{"id":20660,"date":"2014-10-15T01:26:37","date_gmt":"2014-10-15T00:26:37","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=20660"},"modified":"2020-02-15T08:59:30","modified_gmt":"2020-02-15T07:59:30","slug":"feldspital-214-in-olejow-galizien-september-1915-bis-juli-1916-teil-iii-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=20660","title":{"rendered":"&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220;: Feldspital 2\/14 in Olejow (Galizien) Teil III [12]"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Feldspital10_M_Hartl\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Feldspital10_M_Hartl.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"78\"><\/p>\n<p><strong>Feldspital 2\/14 in OLEJ\u00d3W (Galizien; September 1915 bis Juli 1916) Teil III<\/strong><\/p>\n<p>Im Zuge der Etablierung des <strong>Feldspitals 2\/14 in OLEJ\u00d3W<\/strong> wurden im Herrenhaus neben der Verwaltungsabteilung die Operations- und Verbandsr\u00e4ume eingerichtet. Auch das Glashaus des Anwesens wurde f\u00fcr die Unterbringung von 34 Personen herangezogen. Weiters wurde das gegen\u00fcber vom Herrenhaus gelegene F\u00f6rsterhaus f\u00fcr die Unterbringung der Kranken und Verwundeten verwendet.<br \/>\nAufgrund der immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Platznot wurde sp\u00e4ter im Park des Schlosses eine Baracke errichtet, wodurch sich die Belagsf\u00e4higkeit des Feldspitals um mehr als 100 Personen erh\u00f6hte. Ende Februar 1916 betrug die Anzahl der Betten bereits mehr als 400.<br \/>\nAls Ende Juli 1916 das Feldspital 2\/14 aufgrund der sich verschlechternden milit\u00e4rischen Lage seinen Standort in <strong>OLEJ\u00d3W<\/strong> aufgeben musste, quartierte sich das Kommando der Infanterietruppendivision 14 der k. u. k. Armee im Herrenhaus ein.<br \/>\n1917 wurde das Geb\u00e4ude von Truppen der verb\u00fcndeten deutschen Armee genutzt. Nach Kriegsende 1918 war das Herrenhaus zerst\u00f6rt und wurde nicht wieder aufgebaut.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/zu-KW-42-OLEJOW-Lageplan-des-Schlosses.pdf\">OLEJOW Lageplan des Schlosses&#8211;&gt;PDF<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/zu-KW-42-OLEJOW-Foto-Modell-angefertigt-eines-Soldaten-der-k.-u.-k.-Armee.pdf\">OLEJOW Fotomodell, angefertigt von einem Angeh\u00f6rigen der k. u. k. Armee&#8211;&gt;PDF<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<strong>OLEJ\u00d3W<\/strong><strong> \u2013 Modell des Feldspitals 2\/1, angefertigt von Zoltan ADORJAN, k- u. k. Infanterieregiment Nr. 19, 1916<\/strong><\/p>\n<p>Zur Geschichte von <strong>OLEJ\u00d3W<\/strong> siehe [in polnischer Sprache] <a href=\"http:\/\/www.olejow.pl\/news.php\">http:\/\/www.olejow.pl\/news.php<\/a><\/p>\n<p>Alte Ansichten zu&nbsp;<strong>OLEJ\u00d3W<\/strong> siehe &nbsp;<a href=\"http:\/\/www.olejow.pl\/readarticle.php?article_id=560\">http:\/\/www.olejow.pl\/readarticle.php?article_id=560<\/a><\/p>\n<p>Die letzten interessanten Einblicke bis zur Auflassung des <strong>Feldspitals 2\/14<\/strong> Ende Juli 1914 gew\u00e4hren die Tagebucheintragungen des Sanit\u00e4tschefs des 4. Korps.<\/p>\n<p><strong><em>Aus dem Tagebuch des Sanit\u00e4tschefs des 4. Korps der k. u. k. 2. Armee&nbsp;<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>1. APRIL 1916<\/strong>&nbsp;<\/em> <em>In der milit\u00e4rischen Lage <strong>keine<\/strong> \u00c4nderung; mehr als <strong>6 Monate<\/strong> stehen sich nun die Gegner in ausgebauten Stellungen gegen\u00fcber.&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>5. April 1916<\/strong><\/em> <em> Das 4. Korps erh\u00e4lt 10.000 neue <strong>W\u00e4schegarnituren nach OLEJOW zur Felddampfw\u00e4scherei<\/strong>, welche mit <strong>Feldspital 2\/14 <\/strong>das Abholen aus <strong>ZBOROW<\/strong> besorgen soll.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>11. APRIL 1916<\/em><\/strong> <em>Regimentsarzt <strong>BUDZYNSKI<\/strong>, Kommandant des <strong>Feldspital 2\/14<\/strong>, wird zur au\u00dfertourlichen <strong>Bef\u00f6rderung<\/strong> zum Stabsarzt beantragt.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>3. MAI 1916<\/em><\/strong> <em><strong>Feldspital 2\/14<\/strong>, dessen Agilit\u00e4t wirklich <strong>r\u00fchrenswert<\/strong> ist, beginnt die Assanierung des Marschbrigadebereiches und bittet um 10.000 kg Kohle.