{"id":25367,"date":"2016-02-03T01:34:24","date_gmt":"2016-02-03T00:34:24","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=25367"},"modified":"2016-02-08T08:06:28","modified_gmt":"2016-02-08T07:06:28","slug":"1-weltkrieg-medizin-35-die-sterbebuecher-deportierter-serbischer-zivilisten-aus-den-internierungslagern-in-neusiedl-am-see-und-neckenmarkt-waehrend-des-ersten-weltkrieg-pr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=25367","title":{"rendered":"&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220; [35]: Die &#8222;Sterbeb\u00fccher&#8220; deportierter serbischer Zivilisten aus den Internierungslagern in Neusiedl am See und Neckenmarkt w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieg: Prof. Arthur Schattenfroh."},"content":{"rendered":"<p><strong>Die \u201eSterbeb\u00fccher\u201c deportierter serbischer Zivilisten aus den Internierungslagern in Neusiedl am See und Neckenmarkt w\u00e4hrend des Ersten Weltkrieg: Prof. Arthur Schattenfroh.<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Ersten Weltkrieges existierten im heutigen Burgenland \u2013 im damaligen ungarischen Komitat Mosony \u2013 drei Internierungslager f\u00fcr Zivilisten serbischer Nationalit\u00e4t: und zwar in Neusiedl am See\/Nezsider, Neckenmarkt\/Sopronny\u00e9k und in Frauenkirchen\/Bolodogasszony. Diese Lager waren Teil eines weitverzweigten Lagersystems f\u00fcr Zivilinternierte (sogenannte \u201efeindliche Ausl\u00e4nder\u201c), in dem unter anderem tausende Zivilisten serbischer Nationalit\u00e4t infolge der ab Sommer 1914 kontinuierlich erfolgten Au\u00dferlandesschaffung von Zivilisten aus dem Balkan untergebracht waren. Weitere Lager in denen serbische und montenegrinische Zivilisten interniert wurden, waren u.a. Doboj in Bosnien \u2013 ein Internierungslager mit zirka 46.000 Personen \u2013 Arad in Ungarn (heute Rum\u00e4nien), Braunau in B\u00f6hmen (Broumov), Drosendorf und Karlstein im n\u00f6rdlichen Waldviertel, Aschach an der Donau und Mauthausen. In diesen Lagern waren Zivilisten interniert, die im Zuge der milit\u00e4rischen Operationen und der Milit\u00e4rpolitik der k.u.k. Armee in den besetzten L\u00e4ndern in Bosnien-Herzegowina (in den serbischen Siedlungsgebieten), in Serbien und Mazedonien Opfer der Massendeportationen, der Massenverhaftungen und individuellen Verfolgungen zur Brechung des zivilen Widerstandes (sogenannten \u201eBandenbek\u00e4mpfung\u201c ) wurden. Deren Festhaltung unterlag keinen Gerichtsverfahren und stand au\u00dferhalb der Rechtsordnung.<\/p>\n<p>Aus den Lagern in Neusiedl am See\/Nezsider, Neckenmarkt\/Sopronny\u00e9k, die dem Milit\u00e4rkommando Pozsony (Bratislava) unterstanden, sind die sogenannten \u201eSterbeb\u00fccher\u201c erhalten, die neben den Namen der zwischen 1914 und 1918 hier verstorbenen Internierten, Angaben zu deren Heimatorten aus denen sie deportiert worden waren, deren Alter, Beruf und deren Todesursache enthalten.<\/p>\n<p>Das Lager in Neusiedl am See wurde in unmittelbarer N\u00e4he zur Ortschaft (deren Einwohnerzahl 1914 zirka 2.600 Einwohner betrug) errichtet und bestand aus 120 Baracken, in denen durchschnittlich 11.000 Personen gefangen gehalten worden sind. Diese Deportierten kamen vor allem aus den Regionen Belgrad, Cuprjia, Gornji-Milanovac, Negotin, Nis, Valjevo u.a.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25377\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neusiedl1.jpg\" alt=\"neusiedl1\" width=\"900\" height=\"276\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neusiedl1.jpg 900w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neusiedl1-300x92.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neusiedl1-800x245.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><br \/>\nQuelle: Auszug aus dem Sterbebuch Neusiedl am See\/Nezsider 1917 \u2013 Internierungslager: Burgenl\u00e4ndisches Landesarchiv<\/p>\n<p>Jene Deportierten im Internierungslager in Neckenmarkt\/Sopronny\u00e9k kamen aus den serbischen Siedlungsgebieten im S\u00fcdosten von Bosnien-Herzegowina aus Gacko, Foca, Visegrad, Trebinje, Srebrenica, Sarajevo, Rogatica, Cajnice, Bileca u.a. Sie wurden mit dem Beginn der Milit\u00e4roperationen der k.u.k. Armee in S\u00fcdbosnien und an der Grenze zu Serbien ab dem J\u00e4nner 1916 deportiert. Darunter befanden sich zahlreiche Frauen und Kinder \u2013 als de facto Geiseln \u2013 um die m\u00e4nnliche Bev\u00f6lkerung in Bosnien und Serbien von Widerstandsaktionen abzuhalten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25378\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neckenmarkt1.jpg\" alt=\"neckenmarkt1\" width=\"900\" height=\"364\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neckenmarkt1.jpg 900w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neckenmarkt1-300x121.jpg 300w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/neckenmarkt1-800x324.