{"id":26049,"date":"2016-06-10T08:30:54","date_gmt":"2016-06-10T07:30:54","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=26049"},"modified":"2016-06-10T08:31:33","modified_gmt":"2016-06-10T07:31:33","slug":"1-weltkrieg-medizin-42-jacob-levy-moreno-soziometrie-und-das-k-k-fluechtlingslager-mitterndorf-in-niederoesterreich-1915-1919","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=26049","title":{"rendered":"&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220; [42]: Jacob Levy Moreno: Soziometrie und das k.k. Fl\u00fcchtlingslager Mitterndorf in Nieder\u00f6sterreich (1915-1919)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Jacob Levy Moreno: Soziometrie und das k.k. Fl\u00fcchtlingslager Mitterndorf in Nieder\u00f6sterreich (1915-1919)<\/strong><\/p>\n<p>Jacob Levy Moreno (*18.5.1889 Bukarest\/Rum\u00e4nien, gest. 14.5.1974 Beacon\/New York\/USA) war Arzt und der Begr\u00fcnder der Soziometrie, des Psychodramas sowie Mitbegr\u00fcnder der Gruppentherapie. Moreno kam 1896\/97 mit seinen Eltern, <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-26054 alignright\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/moreno-foto-jung.gif\" alt=\"moreno-foto-jung\" width=\"320\" height=\"469\" \/>sephardische Juden, von Bukarest nach Wien. 1907 begann er erstmals Stegreifspiele mit Kindern in Wiener Parks, u.a. im Augarten im II. Wiener Gemeindebezirk, zu organisieren. 1909 war er Mitbegr\u00fcnder einer Asyleinrichtung f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Zuwanderer (\u201eHaus der Begegnung\u201c), das zu Kriegsausbruch 1914 geschlossen wurde. 1911 begann Moreno mit dem Medizinstudium an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien, wo er unter anderem Lehrveranstaltungen des Psychiaters und Neurologen Otto P\u00f6tzl (1877\u20131962) und des Anatomen Julius Tandler (1869\u20131936) besuchte. 1913 arbeitet er mit Prostituierten vom Spittelberg (VII. Wiener Gemeindebezirk) und versuchte gemeinsam u.a. mit dem Arzt Dr. Wilhelm Gruen einen \u201eVerein der Prostituierten\u201c aufzubauen, der in der Form einer Selbsthilfegruppe angedacht, ebenfalls zu Kriegsausbruch 1914 aufgel\u00f6st wurde. Im Februar 1917 promovierte Moreno an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien.<\/p>\n<p><strong>Seine T\u00e4tigkeit im Fl\u00fcchtlingslager Mitterndorf:<\/strong><\/p>\n<p>In Mitterndorf an der Fischa\/Nieder\u00f6sterreich wurde 1915, nach dem Kriegseintritt Italiens auf der Seite der Entente und der Kriegserkl\u00e4rung an \u00d6sterreich, ein Lager f\u00fcr Zwangsevakuierte aus S\u00fcdtirol und dem Trentino errichtet \u2013 darunter Zivilisten aus den Gemeinden Vermiglio, Folgaria, Sacco, Rovereto, Mori Borgo \u2013 die hier de facto bis zum Kriegsende interniert blieben. Innerhalb von Wochen wurden 75.000 Zivilisten aus S\u00fcdtirol und dem Trentino \u201eevakuiert\u201c. Dieses Lager war eines von zahlreichen Fl\u00fcchtlingslagern der Monarchie, in dem Zwangsevakuierte und Fl\u00fcchtlinge (im Jahr 1915 zirka 150.000) festgehalten wurden. In diesen Lagern kam es auch zur Errichtung von umfangreichen Sanit\u00e4tseinrichtungen mit denen die bef\u00fcrchtete Ausbreitung von Epidemien bek\u00e4mpft und die Zivilisten \u201esanit\u00e4r\u201c \u00fcberwacht werden sollten. Wegen des Mangels an Medizinern wurden dazu auch Medizinstudenten und junge \u00c4rzte als \u201eHilfs\u00e4rzte\u201c eingesetzt. Einer davon war Moreno, der im Fr\u00fchjahr 1915 in den milit\u00e4rischen Sanit\u00e4tsdienst eintrat. Zun\u00e4chst war er ab dem M\u00e4rz 1915 in Szolna\/Ungarn (heute \u017dilina, Slowakei) t\u00e4tig, einen Bahnknotenpunkt, wo Verwundeten- und