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>5. MAI 1916<\/em><\/strong> <em>Das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> wird angewiesen, die Kohlenzufuhr f\u00fcr die Felddampfw\u00e4scherei in <strong>OLEJOW<\/strong> mit 2 paar Pferden per Feldbahn zu besorgen. Regimentsarzt <strong>BUDZYNSKI\u2019<\/strong> s aktive Dienstzeit wird vom Armeeoberkommando erfragt. Oberarzt <strong>MARESCH<\/strong> zur Vorlage eines Urlaubsgesuches angewiesen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>6. MAI 1916<\/em><\/strong> <em>Die <strong>5 Blessiertenw\u00e4gen<\/strong> der Korpsanit\u00e4tsreserve, die bisher beim <strong>Feldspitale 2\/14<\/strong> Dienst machten, werden zur Reserve einr\u00fcckend gemacht.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>14. MAI 1916<\/em><\/strong> <em>Das Etappenstationskommando <strong>OLEJOW<\/strong> bittet um \u00dcberlassung des <strong>Epidemiespitales des Feldspital 2\/14<\/strong>. Da dies das Feldspital n\u00e4her angeht, wird der Akt zur \u00c4usserung dahingeleitet.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>20. MAI 1916<\/em><\/strong> <em>Das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> bittet um <strong>Diphterieheilserum<\/strong>. Wird per Abfertigung zugeschoben.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>25. MAI 1916<\/em><\/strong> <em><strong>Feldspital 2\/14<\/strong> bittet um Erh\u00f6hung des <strong>Milchzuschubes<\/strong>; wird der Intendanz abgetreten.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>10. JUNI 1916<\/em><\/strong> <em>Die n\u00f6rdlich \u2013 bei Luzk &nbsp;<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brussilow-Offensive\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Brussilow-Offensive<\/a>&nbsp; \u2013 sich abspielenden Ereignisse machen sich auch hierorts allm\u00e4hlich f\u00fchlbar. <\/em> <em><strong> Abend:<\/strong> Das Reservespital 5\/3, Feldspital 3\/9 haben sich zu evaluieren und morgen in den Raum um <strong>PODLIPCE<\/strong> in Korpstrain abzumarschieren. Reservespital 3\/7 evaluiert sich ebenfalls, verbleibt in Marschbereitschaft in <strong>BEREMOVCE<\/strong>. Der stabile Desinfektor, das Baumaterial der Badeanstalt in <strong>ZALOSCE<\/strong> werden zur Feldbahn geschafft, ebenso der W\u00e4schevorrat des W\u00e4schedepots, und werden dem Proviantamt des Armeekommandos und der Infanterietruppendivision 33 \u00fcbergeben zum Abschube per Feldbahn. Die Badeanstalt wird marschbereit gemacht, um morgen nach <strong>OLEJOW<\/strong> abzugehen.<\/em> <em> Alle Spit\u00e4ler werden avisiert, sich <strong>marschbereit<\/strong> zu halten.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>11. JUNI 1916<\/em><\/strong> <em>Die Situation im Norden ist wohl gebessert, doch nicht stabilisiert, daher werden die Entlastungsbestrebungen fortgesetzt.<\/em> <em> Zeitig fr\u00fch ergeht an das Reservespital 3\/7 in <strong>BEREMOWCE<\/strong> der Befehl, zu evaluieren und Marschbereitschaft anzunehmen. Ebenso erh\u00e4lt die Korpsbadeanstalt <strong>ZALOSCE<\/strong> den Befehl, noch heute nach <strong>OLEJOW<\/strong> abzumarschieren, woselbst sie dem <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> unterstellt wird.<\/em> <em> Um 9 Uhr 30 vormittags wird der Divisionssanit\u00e4tschef der 14. ITD angerufen und mit ihm m\u00fcndlich besprochen, dass die<strong> Epidemieabteilung in BIALOGLOWY<\/strong> bis zum letzten Moment zu erhalten sei; sodann hat Oberarzt <strong>ATTLMAYER<\/strong> [er stammte aus RIED im Innkreis, Ober\u00f6sterreich, und geh\u00f6rte 1916 zum Stammpersonal des<strong> Feldspital 2\/14<\/strong>] mit der Mannschaft (Fieberimmune) nach <strong>OLEJOW<\/strong> einzur\u00fccken und diese der<strong> Salubrit\u00e4tskommission<\/strong> zur Verf\u00fcgung zu stellen bzw. zur Personalsammelstelle Lemberg einr\u00fcckend zu machen. <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> erh\u00e4lt den Befehl, den Desinfektor aus<strong> BIALOGLOWY<\/strong> hereinholen zu lassen.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>12. JUNI 1916<\/em><\/strong> <em>Fortgesetzte Angriffe der Russen im Norden, sowie bei <strong>TARNOPOL<\/strong>, ferner bei <strong>CZERNOWITZ<\/strong> lassen eine Stabilisierung nicht recht zu. Die Vorbereitungen f\u00fcr einen geordneten<strong> \u201eR\u00fcckzug\u201c<\/strong> werden fortgesetzt; jeder Ballast abgestreift.