{"id":35867,"date":"2020-11-20T08:41:23","date_gmt":"2020-11-20T07:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35867"},"modified":"2020-11-20T08:41:45","modified_gmt":"2020-11-20T07:41:45","slug":"34761-2-2-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35867","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [118]: Hugo Klein (1863-1937) &#8211; Frauenarzt, Gyn\u00e4kologe \u2013 Frauenrechtsaktivist und Begr\u00fcnder des Mutterschutzes in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hugo Klein (1863-1937) \u2013 Frauenarzt, Gyn\u00e4kologe \u2013 Frauenrechtsaktivist und Begr\u00fcnder des Mutterschutzes in \u00d6sterreich<\/strong><\/p>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p>Hugo Klein initiierte als praktizierender Frauenarzt eine Reihe von Vereinen und Einrichtungen zur Verbesserung der Situation schwangerer und vor allem unehelicher Frauen und deren Kinder. Als Gr\u00fcnder des \u00d6sterreichischen Bundes f\u00fcr Mutterschutz und des Ottakringer M\u00fctter- und S\u00e4uglingsheimes in Wien, wo er in leitenden Positionen t\u00e4tig war, galt er schon zu seinen Lebzeiten als Vater des Mutterschutzgedankens. Zu seinen engen Wegbegleiter*innen, die ihn auch bei seinen Aktivit\u00e4ten unterst\u00fctzten und mit ihm in zahlreichen Vereinigungen zusammen arbeiteten, z\u00e4hlten der Jurist und Abgeordnete zum Reichsrat und 1918\/19 Mitglied der Provisorischen Nationalversammlung Julius Ofner (1845-1924), der Kinderarzt Karl Josef Friedjung (1871-1946) sowie Frauenrechts- und Friedensaktivistinnen wie Rosa Mayreder (1858-1938) und Olga Misar (1876-1950).<\/p>\n<p>Hugo Klein wurde am 19. Juni 1863 als Sohn des aus Budapest stammenden Unternehmers und Inhabers der Firma Ruff &amp; Klein, David Abraham Klein, und Elise, geborene Rosenberg, in Wien geboren. Er studierte an der Universit\u00e4t Wien Medizin und schloss das Studium am 10. April 1886 mit seiner Promotion ab. 1893 heiratet er Marie Kadelburg (*14.7.1871), mit der er gemeinsam die Tochter Maria Anna hatte. Nach dem Studium arbeitete er als Assistent an der Abteilung f\u00fcr Frauenkrankheiten an der Wiener Poliklinik und f\u00fchrte daneben eine Arztpraxis in Wien 2, Stephaniestra\u00dfe 2 (Stephaniehof) (heute Hollandstra\u00dfe) und ab 1893 in Wien 1, Vorlaufstra\u00dfe 5.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_1_die-unzufriedene_6.2.1932_s.4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-35870 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_1_die-unzufriedene_6.2.1932_s.4.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_1_die-unzufriedene_6.2.1932_s.4.jpg 399w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_1_die-unzufriedene_6.2.1932_s.4-208x300.jpg 208w\" sizes=\"auto, (max-width: 264px) 100vw, 264px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp; Hugo Klein. In: Die Unzufriedene. 6.2.1932. S. 4<\/p>\n<p><strong>Mutterschutz und Pflegeausbildung \u2013 Der Verein \u201eLucina\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Sein Engagement auf dem Gebiet des Mutterschutzes l\u00e4sst sich erstmalig im Jahr 1895 nachweisen, als er zur Ausbildung von W\u00f6chnerinnenpflegerinnen und eines W\u00f6chnerinnenasyls Statuten f\u00fcr einen Frauenverein ausarbeitete und Proponenten f\u00fcr die Vereinsgr\u00fcndung zu gewinnen versuchte. Dabei st\u00fctzte er sich auf die Arbeiten von Johannes Benjamin Brennecke (1849-1931) und nahm Anleihen an dessen 1880 in Magdeburg errichteten W\u00f6chnerinnenasyl und Provinzial-Hebammenlehranstalt. Im Dezember des Jahres 1896 kam es schlie\u00dflich im Rahmen des Wissenschaftlichen Clubs zur konstituierenden Generalversammlung des \u201eVereins zur Begr\u00fcndung und Unterhaltung von W\u00f6chnerinnenasylen und zur Heranbildung von Wochenpflegerinnen\u201c sowie zu seiner Wahl in den Vereinsausschuss. Mitwirkende an diesem Vorhaben waren u.a. der Schriftsteller Heinrich Gl\u00fccksmann (1863-1943) und die Schriftstellerin und Frauenrechtsaktivistin Rosa Mayreder.