Fl\u00fcchtlingstransporte eintrafen und wo Fl\u00fcchtlinge in sogenannten \u201eBeobachtungsstationen\u201c unter Quarant\u00e4ne gehalten und danach Fl\u00fcchtlingslagern zugewiesen wurden. Ab dem Herbst 1915 war er \u2013 mit Unterbrechung wegen der Forstsetzung seines Studiums \u2013 bis 1918 im Fl\u00fcchtlingslager in Mitterndorf, als Hygienebeauftragter eingesetzt. Dort lebten zirka 13.000 Fl\u00fcchtlinge in einem Barackenlager. Kennzeichnend f\u00fcr dieses Lager war, dass \u2013 wie in den anderen Barackenlagern auch aber in einem noch viel massiveren Ausma\u00df \u2013 bedingt durch extrem schlechten hygienischen sowie baulichen Zust\u00e4nde lebensbedrohliche und katastrophale Lebensbedingungen herrschten, die auch zu steten Ausbr\u00fcchen von Krankheiten (Cholera, Flecktyphus u.a.) und hohen Sterblichkeitsraten, insbesondere unter Kindern, f\u00fchrten. Die Lager waren als in sich abgeschlossene Kleinst\u00e4dte mit Verwaltungsgeb\u00e4uden, Spit\u00e4lern, Schulen, Kinderg\u00e4rten, Kirchen u.a. aufgebaut und wiesen schon dadurch auf den Versuch der vollst\u00e4ndigen Separierung der Fl\u00fcchtlinge von der Bev\u00f6lkerung hin.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-26056 alignright\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/mitterndorf.gif\" alt=\"mitterndorf\" width=\"350\" height=\"252\" \/><\/p>\n<p>In den Lagern kam es zum Einsatz von Zwangsarbeitsma\u00dfnahmen bei gleichzeitigem Ausschluss der Fl\u00fcchtlinge von der Integration am \u00f6ffentlichen Arbeitsmarkt. Zunehmende Spannungen, Widerst\u00e4nde und Konflikte in den Lagern wurden mit der weiteren Separierung der Fl\u00fcchtlinge in Internierungslagern beantwortet. Erst 1917 besserte sich die Lebenssituation in Mitterndorf.<\/p>\n<p>Werkst\u00e4tte im Lager Mitterndorf: Wiener Illustrierte Zeitung, 4.11.1916,<\/p>\n<p>In diesem Umfeld bekam Moreno, wie er sp\u00e4ter in den USA bemerkte, seine Anregungen zu seinem sp\u00e4testens ab 1925 entwickelten Konzept der Soziometrie. Hier konnte er erstmals in einer repressiven und konflikttr\u00e4chtigen Zwangsgemeinschaft soziale Prozesse studieren. Hier trafen unterschiedliche soziale Tradierungen und Konzeptionen der Lagerleitung (d\u00f6rfliche Gemeinschaften \u2013 milit\u00e4risch-hierarchische Lagerleitung, unterschiedliche Nationalit\u00e4ten, mangelnde Mitbestimmungsm\u00f6glichkeiten u.a.) aufeinander, die zu eruptiven sozialen Spannungen f\u00fchrten.<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>Scherr Friederike, Spurensuche zu den Anf\u00e4ngen der Soziometrie [ <a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/269359704_Spurensuche_zu_den_Anfangen_der_Soziometrie\"><u>https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/269359704_Spurensuche_zu_den_Anfangen_der_Soziometrie<\/u><\/a> ]<\/p>\n<p>Mentzel Walter, Kriegserfahrungen von Fl\u00fcchtlingen aus dem Nordosten der Monarchie w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges: [ <a href=\"https:\/\/verein-netzwerk-historiker.blogspot.co.at\/p\/kriegsfluchtlinge-im-ersten-weltkrieg.html\"><u>https:\/\/verein-netzwerk-historiker.blogspot.co.at\/p\/kriegsfluchtlinge-im-ersten-weltkrieg.html<\/u><\/a> ]<\/p>\n<p>1918 gr\u00fcndete er die expressionistische Monatszeitschrift \u201eDaimon\u201c und im Oktober 1918 zog er nach V\u00f6slau, wo er bis 1925 als Gemeinde- und als Fabriksarzt bei der \u201eV\u00f6slauer Kammgarnfabrik Aktiengesellschaft\u201c arbeitete. Im April 1921 inszenierte Moreno \u201eDas Narrentheater des Herren der Welt\u201c im Wiener Kom\u00f6dienhaus, ein an den Dadaismus und Aktionismus angelehntes St\u00fcck. 1921 unternimmt er das gruppenanalytische \u201eDiwan-Experiment\u201c, als Vorg\u00e4ngerprojekt seiner sp\u00e4teren Stegreiftheater, die die Basis seiner Gruppentherapie und Gruppenanalyse bildeten.