<\/em> <em> Infolge der ge\u00e4nderten Verh\u00e4ltnisse wird der <strong>Krankenabschub<\/strong> geregelt und hiebei der Versuch gemacht, den <strong>Feldeisenbahnabschub<\/strong> von hieraus zu leiten. Es wird verf\u00fcgt, dass die Infanterietruppendivison 14 ihre Kranken beim Feldbahnhof <strong>ZALOSCE<\/strong> selbst verladen soll, die Infanterietruppendivision 33 aber bei der Weggabelung nach <strong>TROSCIANICE<\/strong>. Diese Anstalten, sowie <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> haben bis 7 Uhr Nachmittag die Anzahl der sitzenden und liegenden Kranken anher zu melden, worauf von hieraus die Abschubleitung in <strong>ZBOROW<\/strong> und das <strong>Bahnhofkommando der Feldbahn wegen Beistellung der Pferde verst\u00e4ndigt wird<\/strong>.<\/em> <em>\u2026.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>13. JUNI 1916<\/em><\/strong> <em>In den Vormittagsstunden wird mit dem Kommando des <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> besprochen, dass die Anstalt sich bis auf die Marschf\u00e4higen evaluiert. Im weiteren Laufe des Tages wird das Epidemiespital in <strong>JAROSLAWICE<\/strong> evaluiert, der Abschub von Infektionskranken nach <strong>OLEJOW<\/strong> bzw. <strong>ZBOROW<\/strong> geleitet.<\/em> <em> Auf Meldung der Krankenabschubstation in <strong>ZBOROW<\/strong> wird das Feldspital 2\/14 angewiesen, \u00fcber einen vernachl\u00e4ssigten Fall von <strong>Gasphlegmone <\/strong><a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gasbrand\">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gasbrand<\/a>&nbsp; anher zu berichten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>16. JUNI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Ein Befehl, welcher das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> in <strong>Marschbereitschaft<\/strong> setzt, wird vom Generalstabschef annulliert, andererseits aber das Spital der Korpstraingruppe 2 zugeteilt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>17. JUNI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> beschwert sich \u00fcber den Etappenstationskommandanten, der ein unbelegtes Objekt aufbrechen und belegen liess. <\/em> <em>Der <strong>Krankenabschub<\/strong> geht anstandslos vor sich, heute werden <strong>10 Fuhrwerke<\/strong> angefordert f\u00fcr 7 Liegende und etwa 80 Sitzende.<\/em> <em> HR 5 in <strong>BIALOGLOWY<\/strong> fragt sich an, wohin der <strong>Krankenabschub<\/strong> erfolgen soll und wird an das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> gewiesen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>1. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Ein Verzeichnis der <strong>Krankenschwestern<\/strong> des <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> veranlasst den SanChef zur Anfrage, mit wessen Bewilligung dieselben aufgenommen wurden. Falls eine solche nicht vorliegt, ist dieselbe einzuholen.<\/em><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>5. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Die beim <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> Dienst leistenden Krankenpflegerinnen sind dem Spitale <strong>nicht offiziell<\/strong> zugeteilt; auch die <strong>Meldung des Spitales<\/strong> l\u00e4sst diese Frage offen, es wird daher um <strong>Zustimmung<\/strong> der Armeeabteilung das Einschreiten gemacht.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>8. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Sehr erfreulich ist, dass die <strong>Frage der Krankenpflegerinnen<\/strong> endlich durch ein \u00dcbereinkommen der Heeresleitung und der beiden Roten Kreuzvereine geregelt wird. Tagebuchschreiben ist zwar nicht Anh\u00e4nger der Pflegerin im Felde. Die <strong>Aufgaben der Frau im Hinterlande<\/strong> sind so mannigfaltig, dass gewiss eine jede dort ihr Pl\u00e4tzchen findet und dem Staate dienen kann. Die <strong>Gefahren des Feldlebens<\/strong> soll der Mann allein tragen. Bedenken moralischer Natur wollen gar nicht angef\u00fchrt werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>13. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Die allm\u00e4hliche Stabilisierung der Situation l\u00e4sst es erw\u00fcnscht erscheinen, dass <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> in OLEJOW, dass mobile Reservespital 3\/7 in BEREMOWCE zu etablieren; ersteres mit 300 Betten, letzteres mit 250. Beide nur f\u00fcr leichtkranke und leicht Verwundete.