{"id":35134,"date":"2020-07-23T07:48:17","date_gmt":"2020-07-23T06:48:17","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134"},"modified":"2024-06-03T10:03:18","modified_gmt":"2024-06-03T09:03:18","slug":"34761-2-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [116]: Das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut (1788-1900-1938): Joseph Johann Mastalier \u2013 Maximilian Leopold Politzer \u2013 Max Kassowitz \u2013 Carl Hochsinger \u2013 Sigmund Freud"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut (1788-1900-1938): Joseph Johann Mastalier \u2013 Maximilian Leopold Politzer \u2013 Max Kassowitz \u2013 Carl Hochsinger \u2013 Sigmund Freud<\/strong><\/p>\n<p><strong>Autor:<\/strong> <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p><strong>Published online: <\/strong>23.07.2020<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Keywords:<\/strong> Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut, Joseph Johann Mastalier, Maximilian Leopold Politzer, Max Kassowitz, Carl Hochsinger, Sigmund Freud, Medizingeschichte, Wien<\/p>\n<p>1788 wurde in Wien das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut und damit auch die \u00e4lteste Kinderkrankenanstalt in Kontinentaleuropa er\u00f6ffnet. Als Vorbild diente die 1769 von George Armstrong (1720-1789) in London errichtete aber nur kurzzeitig bestehende Kinderkrankenf\u00fcrsorgeeinrichtung f\u00fcr verarmte Kinder. Initiiert und umgesetzt wurde diese Einrichtung von dem Wiener Arzt Joseph Johann Mastalier (1757-1793) nach einem von ihm entworfenen Konzept eines Ambulatoriums und stand zun\u00e4chst am Standort Wollzeile, Innere Stadt Nr. 842, und nach einer ersten \u00dcbersiedlung des Institutes ab 1793 auf dem Neuen Markt Nr. 1096. Mit dieser Institution sollten erstmals Kinder aus den mittellosen und verarmten Bev\u00f6lkerungsschichten der Vorst\u00e4dte Wiens eine unentgeltliche medizinische Behandlung beziehen und kostenlos Medikamente verabreicht bekommen. Ebenso arbeitete das medizinische Personal \u2013 mit Ausnahme des Pflegepersonals \u2013 unentgeltlich am Institut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WrZeitungNr53.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44262 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WrZeitungNr53.gif\" alt=\"\" width=\"292\" height=\"392\"><\/a><\/p>\n<p>Wiener Zeitung. Nr. 53. 1788.<\/p>\n<p>Diese in der Tradition der josephinischen Armenf\u00fcrsorge stehende Einrichtung finanzierte sich zun\u00e4chst \u00fcber Spenden sowie aus den Verkaufseing\u00e4ngen aus der von Mastalier 1787 ver\u00f6ffentlichten Publikation \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2148678270003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,mastalier&amp;facet=searchcreationdate,include,1700%7C,%7C1921&amp;mode=Basic&amp;offset=0\">Ueber die be\u00dfte und nat\u00fcrlichste Art, die S\u00e4uglinge zu ern\u00e4hren<\/a>\u201c. Nach dem Tod von Mastalier \u00fcbernahm Leopold Anton G\u00f6lis (1764-1827) die Leitung des Institutes. Unter seiner \u00c4gide erhielt das Institut das \u00d6ffentlichkeitsrecht zugesprochen und es kam hier erstmals an einer Krankenanstalt zur Durchf\u00fchrung einer \u00f6ffentlichen Pockenschutzimpfung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WrZeitungS1324.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44263 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WrZeitungS1324.gif\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"196\"><\/a><\/p>\n<p>Wiener Zeitung. 7.5.1796. S. 1324.