<\/p>\n<p>1922 erschienen (anonym) sein erstes Buch \u201eDas Testament des Vaters\u201c und sein Roman \u201eDie Gottheit als Kom\u00f6diant\u201c. Um 1924 beginnt Jacob Levy Moreno mit seinem Projekt \u201eDie lebendige Zeitung\u201c: Er l\u00e4dt Leute in Wiener Kaffeeh\u00e4usern ein, Schlagzeilen aus Berichten aufliegender Zeitungen zu spielen. 1925 erschien sein \u201eRede vor dem Richter\u201c.<\/p>\n<p><strong>Emigration und Arbeit in den USA<\/strong><\/p>\n<p>Am 21. Dezember 1925 emigrierte Jacob Levy Moreno in die USA, wo er 1928 seine erste private psychiatrische Praxis in New York er\u00f6ffnete, Mitglied der \u201eAmerican Psychiatric Association\u201c wurde und Spontanit\u00e4tstests an Schulen durchzuf\u00fchrte. 1936 er\u00f6ffnet er ein Sanatorium in Beacon bei New York. In den USA entwickelte Moreno seine Ideen der Soziometrie und Sozionomie: einer soziometrisch geordneten Gesellschaft weiter und wurde Mitbegr\u00fcnder der Gruppentherapie. Seine Vorstellungen fanden Eingang in die psychologische Arbeit an Institutionen wie an Schulen, im Milit\u00e4r oder an Strafvollzugsanstalten (Sing Sing Correctional Facility in Ossining\/New York), wo er Vorschl\u00e4ge f\u00fcr die Zusammenfassung und Umstrukturierung der Gefangenen in Gruppen nach soziometrischen Gesichtspunkten erarbeitete. Im Zuge seiner soziometrischen Studien dreht Moreno auch mehrere 16 mm-Filme.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zvgnOVfLn4k\"><u>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=zvgnOVfLn4k<\/u><\/a><\/p>\n<p>Psychodrama of a Marriage: Jacob Moreno (1964 First International Congress of Psychodrama):<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ok9Hb5m4r7E\"><u>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ok9Hb5m4r7E<\/u><\/a><\/p>\n<ol>\n<li>Moreno, M.D. \/Therapeutic Theater, Therapeutic Theater, Beacon, N.Y., around 1948<\/li>\n<\/ol>\n<p>Moreno verfasste in den USA zahlreiche B\u00fccher \u2013 darunter Romane \u2013 und bet\u00e4tigte sich als Gr\u00fcnder und Herausgeber wissenschaftlicher Zeitschriften und Schriftenreihen (Sociometric Review, Sociometry. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-26057 alignright\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/moreno-foto.gif\" alt=\"moreno-foto\" width=\"350\" height=\"359\" \/>A Journal of Inter-Personal Relations, Sociometry Monographs, Sociometry \u2013 A Journal of Inter-Personal Relations, Sociatry \u2013 Journal of Group and Intergroup Therapy, Psychodrama Monographs, International Journal of Sociometry and Sociatry, Psychodrama and Group Psychotherapy Monographs u.a.). Er war auch Verleger und Gr\u00fcnder psychodramatischer und soziometrischer Einrichtungen (Psychodramatic Institut, Sociometric Institute, New York Theatre of Psychodrama). Weiters schuf er die \u201eTherapeutic Motion Pictures\u201c, um seine Filme zu vertreiben, gr\u00fcndete 1961 die \u201eAcademy of Psychodrama and Group Psychotherapy\u201c und war Mitbegr\u00fcnder des \u201eImpromptu Group Theatre\u201c in New York und des \u201eNew York Theatre of Psychodrama\u201d und der \u201eAmerican Society of Psychodrama and Group Psychotherapy\u201c (ASPGP). Im M\u00e4rz 1945 gr\u00fcndet er die \u201eAmerican Sociometric Association\u201c (ASA).<\/p>\n<p>1934 f\u00fchrte er soziometrische Bev\u00f6lkerungstests in der Siedlung Freetown\/New York und in der Siedlung Centerville\/New Jersey durch. Er unterrichtete an der New School for Social Research in New York City (1937-1938), am Teachers College der Columbia University in New York City (1939-1940) und als Professor am Department of Sociology der Graduate School of Arts and Sciences der New York University (1951-1966).