{"id":32358,"date":"2019-02-07T01:14:44","date_gmt":"2019-02-07T00:14:44","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32358"},"modified":"2019-02-07T09:00:17","modified_gmt":"2019-02-07T08:00:17","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-77-todesopfer-der-revolution-1848-comfort-richard-dissertatio-inauguralis-medico-pharmagologica-de-guajaco-theses-adnexae-defendentur-3-2-2-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32358","title":{"rendered":"Zum 150. Geburtstag:  Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [94]: Tandler, Julius: Lehrbuch der systematischen Anatomie. Bd. 1-4.; 1919-1929."},"content":{"rendered":"<h2><strong>Zum 150. Geburtstag von: <\/strong><a href=\"https:\/\/ubsearch.meduniwien.ac.at\/primo-explore\/search?vid=UMW&amp;query=lsr02,exact,AC02186478&amp;tab=default_tab&amp;sortby=rank&amp;lang=de_DE\"><strong>Tandler, Julius: Lehrbuch der systematischen Anatomie. Bd. 1-4. Leipzig: Verlag von F.C.W. Vogel 1919-1929.<\/strong><\/a><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wolf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27363\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wolf.jpg\" alt=\"\" height=\"86\" width=\"216\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wolf.jpg 331w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wolf-300x120.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Wolf Bibliothek, Sign.: WOB-731]<\/p>\n<p>Text: Harald Albrecht, BA<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-01_Weblog-94_Portait_Tandler_FO-IR-000231-0002-003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-32361\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-01_Weblog-94_Portait_Tandler_FO-IR-000231-0002-003.jpg\" alt=\"\" height=\"591\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-01_Weblog-94_Portait_Tandler_FO-IR-000231-0002-003.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-01_Weblog-94_Portait_Tandler_FO-IR-000231-0002-003-203x300.jpg 203w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Julius Tandler. Josephinum, Ethik, Sammlungen, und Geschichte der Medizin, MedUni Wien, FO-IR-000231-0002-003<\/p>\n<p>Julius Tandler (*16.02.1869 Iglau (heute: Jihlava)\/M\u00e4hren, gest. 25.08.1936 Moskau), dessen Geburtstag sich am 16. Februar 2019 zum 150. Mal j\u00e4hrt, war ein \u00f6sterreichischer Anatom, sozialdemokratischer Stadtrat Wiens f\u00fcr Wohlfahrts- und Gesundheitswesen und j\u00fcdischer Herkunft. Tandlers Familie zog einige Jahre nach seiner Geburt nach Wien, wo sie in verschiedenen Arbeiter-Bezirken unter bescheidenen Verh\u00e4ltnissen lebte. Tandler besuchte das noch heute bestehende Gymnasium Wasagasse am Wiener Alsergrund, wo er maturierte. Zwischen 1889 und 1895 absolvierte er ein Studium der Medizin an der Universit\u00e4t Wien, das er 1895 mit seiner Promotion erfolgreich abschloss. Seit Beginn des Studiums von der Anatomie begeistert wurde er direkt im Anschluss an seine Promotion Assistent beim ber\u00fchmten Anatomen <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=27883\">Emil Zuckerkandl<\/a> (1849-1910). Tandler wurde 1899 habilitiert und 1903 zum Extraordinarius ernannt. Nach dem Tod Zuckerkandls wurde er 1910 als Ordinarius auf den Lehrstuhl f\u00fcr Anatomie berufen. <em>\u201eSeine ber\u00fchmte Antrittsrede ,Anatomie und Klinik\u2018 zeigte auf, wie Tandler die Anatomie verstanden wissen wollte: als Hilfe f\u00fcr die Klinik, demnach als Hilfe f\u00fcr den kranken Menschen. Hier lag im Keime ein Streben vor, das Tandler letztlich zur Politik, zur gro\u00dfen sozialen Hilfe f\u00fcr die Bed\u00fcrftigen f\u00fchren sollte. Viele Arbeiten in dieser Zeit sind der Verbindung von Anatomie und einem der klinischen Spezialf\u00e4cher, etwa Gyn\u00e4kologie, Urologie usw. gewidmet. Auch um Konstitutionsforschung hat sich Tandler verdient gemacht und eine Fachzeitschrift gegr\u00fcndet. Knapp vor dem Ersten Weltkrieg hat Tandler sein vierb\u00e4ndiges Lehrbuch der Anatomie begonnen, das erst 1928 vollendet wurde.