{"id":34585,"date":"2020-03-12T00:16:54","date_gmt":"2020-03-11T23:16:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34585"},"modified":"2020-03-09T12:36:39","modified_gmt":"2020-03-09T11:36:39","slug":"die-bibliothek-des-vereines-oesterreichischer-zahnaerzte-und-die-darin-enthaltenen-buechersammlungen-sowie-dessen-mitglieder-von-der-vereinsgruendung-1861-bis-1889-teil-1-2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34585","title":{"rendered":"Vertriebene 1938: Ludwig Teleky \u2013 Pionier der Sozialen Medizin, der Gewerbehygiene und der Arbeitsmedizin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [112]:<\/strong><\/p>\n<h2>Vertriebene 1938: Ludwig Teleky \u2013 Pionier der Sozialen Medizin, der Gewerbehygiene und der Arbeitsmedizin<\/h2>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p>Ludwig Teleky gilt als Begr\u00fcnder der Arbeits- und Sozialmedizin in \u00d6sterreich aber auch dar\u00fcber hinaus im deutschsprachigen Raum. Er verband seine medizinischen Arbeiten mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und Methoden zur Entwicklung sozialpolitischer Konzeptionen und der Forderung nach einer umfassenden \u00f6ffentlich organisierten Gesundheitsvorsorge. Ludwig Teleky war der Bruder von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=31719\">Dora Teleky-Br\u00fccke<\/a> (1879-1963) einer bekannten \u00f6sterreichischen Gyn\u00e4kologin und Urologin \u2013 sie gilt als erstes weibliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Urologie \u2013 und wurde ebenso wie ihr Bruder 1938 aufgrund ihrer j\u00fcdischen Herkunft von den Nationalsozialisten aus \u00d6sterreich vertrieben.<\/p>\n<p>Ludwig Teleky wurde am 12. Juli 1872 als Sohn des Arztes Hermann Teleky (*zirka 1837 Bise\/Ungarn, gest. 31.3.1921 Wien) und dessen Ehefrau Marie (*1.12.1848 Wien, gest. 17.4.1927 Wien), geb. Koritschoner, geboren.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Er studierte Medizin an den Universit\u00e4ten Wien und Stra\u00dfburg und promovierte in Wien am 27. Juli 1896.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Bereits w\u00e4hrend seiner Studentenzeit war er politisch, als Mitglied des Studentenvereines \u201eWiener akademische Vereinigung\u201c aktiv, schloss sich der \u00f6sterreichischen Sozialdemokratie an, wo er zum engeren Kreis um Viktor Adler (1852-1918) geh\u00f6rte, dessen Hausarzt er sp\u00e4ter wurde, und engagierte sich in dem von Karl Renner (1870-1950) Mitte der 1890er Jahre an der Wiener Universit\u00e4t mitbegr\u00fcndeten \u201eSozialwissenschaftlichen Bildungsverein\u201c.<\/p>\n<p>Nach dem Studium begann Teleky im Allgemeinen Krankenhaus und an der Allgemeinen Poliklinik in Wien als Assistent des Chirurgen Alexander Fraenkel (1857-1941) seine medizinische Laufbahn und legte seine ersten Arbeitsschwerpunkte auf den Kinder- und Mutterschutz und die Bek\u00e4mpfung der Tuberkulose. Er arbeitete im \u201eHilfs-Verein f\u00fcr Lungenkranke in den \u00f6sterreichischen K\u00f6nigreichen und L\u00e4ndern. Viribus unitis\u201c, womit er auch die Grundlagen f\u00fcr den sp\u00e4teren Ausbau der Tuberkulosenf\u00fcrsorge legte, und redigierte ab 1917 das \u201eTuberkulosenf\u00fcrsorgeblatt\u201c. 1907 war er erster Sekret\u00e4r des Organisationskomitees der in Wien abgehaltenen 6. Internationalen Tuberkulosekonferenz, auf der er auch eine 111 Seiten starke Untersuchung \u00fcber die \u201eBek\u00e4mpfung der Tuberkulose in \u00d6sterreich\u201c vorstellte. Im selben Jahr nahm er am 14. Internationalen Kongress f\u00fcr Hygiene und Demografie teil,<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> und wirkte zwischen 1911 und 1921 als Schriftf\u00fchrer in dem von ihm mitbegr\u00fcndeten \u201e\u00d6sterreichischen Zentralkomitee zur Bek\u00e4mpfung der Tuberkulose\u201c. Daneben war er noch Vorstandsmitglied der \u201e\u00d6sterreichischen Gesellschaft zur Erforschung und Bek\u00e4mpfung der Krebskrankheit\u201c, Mitglied der \u201eF\u00fcrsorgestelle f\u00fcr unbemittelte Kurbed\u00fcrftige\u201c,<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> und des \u201eVereines f\u00fcr erweiterte Frauenbildung\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a>.