{"id":29423,"date":"2018-03-15T00:31:08","date_gmt":"2018-03-14T23:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=29423"},"modified":"2018-02-26T09:37:57","modified_gmt":"2018-02-26T08:37:57","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-57-1938-fritz-lejeune-ns-mediziner-und-leiter-des-ehemaligen-institutes-fuer-geschichte-der-medizin-sammlung-fritz-lej","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=29423","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [57]: 1938: Fritz Lejeune \u2013 NS-Mediziner und Leiter des ehemaligen Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin. Sammlung \u201eFritz Lejeune \u2013 NS-Mediziner\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin"},"content":{"rendered":"<p><strong>1938: Fritz Lejeune \u2013 NS-Mediziner und Leiter des ehemaligen Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin. Sammlung \u201eFritz Lejeune \u2013 NS-Mediziner\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin<\/strong><\/p>\n<p>Text: <a href=\"https:\/\/waltermentzel.wordpress.com\/\">Dr. Walter Mentzel<\/a><\/p>\n<p>Fritz Lejeune wurde am 1. Juli 1892 in K\u00f6ln geboren und war zwischen 1939 (offizieller Amtsantritt J\u00e4nner 1940) und April 1945 Leiter des ehemaligen Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin. W\u00e4hrend dieser Zeit brachte er aus seiner Privatbibliothek B\u00fccher in die Bibliothek des Institutes ein, die heute als \u201eSammlung Fritz Lejeune\u201c Bestandteil der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin ist, \u00fcberwiegend aus antiquarischen B\u00fcchern aus dem 19. Jahrhundert besteht und Zeugnis \u00fcber das Wirken des NS-Medizinhistorikers Fritz Lejeune und dessen Interessens- und Forschungsgebiete gibt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-29420\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune.jpg\" alt=\"\" height=\"173\" width=\"419\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune.jpg 419w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune-300x124.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 1: Exlibris Fritz Lejeune. Aus Sign. JB5525a<\/p>\n<p>Fritz Lejeune studierte Medizin, Zahnheilkunde und vergleichende Sprachwissenschaften an den Universit\u00e4ten Bonn und Greifswald. 1922 habilitierte er sich im Fach Medizingeschichte und wurde im selben Jahr zum Privatdozent f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Greifswald ernannt. Bereits unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkrieges engagierte er sich innerhalb nationalsozialistischer und v\u00f6lkischer Verb\u00e4nde (Rheinlandbewegung 1919, Deutscher Schutzbund 1920 u.a.) und trat laut seiner Angabe bereits 1923 (Mitgliedsnummer 3.964, der gesicherte Beitritt erfolgte am 11.5.1925) der NSDAP bei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune_.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-29421\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune_.jpg\" alt=\"\" height=\"352\" width=\"327\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune_.jpg 327w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Lejeune_-279x300.jpg 279w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 2: Fritz Lejeune<\/p>\n<p>1925 erhielt er einen Lehrauftrag f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t K\u00f6ln, wo er 1928 zum a.o. Professor ernannt wurde, f\u00fchrte daneben eine Arztpraxis und war als Mitgr\u00fcnder (1925) und Vorsitzender der \u201eReichsnotgemeinschaft Deutscher \u00c4rzte\u201c in einer der einflussreichsten \u00e4rztlichen Standesorganisation Deutschlands aktiv. 