{"id":28257,"date":"2017-10-05T01:29:57","date_gmt":"2017-10-05T00:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28257"},"modified":"2020-08-24T12:06:52","modified_gmt":"2020-08-24T11:06:52","slug":"aus-den-medizinhistorischen-bestaenden-der-ub-meduni-wien-41-die-sammlung-cholera-epidemie-1831-1832-an-der-zweigbibliothek-fuer-geschichte-der-medizin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28257","title":{"rendered":"Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [41]: Die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin<\/strong><\/p>\n<p>In der Neuburger Bibliothek an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin befindet sich unter der Signatur Sign. 3285 die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c zu den Cholera-Epidemien im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa der Jahre 1831 und 1832. Diese Sammlung umfasst \u00fcber 200 Titel mit dem Schwerpunkt \u00d6sterreich, aber auch mit dieser Pandemie sich besch\u00e4ftigende zeitgen\u00f6ssische Werke aus Deutschland, Italien, England oder Frankreich.<\/p>\n<p>Zu Beginn der 1830er Jahre brach in Europa eine bisher unbekannte Epidemie (die erste Pandemie trat 1817 bis 1824 in Asien, Afrika, Russland und Kleinasien auf), die Cholera, aus, die sich seit 1829 endemisch von Indien \u00fcber das Gebiet am Schwarzen Meer bis nach Europa ausweitete. 1830 erreichte die Krankheit mit Galizien erstmals den Osten der Habsburgermonarchie und \u2013 trotz der Seuchenbek\u00e4mpfung im Nordosten Ungarns \u2013 Mitte August 1831 Wien, wo sie in der Nacht vom 13. auf den 14. September abrupt ausbrach.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bild_01_3285-17_Brigham_Ausschnitt-Karte.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28268\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/bild_01_3285-17_Brigham_Ausschnitt-Karte.gif\" alt=\"\" width=\"3485\" height=\"2516\"><\/a><\/p>\n<p>Brigham, Amariah: A treatise on epidemic cholera; including an historical account of its origin and progress, to the present period. Compiled from the most authentic sources. Harford: Published by H. and F.J. Huntington 1832 (Cholera Nr. 17).<\/p>\n<p>Bereits 1830 war die immer n\u00e4her r\u00fcckende Epidemie in Mitteleuropa Gegenstand von \u00f6ffentlichen Er\u00f6rterungen und warf Fragen zu deren Bek\u00e4mpfung und vor deren Schutz auf. Erste Ma\u00dfnahmen der Verwaltungen wurden bereits 1830 ver\u00f6ffentlicht darunter:<\/p>\n<p>Instruction f\u00fcr die Sanit\u00e4ts-Beh\u00f6rden, und f\u00fcr das bei den Contumaz-Anstalten verwendete Personale, zum Behufe die Gr\u00e4nzen der k.k. \u00f6sterreichischen Staaten vor dem Einbruche der im kaiserlich-russischen Reiche herrschenden epidemischen Brechruhr (Cholera morbus) zu sichern und im m\u00f6glichen Falle des Eindringens ihrer Verbreitung zu hemmen. Auf allerh\u00f6chsten Befehl verfasst. Wien: typ. k.k. Hof- und Staats Aerarial-Druckerey 1830 (Cholera Nr. 93).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/93]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8592169&amp;pos=47&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8592169&amp;pos=47&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_1.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28266\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_1.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>Erst im Fr\u00fchjahr 1832 klang in Wien die Epidemie ab und erreichte im Juni 1832 einen neuerlichen H\u00f6hepunkt, der erst im September 1832 abebbte. Die Cholera gelangte in Wien \u00fcber den Wienfluss und die Donau in die Abw\u00e4sser der Vorst\u00e4dte und so in das Grundwasser, womit auch die f\u00fcr die Trinkwasserversorgung der Bev\u00f6lkerung existenziell ben\u00f6tigten Brunnen verseucht wurden. Als Reaktionen auf die Cholera-Epidemie der Jahre 1831 und 1832 kam es kurz darauf zum Bau der Sammelkan\u00e4le am Wienfluss.<\/p>\n<p>Die Epidemie des Jahres 1831 hatte zun\u00e4chst einen massiven Ausbau von zus\u00e4tzlichen Abteilungen in den Wiener Spit\u00e4lern und die Errichtung von Notspit\u00e4lern zur Folge, trotzdem erreichte die Sterberate bei Erkrankten 64%. Die Epidemie beanspruchte in Wien das gesamte Gesundheitswesen und f\u00fchrte zu einer \u00dcberforderung der Verwaltung, deren Gegenma\u00dfnahmen weitgehend wirkungslos blieben und dazu f\u00fchrte, dass sich in der Bev\u00f6lkerung eine Panik breitmachte und das gesamte gesellschaftliche Leben zusammenzubrechen drohte.