothek an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin sind zwei von ihm redigierte Jahresberichte erhalten:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2134327590003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Witlacil%20%20Andreas&amp;mode=Basic\">Witlacil Andreas: Aus dem Jahresberichte des Chefarztes der k.k. Polizeidirection in Wien f\u00fcr das Jahr 1899. Sonderdruck aus: Das \u00f6sterreichische Sanit\u00e4tswesen. Wien: Verlag von Alfred H\u00f6lder, k.k. Hof- und Universit\u00e4ts-Buchh\u00e4ndler 1901.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"129\" height=\"53\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata-Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2134327670003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Witlacil%20%20Andreas&amp;mode=Basic\">Witlacil Andreas: Aus dem Jahresberichte des Chefarztes der k.k. Polizeidirection in Wien f\u00fcr das Jahr 1900. Sonderdruck aus: Das \u00f6sterreichische Sanit\u00e4tswesen. Wien: Verlag von Alfred H\u00f6lder, k.u.k. Hof- und Universit\u00e4tsbuchh\u00e4ndler 1902.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26858\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Separata_M.Hartl_.gif\" alt=\"\" width=\"129\" height=\"53\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata-Bibliothek]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-36785 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil3.jpg\" alt=\"\" width=\"315\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil3.jpg 431w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Witlacil3-202x300.jpg 202w\" sizes=\"auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px\" \/><\/a>Abb. 3&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Witlacil: Aus dem Jahresberichte des Chefarztes der k.k. Polizeidirektion in Wien [\u2026]<\/p>\n<p>1901 schied Witlacil, nachdem er um die Versetzung in den Ruhestand erbeten hatte, und nach Genehmigung des Kaisers,<a href=\"#_ftn65\" name=\"_ftnref65\">[65]<\/a> 85ig j\u00e4hrig aus dem Personalstand der Polizeidirektion Wien aus. Wenige Monate vor seinem Tod wurde er noch zum Ehrenmitglied der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien ernannt.<a href=\"#_ftn66\" name=\"_ftnref66\">[66]<\/a> Er verstarb am 6. August 1905 im 88. Lebensjahr.<\/p>\n<p>Witlacil erhielt 1866 eine Auszeichnung wegen seiner T\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Cholera-Epidemie und 1888 das Ritterkreuz des Franz-Josephs-Ordens. Weitere Auszeichnungen erhielt er 1874 wegen der erfolgreichen T\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Cholera- und Blattern-Epidemie im Jahre 1873,<a href=\"#_ftn67\" name=\"_ftnref67\">[67]<\/a> und wegen seiner T\u00e4tigkeit w\u00e4hrend der Schutzpockenimpfung 1874.<a href=\"#_ftn68\" name=\"_ftnref68\">[68]<\/a> 1885 wurde er zum Ehrenb\u00fcrger der Gemeinden Ober-D\u00f6bling<a href=\"#_ftn69\" name=\"_ftnref69\">[69]<\/a> und 1887 von Nussdorf<a href=\"#_ftn70\" name=\"_ftnref70\">[70]<\/a> ernannt. 1897 erhielt er den Titel Regierungsrat. Weiters war er Mitglied der Medizinischen Gesellschaft in Konstantinopel.<a href=\"#_ftn71\" name=\"_ftnref71\">[71]<\/a><\/p>\n<h3>Quellen:<\/h3>\n<p>Taufbuch, Erzdi\u00f6zese Wien, St. Ulrich, Buch Nr. 42, Folio 93, Andreas Joseph Witlacil (geb. 12.11.1817).<\/p>\n<p>Trauungsindex, Erzdi\u00f6zese Wien, Schottenfeld, Folio 35, Witlacil Andreas; Eichinger Maria.<\/p>\n<p>Taufbuch, Erzdi\u00f6zese Wien, Maria Treu, 1850, Folio 59, Witlacil Amalia (geb. 1.2.1850).<\/p>\n<p>Taufbuch, Erzdi\u00f6zese Wien, Schottenfeld, 1847, Folio 103, Witlacil Franz (geb. 24.5.1847).<\/p>\n<p>AUW, Med. Fak, Dekanat, Promotionsprotokolle, Sign. 176, Zl. 525, Witlacil Andreas (Promotions- Sponsions-Datum: 1846.03.31).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 5.9.1874. Sp. 803-804.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Wiener Zeitung. 9.6.1847. S. 1267.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Witlacil, Andreas: Verh\u00e4ltnissen der handarbeitenden Bev\u00f6lkerung Wiens. In: Zeitschrift des Vereins f\u00fcr Deutsche Statistik I. Wien 1848. S. 177 ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Witlacil, Andreas: Vorschl\u00e4ge zur Verbesserung der Lage der handarbeitenden Bev\u00f6lkerung Wiens. In: Zeitschrift des Vereins f\u00fcr Deutsche Statistik I. Berlin. H.7. 1848. S. 640-646. [<a href=\"https:\/\/babel.hathitrust.org\/cgi\/pt?id=umn.319510022621922&amp;view=1up&amp;seq=12\">https:\/\/babel.hathitrust.org\/cgi\/pt?id=umn.319510022621922&amp;view=1up&amp;seq=12<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Arbeiter Zeitung. 21.7.1898. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Witlacil, Anderas: An die gesammten arbeitenden Volksklassen in Wien und der Umgebung, Dr. Witlacil, Garde der akademischen Legion, Stadt, Kumpfgasse Nr. 826. Anton Benko: Wien 1848.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Fenner von Fennenberg (ehemaliger Ober-Kommandant der Wiener Volkswehr) Wiener Oktobertage. Geschildert und mit allen Aktenst\u00fccken belegt. Zweiter Theil. Leipzig: Verlagsbureau 1849. S. 42.