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Dem Verein, der den Namen \u201eLucina\u201c erhielt und seinen Sitz in Wien 1, Oppolzergasse 4 hatte, standen als gew\u00e4hlte Pr\u00e4sidentin Marie Auspitz (1842-1919) und als Vizepr\u00e4sidentinnen Olga Lewinsky (1853-1935) und Sophie Necker (1861-1919) vor. Seine programmatischen Vorstellungen, die er mit der Vereinsgr\u00fcndung verband stellte er im August 1897 vor der <a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=hez&amp;datum=18970830&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=1\">Versammlung des Unterst\u00fctzungs-Vereines f\u00fcr Hebammen<\/a> vor.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> 1899 erhielt der Verein von der Gemeinde Wien in Wien-Favoriten in der Kn\u00f6llgasse 22-24, inmitten eines ArbeiterInnen- und Elendsviertel, einen Baugrund \u00fcberlassen, auf dem das erste \u00f6sterreichische W\u00f6chnerinnenheim unter dem Namen \u201eKaiserin Elisabeth-W\u00f6chnerinnenheim\u201c errichtet wurde und dessen Leitung Hugo Klein \u00fcbernahm. Hier konnten g\u00e4nzlich verarmte M\u00fctter kostenfrei entbinden.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Das Heim verf\u00fcgte um 1908 durch bereits erfolgte Zubauten zirka 40 Betten, zwei Krei\u00dfs\u00e4le und einen Operationssaal, in dem j\u00e4hrlich bis zu 800 Geburten durchgef\u00fchrt wurden. Das Heim war auch eine Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr Pflegerinnen, wo Sch\u00fclerinnen nach der Absolvierung einer dreimonatigen theoretischen Ausbildung in der praktischen Arbeit eingeschult wurden. Berichte \u00fcber diese Anstalt finden sich in der <a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=nfp&amp;datum=19010117&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=29\">Neuen Freien Presse<\/a> und dem \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=dib&amp;datum=19010221&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=2\">Das interessante Blatt<\/a>\u201c. 1902 trat Klein wegen Zerw\u00fcrfnissen mit der Vereinsleitung von seiner Funktion als Anstaltsarzt und als Vereinsorgan zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_2_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35871 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_2_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_1.jpg\" alt=\"\" width=\"451\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_2_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_1.jpg 451w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_2_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_1-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Kaiserin Elisabeth-W\u00f6chnerinnenheim. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_3_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35872 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_3_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_2.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_3_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_2.jpg 622w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_3_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_2-300x219.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 3&nbsp;&nbsp;&nbsp; Einzelzimmer bei der Aufnahme. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_4_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35873 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_4_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_3.