<\/p>\n<p>In der Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c spiegelt sich auch die gesellschaftliche Brisanz und die vehemente Suche nach rascher Abhilfe im Umfang an der dazu ver\u00f6ffentlichter Literatur wider. Ein gro\u00dfer Teil der Publikationen setzt bereits 1831 ein. Darunter befindet sich die Arbeit des Mediziners, k.k. Hofmedicus, Mitglied der Medizinischen Fakult\u00e4t in Wien und Ordinarius an der k.k. h\u00f6heren Bildungsanstalt f\u00fcr Weltpriester zum Hl. Augustin, Carl Joseph Meyer:<\/p>\n<p>Meyer, Carl Joseph: Ein Wort zu seiner Zeit \u00fcber die herrschende Cholera. Zur Belehrung und zum Troste f\u00fcr die guten Bewohner Wiens und dessen Umgegend. Wien: 1831 (Cholera Nr. 100).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/100]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8613982&amp;pos=1&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8613982&amp;pos=1&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>oder des Arztes und Dompredigers Johann Emanuel Veith (1787-1876):<\/p>\n<p>Veith, Johann Emanuel: Die Cholera im Lichte der Vorsehung. Ein Kanzelvortrag, gehalten am Schlusse der \u00f6ffentlichen Bittg\u00e4nge in der Metropolitankirche zu St. Stephan am 9. September 1831. Wien: Druck und Verlag der Mechitaristen-Congregations-Buchhandlung 1831 (Cholera Nr. 101).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/101]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8657703&amp;pos=8&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8657703&amp;pos=8&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_2.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28265\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_2.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>sowie die Arbeit des \u00f6sterreichischen Mediziners Moritz Rohrer, der die die Entstehung der Cholera und deren Bek\u00e4mpfung thematisierte:<\/p>\n<p>Rohrer, Moritz: Die epidemische Brechruhr zu Lemberg, beobachtet und beschrieben. Br\u00fcnn: Trassler 1831 (Cholera Nr. 42).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/42]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8633458&amp;pos=0&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8633458&amp;pos=0&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Von Joseph Riedl (1803-1870), der 1832 das gr\u00f6\u00dfte Choleraspital in Lemberg leitete und ab der Er\u00f6ffnung 1853 der erste Leiter der k.k. Irren-, Heil- und Pflegeanstalt am Br\u00fcnnlfeld war, stammt die Arbeit:<\/p>\n<p>Riedl, Joseph: Die asiatische Brechruhr nach der in Galizien gemachten Erfahrungen und Beobachtungen. Prag: Haase 1832 (Cholera Nr. 44).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/44]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8632093&amp;pos=21&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8632093&amp;pos=21&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Vom Referent f\u00fcr Choleraangelegenheiten bei der nieder\u00f6sterreichischen Regierung, <a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=27179\">Joseph Johann Knolz (1791-1862) <\/a>befinden sich in dieser Sammlung zwei Arbeiten zur Cholera-Epidemie:<\/p>\n<p>Knolz, Joseph Johann: Darstellung der Brechruhr-Epidemie in der k.k. Haupt- und Residenzstadt Wien, wie auch auf dem flachen Lande in \u00d6sterreich unter der Enns in den Jahren 1831 und 1832, nebst den dagegen getroffenen Sanit\u00e4ts-polizeylichen Vorkehrungen. Wien: Mayer 1834 (Cholera Nr. 111).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/111]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8597452&amp;pos=36&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8597452&amp;pos=36&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Knolz, Joseph Johann: Beobachtungen \u00fcber die Brechruhr-Epidemie und ihre Behandlungsweise w\u00e4hrend des dreimaligen Erscheinens derselben in den Jahren 1830, 1831 und 1836 in der Haupt- und Residenzstadt Wien mit Angabe des eigenth\u00fcmlichen Verhaltens und den erw\u00e4hnenswerten Heilarten w\u00e4hrend ihres gegenw\u00e4rtigen in Galizien aus amtlichen Quellen gesch\u00f6pft und zusammengestellt. Wien: Kaiserlich-k\u00f6nigliche Hof- und Staatsdruckerei 1849. (Cholera Nr. 159).