{"id":24285,"date":"2015-10-28T07:31:25","date_gmt":"2015-10-28T06:31:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=24285"},"modified":"2015-10-20T10:40:39","modified_gmt":"2015-10-20T09:40:39","slug":"1-weltkrieg-medizin-28-das-reservespital-nr-2-in-pardubitz-pardubice-in-boehmen-1914-1918-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=24285","title":{"rendered":"&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220; [28]: Das Reservespital Nr. 2 in Pardubitz \/ Pardubice in B\u00f6hmen 1914 &#8211; 1918 (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ \/ PARDUBICE in B\u00f6hmen 1914 \u2013 1918<\/strong><\/p>\n<p><strong>Folge 2 \u2013 Teiler\u00f6ffnung im Fr\u00fchjahr 1915, Beschreibung und Aufgaben des Spitals aus \u201ejournalistischer Sicht\u201c<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die (Teil)Er\u00f6ffnung des Spitals wurde in einem sehr umfangreichen und \u00e4u\u00dferst informativen Artikel in der Morgenausgabe des <strong>Prager Tagblattes<\/strong> vom Dienstag, den <strong>20. April 1915<\/strong> angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier bitte den Artikel in vollem Umfang:<\/p>\n<p><strong><em>Das gr\u00f6\u00dfte Milit\u00e4r-Barackenspital am Kontinent &#8211; 10.000 Betten im Pardubitzer Barackenspital<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Im Laufe der n\u00e4chsten Tage wird in Pardubitz die letzte Abteilung des Milit\u00e4rbarackenkrankenhauses fertiggestellt werden. Es ist das <strong>gr\u00f6\u00dfte Barackenspital am Kontinent<\/strong> und wird nicht weniger als <strong>10.000 Betten<\/strong> umfassen. Das Krankenhaus ist als <strong>Quarant\u00e4nestation<\/strong> gedacht und auch dementsprechend zweckm\u00e4\u00dfig ausgestattet.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Spital wird s\u00e4mtliche <strong>verwundeten und erkrankten Soldaten<\/strong>, die vom Kriegsschauplatze nach B\u00f6hmen transportiert werden, aufnehmen und dort werden die Soldaten eine mehrt\u00e4gige Quarant\u00e4ne durchmachen, um festzustellen, ob sie nicht mit einer <strong>infekti\u00f6sen Krankheit<\/strong>, die der Krieg mit sich bringt, behaftet sind. Falls bei einem Soldaten eine solche Krankheit festgestellt ist, wird er in die Infektionsabteilung des Krankenhauses bis zu seiner Wiederherstellung aufgenommen. Die nicht infizierten Soldaten kommen in die sogenannte <strong>\u201ereine Abteilung\u201c<\/strong> und von dort werden sie nach einer gewissen Zeit in die gew\u00f6hnlichen <strong>Krankenh\u00e4user des Hinterlandes<\/strong> geschafft. Das Pardubitzer Barackenspital hat also die derzeit wichtigste Aufgabe, eine <strong>Ausbreitung<\/strong> verschiedener <strong>Epidemien<\/strong> unter der Zivilbev\u00f6lkerung des Landes zu <strong>verhindern<\/strong> und man ist fest \u00fcberzeugt, da\u00df die zweckm\u00e4\u00dfige Einrichtung dieses Krankenhauses einen vollen Erfolg dieser Aufgabe verb\u00fcrgt.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Spital wurde anfangs <strong>Dezember 1914<\/strong> in <strong>kleinem<\/strong> Ma\u00dfstabe dem Betriebe \u00fcbergeben und sp\u00e4ter umfasste es 13 Abteilungen mit 2200 Betten. In der Quarant\u00e4nestation sind derzeit <strong>20 \u00c4rzte<\/strong> besch\u00e4ftigt; das Spital hat auch seine eigene <strong>bakteriologische Station<\/strong>. Durch die Vollendung des Barackenlagers wird die Pardubitzer Quarant\u00e4nestation eine ganz andere Gestaltung erhalten.