<\/p>\n<p>Teleky, dem die Ver\u00e4nderung politischer Bedingungen ein zentraler Ansatz zur Verbesserung der Gesundheitsverh\u00e4ltnisse war, befasste sich schon in fr\u00fchen Jahren mit dem Einfluss der sozialen Verh\u00e4ltnisse, der Not und der Armut breiter Bev\u00f6lkerungsschichten sowie deren Arbeitsbedingungen. Dazu studierte er eingehend die Lebenssituationen, insbesondere die sozialhygienischen Probleme und die S\u00e4uglingssterblichkeit in den Wiener Vororten und erhob dabei erstmals umfassendes Datenmaterial unter Einbeziehung historischer Daten zur statistischen Verarbeitung und Auswertung. Daraus entstanden von ihm Arbeiten, wie die Abhandlung \u00fcber die \u201eSterblichkeit an Tuberkulose in \u00d6sterreich 1873-1904\u201c, die im \u201eArchiv f\u00fcr soziale Medizin\u201c ver\u00f6ffentlichte Studie \u00fcber die Lebens- und Gesundheitsverh\u00e4ltnisse der Kohlenablader der Nordbahn,<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a> oder die von ihm 1907 in der Zeitung \u201eArbeiterschutz\u201c (Nr. 16 und 17) untersuchten spezifischen Krankheiten im Gewerbe, u.a. am Beispiel des Gewerbes der B\u00fcrstenbinder.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Diese Studien f\u00fchrten ihn zunehmend auf das Gebiet der Arbeitsmedizin, der Berufskrankheiten und der Gewerbehygiene, die er als erster in \u00d6sterreich zusammen mit Maximilian Sternberg, dem Leiter des Wiedner Krankenhauses, forcierte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2130457570003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky%20sterblichkeit%20%C3%B6sterreich&amp;mode=Basic\">Teleky, Ludwig: Die Sterblichkeit an Tuberkulose in \u00d6sterreich 1873-1904. Sonderabdruck aus: Statistische Monatshefte. o.O.: 1906.<\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 55676]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-01_55676.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-34590\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-01_55676.gif\" alt=\"\" width=\"334\" height=\"456\"><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tafel: Teleky: Die Sterblichkeit an der Tuberkulose [\u2026]. o.O.: 1906.<\/p>\n<p>Teleky war auch im \u00f6ffentlich-politischen Diskurs durch sein reges und vielseitiges Engagement pr\u00e4sent: Er war in diversen Vereinen, wie \u201eDie Bereitschaft\u201c,<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> als Volksbildner in sozialdemokratischen Organisationen, aber auch in den parlamentarischen Prozessen, wo er in Aussch\u00fcssen zur Beratung bei der Verhandlung von sozialpolitischen und sozialmedizinischen Gesetzesvorlagen zugezogen wurde, t\u00e4tig. Ebenso war er auf diesem Gebiet auf internationalen Kongressen pr\u00e4sent, wie 1910 auf dem \u201eInternationalen Kongress f\u00fcr Gewerbekrankheiten\u201c in Br\u00fcssel.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a> Seine Untersuchungen zu Quecksilber und Phosphornekrose, deren Ergebnisse den \u00f6sterreichischen Reichsrat besch\u00e4ftigten,<a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a> und zu Bleivergiftungen, wozu er Nachforschungen in der Z\u00fcndholzindustrie B\u00f6hmens unternahm, f\u00fchrten dazu, dass noch vor 1914 gesetzliche Schutzma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt werden konnten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2130457610003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky%20quecksilbervergiftung&amp;offset=0\">Teleky, Ludwig: Die gewerbliche Quecksilbervergiftung. Dargestellt auf Grund von Untersuchungen in \u00d6sterreich. Berlin: Seydel 1912.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 62038]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-02_62038.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-34591\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-02_62038.gif\" alt=\"\" width=\"442\" height=\"333\"><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Teleky: Die gewerbliche Quecksilbervergiftung. [\u2026] Berlin: 1912. S. 106.