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/159]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8597451&amp;pos=34&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8597451&amp;pos=34&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Von August Zink, Mitglied der Josephinischen Akademie in Wien und praktizierender Arzt in Fulnek in M\u00e4hren stammt die Arbeit:<\/p>\n<p>Zink, August: Geschichtliche Bemerkungen \u00fcber die epidemische Cholera w\u00e4hrend ihres Eintrittes und Herrschens in Wien, nebst einem Versuch des aetiologische Verh\u00e4ltnis derselben aufzukl\u00e4ren. Wien: Gerold 1832 (Cholera Nr. 110).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/110]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8668103&amp;pos=16&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8668103&amp;pos=16&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Vom Mitglied der Medizinischen Fakult\u00e4t Wien, Anton Edler von Eisenstein (1799-1867), befindet sich in der Sammlung die Monografie:<\/p>\n<p>Eisenstein, Anton von: Lebens- und Vorbeugungsma\u00dfregeln bei der Epidemie der nerv\u00f6sen Cholera. Seinen Mitb\u00fcrgern zur Beherzigung empfohlen. Wien: Druck von Carl Gerold und Sohn 1848 (Cholera Nr. 166).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/166]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8564116&amp;pos=0&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8564116&amp;pos=0&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_3.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28264\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_3.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>Weiters die Arbeiten vom Primararzt am AKH in Wien, Arthur Leopold K\u00f6stler, der 1831 auch als Polizei-Bezirksarzt in Wien t\u00e4tig war und zuvor die Cholera in Galizien beobachtet hatte und in den 1830er Jahren wegen seiner Arbeiten zu \u201eIrrenanstalten\u201c in Westeuropa bekannt wurde.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>K\u00f6stler, Arthur Leopold: Anweisung, sich gegen die epidemische Cholera zu sch\u00fctzen, und dieselbe bey ihrem Beginn zweckm\u00e4\u00dfig zu behandeln. Wien: Bey M\u00f6rschner &amp; Jasper 1831 (Cholera Nr. 98).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/98]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8598326&amp;pos=1&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8598326&amp;pos=1&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_4.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28263\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_4.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>K\u00f6stler, Arthur Leopold: Aus der Erfahrung gesch\u00f6pfte Andeutungen zur Erkenntnis und Behandlung der epidemischen Cholera. Wien: M\u00f6rscher &amp; Jasper 1831 (Cholera Nr. 99).<\/p>\n<p>[Zweigbibilothek f\u00fcr Geschichte der Medizin, Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign. 3285\/99]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8598325\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8598325#<\/a><\/p>\n<p>Von Joseph Magnus Winkler (gest. 25.10.1841), der seit 1824 Sekundararzt im AKH in Wien, sp\u00e4ter Arzt in M\u00e4hrisch-Neustadt<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> und zuletzt Kreisarzt in Hradisch in M\u00e4hren war, stammt die Arbeit:<\/p>\n<p>Winkler, Joseph Magnus: Die orientalische Cholera, ihre Geschichte der Entstehung und bisherigen Verbreitung, Verlaufsweise, Symptome, ausf\u00fchrliche Vergleichung und \u00dcbereinstimmung mit den vorz\u00fcglichsten Contagionen, und die hieraus hervorgehende Folgerung ihrer Beschaffenheit und Vorbauungsweise. Olm\u00fctz: typ. Skarnitzel 1831 (Cholera Nr. 4).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/4]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8664696&amp;pos=0&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8664696&amp;pos=0&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Vom Professor f\u00fcr Anatomie in Wien und fr\u00fcheren Arzt eines Cholera-Spitals in Lemberg, Joseph Berres (1796-1844) [Bitte Link zu Berres-Blog 21] findet sich in der Sammlung der Artikel:<\/p>\n<p>Berres, Joseph: Praktische Erfahrungen \u00fcber die Natur der Cholera in Lemberg und Behandlungsart derselben. Sonderabdruck aus Mnemosyne. Lemberg: typ. Schnayder 1831 (Cholera Nr. 43).