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Baracken sind auf den <strong>Gr\u00fcnden<\/strong> des <strong>ehemaligen Exerzierplatzes <\/strong>auf einer Fl\u00e4che von <strong>800.000 Quadratmeter<\/strong> aufgestellt.<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-24292\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Pardubitz_Karte.jpg\" alt=\"Pardubitz_Karte\" width=\"500\" height=\"401\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Pardubitz_Karte.jpg 500w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/Pardubitz_Karte-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><em>Die L\u00e4nge der <strong>Hauptstra\u00dfe<\/strong> der Station betr\u00e4gt <strong>1200 Meter<\/strong>, die Breite <strong>800 Meter<\/strong>. Auf dieser Riesenfl\u00e4che stehen <strong>206 Baracken<\/strong> und <strong>125 andere administrative Geb\u00e4ude<\/strong>, so zum Beispiel die Wohnungen der <strong>\u00c4rzte<\/strong>, der <strong>Krankenpflegerinnen<\/strong>, des <strong>Dienstpersonals<\/strong>, eine <strong>Kaserne<\/strong> f\u00fcr die Soldaten, die <strong>Apotheke<\/strong>, die <strong>Operationss\u00e4le<\/strong>. <\/em><\/p>\n<p><em>Die <strong>Totenkammern<\/strong>, <strong>Verbrennungs\u00f6fen<\/strong>, diverse <strong>Werkst\u00e4tten<\/strong>, <strong>B\u00e4ckereien<\/strong> etc. Die Quarant\u00e4nestation besteht aus <strong>zwei Abteilungen<\/strong> und zwar einer Abteilung f\u00fcr <strong>Gesunde<\/strong> und einer Abteilung f\u00fcr <strong>Kranke<\/strong>. Die <strong>Abteilung f\u00fcr Gesunde<\/strong> ist durch einen <strong>Schienenstrang<\/strong> mit dem Pardubitzer <strong>Bahnhofe<\/strong> verbunden. In der Abteilung f\u00fcr Gesunde sind auch die <strong>administrativen Zentral\u00e4mter<\/strong>, ein selbst\u00e4ndiges <strong>Bahnamt<\/strong>, ein eigenes <strong>Post- und Telephonamt<\/strong> f\u00fcr die Quarant\u00e4nestation untergebracht. <\/em><\/p>\n<p><em>Die <strong>Krankenabteilung<\/strong> besteht aus <strong>206 Baracken<\/strong>, von denen eine jede <strong>f\u00fcnfzig Betten<\/strong> besitzt, so da\u00df im ganzen in der Station insgesamt 10.000 und im Notfalle auch mehr untergebracht werden k\u00f6nnen. Diese Baracken sind in <strong>f\u00fcnf selbst\u00e4ndige Abteilungen<\/strong> eingeteilt und zu diesen f\u00fchrt vom Bahnhofe ein <strong>zweiter Schienenstrang<\/strong>. <\/em><\/p>\n<p><em>Die <strong>erste Abteilung<\/strong>, die dem Pardubitzer Bahnhofe am n\u00e4chsten liegt, ist f\u00fcr die <strong>Infektionskranken<\/strong> bestimmt. Die <strong>zweite Abteilung<\/strong> ist <strong>fakultativ<\/strong>, das hei\u00dft, es werden dort, wenn notwendig, auch Soldaten, die mit Infektionskrankheiten behaftet sind, untergebracht; die <strong>weiteren 3 Abteilungen<\/strong> sind f\u00fcr verwundete und kranke Soldaten bestimmt, die dort <strong>wenigstens sechs Tage<\/strong> oder \u2013 da bei Flecktyphus die Inkubationsfrist zwanzig Tage dauert \u2013 auch <strong>l\u00e4nger<\/strong> verbleiben. <strong>Jede Abteilung<\/strong> ist durch <strong>Drahtz\u00e4une<\/strong> abgesperrt und bildet ein selbst\u00e4ndiges Ganzes; sie hat eine eigene Bahnstation, ihre <strong>eigene Verwaltung, ihre \u00c4rzte und Pflegerinnen, eine eigene