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>14. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Es wird entschieden, dass die Armeeschwestern des <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> dortselbst als berechtigt belassen werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>17. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Das Kommando des <strong>Feldspitals 2\/14<\/strong> hat sich das Eintreffen des <strong>Laboratoriums<\/strong> derart ausgelegt, dass es sich dort etablieren soll. Die Verpackung und Verschiebung des Laboratoriums wird veranlasst.<\/em><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n<p><em><strong>25. JULI 1916<\/strong><\/em><em><strong>&nbsp;<\/strong><\/em> <em>Milit\u00e4rische Lage wieder unsicher, <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> wird marschbereit gemacht.<\/em><\/p>\n<p><strong>28. JULI 1916<\/strong><em>&nbsp;<\/em> <em>Die Situation wird f\u00fcr das Korps misslich.<\/em> <em>In den Mittagsstunden wird das <strong>Feldlaboratorium<\/strong> zum <strong>Feldspitale 2\/14<\/strong> gewieesn und demselben angegliedert, gleichzeitig angeordnet, dass das <strong>Feldspital 2\/14<\/strong> 4 Blessiertenw\u00e4gen, 1 Arzt, 1 Detachement zur\u00fccklassen soll in <strong>OLEJOW<\/strong>.<\/em> <em>7 Uhr Nachmittag ergeht der Befehl, dass das Korps um 8 Uhr den R\u00fcckzug anzutreten habe. Der Korpsstab begibt sich auf den Tagesstandpunkt. Train und 2 Staffeln marschieren nach <strong>OLEJOW<\/strong> ab.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>29. JULI 1916<\/strong><\/em><em>&nbsp;<\/em> <em>Zur selben Zeit gelangt in das <strong>Herrenhaus <\/strong><\/em><em><strong>OLEJOW<\/strong> die <strong>Infanterietruppendivision 14<\/strong> und <strong>etabliert<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Erfahrungen vom Hilfsplatz eines Infanterieregiments&nbsp; von <strong>Dr. August RICHTER <\/strong><a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1915&amp;size=45&amp;page=215\">http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1915&amp;size=45&amp;page=215<\/a><\/p>\n<p>Die Divisions-Sanit\u00e4ts-Anstalten im Felde von <strong>Regimentsarzt Dr. Emil SCHWARZKOPF <\/strong><a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1915&amp;size=45&amp;page=239\">http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1915&amp;size=45&amp;page=239<\/a><\/p>\n<p>Chronologischer \u00dcberblick auf die sanit\u00e4re Ausgestaltung des Korps FMLt. Hofmann w\u00e4hrend der ersten 1,5 Jahre des gegenw\u00e4rtigen Weltkrieges von <strong>Regimentsarzt Dr. Hermann RITTIGSTEIN <\/strong><a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1916&amp;page=160&amp;size=45\">http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1916&amp;page=160&amp;size=45<\/a><\/p>\n<p>Einige vorl\u00e4ufige Bemerkungen \u00fcber Verwendung, Etablierung und Ausstattung der Feldspit\u00e4ler und improvisierten mobilen Reservespit\u00e4ler des Korps FML. Hofmann von <strong>Stabsarzt Dr. Moritz FRIEDMANN <\/strong><a href=\"http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1916&amp;size=45&amp;page=170\">http:\/\/anno.onb.ac.at\/cgi-content\/anno-plus?aid=dma&amp;datum=1916&amp;size=45&amp;page=170<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20670\" title=\"056\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/056.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"284\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/056.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/056-300x189.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Glashaus<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20674\" title=\"138\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/138.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/138.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/138-300x191.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Blick auf das F\u00f6rsterhaus<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"112\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/112.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"287\"><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Schlosspark vor dem F\u00f6rsterhaus<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"141\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/141.