<\/p>\n<p><strong>Literatur zu Levy Jacob Moreno an der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien:<\/strong><\/p>\n<p>Leutz Grete A., Das klassische Psychodrama nach J. L. Moreno, Berlin 1974.<\/p>\n<p>Reindell Horst, Jacob Levi Moreno. Leben und Werk, Univ. Diss., Mainz 1975.<\/p>\n<p>Petzold Hilarion (Hg.), Angewandtes Psychodrama in Therapie, P\u00e4dagogik und Theater. Angewandtes Psychodrama, (= Innovative Psychotherapie und Humanwissenschaften, 2), Paderborn 1978.<\/p>\n<p>Marschall Brigitte, \u201eIch bin der Mythe\u201c. Von der Stegreifb\u00fchne zum Psychodrama Jakob Levy Morenos, Wien-Graz 1988.<\/p>\n<p>Hutter Christoph, J. L. Morenos Werk in Schl\u00fcsselbegriffen, Wiesbaden 2009.<\/p>\n<p>Erlacher-Farkas Barbara (Hrsg.), Monodrama. Heilende Begegnung . Vom Psychodrama zur Einzeltherapie, Wien 1996.<\/p>\n<p>Hare Alexander Paul\/Hare June Rabson, J. L. Moreno, London 1996.<\/p>\n<p>Zeintlinger-Hochreiter Karoline, Kompendium der Psychodrama-Therapie : Analyse, Pr\u00e4zisierung und Reformulierung der Aussagen zur psychodramatischen Therapie nach J. L. Moreno, K\u00f6ln 1996.<\/p>\n<p>Tomaschek-Habrina Lisa, Die Begegnung mit dem Augenblick. Jakob Levy Morenos Theater- und Therapiekonzept im Lichte der j\u00fcdischen Tradition, Marburg 2004.<\/p>\n<p>Ameln Falko\/Wieser Michael, Jacob Levy Moreno revisited. Ein sch\u00f6pferisches Leben. Zum 125. Geburtstag (= Zeitschrift f\u00fcr Gruppenpsychotherapie und Psychodrama, Sonderheft 6), Wiesbaden 2014.<\/p>\n<p>Moreno, J. L., Gruppenpsychotherapie und Psychodrama : Einleitung in die Theorie und Praxis, Stuttgart 2008.<\/p>\n<p>Weitere Literatur zu Moreno:<\/p>\n<p>Scherr Friederike, Jakob Levy Moreno im Fl\u00fcchtlingslager Mitterndorf a. d. Fischa \u2013 eine Spurensuche, in: Wieser Michael\/Stadler Christian (Hg.), Jakob Levy Moreno. Mediziner, Soziometriker und Prophet. Eine Spurensuche, (= Zeitschrift f\u00fcr Gruppenpsychotherapie und Psychodrama, Sonderheft 5) Wiesbaden 2013, S. 3-126.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Links:<\/p>\n<p>Archiv f\u00fcr die Geschichte der Soziologie in \u00d6sterreich (Karl Franzens-Universit\u00e4t Graz): <a href=\"http:\/\/agso.uni-graz.at\/mitterndorf\/index.htm\"><u>http:\/\/agso.uni-graz.at\/mitterndorf\/index.htm<\/u><\/a><\/p>\n<p>Psychodrama Austria: <a href=\"http:\/\/www.psychodrama-austria.at\/fachsektion\/moreno-biografie.html\"><u>http:\/\/www.psychodrama-austria.at\/fachsektion\/moreno-biografie.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>Moreno-Museum Bad V\u00f6slau: <a href=\"http:\/\/morenomuseum.at\/moreno-museum-biographie-de.html\"><u>http:\/\/morenomuseum.at\/moreno-museum-biographie-de.html<\/u><\/a><\/p>\n<p>Text: Walter Mentzel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacob Levy Moreno: Soziometrie und das k.k. Fl\u00fcchtlingslager Mitterndorf in Nieder\u00f6sterreich (1915-1919) Jacob Levy Moreno (*18.5.1889 Bukarest\/Rum\u00e4nien, gest. 14.5.1974 Beacon\/New York\/USA) war Arzt und der Begr\u00fcnder der Soziometrie, des Psychodramas sowie Mitbegr\u00fcnder der Gruppentherapie. Moreno kam 1896\/97 mit seinen Eltern, sephardische Juden, von Bukarest nach Wien. 1907 begann er erstmals Stegreifspiele mit Kindern in Wiener &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=26049\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220; [42]: Jacob Levy Moreno: Soziometrie und das k.k. 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