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-02_Weblog-94_Titelblatt_WOB-731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-32362\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-02_Weblog-94_Titelblatt_WOB-731.jpg\" alt=\"\" height=\"611\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-02_Weblog-94_Titelblatt_WOB-731.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-02_Weblog-94_Titelblatt_WOB-731-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Tandler: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 1. Band. Leipzig: 1919<\/p>\n<p>Von 1914 bis 1917 war Julius Tandler Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien. In dieser Funktion nahm er sich besonders der Neugestaltung der MedizinerInnenausbildung an. Nach Gr\u00fcndung der Ersten Republik wurde Tandler 1919 Unterstaatssekret\u00e4r im Volksgesundheitsamt. Unter seiner \u00c4gide wurde 1920 das Krankenanstaltengesetz geschaffen, wodurch die \u00f6sterreichischen Krankenh\u00e4user auf eine gesunde finanzielle Basis gestellt wurden. <em>\u201eBund, L\u00e4nder und Gemeinden hatten nun nach einem bestimmten Schl\u00fcssel die Kosten zu tragen; erstmals auf der Welt wurde in \u00d6sterreich von der Finanzierung durch Fonds Abstand genommen.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Im Oktober 1920 schied Tandler aus der Bundesregierung aus und wirkte fortan als Stadtrat im Roten Wien f\u00fcr Wohlfahrts- und Gesundheitswesen.<\/p>\n<p>Julius Tandler gilt als typischer Vertreter der fr\u00fchen sozialistischen Eugenik. Seine Ans\u00e4tze in der Bev\u00f6lkerungspolitik werden heute sehr kritisch betrachtet \u2013 vertrat er doch in mehreren Aufs\u00e4tzen und Vortr\u00e4gen die Forderung nach der Vernichtung bzw. Sterilisation von \u201eunwertem Leben\u201c.<em> \u201eDer Mediziner Tandler, der in seinen eugenischen \u00dcberlegungen vor ,Minusvarianten\u2018 warnt, f\u00fcr die (freiwillige) Sterilisation erbkranker Menschen eintritt und die Kosten f\u00fcr ,lebensunwertes Leben\u2018 vorrechnet, steht im Widerspruch zum Gesundheitspolitiker Tandler, der im Wiener Gemeinderat einen flammenden Appell h\u00e4lt, ,im Interesse dieser ungl\u00fccklichen Menschen zusammenzuarbeiten\u2018 und ,in aller Not und Armut Ungeheures f\u00fcr unsere Kranken und Elenden zu leisten\u2018, der es nach dem Ersten Weltkrieg zu Wege bringt, das Sozialbudget f\u00fcr die hungernde Wiener Bev\u00f6lkerung mehr als zu verdoppeln.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Peter Schwarz schreibt in der Einleitung zu seinem 2017 erschienen Werk <em>Julius Tandler \u2013 Zwischen Humanismus und Eugenik<\/em> Folgendes zur Bewertung Tandlers: <em>\u201eDie Studie belegt, dass Tandler \u2013 als sozialdemokratischer Politiker j\u00fcdischer Herkunft und als Freimaurer per se Feindbild der Nationalsozialisten \u2013 trotz einzelner bedenklicher Sichtweisen und Aussagen zur Vernichtung ,lebensunwerten Lebens\u2018 der verbrecherischen Politik des NS-Regimes auf dem Gebiet der ,Rassenhygiene\u2018 keinesfalls Vorschub geleistet oder den Weg geebnet hat. Tandlers wissenschaftliche Positionen wurden von den Vertretern der NS-Rassenhygiene abgelehnt, er selbst geriet in und au\u00dferhalb des Wiener Gemeinderats vonseiten der Nationalsozialisten in den Fokus antisemitischer bzw. rassistischer Angriffe.