<\/p>\n<p>Zwischen 1815 und 1818 erschien von G\u00f6lis das zweib\u00e4ndige Werk \u201e<a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=6175978&amp;pos=6&amp;phys\">Praktische Abhandlungen \u00fcber die vorz\u00fcglichen Krankheiten des kindlichen Alters<\/a>\u201c. G\u00f6lis folgten in der leitenden Funktion am Institut Alexander Weiss, Johann Elias Loebisch (1795-1853) und Maximilian Leopold Politzer (1814-1888) nach. L\u00f6bisch entwickelte am Institut eine Reihe bedeutender Arbeiten zur Kinderpsychologie, darunter 1811 die \u201eVorschl\u00e4ge zur Verbesserung der k\u00f6rperlichen Kindererziehung\u201c und vor allem seine 1854 erschienene Publikation \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118925870003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,l%C3%B6bisch&amp;offset=0\">Die Seele des Kindes in ihrer Entwicklung<\/a>\u201c, die lange Zeit in Vergessenheit geriet.<\/p>\n<p>1882 \u00fcbernahm<a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43821\"> Max Kassowitz<\/a> (1842-1913) die Institutsleitung und im selben Jahr kam es ein letztes Mal zu einer Standortver\u00e4nderung des Institutes in die Steindlgasse 2\/Tuchlauben 9, Innere Stadt. Von ihm stammt eine Instruktionsverordnung f\u00fcr die Direktion des Institutes, die die Aufgabengebiete des Institutes regelte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WStLA.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-44264 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/WStLA.gif\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"598\"><\/a><\/p>\n<p>WStLA, Hauptregistratur, A 47 \u2013 Department 1 \u2013 Stiftungen, Versorgungsh\u00e4user, Anstalten, L 21 340.520\/1881.<\/p>\n<p>Unter Kassowitz nahm das Institut einen rasanten Aufschwung, der sich zun\u00e4chst in der r\u00e4umlichen Erweiterung des Institutes manifestierte. Im Institut waren nunmehr acht Ordinationsr\u00e4ume, ein Operationssaal, ein Laboratorium und ein H\u00f6rsaal untergebracht. Gleichzeitig f\u00fchrte die voranschreitende medizinische Spezialisierung zur Erweiterung und Gliederung des Institutes auf sieben medizinischen Abteilungen: zwei Abteilungen f\u00fcr innere Krankheiten, zwei f\u00fcr Neurologie, eine chirurgische Abteilung, eine Abteilung f\u00fcr Dermatologie und eine f\u00fcr HNO. Bereits 1894 kamen zwei weitere Abteilungen f\u00fcr innere Erkrankungen hinzu, 1889 wurde die Abteilung f\u00fcr Augenkrankheiten er\u00f6ffnet, 1905 erfolgte die Errichtung eines chemisch-mikroskopischen Laboratoriums und 1907 einer Abteilung f\u00fcr Mund- und Zahnerkrankungen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Geschichte.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-44265\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Geschichte.gif\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"605\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Hochsinger, Carl<\/a>: Die Geschichte des Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes in Wien w\u00e4hrend seines 150j\u00e4hrigen Bestandes 1788-1938. Wien: Verlag des Kinder-Kranken-Institutes 1938.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Grund f\u00fcr die Expansion des Institutes lag in dem durch den massiven Bev\u00f6lkerungszuwachs Wiens im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts hervorgerufenen rapiden Anstieg an Patient:innen von 2910 Personen im Jahr 1879 auf 12.839 1892 und 21.600 im Jahre 1902. Dem gegen\u00fcber standen immer geringere finanzielle Mittel zur Bew\u00e4ltigung der medizinischen Aufgaben.<\/p>\n<p>1906 trat <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Carl Hochsinger<\/a> (1860-1942), der bereits seit seiner Promotion an der Universit\u00e4t Wien im Jahr 1883 als Assistent von Kassowitz und seit 1889 als Abteilungsleiter am Institut t\u00e4tig war, die Leitung an. 1913 \u00fcbernahm er die Funktion des Direktors, die er bis zum \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 behielt.<\/p>\n<p>Unter seiner Leitung wurde das Institut bis 1938 weiterhin gem\u00e4\u00df den Satzungen als Wohlfahrtseinrichtung weitergef\u00fchrt, um Kindern aus mittellosen Familien eine unentgeltliche medizinische Behandlung anzubieten. Wie vor 1918 rekrutierte sich das durch den Weltkrieg und der Nachkriegsinflation stark verminderte Verm\u00f6gen aus der Spendenbereitschaft verschiedenster privater Personen und Organisationen sowie \u00f6ffentlicher Einrichtungen.