{"id":30870,"date":"2018-08-23T01:54:56","date_gmt":"2018-08-23T00:54:56","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30870"},"modified":"2018-08-29T06:23:10","modified_gmt":"2018-08-29T05:23:10","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-72-siegemund-justine-die-koenigl-preussische-und-chur-brandenb-hof-wehe-mutter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30870","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [72]: Siegemund, Justine: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische und Chur-Brandenb. Hof-Wehe-Mutter,&#8230;gebohrner Diettrichin, von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen F\u00fcrstenthum gelegen. Berlin: 1756."},"content":{"rendered":"<p><strong>Siegemund, Justine: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische und Chur-Brandenb. Hof-Wehe-Mutter, Das ist: Ein h\u00f6chst n\u00f6thiger Unterricht von schweren und unrecht-stehenden Geburthen, In einem Gespr\u00e4ch vorgestellet, Wie nehmlich, durch G\u00f6ttlichen Beystand, eine wohlunterrichtete Wehe-Mutter mit Verstand und geschickter Hand dergleichen verh\u00fcten, oder wanns Noth ist, das Kind wenden k\u00f6nne; Durch vieler Jahre Uebung selbst erfahren und wahr befunden: Nun aber Gott zu Ehren und dem Menschen zu Nutz, Auf gn\u00e4digst \u201eund inst\u00e4ndiges Verlangen Durchlauchtigst\u201c und vieler hohen Standes-Personen verbessert, mit einem Anhange heilsamer Artzney-Mittel, und mit denen di\u00dffalls erregten Controvers-Schriften vermehret, Nebst doppelter Vorrede, Kupffern und n\u00f6thigem Register zum Druck bef\u00f6rdert von Justinen Siegemundin, gebohrner Diettrichin, von Ronnstock aus Schlesien, im Jaurischen F\u00fcrstenthum gelegen. Berlin: zu finden bey Christian Friedrich Vo\u00df 1756.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Joseph_MHartl.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27055\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Joseph_MHartl.jpg\" alt=\"\" width=\"318\" height=\"96\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Joseph_MHartl.jpg 400w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Joseph_MHartl-300x92.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/a><\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Josephinische Bibliothek, Sign.: JB6619]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=6182485&amp;pos=0&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=6182485&amp;pos=0&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Text: Harald Albrecht, BA<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30871\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt.jpg\" alt=\"\" width=\"1928\" height=\"2458\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt.jpg 1928w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt-235x300.jpg 235w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt-768x979.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-01_weblog-72_JB6619_Titelblatt-628x800.jpg 628w\" sizes=\"auto, (max-width: 1928px) 100vw, 1928px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1&nbsp;&nbsp;&nbsp; Titelblatt: Siegemund: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische und Chur-Brandenb. Hof-Wehe-Mutter. Berlin: 1756.<\/p>\n<p>Justine Siegemund, geborene Di(e)t(t)(e)rich (*26.12.1636 Jauer\/Jawor, Niederschlesien, heute: Polen, gest. 10.11.1705 Berlin) stammte aus einer bildungsb\u00fcrgerlichen Familie in Rohnstock\/Roztoka (Niederschlesien, heute: Polen); ihr Vater war lutherischer Geistlicher. Justines \u2013 innerhalb der Familie \u2013 erworbene Bildungsgrad war f\u00fcr eine b\u00fcrgerliche Frau im siebzehnten Jahrhundert \u00e4u\u00dferst ungew\u00f6hnlich. Etwa zwei Jahre nach ihrer 1655 erfolgten Hochzeit mit dem Rentschreiber [Verwaltungsbeamten, Anm.] Christian Siegemund wurde sie f\u00e4lschlicher Weise f\u00fcr Schwanger gehalten und von verschiedenen Hebammen tagelang zur Geburt gedr\u00e4ngt. Diese traumatische Erfahrung veranlasste sie sich intensiv mit der Geburtshilfe zu befassen. Einerseits eignete sie sich ihr Wissen autodidaktisch durch die Lekt\u00fcre geburtshilflicher B\u00fccher an, andererseits durch Austausch mit verschiedenen Wehem\u00fcttern \u2013 <em>\u201eHebamment\u00e4tigkeit war noch nicht professionalisiert, basierte im Wesentlichen auf traditionellen Wissen geb\u00e4render und Geburtshilfe leistender Frauen\u201c<\/em>.