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/43]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8544791&amp;pos=0&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8544791&amp;pos=0&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Vom Mediziner Anton Dominik Bastler (zirka 1802, gest. 11.3.1886 Wien), a.o. Prof. an der Medizinischen Fakult\u00e4t in Wien und seit 1830 Herausgeber und Redakteur der \u201ePopul\u00e4re Gesundheits-Zeitung\u201c erschien 1832 die Publikation:<\/p>\n<p>Bastler, Anton Dominik: Die Cholera in Wien. Ein Beytrag zur L\u00f6sung der wichtigen Fragen: Worin besteht das wahre Wesen der Krankheit? \u2013 Wie wird ihr zuverl\u00e4ssig vorgebeugt? \u2013 Durch welche Cur-Methoden werden selbst die im h\u00f6chsten Grade befallenen schnell wieder gerettet? \u2013 Wie ist man im Stande diese Seuche minder verheerend zu machen, und die Furcht vor ihr selbst ganz zu verbannen? \u2013 Als Resultat hiesiger Beobachtungen und eines Heilverfahrens, durch welches von 143 Cholerakranken in den Tagen der gro\u00dfen Gefahr 139 gerettet und vollkommen wieder hergestellt wurden. Zur allgemeinen Beruhigung mitgetheilt. Wien: Gedruckt bey A. Strau\u00df\u2019s sel. Witwe 1832 (Cholera Nr. 108).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/108]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8541451&amp;pos=78&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8541451&amp;pos=78&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_5.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28262\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_5.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>Weitere internationale Autoren aus dieser Sammlung sind:<\/p>\n<p>Els\u00e4sser, Karl Ludwig von: Die epidemische Cholera nach eigenen aus Auftrag der K\u00f6nigl. W\u00fcrtembergischen Regierung angestellten Beobachtungen in Wien und M\u00e4hren, besonders Br\u00fcnn. Stuttgart: L\u00f6flund 1832 (Cholera Nr. 113).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/113]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8564499&amp;pos=10&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8564499&amp;pos=10&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Br\u00e4unlich, Friedrich Gustav: Cholera asiatica. Deren Wesen und Behandlung. Freyberg: Craz &amp; Gerlach 1881 (Cholera Nr. 73)<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/73]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8549061&amp;pos=13&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8549061&amp;pos=13&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Blum, Sigmund: Versuche einer n\u00e4heren Betrachtung der n\u00e4chsten Ursachen und des Wesens der orientalischen Cholera nebst einer bew\u00e4hrten Heilmethode. Rzesz\u00f3w: typ. Skielski 1850 (Cholera Nr. 170).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/170]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8547140&amp;pos=14&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8547140&amp;pos=14&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Brigham, Amariah: A treatise on epidemic cholera; including an historical account of its origin and progress, to the present period. Compiled from the most authentic sources. Harford: Published by H. and F.J. Huntington 1832 (Cholera Nr. 17).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/17]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8550037&amp;pos=16&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8550037&amp;pos=16&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_6.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28261\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_6.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><br \/>\n<\/a>Buniva, Michele: Trattato delle varie specie di cholera-morbus coll\u2019addizione di alcune delle pi\u00f9 applaudite memorie sullo stesso argumento. Torino: typ. Cassano, Marzorati &amp; Vercellotti 1831 (Cholera Nr. 138).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/138]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8552118&amp;pos=18&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8552118&amp;pos=18&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Pfeiffer, Ludwig: Erfahrungen \u00fcber die epidemische Cholera, gesammelt in den Hospit\u00e4lern zu Warschau im Sommer 1831. Kassel: 1831 (Cholera Nr. 39).