<\/p>\n<p><strong>Der Unterst\u00fctzungsverein: \u201eVerein zur F\u00f6rderung des Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die durch die hohen Patientenfrequenz anwachsenden Ausgaben und das Fehlen einer staatlichen F\u00f6rderung machten noch unter der Leitung von Kassowitz im Jahr 1900 die Gr\u00fcndung eines Unterst\u00fctzungsvereines notwendig, um den Fortbestand des Institutes sicherzustellen. Unter Einbeziehung \u00f6ffentlicher Pers\u00f6nlichkeiten aus der Wiener High Society, dem Adel, Bankiers, Industriellen und sogenannten \u201eDamenkomitees\u201c bestehend u.a. aus Prinz Lothar Metternich-Winneburg (1837-1904) und Erzherzogin Maria Josepha (1867-1944), gelang es jene Mittel zum Umbau und zur Erweiterung des Spitales samt der Implementierung einer moderneren Spitalshygiene aufzubringen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Statuten.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44266 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Statuten.jpg\" alt=\"\" width=\"387\" height=\"487\"><\/a><\/p>\n<p>Statuten des Vereines und des Institutes<\/p>\n<p><strong>Sigmund Freuds Wirken an der Abteilung f\u00fcr Nervenerkrankungen am Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Krankeninstitutes<\/strong><\/p>\n<p>Sigmund Freud (1856-1939) arbeitete zwischen 1886 und 1896 als Abteilungsvorstand am Institut in der Abteilung f\u00fcr Nervenkrankheiten und verfasste in dieser Zeit zwei Arbeiten. Die Erste gemeinsam mit Oskar Rie (1863-1931) unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2117252960003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Klinische%20Studie%20%C3%BCber%20die%20halbseitige%20Cerebrall%C3%A4hmung&amp;offset=0\">Klinische Studie \u00fcber die halbseitige Cerebrall\u00e4hmung der Kinder<\/a>\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Freud.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44267 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Freud.jpg\" alt=\"\" width=\"335\" height=\"483\"><\/a><\/p>\n<p>Freud und Rie: Klinische Studien \u00fcber die halbseitige Celebrall\u00e4hmung der Kinder. [\u2026] Wien: 1891.<\/p>\n<p>Diese an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte aufbewahrte Schrift enth\u00e4lt die handschriftlich verfasste Widmung von Sigmund Freud an Professor <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=27916\">Hermann Nothnagel<\/a> (1841-1905) vom 17. April 1891.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-44268\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung.jpg\" alt=\"\" width=\"1128\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung.jpg 1128w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung-300x50.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung-800x133.jpg 800w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung-768x127.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1128px) 100vw, 1128px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Widmung von Sigmund Freud<\/p>\n<p>1893 publizierte er hier noch die Arbeit \u201e<u>Zur Kenntnis der cerebralen Diplegien des Kindesalters<\/u>\u201c<\/p>\n<p>Seine Nachfolger an der neurologischen Abteilung des Institutes waren <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32318\">Artur Sch\u00fcller<\/a> (1874-1957), <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32391\">Richard Stern<\/a> (1878-1942), Julius Zappert (1867-1941) und <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32545\">Rudolf Neurath<\/a> (1869-1947), die alle nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 von den Nationalsozialisten wegen ihrer j\u00fcdischen Herkunft ihrer \u00c4mter enthoben, verfolgt und vertrieben wurden. Artur Sch\u00fcller, Neuroradiologe und Mitarbeiter des Institutes, fl\u00fcchtete 1938 nach Australien, wo er als Radiologe arbeitete und 1956 in Heidelberg bei Melbourne verstarb. Julius Zappert war zwischen 1895 und 1903 als Leiter der Nervenordination im Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Krankeninstitut der unmittelbare Nachfolger von Freud, wirkte zwischen 1903 und 1918 als Vorstand des Mariahilfer Kinderambulatoriums und zwischen 1918 und 1938 als Leiter des neu errichteten Kinderambulatoriums der israelitischen Kultusgemeinde f\u00fcr arme kranke Kinder im Augarten in Wien. Er fl\u00fcchtete 1938 nach Gro\u00dfbritannien. Rudolf Neurath (1869-1947), Dozent f\u00fcr Kinderheilkunde an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien, gelang die Flucht in die USA. Der Neurologe und Psychiater Richard Stern wurde am 13.10.1942 im KZ Auschwitz ermordet. Ebenfalls am Institut arbeitete als Assistent der Radiologe <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28791\">Leopold Freund<\/a> (1868-1943), der ebenso von der NS-Verfolgung betroffen war, wie der am Institut wirkende Kinderarzt Josef Karl Friedjung (1871-1946). Weitere am Institut arbeitende Mediziner:innen waren Heinrich Boral, Julius F\u00fcrth (1859-1923), Gisela Gl\u00fcck, Guido Goldschmidt (1850-1915), Emil Gottlieb, Otto Halacz, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=40184\">Albert Hammerschlag<\/a> (1863-1935), Hans Hoff (1897-1969), Max Kahane (1866-1923), Geza Kobler (1864-1935), Emil Rosenthal, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=39942\">Ilse Zimmermann<\/a> (1892-1935).<\/p>\n<p><strong>Forschungen und Schriftenreihe: \u201eBeitr\u00e4ge zur Kinderheilkunde aus dem Ersten \u00f6ffentlichen Kinderkrankeninstitut in Wien\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Unter der Leitung von Max Kassowitz kam es zur Herausgabe einer eigenen Zeitschrift unter dem Titel \u201eBeitr\u00e4ge zur Kinderheilkunde aus dem Ersten \u00f6ffentlichen Kinderkrankeninstitut in Wien\u201c, in der bis 1938 die am Institut erbrachten Forschungsleistungen regelm\u00e4\u00dfig publiziert wurden. Schon zuvor, 1853, hatte Politzer gemeinsam mit dem kaiserlichen Leibarzt Franz Mayr und dem Kinderarzt Schuller das \u201eJahrbuch f\u00fcr Kinderheilkunde\u201c ins Leben gerufen, das sich zu einer der renommiertesten wissenschaftlichen Zeitschriften auf diesem Fachgebiet entwickelte.<\/p>\n<p><strong>Die Liquidierung des Institutes und die Vertreibung der Mitarbeiter:innen durch die Nationalsozialisten \u2013 Festschrift: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Hochsinger Carl<\/a>, Die Geschichte des Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes in Wien w\u00e4hrend seines 150j\u00e4hrigen Bestandes 1788-1938. Wien Verlag des Kinder-Kranken-Institutes 1938.<\/strong><\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des bevorstehenden Jubil\u00e4ums zur Feier des 150j\u00e4hrigen Bestandes des Institutes wurde f\u00fcr das Jahr 1938 von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Hochsinger<\/a> eine 48-seitige Festschrift unter dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2131686690003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,hochsinger%20geschichte&amp;offset=0\">Die Geschichte des Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes in Wien w\u00e4hrend seines 150j\u00e4hrigen Bestandes 1788-1938<\/a>\u201c verfasst, die die historische Entwicklung, die erbrachten Forschungsleistungen und die am Institut erfolgten Publikationen enthielt. An diese im Selbstverlag des Institutes erschienene Schrift wirkten durch ihre Beitr\u00e4ge auch die beiden Mitarbeiter und Abteilungsvorst\u00e4nde Otto Gersuny (1895-1964) und <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32465\">Richard Wagner<\/a> (1887-1974) mit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Geschichte.