1923 gr\u00fcndete er die \u201edeutsch-nordische Gesellschaft f\u00fcr Geschichte der Medizin, der Zahnheilkunde und der Naturwissenschaften\u201c. Seine Einbindung in das Netzwerk der NS-Medizinb\u00fcrokratie und vor allem seine Stellung in internationalen medizinhistorischen Gremien<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> machte ihn zu einem Proponenten des NS-Au\u00dfenpolitik und des Propagandaministeriums. Dies f\u00f6rderte seine weiteren Karriereschritte, die durch seine am 1.8.1939 erfolgte Ernennung zum Leiter des Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin in Wien ihren H\u00f6hepunkt fand. Hier fungierte er seit seinem Amtsantritt am 22.1.1940 bis April 1945 als Nachfolger seines von den Nationalsozialisten vertriebenen Vorg\u00e4ngers <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=29409\">Max Neuburger<\/a>. Lejeune war w\u00e4hrend des Krieges dar\u00fcber hinaus Leiter des Heeresstandortlazarettes in H\u00fctteldorf\/Wien.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Amtszeit von Lejeune kam es zu einer betr\u00e4chtlichen Erweiterung des Bibliotheksbestandes an der heutigen Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin. Diese Zuw\u00e4chse resultierten sowohl aus der \u00fcppigen finanziellen F\u00f6rderung, die das Institut ab 1940 durch das Ministerium f\u00fcr innere und kulturelle Angelegenheiten erfuhr und eine gro\u00dfz\u00fcgige Einkaufspolitik erm\u00f6glichte, als auch durch die Form der Erwerbungspolitik. Lejeune pr\u00e4ferierte Wiener Antiquariate, die im NS-B\u00fccherraub (\u201eArisierungen\u201c) involviert waren.<\/p>\n<p>Neben seiner T\u00e4tigkeit am Institut engagierte sich Lejeune zwischen 1940 und 1944, entsprechend der ideologischen Aufwertung der NS-Medizingeschichte, als Berater, Vermittler und Lieferant medizinhistorischer B\u00fccher und beim Aufbau von medizinhistorischen Bibliotheken, wof\u00fcr er seine Kontakte zu Wiener NS-Antiquariaten anbot. Seit sp\u00e4testens Ende 1940 vermittelte er historische Inkunabeln f\u00fcr den Aufbau der medizinhistorischen Bibliothek (mit dem Schwerpunkt Pflanzenheilkunde und historisch-pharmazeutische Literatur) an den Pharmakonzern Boehringer &amp; Sohn in Ingelheim am Rhein. Ebenso vermittelte er medizinhistorische Literatur an den Direktor des Physiologischen Instituts der Universit\u00e4t Heidelberg und Professor Johann Daniel Achelis (1898-1963), wo ab 1942 eine medizinhistorische Bibliothek mit dem Schwerpunkt \u201ealte Drucke aus dem 15. und 16. Jahrhundert\u201c aufgebaut wurde. Besonders intensiv arbeitete Lejeune mit der K\u00e4rntner NS-F\u00fchrung, insbesondere mit dem Gauleiter Friedrich Rainer (1903-1947) und dessen wissenschaftlichen Berater Walter Medweth (1902-1972) im Rahmen der vom NS-Regime pomp\u00f6s begangenen Paracelsus-Gedenken-Feiern anl\u00e4sslich des 400. Todestages Paracelsus im September\/Oktober 1941 in Villach zusammen. Dort sollte ein \u201eParacelsus-Gedenkort\u201c entstehen, womit eine NS-affine Paracelsus-Tradition begann, die bis in die Zweite Republik hineinreichte. In diesem Kontext kam es ab 1943 unter Mithilfe von Lejeune in Villach zum Aufbau eines Paracelsus-Museums\/Bibliothek, als Kern eines k\u00fcnftigen medizinhistorischen Forschungsinstituts. Dieses Vorhaben stand in Beziehung zu der von der K\u00e4rntner NS-Prominenz seit 1941 verfolgten Politik, K\u00e4rnten als Wissenschaftsstandort zur ideologischen, wirtschaftlichen und kulturellen Durchdringung im Anschluss an die geplante \u201eGermanisierung\u201c und Neuordnung des Alpen-Adria-Raumes und S\u00fcdosteuropas zu etablieren.