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2114860710003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;isFrbr=true&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky%20phosphornekrose\">Teleky, Ludwig: Die Phosphornekrose. Ihre Verbreitung in \u00d6sterreich und deren Ursache. Bericht, erstattet der Internationalen Vereinigung f\u00fcr gesetzlichen Arbeiterschutz. (= Schriften der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Arbeiterschutz\/12). Wien: Franz Deuticke 1907.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 55645\/12]<\/p>\n<p>Mit der von ihm eingerichteten \u00e4rztlichen Berufsberatung wurde er zum Pionier der sp\u00e4teren amts\u00e4rztlichen Untersuchung. Telekys ausgewiesene Qualifikation auf dem Gebiet der Sozial- und Arbeitsmedizin f\u00fchrte dazu, dass er bereits 1905 als Arzt und Berater f\u00fcr Gewerbekrankheiten beim Verband der genossenschaftlichen Krankenkassen fungierte, deren Position er bis 1921 innehatte. Teleky, der sich f\u00fcr die Mitwirkung der \u00c4rzte im Gewerbeinspektorat und den Ausbau der Gewerbeaufsicht aussprach, konnte sich hier direkt mit den spezifischen Berufskrankheiten und den gesundheitsgef\u00e4hrdenden Arbeitsstoffen in den einzelnen Gewerben besch\u00e4ftigten, erhielt Zugang zu umfangreichen medizinischen Daten, und widmete sich dem von ihm pr\u00e4ferierten Aufbaues eines auf der Grundlage einer Pflichtversicherung eingerichteten Sozialversicherungswesens, der Reform der Krankenversicherung, und der Einbeziehung der Berufskrankheiten in die Unfallversicherung. Dazu publizierte er 1909 den Aufsatz \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=zvs&amp;datum=1909&amp;qid=I515ID35Z3504R9CDY7YWCBQDNE5QV&amp;size=45&amp;page=203\">Die Versicherung der Berufskrankheiten<\/a>\u201c und bezog 1912 zu dem im \u00f6sterreichischen Reichsrat vorliegenden \u201e<a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno?aid=aze&amp;datum=19120929&amp;query=%22ludwig+teleky%22&amp;ref=anno-search&amp;seite=13\">Sozialversicherungsentwurf<\/a>\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a> Stellung.<a href=\"#_ftn12\" name=\"_ftnref12\">[12]<\/a><\/p>\n<p>1907 versuchte er mit seiner Eingabe an das Ministerium f\u00fcr Unterricht und Kultus die Errichtung einer \u201eDozentur f\u00fcr soziale Medizin\u201c an der Universit\u00e4t Wien anzuregen, zu der er sich auch selbst bewarb und wozu er eine Definition des Begriffes Sozialmedizin vornahm. Damit versuchte er die Sozialmedizin als Fach zwischen der Medizin und den sozialwissenschaftlich orientierten Disziplinen zu positionieren und an der Universit\u00e4t institutionell zu verankern. 1909 kam es auch zur Schaffung einer Universit\u00e4tsdozentur f\u00fcr Sozialmedizin an der Universit\u00e4t Wien, zu seiner Bestellung zum ersten Universit\u00e4tsdozenten f\u00fcr dieses Fach, und 1911 zur Einrichtung eines eigenen \u201eInstitut und Seminar f\u00fcr Soziale Medizin\u201c, dessen Leitung er \u00fcbernahm. Seine an der Universit\u00e4t Wien gehaltenen Vorlesungen publizierte er 1914 unter folgendem Titel:<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: line-through;\"><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-03_3922.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-34592\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-03_3922.gif\" alt=\"\" width=\"374\" height=\"568\"><\/a><\/span><\/p>\n<p>Abb. 3&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Teleky: Vorlesung \u00fcber soziale Medizin. Jena: 1914.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2113746900003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;isFrbr=true&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky&amp;mode=Basic\">Teleky, Ludwig: Vorlesungen \u00fcber soziale Medizin: 1. Die medizinal-statistischen Grundlagen. Sterblichkeit, Todesursachen, Geburten, K\u00f6rperbeschaffenheit in Stadt und Land und in verschiedenen Wohlstandsstufen. Einflu\u00df des Berufes auf Sterblichkeit und Erkrankungsh\u00e4ufigkeit; Krankenkassenstatistik. Jena: Fischer 1914.