{"id":191,"date":"2007-06-13T16:23:46","date_gmt":"2007-06-13T15:23:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=191"},"modified":"2021-04-09T14:41:03","modified_gmt":"2021-04-09T13:41:03","slug":"zuordnung-der-sammlungen-der-meduni-wien-josephinum-zur-universitatsbibliothek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=191","title":{"rendered":"Zuordnung der Sammlungen der MedUni Wien &#8211; Josephinum zur Universit\u00e4tsbibliothek"},"content":{"rendered":"<p>Mit 1. Juni 2007 haben die &#8222;<strong><a href=\"http:\/\/www.meduniwien.ac.at\/josephinum\/\">Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien &#8211; Josephinum<\/a><\/strong>&#8220; durch die Zuteilung von f\u00fcnf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Zentrum f\u00fcr Public Health \/ Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin ihre T\u00e4tigkeit aufgenommen. Diese bereits im J\u00e4nner 2007 etablierte Einrichtung, die von <strong>Univ.-Doz. DDr. Sonia Horn<\/strong> geleitet wird, ist als <strong>Subeinheit der Universit\u00e4tsbibliothek der MedUni Wien<\/strong> zugeordnet.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4tsbibliothek betreut damit neben den wertvollen medizinhistorischen Buchbest\u00e4nden (insbesondere <strong><a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/content\/773_josefin.php?ID_ort=5a2a1a1&amp;ID_seite=773\">Josephinische Bibliothek<\/a><\/strong>, <strong><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=80\">Obersteiner-Bibliothek<\/a><\/strong>) auch <strong>Bildarchiv<\/strong>, <strong>Handschriftensammlung<\/strong>, <strong>Wachsmodelle<\/strong> sowie die <strong>Sammlung medzinhistorischer Instrumente<\/strong>.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das <a href=\"http:\/\/www.meduniwien.ac.at\/josephinum\/topmenu1\/das-josephinum\/\">Josephinum<\/a> &amp; die Sammlungen der MedUni Wien<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<blockquote><p>Das von Isidor Canevale gestaltete Haus f\u00fcr die \u201emedizinisch-chirurgische Josephs \u2013 Akademie\u201c erhielt sehr bald den Namen \u201eJosephinum\u201c. Es beherbergt heute einen Gro\u00dfteil der Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Medizinischen Universit\u00e4t Wien sowie das Kurt G\u00f6del Research Center.<\/p>\n<p>Das \u00fcberaus reiche Kulturelle Erbe der heutigen Medizinischen Universit\u00e4t Wien repr\u00e4sentiert die 640 Jahre lange Geschichte der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien und jetzigen MedUni Wien. Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts spielte die medizinische Fakult\u00e4t eine wesentliche Rolle im Gesundheitswesen einer Region, die zumindest das heutige Bayern, Ober\u00f6sterreich, Nieder\u00f6sterreich inkl. Wien, Burgenland, Teile Ungarns und der Steiermark umfasste. Eine \u00e4hnliche Funktion \u00fcbten nach derzeitigem Wissenstand lediglich italienische Universit\u00e4ten, sowie die medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Prag aus, allerdings in wesentlich geringerem r\u00e4umlichen Umfang bzw. mit wesentlich geringeren Befugnissen. Das Wirken der Wiener Medizinischen Fakult\u00e4t ist aufgrund der ausgezeichneten Quellenlage gut darstellbar, was ebenfalls eine Einmaligkeit in Europa darstellt.<\/p>\n<p>Wesentlich bekannter ist die Bedeutung der sog. &#8222;Wiener medizinischen Schulen&#8220; des 18. und 19. Jahrhunderts, keinesfalls ausreichend erarbeitet ist die Geschichte der Wiener medizinischen Fakult\u00e4t im 20. Jahrhunderts. Aus dieser langen und wechselvollen Geschichte resultiert ein sehr reichhaltiges kulturelles Erbe, das sich dadurch auszeichnet,<\/p>\n<ul>\n<li>dass es aus vielen verschiedenen &#8222;Quellen&#8220; besteht (Architektur, Lehrmittel, Instrumente, Literatur, Archivalien, Bildmaterial uvm.)<\/li>\n<li>dass es noch immer in seiner Gesamtheit besteht<\/li>\n<li>dass es einen gewachsenen Bestand darstellt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese drei Faktoren machen dieses kulturelle Erbe zu einer europ\u00e4ischen Besonderheit, was sich aus der Tatsache ergibt, dass es sich um einen Bestand handelt, der aus der allt\u00e4glichen T\u00e4tigkeit der medizinischen Fakult\u00e4t in Wissenschaft, Lehre, Forschung und Gesundheitswesen erwachsen ist und somit deren Entwicklung in vielf\u00e4ltiger Weise repr\u00e4sentiert.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit 1. 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