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Justine Siegemund, die durch die gehobene Stellung ihres Ehemannes nicht auf Honorare angewiesen war, konnte sich so in den folgenden zw\u00f6lf Jahren betr\u00e4chtliches Wissen und Erfahrung auf diesem Feld aufbauen und wurde h\u00e4ufiger zu schweren Geburten gerufen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30872\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait.jpg\" alt=\"\" width=\"1771\" height=\"2450\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait.jpg 1771w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait-217x300.jpg 217w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait-768x1062.jpg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-02_weblog-72_JB6619_Autorinnenportrait-578x800.jpg 578w\" sizes=\"auto, (max-width: 1771px) 100vw, 1771px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2&nbsp;&nbsp;&nbsp; Autorinnenportrait: Siegemund: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische [\u2026] Hof-Wehe-Mutter. Berlin: 1756.<\/p>\n<p>1670 wurde Siegemund auf Betreiben eines Arztes zur Stadt-Wehemutter in Liegnitz\/Legnice (Niederschlesien, heute: Polen) bestellt. <em>\u201eEtwa zwei Jahre nach ihrem Amtsantritt rettete sie der von den \u00c4rzten erfolglos behandelten Luise von Anhalt-Dessau (1631-1680), die nach dem Tod ihres Ehemanns, Herzog Christians von Liegnitz-Brieg-Wohlau (1618-1672), die Regentschaft f\u00fchrte, durch die Entfernung eines Geb\u00e4rmuttergew\u00e4chses das Leben. Bis zum Tod der Herzogin genoss die Hebamme daraufhin Unterhalt an deren Hof, aufgrund ihrer Freistellung und ihres Rufs wurde sie nicht nur innerhalb Schlesiens, sondern auch aus Sachsen angefordert. Sie stand jedoch bis 1678 [\u2026] immer wieder auch den Liegnitzer Schwangeren und Geb\u00e4renden zur Verf\u00fcgung, allerdings eben nicht mit der f\u00fcr Stadthebammen gew\u00f6hnlich geforderten Ausschlie\u00dflichkeit.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Trotz ihrer gesch\u00fctzten Stellung musste sich Siegemund immer wieder gegen Anfeindungen ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen zur Wehr setzen. \u00c4hnlich wie sp\u00e4ter ihre Kolleginnen in Frankreich, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30574\">Ang\u00e9lique Marguerite Le Boursier Du Coudray<\/a> (1712-1794) und <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=30585\">Elizabeth Nihell<\/a> (1723-1776) in England, wurde versucht ihre Expertise zu marginalisieren. Dahinter stand ein zusehends eintretender Verdr\u00e4ngungsprozess zum Nachteil der Hebammen, da das lukrative Feld der Geburtshilfe immer st\u00e4rker in den Fokus der m\u00e4nnlichen \u00c4rzte r\u00fcckte. <em>\u201eIm September des Jahres 1680 reichte der \u00f6ffentlich angestellte Liegnitzer Stadtarzt Dr Martin Kerger (1622-1691) auf dem Rathaus ein Memorial ein. Darin bezichtigte er die Hebamme Justina Siegemund gewaltt\u00e4tiger geburtshilflicher Praktiken. Insbesondere warf er ihr vor, Geburten aus Eigennutz zu beschleunigen, und stellte dies in Zusammenhang mit ihrem ungew\u00f6hnlich weitgespannten Aktionsradius.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>1683 wurde Justine Siegemund von Kurf\u00fcrst Friedrich Wilehlm von Brandenburg (1620-1688) als <em>Chur-Brandenburgische Hof-Wehemutter<\/em> an dessen Hof berufen. Laut ihrer Bestallungsurkunde sollte sie dort haupts\u00e4chlich Hofangeh\u00f6rige betreuen. Dar\u00fcber hinaus wurde sie, was bei geschickten Hebammen zur damaligen Zeit durchaus \u00fcblich war, zur Niederkunft und Wochenpflege verschiedener Prinzessinnen und F\u00fcrstinnen, an andere, meist eng mit den Hohenhzollern verbundener H\u00f6fe, ausgeliehen. <em>\u201eZum Alltag der \u00fcber die deutschen Grenzen hinaus ber\u00fchmten Hofhebamme geh\u00f6rten nicht zuletzt der Kontakt und Austausch mit akademisch gebildeten \u00c4rzten \u2013 und von daher wiederum die Konfrontation mit Konkurrenz und Standesdenken.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30873\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11.jpeg\" alt=\"\" width=\"1846\" height=\"2508\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11.jpeg 1846w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11-221x300.jpeg 221w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11-768x1043.jpeg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-03_weblog-72_JB6619_Tafel-11-589x800.jpeg 589w\" sizes=\"auto, (max-width: 1846px) 100vw, 1846px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 3&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tafel 11: Siegemund: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische [\u2026] Hof-Wehe-Mutter. Berlin: 1756.