Apotheke, einen Verbrennungsofen f\u00fcr Abf\u00e4lle und amputierte Glieder<\/strong>. Die <strong>Abteilung f\u00fcr Nichtinfekti\u00f6se<\/strong> hat einen gemeinsamen <strong>Operationssaal<\/strong>, w\u00e4hrend die Infektionsabteilung und die fakultative Abteilung jede f\u00fcr sich einen eigenen Operationssaal besitzt. Die <strong>Isolierung<\/strong> ist so <strong>streng <\/strong>durchgef\u00fchrt, da\u00df selbst die Speisen in jeder einzelnen Abteilung hergestellt werden. <\/em><\/p>\n<p><em>Ein sehr wichtiges Problem bildet auch die <strong>Lebensmittelversorgung<\/strong> dieser gro\u00dfen Station. Bei vollem Belag d\u00fcrfte die Station <strong>t\u00e4glich<\/strong> etwa <strong>13 schwere Ochsen <\/strong>konsumieren. Die <strong>Erzeugung von Brot<\/strong> wird in der Station selbst besorgt und zu diesem Zwecke wird in der Station eine <strong>eigene B\u00e4ckerei<\/strong> errichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>Der Aufwand f\u00fcr das Barackenlager ist auf etwa <strong>12 Millionen Kronen<\/strong> berechnet. Nicht weniger als <strong>5.000 Arbeiter und Gewerbetreibende<\/strong> haben an der Errichtung dieses gro\u00dfen Barackenlagers mitgearbeitet. Das Barackenlager wird <strong>zwei eigene bakteriologische Institute<\/strong> haben und als <strong>Chefoperateur<\/strong> wird <strong>Prof. Dr. JEDLICKA<\/strong> aus Prag fungieren.<\/em><\/p>\n<p>[[zur Biografie <strong>Rudolf JEDLICKA`<\/strong>s lesen sie bitte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudolf_Jedli%C4%8Dka\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rudolf_Jedli%C4%8Dka<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.biographien.ac.at\/oebl\/oebl_J\/Jedlicka_Rudolf_1869_1926.xml\">http:\/\/www.biographien.ac.at\/oebl\/oebl_J\/Jedlicka_Rudolf_1869_1926.xml<\/a><br \/>\nund in tschechischer Sprache<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.upmd.cz\/rudolf-jedlicka\/\">https:\/\/www.upmd.cz\/rudolf-jedlicka\/<\/a> ]]<\/p>\n<p><em>Die <strong>Sichtung<\/strong> der vom <strong>Kriegsschauplatze<\/strong> eingetroffenen Soldaten erfolgt im <strong>ersten Aufnahmebahnhof<\/strong>, der auf dem sogenannten <strong>Infektionsschienenstrange <\/strong>gelegen ist. Es ist dies ein gro\u00dfes Geb\u00e4ude mit gedecktem Perron, wo eigene Zimmer f\u00fcr \u00c4rzte und Pflegerinnen, ein Teehaus und eine gro\u00dfe Anzahl von Badegelegenheiten untergebracht sind. Jeder Soldat wird nach der <strong>Auswaggonierung sofort ges\u00e4ubert und gebadet<\/strong>, sodann von den \u00c4rzten <strong>untersucht<\/strong> und nach <strong>Sicherstellung der Erkrankung<\/strong> in die diesbez\u00fcgliche Abteilung gebracht. Die <strong>verd\u00e4chtigen F\u00e4lle<\/strong> werden zuerst in die ganz isolierten <strong>Expektorationsr\u00e4ume<\/strong> gebracht, wo f\u00fcr <strong>80 Personen Platz<\/strong> ist. F\u00fcr sichergestellte <strong>Cholera- und Flecktyphuserkrankungen<\/strong> ist auf diesem Bahnhofe eine eigene Abteilung errichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>In jeder der <strong>f\u00fcnf Barackenabteilungen<\/strong> werden <strong>25 \u00c4rzte<\/strong>, <strong>150 Pflegerinnen und 150 Administrationsbeamte <\/strong>usw. t\u00e4tig sein, insgesamt werden in der Barackenstation <strong>125 \u00c4rzte, 750 Pflegerinnen<\/strong> besch\u00e4ftigt sein. Vor jeder Abteilung