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><br \/>\nQuelle: Auszug aus dem Sterbebuch Neckenmarkt\/Sopronny\u00e9k 1916 \u2013 Internierungslager: Burgenl\u00e4ndisches Landesarchiv<\/p>\n<p><strong>Flecktyphus und Fleckfieber:<\/strong><\/p>\n<p>So wie in zahlreichen anderen Lagern f\u00fcr Internierte, Kriegsfl\u00fcchtlinge und Kriegsgefangene waren Epidemien und massenhaftes Sterben an der Tagesordnung. Dies war bedingt durch die katastrophalen hygienischen und sanit\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse, den M\u00e4ngeln an den baulichen Ma\u00dfnahmen, dem Nahrungsmangel, der \u00dcberbelegung der Baracken, der fehlenden Beheizung, sowie durch N\u00e4sse, K\u00e4lte und den Kleidungsmangel. Haupterkrankungen waren Tuberkulose, Cholera, Bauch- sowie Flecktyphus. Vielfach kamen die Deportierten bereits in einem schlechten gesundheitlichen Zustand in die Lager, da sie oft wochenlang im sogenannten Etappengebiet hinter der Front unter desolaten hygienischen Zust\u00e4nden der Verwahrlosung preisgegeben, lebten, und erst als sie f\u00fcr die Armee eine akute Seuchengefahr darstellten, deportiert wurden. Als Lagerarzt in Neusiedl am See\/Nezsider arbeitete der Offiziersarzt Dr. Armin Gr\u00fcnfeld. Hier kam es erstmals im Fr\u00fchjahr 1915 zum Ausbruch von Flecktyphus und Fleckfieber. Bis Kriegsende kamen zirka 5.000 serbische Zivilinternierte im Lager ums Leben. Die Verstorbenen wurden in Einzelgr\u00e4bern und 117 Massengr\u00e4bern bestattet.<\/p>\n<p>Oberstabsarzt <strong>Arthur Schattenfroh<\/strong> war w\u00e4hrend des Krieges als Hygieniker in beratender Funktion in der f\u00fcr das Milit\u00e4rsanit\u00e4tswesen zust\u00e4ndigen 14. Abteilung im k.k. Kriegsministerium t\u00e4tig. In dieser Funktion inspizierte er die verschiedenen Gefangenenlager der Monarchie, fertigte Berichte dar\u00fcber an, und wirkte bei den Regelungen der sanit\u00e4ren und baulichen Verh\u00e4ltnisse mit. Darunter finden sich auch seine Berichte \u00fcber die Inspektionen des Lagers in Neusiedl aus dem Jahre 1915.<\/p>\n<p><strong>Arthur<\/strong> <strong>Schattenfroh <\/strong>(*27.10.1869 Salzburg, gest. 12.10.1923 Wien) war Hygieniker und Bakteriologe. Er studierte ab 1887 an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Graz, wo er 1893 promovierte, und dazwischen in Stra\u00dfburg und in Wien. Danach arbeitete er bei dem Pathologen Richard Paltauf (*9.2.1858 Judenburg\/Steiermark, gest. 21.4.1924 Semmering) in Wien. Im Jahr 1896 kam er als Assistent zu Maximilian Gruber (*1853 Wien, gest. 16.9.1927 Berchtesgaden\/Deutschland) an das Hygiene-Institut der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien. 1898 habilitierte er sich und wurde zum Priv. Doz. f\u00fcr Hygiene, 1902 zum ao. Prof. und 1905 zum o. Prof. und zum Vorstand des Institutes ernannt. 1908\/09 und 1915-1918 fungierte er als Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-25379\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/schattenfroh-arthur.jpg\" alt=\"schattenfroh-arthur\" width=\"350\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/schattenfroh-arthur.jpg 350w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/schattenfroh-arthur-218x300.jpg 218w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><br \/>\nQuelle: \u00d6sterreichs Illustrierte Zeitung, 20.6.1915.<\/p>\n<p>In seinen wissenschaftlichen Forschungsarbeiten besch\u00e4ftigte er sich mit bakteriologischen Fragen und der Immunit\u00e4tslehre. Dar\u00fcber bekleidete er Funktionen im Nieder\u00f6sterreichischen Landessanit\u00e4tsrat, danach im Obersten Sanit\u00e4tsrat und ab 1906 in der Unfallverh\u00fctungskommission, weiters ab 1910 im Lebensmittelbeirat. Ab 1905 war er Vorstand der staatlichen Untersuchungsanstalt f\u00fcr Lebensmittel und in der Ausbildung der Amts\u00e4rzte t\u00e4tig.<\/p>\n<p>Literatur von Arthur Schattenfroh aus der Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin (eine Auswahl):<\/p>\n<p>\u00dcber die bacterien-feindlichen Eigenschaften der Leucocyten (Habilitationsschrift), M\u00fcnchen 1897.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.879)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638157&amp;pos=12&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638157&amp;pos=12&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>\u00dcber die Neuerungen in der Beleuchtungstechnik und deren hygienische Beurtheilung. Vortrag, gehalten in der \u00d6sterreichischen Gesellschaft f\u00fcr Gesundheitspflege am 10. M\u00e4rz 1897, in: Monatsschrift f\u00fcr Gesundheitspflege, H. 7-8, 1897.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.886)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638167&amp;pos=21&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638167&amp;pos=21&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>\u00dcber hitzebest\u00e4ndige bactericide Leukocytenstoffe, in: M\u00fcnchner medizinische Wochenschrift, Nr. 35. 1898, S. 7.<\/p>\n<p>Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin \u2013 Separatasammlung<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8457626&amp;pos=0&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8457626&amp;pos=0&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Weitere Untersuchungen \u00fcber die bacterienfeindlichen Stoffe der Leukocyten, in: Archiv f\u00fcr Hygiene, Bd. 35, H. 2, 1899.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.887)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638177&amp;pos=30&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638177&amp;pos=30&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>\u00dcber Rauschbrand, in: Thier\u00e4rztliches Centralblatt, Nr. 23 vom 10. August 1902.