<\/p>\n<p>1690 ver\u00f6ffentlichte sie ihr Werk: \u201eDie Chur-Brandenburgische Hoff-Wehe-Mutter [\u2026]\u201c, nachdem sie 1689 die Billigung dazu von der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Frankfurt\/Oder bekommen hatte, bei der das Werk davor zur Zensur vorgelegen hatte. In diesem Werk, das sich besonders den \u201eschweren Geburten\u201c widmete vermittelte sie ihr Wissen in Form eines Dialoges zwischen ihr und einer ihrer Sch\u00fclerinnen. Die Kupfertafeln im Buch wurden von Samuel Blesendorf (1633-1706) gezeichnet und gestochen. Darin beschreibt Justine Siegemund unter anderem das Drehen des ungeborenen Kindes in der Geb\u00e4rmutter. Sie gilt als Erfinderin dieses Wendehangriffs \u2013 der \u201egedoppelte Handgriff der Siegemundin\u201c ist bis heute ein nach ihr benannter Begriff. Siegmunds Werk war ein gro\u00dfer Erfolg beschert. Es z\u00e4hlt zu den bedeutendsten im 17. Jahrhundert auf Deutsch abgefassten geburtshilflichen Werken. Bereits ein Jahr nach der Erstauflage wurde eine niederl\u00e4ndische Auflage gedruckt. Im deutschen Sprachraum erschienen weitere Ausgaben 1708, 1715, 1723, 1724, 1741, 1752 und 1756.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-30874\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186.jpeg\" alt=\"\" width=\"1771\" height=\"2557\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186.jpeg 1771w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186-208x300.jpeg 208w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186-768x1109.jpeg 768w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/ABB-04_weblog-72_JB6619_Blatt-186-554x800.jpeg 554w\" sizes=\"auto, (max-width: 1771px) 100vw, 1771px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 4&nbsp;&nbsp;&nbsp; Blatt 186: Siegemund: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische [\u2026] Hof-Wehe-Mutter. Berlin: 1756.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Homepage: 500 Reformation: von Frauen gestaltet. Stand: 09.08.2018.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137\">http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137<\/a><\/p>\n<p>Siegemundin, [Sigmund(in)], Justine. In: \u00c4rzte-Lexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart. Mit 84 Abbildungen. Hrsg. von Wolfgang U. Eckart und Christoph Gradmann. 3. vollst\u00e4ndig \u00fcberarbeitete Auflage. Heidelberg: Springer Medizin Verlag 2006. S. 303.<\/p>\n<p>Tshisuaka, Barbara I.: Siegemund[in], geb. Dittrich [Dietrich], Justina, Hebamme. In: Enzyklop\u00e4die Medizingeschichte. Hrsg. von Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage Gundolf Keil und Wolfgang Wegner. Berlin und New York: Walter de Gruyter 2005. S. 1329.<\/p>\n<p>Pulz, Waltraud: Gewaltsame Hilfe? Die Arbeit der Hebamme im Spiegel eines Gerichtskonflikts (1680-1685). In: Rituale der Geburt. Eine Kulturgeschichte. (= Beck\u2019sche Reihe, 1280). Hrsg. von J\u00fcrgen Schlumbohm, Barbara Duden, Jacques G\u00e9lis und Patrice Veit. M\u00fcnchen: Beck 1998. S. 68-83 und S. 314-318.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Homepage: 500 Reformation: von Frauen gestaltet. Stand: 09.08.2018. <a href=\"http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137\">http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Homepage: 500 Reformation: von Frauen gestaltet. Stand: 09.08.2018. <a href=\"http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137\">http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Pulz, Waltraud: Gewaltsame Hilfe? Die Arbeit der Hebamme im Spiegel eines Gerichtskonflikts (1680-1685). In: Rituale der Geburt. Eine Kulturgeschichte. (= Beck\u2019sche Reihe, 1280). Hrsg. von J\u00fcrgen Schlumbohm, Barbara Duden, Jacques G\u00e9lis und Patrice Veit. M\u00fcnchen: Beck 1998. S. 69.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Homepage: 500 Reformation: von Frauen gestaltet. Stand: 09.08.2018. <a href=\"http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137\">http:\/\/frauen-und-reformation.de\/?s=bio&amp;id=137<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">Alle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien\u2013&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Siegemund, Justine: Die K\u00f6nigl. Preu\u00dfische und Chur-Brandenb. 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