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Julius Tandler kann in seiner Funktion als Stadtrat f\u00fcr Wohlfahrts- und Gesundheitswesen als Sch\u00f6pfer des geschlossenen Systems der F\u00fcrsorge gelten. Einzelne Teile eines F\u00fcrsorgesystems gab es auch schon vorher. Seine eigentliche Leistung bestand in der Zusammenfassung des Systems. Die Grundvorstellung bestand darin, den Menschen von der Schwangerenf\u00fcrsorge bis zum Friedhof zu erfassen. Am 30 Juni 1921 wurden vier Grunds\u00e4tze der F\u00fcrsorge beschlossen: 1. Die Verpflichtung der Gesellschaft allen Hilfsbed\u00fcrftigen Hilfe zu gew\u00e4hren, 2. Individualf\u00fcrsorge kann rationell nur in Verbindung mit Familienf\u00fcrsorge geleistet werden, 3. Aufbauende Wohlfahrtspflege ist vorbeugende F\u00fcrsorge, 4. die Organisation der Wohlfahrtspflege muss in sich geschlossen sein. Dieser Grundsatz hat drei Dimensionen: die geographische, die zeitliche und die qualitative.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> Besonders die Jugendf\u00fcrsorge stand im Zentrum Tandlers Bem\u00fchungen \u2013 von der neuer\u00f6ffneten Kinder\u00fcbernahmestelle der Stadt Wien, Anstalten wie das Zentralkinderheim, neu errichteten Kinderg\u00e4rten bis zur Schwererziehbarenanstalt. Zus\u00e4tzlich wurden die Wiener Krankenh\u00e4user ausgebaut \u2013 besonders Lainz mit seinem TBC-Pavillion. Neben der Bek\u00e4mpfung der Tuberkulose war f\u00fcr Tandler das Feld der Aufkl\u00e4rung und Vorbeugung besonders wichtig. Er investierte in Eheberatung, Schwangeren- und M\u00fctterberatung, Geschlechtskrankheiten- und Alkoholbek\u00e4mpfung. Aufsehen erregte das in abgewandelter Form heute noch existente <em>S\u00e4uglingsw\u00e4schepaket,<\/em> ein Geschenk der Stadt Wien an alle M\u00fctter, ohne Unterschied des Standes. Zur F\u00f6rderung von Sport und Gesundheit regte Julius Tandler auch den Bau des Wiener Praterstadions an. Dar\u00fcber hinaus engagierte er sich auch in der Krebsbek\u00e4mpfung und brachte das erste Radium f\u00fcr Bestrahlungszwecke nach Wien. F\u00fcr die Finanzierung dieser Ma\u00dfnahmen hatte der Finanzstadtrat Hugo Breitner (1873-1946) zu sorgen, der Tandler scherzhaft seinen <em>teuersten Freund<\/em> nannte.<\/p>\n<p>Auch das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin und die heutige Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin der UB-MedUni-Wien haben Julius Tandler viel zu verdanken. Durch die Unterst\u00fctzung Tandlers konnte das von <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=29409\">Max Neuburger<\/a> (1868-1955) gegr\u00fcndete Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin endlich seine R\u00e4umlichkeiten im Josephinum beziehen: <em>\u201eNachdem zwischen 1914 und 1919 die medizinhistorische Sammlung und die Bibliothek von Neuburger in einem Raum hinter dem H\u00f6rsaal der I. Medizinischen Klinik untergebracht worden war, kam es nach dem Ersten Weltkrieg (1919) durch Julius Tandler (1869\u20131936), den amtierenden sozialdemokratischen Unterstaatssekret\u00e4r des Volksgesundheitsamtes, zur Gr\u00fcndung eines eigenen Institutes f\u00fcr Medizingeschichte am Standort des heutigen \u201eJosephinum\u201c, das 1920 bezogen wurde.