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3922\/1]<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-04_3922.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-34593\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-04_3922.gif\" alt=\"\" width=\"411\" height=\"283\"><\/a><\/p>\n<p>Abb. 4&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Teleky: Vorlesung \u00fcber soziale Medizin. Jena: 1914. S. 1.<\/p>\n<p>An diesem Institut erforschte er mit seinem Kreis an MitarbeiterInnen, wie Ludwig Popper (1904-1984), <a href=\"https:\/\/www.lexikon-provenienzforschung.org\/arnstein-alfred\">Alfred Arnstein<\/a> oder <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=27645\">Sigismund Peller<\/a>, die Einwirkungen sozialer und beruflicher Verh\u00e4ltnisse auf die Konstitution der Bev\u00f6lkerung, entwickelte sanit\u00e4re und arbeitsmedizinische Ma\u00dfnahmen zur Vermeidung berufsbedingter Sch\u00e4digungen, und entwarf gesundheitspolitische Konzepte. Diese am Institut durchgef\u00fchrten Forschungsarbeiten wurden ab 1910 unter dem Titel \u201eWiener Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialen Medizin\u201c (1910-1916 Heft 2-9) als Beiheft zu \u00d6sterreichisches Sanit\u00e4tswesen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-05_61362.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-34594\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/weblog-112_ABB-05_61362.gif\" alt=\"\" width=\"349\" height=\"523\"><\/a><\/p>\n<p>Abb. 5&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8537881&amp;pos=29&amp;phys\">Wiener Arbeiten aus dem Gebiete der sozialen Medizin. Wien, Leipzig: 1915.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 61362]<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges arbeitete Teleky in einem Wiener Milit\u00e4rspital, wurde mit dem Aufbau und der Leitung von Infektionsspit\u00e4lern betraut, und war 1917 Gr\u00fcndungsmitglied der \u201e\u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Bev\u00f6lkerungspolitik\u201c.<a href=\"#_ftn13\" name=\"_ftnref13\">[13]<\/a> Aus dieser Zeit stammen von ihm Arbeiten, die sich mit den unmittelbaren Kriegsfolgen besch\u00e4ftigten, wie zur Kriegsopferf\u00fcrsorge oder der Tuberkulosef\u00fcrsorge. Dazu erschien von ihm 1917 eine Publikation unter dem Titel:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2130457650003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;isFrbr=true&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky%20aufgaben%20probleme%20f%C3%BCrsorge&amp;offset=0\">Teleky, Ludwig: Aufgaben und Probleme der sozialen F\u00fcrsorge und der Volksgesundheitspflege bei Kriegsende. Wien, Leipzig: Braum\u00fcller 1917.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 58685]<\/p>\n<p>Nach der Ausrufung der Republik \u00d6sterreich bestellte ihn der Unterstaatssekret\u00e4r Julius Tandler im neu errichteten Staatsamt f\u00fcr Volksgesundheit zum wissenschaftlichen Mitarbeiter, wo er seine fr\u00fcheren Studien einbringen konnte und an der ersten gesetzlichen Verordnung zum Schutz gegen Bleisch\u00e4digung mitwirkte und seine Ideen zu einer Kommunalisierung und Sozialisierung des Gesundheitswesens und der Gesundheitsvorsorge einbrachte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/fulldisplay?docid=UMW_alma2130457530003344&amp;context=L&amp;vid=UMW&amp;lang=de_DE&amp;search_scope=UMW_all&amp;adaptor=Local%20Search%20Engine&amp;tab=default_tab&amp;query=any,contains,teleky%20sozialisierung&amp;offset=0\">Teleky, Ludwig: Sozialisierung des Gesundheitswesens. Sonderabdruck aus: Wiener klinische Wochenschrift. Wien:1919.