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44269 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Geschichte.jpg\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"550\"><\/a><\/p>\n<p>Die Fertigstellung der Festschrift erfolgte knapp vor dem M\u00e4rz 1938 und wurde danach vom Verlag gedruckt und ausgeliefert. Ein Exemplar dieser Festschrift befindet sich heute an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin und stellt ein \u00fcber die Institutionsgeschichte hinausgehendes Dokument dar. Sie enth\u00e4lt eine von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Hochsinger<\/a> im April 1938 handschriftlich verfasste Widmung mit der er die Festschrift dem Medizinhistoriker <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=29409\">Max Neuburger<\/a> (1868-1955) als Schenkung \u00fcbergab. Sie lautet: \u201e<em>Herrn Prof. Dr. Neuburger\/in besonderer Verehrung der Verf.\/April 1938<\/em>\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44270 alignnone\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Widmung2.jpg\" alt=\"\" width=\"367\" height=\"153\"><\/a><\/p>\n<p>Widmung von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Carl Hochsinger<\/a> an Max Neuburger<\/p>\n<p>Sowohl Max Neuburger als auch <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Carl Hochsinger<\/a> waren zu diesem Zeitpunkt bereits wegen ihrer j\u00fcdischen Herkunft von den Nationalsozialisten von ihren Funktionen an der Universit\u00e4t enthoben worden. W\u00e4hrend Max Neuburger die Flucht nach England und sp\u00e4ter in die USA gelang, wurde <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=43823\">Carl Hochsinger<\/a> am 9. Oktober 1942 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und am 28. Oktober 1942 ermordet.<\/p>\n<p><strong>Jene im M\u00e4rz 1938 im Personalstand der Institutes stehende Mitarbeiter:innen und ihr Verbleib<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 kam es im 150. Bestandsjahr des Institutes zu dessen Schlie\u00dfung und Liquidierung, sowie zur Vertreibung der j\u00fcdischen Mitarbeiter:innen. Die Festschrift enth\u00e4lt eine Liste jener Mitarbeiter:innen, die sich Anfang 1938 noch im Personalstand befanden und nach den \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 wegen ihrer j\u00fcdischen Herkunft von den Nationalsozialisten verfolgt wurden.<\/p>\n<table width=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"631\">I. Vorstand: <strong>Carl Hochsinger<\/strong><\/p>\n<p>Stellvertreter: <strong>Richard Wagner<\/strong><\/p>\n<p>Kassaverwalter: <strong>Ernst Theodor Duschak <\/strong>(1890-1970)<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table width=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"631\">II. Abteilungsvorst\u00e4nde:<\/p>\n<p>A. Allg. Ordination:<\/p>\n<p>1. Med. Abt.: <strong>Richard Wagner<\/strong> war ein Sch\u00fcler Clemens von Pirquet (1874-1929) und Professor an der Kinderklinik der Universit\u00e4t Wien. Nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten in die USA und seiner Einb\u00fcrgerung erhielt er eine Professur f\u00fcr Kinderheilkunde an der Boston University.<\/p>\n<p>2. Med. Abt.: Der am Institut arbeitende <strong>Otto Gersuny<\/strong> fl\u00fcchtete 1938 in die USA und arbeitete als Kinderarzt in New York.<\/p>\n<p>3. Med. Abt. <strong>Felix Basch<\/strong> (1899-1962) fl\u00fcchtete im August 1938 in die USA und arbeitete als Arzt zuletzt in Chicago.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table width=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"631\">B. Spezialabteilungen:<\/p>\n<p>Abteilung Chirurgie:<\/p>\n<p>1. Abteilung: Medizinalrat <strong>Emil Schwarzmann<\/strong> (1885-1966) fl\u00fcchtete in die USA und verstarb 1966 in New Jersey.<\/p>\n<p>2. Abteilung: <strong>Withold v. Schey<\/strong> (1891-1959).<\/p>\n<p>Orthop\u00e4dische Abt.: Der Medizinalrat<strong> Ernst Theodor Duschak<\/strong> fl\u00fcchtete 1938 in die USA und verstarb 1970 in New York.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Augenkrankheiten: <strong>Alfred Weintraub<\/strong> (1898-1974) fl\u00fcchtete 1938 in die USA und lebte zuletzt in New York.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Sprachkrankheiten: Der Logop\u00e4de, Individualpsychologe und Leiter der phoniatrischen Station am Institut, <strong>Leopold Stein<\/strong> (1893-1969), fl\u00fcchtete 1938 nach England.