<\/p>\n<p>Nach seiner \u00fcberst\u00fcrzten Flucht aus Wien in der Nacht vom 2. auf dem 3.4.1945 nach Mitterndorf erfolgte am 10.5.1945 seine Suspendierung durch das Dekanat der Medizinischen Fakult\u00e4t Wien. Am 2.6.1945 wurde er vom Staatsamt f\u00fcr Volksaufkl\u00e4rung, f\u00fcr Unterricht und Erziehung und f\u00fcr Kultusangelegenheiten seiner Stellung enthoben. Nach seiner Festnahme durch das US-Milit\u00e4r wurde er bis Ende 1946 im Internierungslager Glasenbach\/Salzburg interniert und nach seiner Freilassung nach Deutschland abgeschoben. Nach seinen erfolglos gebliebenen Bem\u00fchungen in Deutschland im universit\u00e4ren Betrieb wieder Fu\u00df zu fassen, widmete er sich ab 1953 als Mitbegr\u00fcnder und langj\u00e4hriger Vorsitzender des \u201eDeutschen Kinderschutzes\u201c (DSKB), wo er popul\u00e4re Gesundheitsaufkl\u00e4rung betrieb und vehement gegen die seiner Meinung nach stattfindende \u201eVerwahrlosung\u201c der Jugend in der Bundesrepublik Deutschland durch die \u00dcbernahme US-amerikanischer Lebensformen auftrat. 1952 wurde er Senator der \u201eDeutschen Gesellschaft f\u00fcr Wissenschaft und Forschung\u201c. Daneben war er ma\u00dfgeblich an der Gr\u00fcndung sowie als Berater der \u201eDeutschen Angestellten-Krankenkasse\u201c (DAK) beteiligt. Seit Mitte der 1950er Jahre war er in der fr\u00fchen Antiatombewegung aktiv. 1965 \u00fcbersiedelte Lejeune nach Villach, wo er 1966 verstarb.<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>Mentzel, Walter und Bruno Bauer: Br\u00fcche in der Entwicklung medizinischer Bibliotheken in Wien w\u00e4hrend des NS-Regimes: Anmerkungen zur Geschichte der Vorg\u00e4ngerbibliotheken der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. In: Br\u00fcche Kontinuit\u00e4ten 1933-1938-1945. Fallstudien zu Verwaltung und Bibliotheken. Hrsg.: Enderle-Burcel, Gertrude\/Neubauer-Czettl, Alexandra\/Stumpf-Fischer, Edith. (= Mitteilungen des \u00d6sterreichischen Staatsarchivs Sonderband 12), Innsbruck: 2013. S. 287-314.<\/p>\n<p>Mentzel Walter und Bruno Bauer: Stumme Zeitzeugen. Medizinische und medizinhistorische Bibliotheken an der Medizinischen Universit\u00e4t Wien w\u00e4hrend der NS-Zeit. In: Bibliotheken in der NS-Zeit. Provenienzforschung und Bibliotheksgeschichte. Hrsg.: Alker, Stefan\/K\u00f6stner, Christine\/Stumpf, Markus. G\u00f6ttingen: 2008. S. 273-287.<\/p>\n<p>Schmierer, Klaus: Medizingeschichte und Politik. Karrieren des Fritz Lejeune in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus (= Abhandlungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften 96). Husum: 2002.<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>AUW, Medizinische Fakult\u00e4t, Personalakte Lejeune.<\/p>\n<p>AUW, Medizinische Fakult\u00e4t, Dekanat, Zl. 323\/1941-42.<\/p>\n<p>AUW, Medizinische Fakult\u00e4t, Dekanat, Zl. 455\/1939-40.<\/p>\n<p>Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, Archiv, Ordner Boehringer.<\/p>\n<p>Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, Archiv, Ordner Boehringer, Ordner Paracelsus-Ausstellung.<\/p>\n<p>Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, Archiv, Handschriften, Kt. 2.254<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Portugiesisch-brasilianisches Institut an der Universit\u00e4t K\u00f6ln, portugiesische Akademie f\u00fcr Geschichte, Medizinische Akademie zu Saragossa, Akademie der Wissenschaft in Lissabon, \u201ePro Arte\u201c in Rio de Janeiro, historischen Gesellschaft in Coimbra, Colegio de los Doctores de Madrid, deutsch-iberoamerikanische \u00c4rzte-Akademie in Berlin<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">Alle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien\u2013&gt;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-28234\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/VanSwietenBlog_MHartl.gif\" alt=\"\" height=\"76\" width=\"208\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1938: Fritz Lejeune \u2013 NS-Mediziner und Leiter des ehemaligen Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin. 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