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 41049]<\/p>\n<p>Nach dem Bruch der Gro\u00dfen Koalition im Herbst 1920 und dem Beginn der regressiveren Sozialpolitik unter der Koalition der christlichsozialen und deutschnationalen Regierung sowie der zunehmenden Radikalisierung an den \u00f6sterreichischen Hochschulen, sah Teleky keine Zukunft f\u00fcr seine praxisorientierte wie universit\u00e4r verankerte Sozialmedizin. Er folgte 1921 dem Ruf aus Deutschland und \u00fcbernahm in D\u00fcsseldorf die Leitung der Westdeutschen Sozialhygienischen Akademie und arbeitete daneben als Landesgewerbearzt. In Deutschland nahm er seine Forschungs- und Publikationst\u00e4tigkeit auf dem Gebiet der Gewerbehygiene und der Gewerbekrankheiten wieder auf. Er war Mitherausgeber des zwischen 1925 und 1927 erschienen sechsb\u00e4ndigen \u201eHandbuch der sozialen Hygiene und Gesundheitsf\u00fcrsorge&#8220; und in dem von ihm Mitbegr\u00fcndeten und ab 1930 erschienen \u201eArchivs f\u00fcr Gewerbepathologie und Gewerbehygiene\u201c sowie Mitglied des Reichsgesundheitsrates und des preu\u00dfischen Landesgesundheitsrates.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8581210&amp;phys=prev&amp;pos=0\">Handbuch der sozialen Hygiene und Gesundheitsf\u00fcrsorge. Bd. 1-6. Hrsg.: Adolf Gottstein, Arthur Schlossmann und Ludwig Teleky. Berlin: Springer 1925-27.<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-31957\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Neuburger_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"70\"><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 52282]<\/p>\n<p>Teleky schloss sich der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands an und protestierte gegen die durch die Br\u00fcningsche Notverordnungspolitik gef\u00f6rderte Massenarbeitslosigkeit und deren Folgen.<\/p>\n<p>Sein Institut in Wien l\u00f6ste sich nach dem Weggang von Teleky auf, ebenso wurde die Dozentur nicht mehr nachbesetzt und seit dem Wintersemester 1923\/24 verschwand der Begriff Sozialmedizin aus dem Vorlesungsverzeichnis der Universit\u00e4t Wien. Neu im Angebot waren stattdessen Vorlesungen zur \u201eRassenhygiene\u201c. Nach der Macht\u00fcbernahme der Nationalsozialisten in Deutschland wurde Teleky wegen seiner j\u00fcdischen Herkunft mit einem Berufsverbot belegt. Er kehrte 1934 nach \u00d6sterreich zur\u00fcck, wo ihm aber an der Universit\u00e4t Wien eine Arbeitsstelle verwehrt wurde. Seinen Unterhalt verdiente er sich als zweiter Chefarzt bei einer Krankenkasse und als Vertrauensarzt einer Lebensversicherung. Nach dem \u201eAnschluss\u201c im M\u00e4rz 1938 wurde er ein weiteres Mal von den Nationalsozialisten verfolgt. 1939 gelang ihm die Flucht in die USA, wo er von bis 1946 als Mitarbeiter der \u201eDivision of Industrial Hygiene\u201c, der Arbeitsbeh\u00f6rde des Bundesstaates Illinois in Chicago und danach an der gewerbehygienischen Abteilung des staatlichen Arbeitsdepartments New York arbeitete. Er wurde Ehrenmitglied der Internationalen Permanenten Kommission f\u00fcr Arbeitsmedizin (1950) und der American Academy of Occupational Medicine (1951). Teleky publizierte in den USA eine Reihe von Forschungsarbeiten, darunter 1948 die Arbeit \u201eHistory of Factory and Mine Hygiene\u201c. 1952 nahm Teleky als Ehrengast an der 2. \u00f6sterreichischen Tagung f\u00fcr Arbeitsmedizin in Wien teil. Seine Berufung in Deutschland an der Freien Universit\u00e4t Berlin scheiterte. Teleky verstarb am 20. August 1957 in New York.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>UAW, Med. Fak., Nationalien\/Studienkataloge , Sign. 134, Zl. 499, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p>UAW, Med. Fak., Promotionsprotokolle, Sign. 188, Zl. 674, Teleky Ludwig (27.7.1896).<\/p>\n<p>UAW, Sonderreihe des Akademischen Senates, Personalbl\u00e4tter, Senat S 304.1275, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, VVSt, VA, Zl. 29.046, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p>\u00d6StA, AdR, E-uReang, FLD, Zl. 14.724, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p>Popper Ludwig, Ludwig Teleky, Der Pionier der \u00f6sterreichischen Sozialmedizin, in: Soziale Sicherheit, H. 10, 1957, S. 362-366.<\/p>\n<p>Industriegesellschaft, Gesundheit und medizinischer Fortschritt. Einsichten und Erfahrungen des Arbeits-und Sozialmediziners Ludwig Teleky. Hrsg.: \u00d6sterreichische Gesellschaft f\u00fcr Arbeitsmedizin. Wien: 2013.