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr HNO: <strong>Oskar Benesi<\/strong> (1878-1956) war Professor f\u00fcr Oto-Rhino-Laryngologie an der Universit\u00e4t Wien. Er fl\u00fcchtete in die USA, wo er an der Wayne University in Detroit unterrichtete und am New York City Home for Dependents, am Metropolitan Hospital und am Coler Hopital arbeitete.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Nervenkrankheiten: <strong>Felix Frisch<\/strong> (1879-1958) gelang die Flucht in die USA, wo er am McKinley Hospital arbeitete. An der daran angegliederten heilp\u00e4dagogischen Station arbeitete als Leiter <strong>Milan Morgenstern<\/strong> (1895-1954), der als Heilp\u00e4dagoge, Psychologe und Sch\u00fcler von Siegmund Freud in den 1920er Jahren in Berlin der Beratungsstelle der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) f\u00fcr jugendliche Rechtsbrecher vorstand und Mitbegr\u00fcnder eines Heimes f\u00fcr behinderte Kinder in der N\u00e4he von Berlin war. Nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten und seiner Verfolgung wegen seiner j\u00fcdischen Herkunft floh er 1933 nach Wien und nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 nach Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Hautkrankheiten: Der Dermatologe <strong>Robert Brandt<\/strong> (1888-1963) fl\u00fcchtete in die USA, wo er an der University of Cincinnati College of Medicine in Ohio arbeitete.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Zahnkrankheiten: Der Universit\u00e4tsdozent <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32776\">Georg Stein<\/a> (1891-1963) fl\u00fcchtete 1938 in die USA.<\/p>\n<p>Abt. f\u00fcr Psychotherapie: Alice Lehndorff (1881-1960) engagierte sich im Verein f\u00fcr Individualpsychologie und leitete bis 1935 gemeinsam mit <strong>Erwin O. Krausz <\/strong>(1887-1968) und sp\u00e4ter mit <strong>Luna Reich <\/strong>(1891-1967) das \u201eAmbulatorium f\u00fcr Psychotherapie\u201c. Sie fl\u00fcchtete im M\u00e4rz 1938 nach England und emigrierte sp\u00e4ter in die USA.<\/p>\n<p>R\u00f6ntgenkonsilarius: <strong>Franz Windholz<\/strong> (1897-1950) fl\u00fcchtete 1938 in die USA und arbeitete an der Stanford Universit\u00e4t, School of Medicine, als Radiologe und war Mitglied des American Board of Radiology.<\/p>\n<p>Abt. Kinder\u00e4rztliche F\u00fcrsorgestelle f\u00fcr Schwangere: <strong>Sanel Beer<\/strong> (1886-1981) fl\u00fcchtete 1939 in die USA und arbeitete als Direktor und Eigent\u00fcmer des Rivermont Park Hospitals in Miami\/Florida, war danach in verschiedenen Spit\u00e4lern und medizinischen Diensten t\u00e4tig, zuletzt ab 1958 im \u00e4rztlichen Dienst des Yellowstone-Nationalparks in Wyoming.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>WStLA, Hauptregistratur, A 47 \u2013 Department 1 \u2013 Stiftungen, Versorgungsh\u00e4user, Anstalten, L 21 340.520\/1881.<\/p>\n<p>WStLA, M.Abt. 212 A23, Ausgeschiedene Krankenanstalten 17\/13, Kinder-Kranken-Institut (Statuten).<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2148678270003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,mastalier&amp;facet=searchcreationdate,include,1700%7C,%7C1921&amp;mode=Basic&amp;offset=0\">Mastalir, Joseph Johann: Ueber die be\u00dfte, und nat\u00fcrlichste Art die zarten S\u00e4uglinge zu ern\u00e4hren. Wien: Wucherersche Buchhandlung 1787.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB-4071]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=6175978&amp;pos=6&amp;phys\">G\u00f6lis, Leopold Anton: Praktische Abhandlungen \u00fcber die vorz\u00fcglichen Krankheiten des kindlichen Alters. Bd. 1: Von der hitzigen Gehirnh\u00f6hlen-Wassersucht. Bd. 2: Vom inneren chronischen Wasserkopfe und von den verschiedenen Arten des \u00e4u\u00dferen Wasserkopfes. Wien: Gerold 1815-1818.