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Wiener Zeitung. 23.5.1848. S. 417.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 5.7.1856. Sp. 441-444.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Wiener Zeitung. 7.11.1856. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Wiener Zeitung. 17.12.1856. S. 3738; Wiener Zeitung. 31.5.1857. S. 1582.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 5.7.1856. Sp. 651-653.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 5.11.1887. Sp. 1481.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 1.7.1871. Sp. 640.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 12.4.1862. Sp. 231-233; 29.11.1862. S. 759-760.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 20.1.1872. Sp. 68.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 13.3.1852. Sp. 175.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 13.3.1867. Sp. 323-325; 16.3.1867. Sp. 341-343; 20.3.1867. Sp. 356-357; 23.3.1867; Sp 371-373; 27.3.1867; Sp. 388-390; 30.3.1867. Sp. 406-408; 3.4.1867. Sp. 422-424.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Neue Freie Presse. 20.2.1872. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 19.7.1879. Sp. 793-795; 26.7.1879. Sp. 817-819; 2.8.1879. Sp. 845-847.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 9. 1851. Sp. 171.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 9. 1851. Sp. 619.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Wiener Zeitung. 31.12.1851. S. 3891.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 1852. Sp. 791.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 15.12.1868. S. 413.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 30.12.1871. Sp. 1272.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 4.3.1862. S. 84.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Wiener Zeitung, 24.7.1853. S. 1757.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 20.3.1869. 1851. Sp. 395.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 14.8.1869. Sp. 1098.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 8.10.1870. Sp. 1163; 31.12.1870. Sp. 1462.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 26.11.1851 Sp. 1339-1342.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref33\" name=\"_ftn33\">[33]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 28.6.1873. Sp. 630.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref34\" name=\"_ftn34\">[34]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 4.4.1874. Sp. 283. Nr. 22. 1877. Sp. 544; Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 8.10.1901. S. 470.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref35\" name=\"_ftn35\">[35]<\/a> Die Presse. 1.1.1874. S. 8<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref36\" name=\"_ftn36\">[36]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 1.7.1871. Sp. 632.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref37\" name=\"_ftn37\">[37]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 15.8.1891. Sp. 1377-1379.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref38\" name=\"_ftn38\">[38]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 6.5.1865. Sp. 639-641.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref39\" name=\"_ftn39\">[39]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 14.2.1866. Sp. 211-214.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref40\" name=\"_ftn40\">[40]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 18.4.1866. Sp. 497.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref41\" name=\"_ftn41\">[41]<\/a> Neue Freie Presse. 10.5.1866. S. 4-5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref42\" name=\"_ftn42\">[42]<\/a> Die Presse. 19.12.1866. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref43\" name=\"_ftn43\">[43]<\/a> Neue Freie Presse. 3.12.1903. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref44\" name=\"_ftn44\">[44]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 31.7.1869. Sp. 1033.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref45\" name=\"_ftn45\">[45]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 12.1.1870. Sp. 67-71.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref46\" name=\"_ftn46\">[46]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 16.8.1879. Sp 893-894; 23.8.1879. Sp. 917-920.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref47\" name=\"_ftn47\">[47]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 28.4.1888. Sp. 581-584.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref48\" name=\"_ftn48\">[48]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 26.4.1892. S. 191.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref49\" name=\"_ftn49\">[49]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 30.3.1888. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref50\" name=\"_ftn50\">[50]<\/a> Deutsche Zeitung. 30.7.1872. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref51\" name=\"_ftn51\">[51]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 16.4.1881. Sp. 455.