<\/p>\n<p>Milles, Dietrich (Hg.): Ludwig Teleky und die Westdeutsche Sozialhygienische Akademie. Arbeiten f\u00fcr eine soziale Medizin (1903-1939). (= Schriftenreihe der Akademie f\u00fcr \u00d6ffentliches Gesundheitswesen in D\u00fcsseldorf\/20). D\u00fcsseldorf: 1999.<\/p>\n<p>Wulf, Andreas: Der Sozialmediziner Ludwig Teleky (1872-1957) und die Entwicklung der Gewerbehygiene zur Arbeitsmedizin. Frankfurt am Main: 2001.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Archiv der IKG Wien, Geburtsbuch 1872, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> UAW, Med. Fak., Nationalien\/Studienkataloge , Sign. 134, Zl. 499, Teleky Ludwig. UAW, Med. Fak., Promotionsprotokolle, Sign. 188, Zl. 674, Teleky Ludwig (27.7.1896). UAW, Sonderreihe des Akademischen Senates, Personalbl\u00e4tter, Senat S 304.1275, Teleky Ludwig.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Arbeiter Zeitung. 29.9.1907. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Neues Wiener Journal. 12.4.1905. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Jahresbericht des Vereines f\u00fcr erweiterte Frauenbildung in Wien. 1910. S. 22.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Die Zeit. 7.3.1905. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Arbeiter Zeitung. 12.4.1908. S. 8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Der Bund. Zentralblatt des Bundes \u00f6sterreichischer Frauenvereine. H. 1. 1917. S. 18.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Die Zeit. 23.3.1910. S. 7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> Arbeiter Zeitung. 22.6.1907. S. 10.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Arbeiter Zeitung. 29.9.1912. S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref12\" name=\"_ftn12\">[12]<\/a> Zeitschrift f\u00fcr Volkswirtschaft, Sozialpolitik und Verwaltung. 1909. S. 197-236.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref13\" name=\"_ftn13\">[13]<\/a> Statistische Monatsschrift. 1917. S. 150.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">Alle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien\u2013&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [112]: Vertriebene 1938: Ludwig Teleky \u2013 Pionier der Sozialen Medizin, der Gewerbehygiene und der Arbeitsmedizin Text: Dr. Walter Mentzel Ludwig Teleky gilt als Begr\u00fcnder der Arbeits- und Sozialmedizin in \u00d6sterreich aber auch dar\u00fcber hinaus im deutschsprachigen Raum. Er verband seine medizinischen Arbeiten mit sozialwissenschaftlichen Fragestellungen und Methoden &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=34585\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Vertriebene 1938: Ludwig Teleky \u2013 Pionier der Sozialen Medizin, der Gewerbehygiene und der Arbeitsmedizin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1,11,5,1347,2,16,40,1391],"tags":[2597,1974,2614,2615,2599,2616,2339,1652,2289,2617,1545,2618,2190,1942,1549,1550,2420,2002,2619],"class_list":["post-34585","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemeines","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-news","category-news1","category-sammlungen","category-separata-bibliothek","tag-2597","tag-1974","tag-alexander-fraenkel","tag-alfred-arnstein","tag-arbeitsmedizin","tag-dora-teleky-bruecke","tag-hermann-teleky","tag-julius-tandler","tag-karl-renner","tag-ludwig-popper","tag-ludwig-teleky","tag-maximilian-sternberg","tag-ns-opfer","tag-ns-verfolgung","tag-sigismund-peller","tag-sozialmedizin","tag-tuberkulose","tag-vertriebene","tag-viktor-adler"],"views":7780,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34585","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=34585"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34585\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34597,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/34585\/revisions\/34597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=34585"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=34585"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=34585"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}