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB-4086]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2118925870003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,l%C3%B6bisch&amp;offset=0\">L\u00f6bisch, Johann Elias: Die Seele des Kindes in ihrer Entwicklung. Zweite Auflage. Wien: Wilhelm Braum\u00fcller, k.k. Hofbuchh\u00e4ndler 1854.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 46549]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2131686690003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Geschichte%20des%20Ersten%20%C3%96ffentlichen%20Kinder-Kranken-Institutes%20&amp;mode=Basic\">Hochsinger, Carl: Die Geschichte des Ersten \u00d6ffentlichen Kinder-Kranken-Institutes in Wien w\u00e4hrend seines 150j\u00e4hrigen Bestandes 1788-1938. Wien: Verlag des Kinder-Kranken-Institutes 1938.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 10087]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2117252960003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,Klinische%20Studie%20%C3%BCber%20die%20halbseitige%20Cerebrall%C3%A4hmung&amp;offset=0\">Freud, Sigmund und Oskar Rie: Klinische Studie \u00fcber die halbseitige Cerebrall\u00e4hmung der Kinder. (= Beitr\u00e4ge zur Kinderheilkunde\/3) Wien: Verlag von Moritz Perles 1891.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 29079\/3]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2113928690003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,freud%20diplegien&amp;offset=0\">Freud, Sigmund: Zur Kenntnis der cerebralen Diplegien des Kindesalters. (=Beitr\u00e4ge zur Kinderheilkunde\/N.F. 3) Leipzig und Wien: Franz Deuticke 1893.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 29079\/N.F.3]<\/p>\n<p>VAN SWIETEN BLOG der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nBBL: <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134\">43821<\/a> (23.07..2020); GND: <a title=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/121321-0\" href=\"https:\/\/d-nb.info\/gnd\/121321-0\">121321-0<\/a>;<br \/>\nURL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134<\/p>\n<p>Letzte Aktualisierung: 2024 05 29<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut (1788-1900-1938): Joseph Johann Mastalier \u2013 Maximilian Leopold Politzer \u2013 Max Kassowitz \u2013 Carl Hochsinger \u2013 Sigmund Freud Autor: Dr. Walter Mentzel Published online: 23.07.2020 Keywords: Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut, Joseph Johann Mastalier, Maximilian Leopold Politzer, Max Kassowitz, Carl Hochsinger, Sigmund Freud, Medizingeschichte, Wien 1788 wurde in Wien das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut und &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=35134\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [116]: Das Erste \u00d6ffentliche Kinder-Krankeninstitut (1788-1900-1938): Joseph Johann Mastalier \u2013 Maximilian Leopold Politzer \u2013 Max Kassowitz \u2013 Carl Hochsinger \u2013 Sigmund Freud<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,1388,11,5,1389,2,16],"tags":[2913,2914,2672,3332,2690,2699,2700,1614,296,1576],"class_list":["post-35134","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-josephinische-bibliothek","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-neuburger-bibliothek","category-news","category-news1","tag-bio-bibliografisches-lexikon","tag-bio-bibliographisches-lexikon","tag-carl-hochsinger","tag-erste-oeffentliche-kinder-krankeninstitut","tag-joseph-johann-mastalier","tag-max-kassowitz","tag-maximilian-leopold-politzer","tag-medizingeschichte","tag-sigmund-freud","tag-wien"],"views":6863,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=35134"}],"version-history":[{"count":32,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44340,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/35134\/revisions\/44340"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=35134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=35134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=35134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}