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.865)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638168&amp;pos=22&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638168&amp;pos=22&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Untersuchungen in einer Grundwasserversorgungs-Anlage, Wien 1903.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.881)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638176&amp;pos=29&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638176&amp;pos=29&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Die hygienischen Einrichtungen Wiens. Vortrag, gehalten den 10. Dezember 1902, in: Vortr\u00e4ge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 2, 1903.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin 9.228\/43,2)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638158&amp;pos=13&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638158&amp;pos=13&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Neue Wasserreinigungsverfahren, Vortrag gehalten am 9. Dezember 1903, in: Vortr\u00e4ge des Vereins zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse in Wien, H. 3, 1904.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin 9.228\/44,3)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638179&amp;pos=32&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638179&amp;pos=32&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Moderne Tuberkulosebek\u00e4mpfung. Vortrag, gehalten den 16. November 1904, in: Vortr\u00e4ge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 7, 1905.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin 9.228\/45,7)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638175&amp;pos=28&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638175&amp;pos=28&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Antitoxische und antiinfekti\u00f6se Immunit\u00e4t, Wien 1905.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.863)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638165&amp;pos=19&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638165&amp;pos=19&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Die Stellung des Schularztes. Vortrag, gehalten den 8. November 1905, in: Vortr\u00e4ge des Vereines zur Verbreiterung naturwissenschaftlicher Kenntnisse, Wien H. 6, 1906.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin 9.228\/46,1)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638173&amp;pos=26&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638173&amp;pos=26&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Welche besonderen sanit\u00e4ren Verh\u00e4ltnisse kommen in den Fragen des Kinderschutzes und der Jugendf\u00fcrsorge in Betracht und welche Ma\u00dfnahmen sind hier in erster Reihe in Anwendung zu bringen? (Gutachten) (= k.k. Hof- und Staatsdruckerei 1907, Schriften des I. \u00d6sterreichischen Kinderschutzkongresses) Wien 1907.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.862)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638180&amp;pos=33&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638180&amp;pos=33&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Wissenschaftliche Hygiene und \u00f6ffentlicher Gesundheitsdienst. Vortrag, gehalten am I. Amts\u00e4rzte-Kongress in Wien 1909, in: \u00d6sterreichische Vierteljahreszeitschrift f\u00fcr Gesundheitspflege, H. 1, 1910.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.880)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638163&amp;pos=17&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638163&amp;pos=17&amp;phys<\/u><\/a>=<\/p>\n<p>Bemerkungen zur Schularztfrage, in: Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 29, 1913, S. 4.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.869)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638149&amp;pos=4&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638149&amp;pos=4&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>\u00dcber die Immunisierung gegen Diphterie mit Toxin-Antitoxingemischen nach Behring, in: Wiener klinische Wochenschrift, Nr. 39, 1913.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.870)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638164&amp;pos=18&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638164&amp;pos=18&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Hygiene des St\u00e4dtebaues und des Wohnhauses, in: Expertise \u00fcber Wohnungshygiene. Zeitschrift f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheitspflege, H. 2\/3, 1914, S. 6-26.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 2.873)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638162&amp;pos=16&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638162&amp;pos=16&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Das k.k. Ministerium f\u00fcr Volksgesundheit, in Neue Freie Presse, 10.9.1917.<\/p>\n<p>(Zweigbibliothek f\u00fcr Geschichte der Medizin SA 826 a, b)<\/p>\n<p>[<a href=\"http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638166&amp;pos=20&amp;phys\"><u>http:\/\/webapp.uibk.ac.at\/alo_cat\/card.jsp?id=8638166&amp;pos=20&amp;phys<\/u><\/a>=]<\/p>\n<p>Text:<\/p>\n<p>Walter Mentzel<\/p>\n<p>\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2014\u2013<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?cat=1153\">\u201c1. 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