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"266\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_4_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_3.jpg 747w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_4_das-interessante-blatt_21.2.1901_s.2_3-300x168.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 4&nbsp;&nbsp;&nbsp; Krankensaal mit Wiegen der neugeborenen Kinder. In: Das interessante Blatt. 21.2.1901. S.2.<\/p>\n<p>Um diese Zeit war er auch Vorstandsmitglied und gemeinsam mit Josef Breuer (1842-1925) im Beirat der von Regine Ulmann (1847-1939) geleiteten \u201eFrauenvereinigung f\u00fcr soziale Hilfst\u00e4tigkeit\u201c aktiv, die sich speziell der Kranken- und Armenpflege annahm.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> Weiters engagierte er sich im Unterst\u00fctzungs-Verein f\u00fcr Hebammen,<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> im Komitee der 1905 gegr\u00fcndeten \u201eF\u00fcrsorgestelle f\u00fcr unbemittelte Kurbed\u00fcrftige\u201c, im Verein f\u00fcr erweiterte Frauenbildung, in der \u00d6sterreichischen Liga zur Bek\u00e4mpfung des M\u00e4dchenhandels sowie im Kuratorium des Wohlfahrtsfonds des Akademischen Vereines f\u00fcr Sexualhygiene in Wien<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> und w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges im \u201eKuratorium der Kriegspatenschaft f\u00fcr hilfsbed\u00fcrftige M\u00fctter und S\u00e4uglinge in der Kriegszeit\u201c.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p><strong>\u201eVerein zur Verbesserung der Frauenkleidung\u201c<\/strong><\/p>\n<p>1902 gr\u00fcndete Klein gemeinsam mit Elisabeth Semek zur Propagierung einer rationellen und Gesundheitssch\u00e4den vermeidenden Reformkleidung den \u201eVerein zur Verbesserung der Frauenkleidung\u201c, der sp\u00e4ter in \u201eVerein Frauenkleidung und Frauenkultur\u201c und zuletzt in \u201eVerein zur Reform der Frauenkleidung\u201c unbenannt wurde. Daf\u00fcr entwarf Klein 1903 einen von ihm konstruierten H\u00fcftg\u00fcrtel, den er in der Wiener geburtshilflich-gyn\u00e4kologischen Gesellschaft vorstellte.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2133577430003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,klein%20hugo%20leibbinden&amp;mode=Basic\">Klein, Hugo: Ueber Leibbinden. Sonderabdruck aus: Wiener klinische Rundschau. Wien: Verlag der \u201eWiener klinischen Rundschau\u201c 1903.<\/a><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Separata_M.Hartl_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-26881\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Separata_M.Hartl_.jpg\" alt=\"\" width=\"185\" height=\"62\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Separata_M.Hartl_.jpg 520w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Separata_M.Hartl_-300x100.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Separata Bibliothek]<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_5_\u00fcber-leibbinden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-35874 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_5_\u00fcber-leibbinden-537x800.jpg\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"540\"><\/a><\/strong>Abb. 5&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Klein: Ueber Leibbinden. [\u2026]. Wien: 1903.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_6_\u00fcber-leibbinden.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-35875 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_6_\u00fcber-leibbinden-723x800.jpg\" alt=\"\" width=\"364\" height=\"407\"><\/a><\/strong>Abb. 6&nbsp;&nbsp;&nbsp; Klein: Ueber Leibbinden [\u2026]. Wien: 1903. S. 8.<\/p>\n<p>Am Gr\u00fcndungskonvent hielt der Architekten Adolf Loos (1870-1933) einen Vortrag zur \u201ePsychologie der Frauenkleidung\u201c.