<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/39]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8624721&amp;pos=22&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8624721&amp;pos=22&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Lichtenst\u00e4dt, Jeremias Rudolph: Die asiatische Cholera in Russland in den Jahren 1830 und 1831. Nach russischen Aktenst\u00fccken und Berichten sowie nach eigenen Erfahrungen. Berlin: Haude &amp; Spencer [1830]-1831 (Cholera Nr. 22).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger Bibliothek, Sign.: 3285\/22]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8606153&amp;pos=44&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8606153&amp;pos=44&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p>Larrey, Dominique Jean: M\u00e9moire sur le chol\u00e9ra-morbus. Paris und Londres: Bailli\u00e8re 1831 (Cholera Nr. 129).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Neuburger&nbsp; Bibliothek, Sign.: 3285\/129]<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8603120&amp;pos=1&amp;phys\">http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo\/cat\/card.jsp?id=8603120&amp;pos=1&amp;phys<\/a>=<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_7.gif\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-28273\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Blog41_7.gif\" alt=\"\" width=\"332\" height=\"570\"><\/a><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>Callisen, Adolph Carl Peter: Medicinisches Schriftsteller-Lexikon der jetzt lebenden \u00c4rzte, Wund\u00e4rzte, Geburtshelfer, Apotheker und Naturforscher aller gebildeten V\u00f6lker. Copenhagen: 1830-1845.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Callisen, Adolph Carl Peter, Medicinisches Schriftsteller-Lexikon der jetzt lebenden \u00c4rzte, Wund\u00e4rzte, Geburtshelfer, Apotheker und Naturforscher aller gebildeten V\u00f6lker. Bd. 29. Copenhagen: 1830-1845, S. 311.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Callisen, Adolph Carl Peter, Medicinisches Schriftsteller-Lexikon der jetzt lebenden \u00c4rzte, Wund\u00e4rzte, Geburtshelfer, Apotheker und Naturforscher aller gebildeten V\u00f6lker. Bd. 21. Copenhagen: 1830-1845, S. 261.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?s=%22Aus+den+medizinhistorischen+Best%C3%A4nden+der+Ub+MedUni+Wien%22\">Alle Beitr\u00e4ge der VS-Blog-Serie: Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien\u2013&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin In der Neuburger Bibliothek an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin befindet sich unter der Signatur Sign. 3285 die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c zu den Cholera-Epidemien im 19. Jahrhundert mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa der Jahre 1831 und 1832. Diese Sammlung umfasst \u00fcber 200 &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=28257\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Aus den medizinhistorischen Best\u00e4nden der Ub MedUni Wien [41]: Die Sammlung \u201eCholera-Epidemie 1831-1832\u201c an der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[24,11,5,1347,1389,2,16,18,40],"tags":[1740,1741,1737,1738,1423,1664,1493,1739,1576],"class_list":["post-28257","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-books-journals","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-medizinhistorische-bestaende-der-ub-meduni-wien","category-neuburger-bibliothek","category-news","category-news1","category-news3","category-sammlungen","tag-1740","tag-1741","tag-anton-dominik-bastler","tag-arthur-leopold-koestner","tag-cholera","tag-epidemie","tag-joseph-berres","tag-sammlung-cholera-epidemie-1831-1832","tag-wien"],"views":9136,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=28257"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":35511,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/28257\/revisions\/35511"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=28257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=28257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=28257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}