ist au\u00dferdem eine <strong>Kaserne<\/strong> f\u00fcr eine Bedeckungsmannschaft von <strong>80 Soldaten <\/strong>errichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>Das Barackenlager hat auch eine <strong>eigene Feuerwehr<\/strong>, der <strong>drei 20 Meter hohe Observationst\u00fcrme<\/strong>, durch Telephon mit der Zentral- und Administrationsleitung verbunden, zur Verf\u00fcgung stehen. In jeder Abteilung werden auch <strong>Minimaxapparate<\/strong><br \/>\n<\/em>[[= tragbarer Feuerl\u00f6scher Minimax; siehe folgenden Link <a href=\"http:\/\/www.technischesmuseum.at\/objekt\/feuerloeschapparat-minimax-handfeuerloescher-mit-stoszknopf-um-1930\">http:\/\/www.technischesmuseum.at\/objekt\/feuerloeschapparat-minimax-handfeuerloescher-mit-stoszknopf-um-1930<\/a> ]]<em> aufgestellt.<\/em><\/p>\n<p><em>Die <strong>K\u00fcchen und Waschh\u00e4user<\/strong> der Barackenstation sind den gegebenen Umst\u00e4nden angemessen in <strong>riesengro\u00dfen Dimensionen<\/strong> gehalten. Jede K\u00fcche hat <strong>zwei gro\u00dfe K\u00fcchen\u00f6fen, 16 Kessel f\u00fcr je 400 Liter Wasser und eine Gefrier- und K\u00fchlanstalt<\/strong>. Die <strong>Waschh\u00e4user sind f\u00fcr das t\u00e4gliche Waschen von 10.000 Kilogramm infizierte und 8.000 Kilogramm reine W\u00e4sche<\/strong> eingerichtet. Die W\u00e4sche der \u00c4rzte und der Pflegerinnen wird in einer eigenen Abteilung gewaschen. Bei jeder <strong>W\u00e4scherei<\/strong> gibt es auch <strong>Desinfizierungsapparate<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p><em>Die <strong>Kanalisierung und die Wasserleitung<\/strong> der Barackenstation sind ebenfalls in gro\u00dfartiger Weise eingerichtet worden. Die <strong>L\u00e4nge der Kanalisierung<\/strong> betr\u00e4gt etwa <strong>45 Kilometer<\/strong>. Das Barackenlager hat eine <strong>eigene Wasserleitung<\/strong>. Es wurde Vorsorge getroffen, da\u00df die <strong>Abf\u00e4lle<\/strong> aus der Kanalleitung der Barackenstation, bevor sie in die Leitung der st\u00e4dtischen Kanalisierung kommen, <strong>desinfiziert <\/strong>werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Au\u00dfer <strong>drei modern eingerichteter Operationss\u00e4le<\/strong> hat die Station <strong>zwei Seziers\u00e4le, zwei Totenkammern und einen selbst\u00e4ndigen Friedhof<\/strong>, der neben dem st\u00e4dtischen Friedhof hinter Pardubitz auf einer Grundfl\u00e4che von 14 <\/em>Strich [alte Bezeichnung f\u00fcr: <strong>streifenartiger, schmaler Teil eines bestimmten Gebietes<\/strong>]<em> errichtet wurde.<\/em><\/p>\n<p>Text: Reinhard Mundsch\u00fctz<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?cat=1153\">\u201c1. Weltkrieg &amp; Medizin\u201d \u2013&gt;alle Beitr\u00e4ge<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Reservespital Nr. 2 in PARDUBITZ \/ PARDUBICE in B\u00f6hmen 1914 \u2013 1918 Folge 2 \u2013 Teiler\u00f6ffnung im Fr\u00fchjahr 1915, Beschreibung und Aufgaben des Spitals aus \u201ejournalistischer Sicht\u201c Die (Teil)Er\u00f6ffnung des Spitals wurde in einem sehr umfangreichen und \u00e4u\u00dferst informativen Artikel in der Morgenausgabe des Prager Tagblattes vom Dienstag, den 20. April 1915 angek\u00fcndigt. Lesen &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=24285\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;1. 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