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> In den folgenden Jahren thematisierte Klein die Idee einer Reform der Frauenkleidung (\u201eNieder mit dem Mieder\u201c), die er vor allem durch seine Vortragst\u00e4tigkeit, wie beispielsweise vor der \u201eVereinigung der arbeitenden Frauen\u201c,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> sowie in sozialdemokratischen Frauenversammlungen, zu verbreitern versuchte. Im Verein wirkten u.a. der Galerist Hugo Haberfeld (1875-1946)<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>, oder der Schriftsteller Wilhelm Dworaczek (Pseudonym) Wilhelm Paul (1873-1916).<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a> \u00d6ffentlich wirksam erwies sich seine von ihm arrangierte und vom Verein in Wien 1904 durchgef\u00fchrte Ausstellung zur Reformkleidung, in der neben einzelnen von Vereinsmitgliedern hergestellten Exponaten auch nach Angaben von \u00c4rzten und K\u00fcnstlern individuell angefertigte Modesch\u00f6pfungen Wiener Modefirmen pr\u00e4sentiert wurden. In einem eigenen Schauraum wurde durch eigens plastisch angefertigte skelettierte Frauenk\u00f6rper, die durch die traditionelle Frauenbekleidung hervorgerufenen k\u00f6rperlichen Sch\u00e4den zur Abschreckung drastisch dargestellt.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Nach seinem Ausscheiden aus dem Verein \u201eLucina\u201c war Hugo Klein 1903 Mitgr\u00fcnder und Vorstandsmitglied der Auskunftsstelle f\u00fcr Wohlfahrtseinrichtungen, die als eine Anlaufstelle f\u00fcr Hilfesuchende zur Orientierung gedacht war.<a href=\"#_ftn14\" name=\"_ftnref14\">[14]<\/a> 1906 initiierte er unter Mitwirkung des Philosophen und P\u00e4dagogen Wilhelm Jerusalem (1854-1923), des Politikers Julius Ofner (1845-1924) und des Kinderarztes Karl Josef Friedjung in dem von ihm einberufenen \u201ephilanthropischen Komitee\u201c die Gr\u00fcndung eines \u201e\u00d6sterreichischen Bundes f\u00fcr Mutterschutz\u201c f\u00fcr verarmte, hilf- und schutzlose M\u00fctter und deren Kinder.<a href=\"#_ftn15\" name=\"_ftnref15\">[15]<\/a> Als Vorbild diente der in Berlin existierende &#8222;Bundes f\u00fcr Mutterschutz in Deutschland\u201c. Nachdem der Verein sich im J\u00e4nner 1907 konstituiert hatte, kam es zur Wahl von Klein zum Vorsitzenden.<a href=\"#_ftn16\" name=\"_ftnref16\">[16]<\/a> Als langj\u00e4hrige Vizepr\u00e4sidentin fungierte ab 1908 Rosa Feri-Fliegelmann (1878-1942, KZ Theresienstadt). Im Verein, der auch als Mitglied dem \u201eBund \u00f6sterreichischer Frauenvereine\u201c angeh\u00f6rte, waren Politiker, Juristen, \u00c4rztInnen und P\u00e4dagogen wie der Gyn\u00e4kologe <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=31775\">Friedrich Schauta (1849-1919)<\/a>, der oben erw\u00e4hnte Professor f\u00fcr Kinder- und Jugendheilkunde Karl Josef Friedjung, Sigmund Freud, Rosa Mayreder, Julius Ofner oder Marianne Hainisch (1839-1936) t\u00e4tig.<a href=\"#_ftn17\" name=\"_ftnref17\">[17]<\/a> Als Vereinsorgan \u2013 unter der Redaktion der Schriftstellerin und Frauen- und Friedensaktivistin Olga Misar \u2013 bestanden seit 1911 die \u201eMitteilungen des \u00d6sterreichischen Bundes f\u00fcr Mutterschutz\u201c. In den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellte diese Organisation den Beratungsdienst f\u00fcr uneheliche M\u00fctter und deren Kinder, der neben der Kl\u00e4rung juristischer Fragen auch eine \u00e4rztliche und soziale Beratung anbot. Dem Grundsatz von Karl Josef Friedjung folgend, das Mutterschutz das bestes Mittel zum Jugendschutz sei, forderte der Bund den gewerblichen Schutz f\u00fcr M\u00fctter, eine obligatorische Krankenversicherung, eine daran anzugliedernde Mutterschutzversicherung und die Gleichstellung unverheirateter M\u00fctter und unehelicher Kinder vor dem Gesetz.