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 1930er Jahren war Julius Tandler auch im Rahmen der Hygiene-Sektion des V\u00f6lkerbundes aktiv und als medizinischer Berater in China und der Sowjetunion t\u00e4tig \u2013 in China hielt er Vorlesungen \u00fcber Anatomie und half bei der Planung von Krankenh\u00e4usern. Seit den sp\u00e4ten 1920er Jahren sah Tandler sich und seine Forschung immer h\u00e4ufiger von antisemitischen Studentenverbindungen diffamiert und in seiner wissenschaftlichen Arbeit behindert. Nach dem Ende der Demokratie in \u00d6sterreich 1933\/34 wurde er vom austrofaschistischen Regime kurzeitig inhaftiert und nach seiner Freilassung zwangspensioniert. Tandler entschloss sich daraufhin \u00d6sterreich zu verlassen und emigrierte zun\u00e4chst nach China. 1936 wurde er nach Moskau berufen, um dort am Aufbau des Spitalswesens mitzuwirken. Julius Tandler verstarb in der Nacht vom 25. auf den 26. August 1936 in Moskau. Er wurde nach Wien \u00fcberf\u00fchrt und in dem von ihm geschaffenen Krematorium in Wien-Simmering einge\u00e4schert. Seine Urne befindet sich heute in einer Ehrennische.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-03_Weblog-94_Fig-44_S-44_WOB-731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-32363\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-03_Weblog-94_Fig-44_S-44_WOB-731.jpg\" alt=\"\" height=\"612\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-03_Weblog-94_Fig-44_S-44_WOB-731.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-03_Weblog-94_Fig-44_S-44_WOB-731-196x300.jpg 196w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 3&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tandler: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 1. Band. Fig. 44. Leipzig: 1919. S. 44.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-04_Weblog-94_Fig-125_S-131_WOB-731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-32364\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-04_Weblog-94_Fig-125_S-131_WOB-731.jpg\" alt=\"\" height=\"637\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-04_Weblog-94_Fig-125_S-131_WOB-731.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-04_Weblog-94_Fig-125_S-131_WOB-731-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 4&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tandler: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 1. Band. Fig. 125. Leipzig: 1919. S. 131.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-05_Weblog-94_Fig-277_S-347_WOB-731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-32365\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-05_Weblog-94_Fig-277_S-347_WOB-731.jpg\" alt=\"\" height=\"587\" width=\"400\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-05_Weblog-94_Fig-277_S-347_WOB-731.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/ABB-05_Weblog-94_Fig-277_S-347_WOB-731-204x300.jpg 204w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 5&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tandler: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 1. Band. Fig. 277. Leipzig: 1919. S. 347.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Schwarz, Peter: Julius Tandler. Zwischen Humanismus und Eugenik. Wien: Edition Steinbauer 2017.<\/p>\n<p>Tandler Julius, Anatom und Politiker. In: \u00d6sterreichisches biographisches Lexikon 1815-1950. Hrsg. von der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften. 64. Lieferung Szaster Antoni-Telfner Josef. Wien: Verlag der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften \u00d6AW 2013. S. 194-195.<\/p>\n<p>Bruno Bauer, Walter Mentzel und Harald Albrecht: Josephinische Bibliothek und medizinhistorische Best\u00e4nde der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. In: GSM Medizin \u2013 Bibliothek \u2013 Information. 