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref52\" name=\"_ftn52\">[52]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 8.5.1886. Sp. 694.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref53\" name=\"_ftn53\">[53]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 9.4.1901. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref54\" name=\"_ftn54\">[54]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 30.5.1868. Sp. 722; Neue Freie Presse. 28.1.1868. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref55\" name=\"_ftn55\">[55]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 29.8.1868. 1135-1137; 2.9.1868. Sp. 1149-1151.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref56\" name=\"_ftn56\">[56]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 5.6.1869. 756-758; 9.6.1869. Sp. 774-775.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref57\" name=\"_ftn57\">[57]<\/a> Wiener Allgemeine Zeitung. 17.4.1888. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref58\" name=\"_ftn58\">[58]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 23.11.1895. Sp. 2044.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref59\" name=\"_ftn59\">[59]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 30.7.1870. Sp. 909-911. 20.8.1870. Sp. 973-976; 27.8.1870. Sp. 997-998; 10.9.1870. Sp. 1047-1050; 17.9.1870. Sp. 1077-1079; 29.10.1870. Sp. 1235-1238; 14.1.1871. Sp. 39-41; 4.2.1871. Sp. 111-112.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref60\" name=\"_ftn60\">[60]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 28.9.1872. Sp. 987-990; 5.10.1872. Sp. 1011-1014.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref61\" name=\"_ftn61\">[61]<\/a> Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 31.8.1869. S. 310.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref62\" name=\"_ftn62\">[62]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 26.11.1892. Sp. 1862. Allgemeine Wiener medizinische Zeitung. 8.11.1892. S. 519.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref63\" name=\"_ftn63\">[63]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 9.12.1893. Sp. 2028.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref64\" name=\"_ftn64\">[64]<\/a> Das \u00f6sterreichische Sanit\u00e4tswesen. 1893.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref65\" name=\"_ftn65\">[65]<\/a> Deutsches Volksblatt. 16.11.1901. S. 3. Siehe auch stattdessen Wiener Zeitung. 7.6.1902. Sp. 1130.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref66\" name=\"_ftn66\">[66]<\/a> Neue Freie Presse (Abendblatt). 8.8.1905. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref67\" name=\"_ftn67\">[67]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 25.4.1874. Sp. 349.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref68\" name=\"_ftn68\">[68]<\/a> Wiener Zeitung. 14.8.1875. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref69\" name=\"_ftn69\">[69]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. 24.1.1885. Sp. 122.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref70\" name=\"_ftn70\">[70]<\/a> Neue Freie Presse. 8.11.1887. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref71\" name=\"_ftn71\">[71]<\/a> Deutsche Zeitung. 26.2.1874. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">\u00bbAlle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [124]: Andreas Witlacil \u2013 Sozialhygieniker, Mitorganisator des Sanit\u00e4tswesens in Wien und Polizeichefarzt der Polizeidirektion Wien Text: Dr. Walter Mentzel Andreas Witlacil war mehr als f\u00fcnf Jahrzehnte als Arzt und Sozialhygieniker in zahlreichen \u00e4rztlichen und medizinischen Standes- und Verwaltungsorganisationen t\u00e4tig, in denen er auf die sanit\u00e4re Entwicklung der &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=36778\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [124]: Andreas Witlacil &#8211; Sozialhygieniker, Mitorganisator des Sanit\u00e4tswesens in Wien und Polizeichefarzt der Polizeidirektion Wien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,1393,11,5,1347,2,16,1391],"tags":[2778,2286,2779,1546,2780,2768,2781,1576,2782],"class_list":["post-36778","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-historische-dissertations-bibliothek","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-separata-bibliothek","tag-andreas-witlacil","tag-armenarzt","tag-doktoren-kollegium","tag-medizinische-statistik","tag-niederoesterreichischer-landessanitaetsrat","tag-polizeiarzt","tag-sozialhygieniker","tag-wien","tag-wiener-medizinische-wochenschrift"],"views":7123,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36778","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=36778"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36778\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36852,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/36778\/revisions\/36852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=36778"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=36778"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=36778"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}