<a href=\"#_ftn18\" name=\"_ftnref18\">[18]<\/a> In diesem Kontext wandte sich der Bund auch durch Intervention mittels einer Petition an den \u00f6sterreichischen Reichsrat zur Reform der Arbeitsversicherung.<a href=\"#_ftn19\" name=\"_ftnref19\">[19]<\/a> Der Bund f\u00fcr Mutterschutz richtete in Wien 16, Maderspergerstra\u00dfe 2, ein M\u00fctter- und S\u00e4uglingsheim ein, dass nach den Vorstellungen von Klein nicht als Wohlt\u00e4tigkeitsinstitution sondern als soziale Einrichtung gef\u00fchrt wurde und demensprechend mit der bisherigen Pflege- und Aufnahmepraxis an Wohlfahrtseinrichtungen brach und gezielt unverheirateten Frauen seine Unterst\u00fctzung anbot. Laut den zeitgen\u00f6ssischen Statistiken des Vereines beanspruchten \u00fcberwiegend arbeitslose Frauen, Frauen, die w\u00e4hrend ihrer Schwangerschaft ihren Arbeitsplatz verloren hatten, sowie Hausgehilfinnen und obdachlose Frauen den Verein oder das M\u00fctterheim. In dieser Einrichtung bekleidete Klein das Amt des Direktors.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_7_die-mutter_16.4.1925_s.15.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35876 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_7_die-mutter_16.4.1925_s.15.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"380\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_7_die-mutter_16.4.1925_s.15.jpg 505w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_7_die-mutter_16.4.1925_s.15-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 7&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Mutter. 16.4.1925, S. 15.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_8_die-mutter_16.4.1925_s.15_1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-35877 aligncenter\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_8_die-mutter_16.4.1925_s.15_1.jpg\" alt=\"\" width=\"474\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_8_die-mutter_16.4.1925_s.15_1.jpg 487w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/Abb_8_die-mutter_16.4.1925_s.15_1-287x300.jpg 287w\" sizes=\"auto, (max-width: 474px) 100vw, 474px\" \/><\/a><\/strong>Abb. 8&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Mutter. 16.4.1925. S. 15.<\/p>\n<p>Zu diesem Mutter- Frauenasyl erschienen ausf\u00fchrliche Berichte: 1923 von <a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=aze&amp;datum=19231202&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=15\">Max Winter<\/a><a href=\"#_ftn20\" name=\"_ftnref20\">[20]<\/a> (1870-1937), 1925 in der Zeitschrift \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=mut&amp;datum=19250416&amp;seite=15&amp;zoom=33&amp;query=%22hugo%2Bklein%22&amp;ref=anno-search\">Die Mutter<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn21\" name=\"_ftnref21\">[21]<\/a>, 1928 in der Zeitung \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=tag&amp;datum=19280815&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=4\">Der Tag<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn22\" name=\"_ftnref22\">[22]<\/a> und im selben Jahr ein <a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=aze&amp;datum=19281125&amp;seite=1&amp;zoom=33\">Artikel von K\u00e4the Leichter<\/a><a href=\"#_ftn23\" name=\"_ftnref23\">[23]<\/a> (1895-1942, NS-T\u00f6tungsanstalt Bernburg) sowie 1932 in der Wiener Medizinischen Wochenschrift anl\u00e4sslich des 25-j\u00e4hrigen Bestehens des Vereins,<a href=\"#_ftn24\" name=\"_ftnref24\">[24]<\/a> ein weiterer in der Zeitung \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=uzf&amp;datum=19320206&amp;query=%22hugo+klein%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=4\">Die Unzufriedene<\/a>\u201c.