12 (2012) 1-2. S. 1-19.<\/p>\n<p>Sablik, Karl: Julius Tandler. Mediziner und Sozialreformer. 2. Aufl. Frankfurt\/M, Wien u.a.: Peter Lang 2010.<\/p>\n<p>Sudera, Kurt: Julius Tandler \u2013 Gesundheitspolitik im \u201eRoten Wien\u201c. In: Umwelt Stadt. Geschichte des Natur- und Lebensraumes Wien. Mit 990 Farb- und SW-Abbildungen. Hrsg. von Karl Brunner und Petra Schneider. Wien, K\u00f6ln und Weimar: B\u00f6hlau Verlag 2005. S. 259.<\/p>\n<p>Tandler, Julius, \u00f6sterr. Mediziner, Sozialhygieniker, Politiker, *16.2.1869 Iglau (M\u00e4hren), +25.8.1936 Moskau. In: Biographische Enzyklop\u00e4die deutschsprachiger Mediziner. Hrsg. von Dietrich von Engelhardt. Bd. 2. R-Z Register. M\u00fcnchen: K. G. Saur 2002. S. 620.<\/p>\n<p>10455 Tandler Julius. In: Handbuch \u00f6sterreichischer Autorinnen und Autoren j\u00fcdischer Herkunft 18. Bis 20. Jahrhundert. Hrsg.: \u00d6sterreichische Nationalbibliothek.&nbsp; Band 3. S-Z. 8923-11742 Register. M\u00fcnchen: K.G. Saur 2002. S.1361.<\/p>\n<p>Sablik, Karl: \u201eWer Kindern Pal\u00e4ste baut, rei\u00dft Kerkermauern nieder\u201c. Julius Tandler und sein Werk. In: Das j\u00fcdische Echo. Zeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik. (35\/1) 1986. S. 199-204.<\/p>\n<p>Sablik, Karl: Julius Tandler (1869-1936). In: Arzt, Presse, Medizin (15) 1977. S. 6-8.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Sablik, Karl: Julius Tandler (1869-1936). In: Arzt, Presse, Medizin (15) 1977. S. 6-7.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Sablik, Karl: \u201eWer Kindern Pal\u00e4ste baut, rei\u00dft Kerkermauern nieder\u201c. Julius Tandler und sein Werk. In: Das j\u00fcdische Echo. Zeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik. (35\/1) 1986. S. 202.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Schwarz, Peter: Julius Tandler. Zwischen Humanismus und Eugenik. Wien: Edition Steinbauer 2017. S. 13.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Schwarz, Peter: Julius Tandler. Zwischen Humanismus und Eugenik. Wien: Edition Steinbauer 2017. S. 12.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Siehe: Sablik, Karl: \u201eWer Kindern Pal\u00e4ste baut, rei\u00dft Kerkermauern nieder\u201c. Julius Tandler und sein Werk. In: Das j\u00fcdische Echo. Zeitschrift f\u00fcr Kultur und Politik. (35\/1) 1986. S. 202.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Bruno Bauer, Walter Mentzel und Harald Albrecht: Josephinische Bibliothek und medizinhistorische Best\u00e4nde der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. In: GSM Medizin \u2013 Bibliothek \u2013 Information. 12 (2012) 1-2. S. 5.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">Alle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien\u2013&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum 150. Geburtstag von: Tandler, Julius: Lehrbuch der systematischen Anatomie. Bd. 1-4. Leipzig: Verlag von F.C.W. Vogel 1919-1929. [Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Wolf Bibliothek, Sign.: WOB-731] Text: Harald Albrecht, BA Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Julius Tandler. Josephinum, Ethik, Sammlungen, und Geschichte der Medizin, MedUni Wien, FO-IR-000231-0002-003 Julius Tandler (*16.02.1869 Iglau (heute: Jihlava)\/M\u00e4hren, gest. 25.08.1936 Moskau), dessen Geburtstag &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=32358\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Zum 150. Geburtstag:  Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [94]: Tandler, Julius: Lehrbuch der systematischen Anatomie. 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