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"299\"><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong>&#8211;&nbsp; im Schlosspark<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20679\" title=\"203\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/203.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"290\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/203.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/203-300x193.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 im Schlosspark<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20681\" title=\"190\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/190.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"282\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/190.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/190-300x188.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Bau der Krankenbaracke im Schlosspark<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20684\" title=\"130\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/130.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"322\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/130.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/130-300x214.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>OLEJOW: Krankenbaracke im Schlosspark<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20686\" title=\"153\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/153.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"292\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/153.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/153-300x194.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Krankenbaracke im Schlosspark<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"104\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/104.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"282\"><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Eingang der Krankenbaracke<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20690\" title=\"047\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/047.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/047.jpg 450w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/047-300x190.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px\" \/><br \/>\n<strong>Olej\u00f3w<\/strong><strong> \u2013 Ankunft Verwundeter\/Kranker im Feldspital<\/strong><\/p>\n<p>Reinhard Mundschuetz<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?cat=1153\">&#8222;1. Weltkrieg &amp; Medizin&#8220; &#8211;&gt;alle Beitr\u00e4ge<\/a> Bildnachweis: Dr. Reinhard Mundschuetz. Alle Rechte vorbehalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Feldspital 2\/14 in OLEJ\u00d3W (Galizien; September 1915 bis Juli 1916) Teil III Im Zuge der Etablierung des Feldspitals 2\/14 in OLEJ\u00d3W wurden im Herrenhaus neben der Verwaltungsabteilung die Operations- und Verbandsr\u00e4ume eingerichtet. Auch das Glashaus des Anwesens wurde f\u00fcr die Unterbringung von 34 Personen herangezogen. Weiters wurde das gegen\u00fcber vom Herrenhaus gelegene F\u00f6rsterhaus f\u00fcr die &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=20660\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;1. Weltkrieg &#038; Medizin&#8220;: Feldspital 2\/14 in Olejow (Galizien) Teil III [12]<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[1153,1,24,11,5,2],"tags":[1172,1171,1169,1161,1159,1165,1162,62,1167,1173,1170,1163,1164,1174],"class_list":["post-20660","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-weltkrieg-medizin","category-allgemeines","category-books-journals","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-news","tag-1-wk","tag-1914-1916","tag-erster-weltkrieg","tag-feldspital","tag-fotoalbum","tag-galizien","tag-k-u-k-armee","tag-medizin","tag-offizier","tag-olejow-na-podolu","tag-osterreich-ungarn","tag-ostfront","tag-sanitatswesen","tag-spitalswesen"],"views":37530,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=20660"}],"version-history":[{"count":37,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":34485,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/20660\/revisions\/34485"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=20660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=20660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=20660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}