<a href=\"#_ftn25\" name=\"_ftnref25\">[25]<\/a><\/p>\n<p>Seine T\u00e4tigkeit auf dem Gebiet des Mutter- und Jugendschutzes brachte Klein internationales Ansehen ein, das sich auch in seiner Pr\u00e4senz an internationalen Konferenzen, wie u.a. am <a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=bms&amp;datum=1911&amp;page=10&amp;size=45&amp;qid=5XUXLLCBWRKCDF9AJ8BSB0URZNYGXM\">I. internationalen Kongress f\u00fcr Mutterschutz und Sexualreform in Dresden 1911<\/a> niederschlug, auf dem er <a href=\"http:\/\/www.iisg.nl\/exhibitions\/neomalthusianism\/documents\/nmb151-mutterschutz1.pdf\">\u00fcber die soziale Lage unehelicher M\u00fctter und ihrer Kinder<\/a> referierte.<a href=\"#_ftn26\" name=\"_ftnref26\">[26]<\/a><\/p>\n<p>In der Ersten Republik wurde er 1921 mit dem Titel eines Obermedizinalrates ausgezeichnet,<a href=\"#_ftn27\" name=\"_ftnref27\">[27]<\/a> und nahm seine Vortragst\u00e4tigkeit wieder auf u.a. im Rahmen des Sozialdemokratischen Schulvereins Freie Schule und der Kinderfreunde, zu den Themen \u201eNie wieder Krieg\u201c, Erziehung, Kulturbewegung und der Elternmitbestimmung in den Elternr\u00e4ten.<a href=\"#_ftn28\" name=\"_ftnref28\">[28]<\/a> Eine weitere von ihm mitgestaltete Einrichtung zur fachkundigen Beratung, bestand in der von ihm 1926 mitgegr\u00fcndeten \u201eGemeinschaft f\u00fcr Mutter- und Erziehungsberatung, in der neben ihm \u00c4rztInnen wie Felix Bauer, Marie Frischauf-Pappenheim (1882-1966), Karl Josef Friedjung, Mina Margulies, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=31719\">Dora Br\u00fccke-Teleky (1879-1963)<\/a> oder Siegfried Weiss ihre Dienste anboten.<a href=\"#_ftn29\" name=\"_ftnref29\">[29]<\/a> 1928 finden wir ihn als Unterzeichner einer Petition an den Nationalrat zur Abschaffung des \u00a7 144 (straffreier Schwangerschaftsabbruch),<a href=\"#_ftn30\" name=\"_ftnref30\">[30]<\/a> und 1929 als Teilnehmer am \u00f6sterreichischen F\u00fcrsorgetag, auf dem er Freiwohnungen zur Bek\u00e4mpfung der Wohnungsnot, Freitische f\u00fcr mittellose M\u00fctter und weitere Unterbringungsst\u00e4tten f\u00fcr Schwangere und junge M\u00fctter forderte.<a href=\"#_ftn31\" name=\"_ftnref31\">[31]<\/a> 1935 bereits 72-j\u00e4hrig \u2013 legte er die Pr\u00e4sidentschaft des Vereines Bund f\u00fcr Mutterschutz zur\u00fcck. Klein verstarb am 26. Mai 1937 in Wien. Nach seinem Tod kam es im November 1937 zur Aufl\u00f6sung des Vereins \u201e\u00d6sterreichischer Bund f\u00fcr Mutterschutz\u201c und des M\u00fctterheimes in Wien 16. Der Verein beriet w\u00e4hrend seiner drei\u00dfigj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeit zirka 10.000 M\u00fctter und nahm im Mutterheim zirka 4.000 Frauen und ihre Kinder auf.<a href=\"#_ftn32\" name=\"_ftnref32\">[32]<\/a><\/p>\n<p>Publikationen:<\/p>\n<p>Klein, Hugo: W\u00f6chnerinnenheim des Vereins &#8222;Lucina&#8220;. In: Neues Frauenleben. (12\/5) 1904.<\/p>\n<p>Klein, Hugo: Ein Fall von ektopischer Schwangerschaft. Bauchschnitt. Genesung. In: Wiener Medizinische Wochenschrift. (44\/39) 1895. Sp. 1660-1661.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Archiv der IKG Wien, 1863, Klein Hugo.<\/p>\n<p>UAW, Dekanat, Promotionsprotokoll \u2013 1874-1890, Sign. 186, Zl. 1798, Klein Hugo.<\/p>\n<p>UAW, Dekanat, Rigorosenprotokoll \u2013 1872-1894, Sign. 177, Zl. 192a, Klein Hugo.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Neues Wiener Journal. 6.12.1896. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Hebammen-Zeitung. 30.8.1897. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Ulmann, Regine: Blatt der Hausfrau. H. 33. 1900. S. 2. Arbeiter Zeitung. 5.1.1899. S. 4. Hebammen-Zeitung. 15.9.1900. S. 3.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Neue Freie Presse. 5.12.1898. S. 3; 22.3.1904. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Hebammen-Zeitung. 30.8.1897. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Neues Wiener Journal. 12.4.1905. S. 5; Wiener Zeitung. 22.12.1905. S. 4; Bericht der \u00d6sterreichischen Liga zur Bek\u00e4mpfung des M\u00e4dchenhandels. 1910. S. 26; Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 2.3.1914. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Neue Freie Presse. 26.11.1914. S. 11.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Die Zeit. 15.12.1903. S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Neues Wiener Journal. 22.4.1902. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> \u00d6sterreichische Frauenrundschau \u2013 Mitteilungen der Vereinigung der arbeitenden Frauen. Oktober 1903. S. 1.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Neue Freie Presse. 18.3.1903. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 22.4.1903. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Neue Freie Presse. 22.1.1904. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref14\" name=\"_ftn14\">[14]<\/a> Illustriertes Wiener Extrablatt. 17.5.1903. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref15\" name=\"_ftn15\">[15]<\/a> Die Zeit. 30.12.1906. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref16\" name=\"_ftn16\">[16]<\/a> Arbeiter Zeitung. 24.1.1907. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref17\" name=\"_ftn17\">[17]<\/a> Rechenschaftsbericht des Bundes \u00d6sterreichischer Frauenvereine. 1907, S. 14.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref18\" name=\"_ftn18\">[18]<\/a> Hruschka, Ella: Verfemte M\u00fctter. In: Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe). 16.2.1907. S.1-2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref19\" name=\"_ftn19\">[19]<\/a> Hebammen-Zeitung. 15.9.1908. S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref20\" name=\"_ftn20\">[20]<\/a> Arbeiter Zeitung. 2.12.1923. S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref21\" name=\"_ftn21\">[21]<\/a> Die Mutter. 16.4.1925. S. 15.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref22\" name=\"_ftn22\">[22]<\/a> Der Tag. 15.8.1928. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref23\" name=\"_ftn23\">[23]<\/a> Arbeiter Zeitung. 25.11.1928. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref24\" name=\"_ftn24\">[24]<\/a> Wiener Medizinische Wochenschrift. Nr. 26. 1932. S. 864-865.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref25\" name=\"_ftn25\">[25]<\/a> Die Unzufriedene. 6.2.1932. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref26\" name=\"_ftn26\">[26]<\/a> Mitteilungen des \u00d6sterr. Bundes f\u00fcr Mutterschutz. H. 1. 1911. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref27\" name=\"_ftn27\">[27]<\/a> Neue Freie Presse. 19.7.1921. S. 6.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref28\" name=\"_ftn28\">[28]<\/a> Arbeiter Zeitung. 12.11.1921. S. 10; 22.7.1922. S. 12; 20.9.1922. S. 9; 27.9.1922. S. 7; 13.10.1922. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref29\" name=\"_ftn29\">[29]<\/a> Die Mutter. 16.6.1926. S. 2.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref30\" name=\"_ftn30\">[30]<\/a> Die moderne Frau. H. 10. 1928. S. 4.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref31\" name=\"_ftn31\">[31]<\/a> Wiener Zeitung. 12.5.1929. S. 4; Hebammen Zeitung. 1.6.1929, S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref32\" name=\"_ftn32\">[32]<\/a> Der Tag. 24.11.1937. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">\u00bbAlle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hugo Klein (1863-1937) \u2013 Frauenarzt, Gyn\u00e4kologe \u2013 Frauenrechtsaktivist und Begr\u00fcnder des Mutterschutzes in \u00d6sterreich Text: Dr. Walter Mentzel Hugo Klein initiierte als praktizierender Frauenarzt eine Reihe von Vereinen und Einrichtungen zur Verbesserung der Situation schwangerer und vor allem unehelicher Frauen und deren Kinder. 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