{"id":18864,"date":"2014-05-01T10:00:31","date_gmt":"2014-05-01T09:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=18864"},"modified":"2014-05-01T10:18:25","modified_gmt":"2014-05-01T09:18:25","slug":"erna-lesky-als-bibliothekarin-archivarin-und-dokumentarin-am-institut-fur-geschichte-der-medizin-der-universitat-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=18864","title":{"rendered":"Erna Lesky als Bibliothekarin, Archivarin und Dokumentarin am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lesky Erna, geb. Klingenstein<br \/>\nBibliothekarin, Archivarin und Dokumentarin am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Wien<br \/>\nMedizinhistorikerin und Leiterin des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Wien<\/strong><\/p>\n<p>Geb. Hartberg\/Stmk, 22. 5. 1911<br \/>\nGest. Innsbruck, 28. 11. 1986; begraben am Friedhof in Amras, Innsbruck<\/p>\n<p><strong>Rel. Bek.:<\/strong><br \/>\nr\u00f6m.-kath.<\/p>\n<p><strong>Lebensmittelpunkte: <\/strong><br \/>\nHartberg, Graz, Innsbruck, Wien<\/p>\n<p><strong>Familie:<\/strong><br \/>\nErna Lesky war die Tochter von Paul Klingenstein, Kaufmann in Hartberg\/Oststeiermark, und der Luise Fuchsbichler.<br \/>\nGrete Walter-Klingenstein (* 1939), Univ.-Prof. der Allgemeinen Geschichte der Neuzeit an der Universit\u00e4t Graz, ist Leskys Nichte.<br \/>\n1939 schloss Erna Klingenstein die Ehe mit Albin Lesky (7. 7. 1896 \u2013 28. 2. 1981), Gymnasiallehrer in Graz (1920 \u2013 1932), Univ.-Prof. f\u00fcr Klassische Philologe an den Universit\u00e4ten Graz, Wien und Innsbruck (1932 \u2013 1967), Rektor der Universit\u00e4t Wien (1963\/64), Pr\u00e4sident der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften (1969\/70). Albin und Erna Lesky hatten keine gemeinsamen Kinder.<br \/>\nAlbin Lesky war in erster Ehe mit Grete Strobl (1898-1982), Emblemforscherin, verheiratet (Scheidung: 1938), mit der er einen Sohn hatte: Peter Lesky (1926-2008), Univ.-Prof. f\u00fcr Mathematik in Stuttgart.<br \/>\nMit ihrem Mann verlegte sie, bedingt durch ihre jeweilige berufliche T\u00e4tigkeit, mehrmals ihren Wohnsitz zwischen Graz, Innsbruck und Wien. W\u00e4hrend ihrer Wiener Zeit verbrachten Sie regelm\u00e4\u00dfig und \u00fcber viele Jahre gemeinsam die Sommermonate (vorlesungsfreie Zeit) in einer Ferialwohnung im Schweizer Luftkurort Schwellbrunn im Kanton Appenzell, sp\u00e4ter dann in ihrer Innsbrucker Wohnung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Lesky_IGM_1965.png\" alt=\"\" title=\"Lesky_IGM_1965\" width=\"611\" height=\"412\" class=\"alignleft \nsize-full wp-image-18865\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Lesky_IGM_1965.png 611w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Lesky_IGM_1965-300x202.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 611px) 100vw, 611px\" \/><br \/>\n<em>Erna Lesky in ihrem Arbeitszimmer am Josephinum, um 1965 ( Medizinische Universit\u00e4t Wien\/Department und Sammlungen f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Bildarchiv; Signatur: MUW-FO-IR-000594-0029)<\/em><br \/>\n<!--more--><br \/>\n<strong>Ausbildungen:<\/strong><br \/>\nNach der Absolvierung der Volks- und B\u00fcrgerschule in Hartberg besuchte Erna Lesky das Akademische Gymnasium in Graz, wo sie im Juni 1931 maturierte. Danach studierte Lesky Medizin in Innsbruck und Wien, wo sie im Dezember 1936 zum Dr. med. provomiert wurde; zwischen 1937 und 1940 absolvierte sie eine p\u00e4diatrische und eine allgemeinmedizinische Ausbildung an verschiedenen Universit\u00e4tskliniken in Innsbruck. Ab 1940 arbeitete sie als Kinder\u00e4rztin in Innsbruck und in der Tiroler Kinderf\u00fcrsorge. Erna Lesky war wie ihr Mann Mitglied der NSDAP; der Beitritt erfolgte allerdings, wie in einer Studie \u00fcber die Universit\u00e4t Wien 1945 bis 1955 festgestellt wurde,  \u201enur aus karrierepolitischen \u00c4ngsten und \u00dcberlegungen\u201c.<br \/>\n1949 beendete Lesky ihre T\u00e4tigkeit als praktische \u00c4rztin und \u00fcbersiedelte gemeinsam mit ihrem Mann von Innsbruck nach Wien, wo sie zwischen 1952 und 1956 ein Studium der Altphilologie und der Geschichte absolvierte und H\u00f6rerin bei den Professoren Leo Sanifaller (1890-1974), Alphons Lhotsky (1903-1968), Hugo Hantsch (1895-1972) und Heinrich Fichtenau (1912-2000) war. Ihre Dissertation  schrieb Lesky zum Thema \u201eStaat und Heilkunde im Zeitalter des aufgekl\u00e4rten Absolutismus\u201c.<br \/>\n1957 habilitierte sich Lesky an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien f\u00fcr Geschichte der Medizin, im selben Jahr und im selben Fach wie Marlene Jantsch (1917-1994) \u2013 und die beiden habilitierten Frauen wurden in der Folge Gegenspielerinnen, von denen sich sehr bald Lesky durchsetzen sollte.<\/p>\n<p><strong>Laufbahn: <\/strong><br \/>\n1960 erfolgte Erna Leskys Betrauung mit einem Lehrauftrag und die \u00dcbertragung der vorerst unbezahlten Leitung des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin, das zwischen 1945 und 1960 vom Chirurgen Leopold Sch\u00f6nbauer (1888-1963) provisorisch geleitet worden war. Weil sie in diesen Jahren auch auf den Berufungslisten von Berlin, G\u00f6ttingen und Hamburg stand und ihre Abwanderung aus Wien durchaus m\u00f6glich war, erhielt sie 1962 die von ihr ersehnte au\u00dferordentliche Professur und wurde auch zum Vorstand des Instituts bestellt. 1966 wurde sie ordentliche Professorin und war damit erste Ordinaria an der Universit\u00e4t Wien seit deren Bestehen. Sie leitete das Institut bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 1979.<br \/>\nLesky publizierte zahlreiche Fachbeitr\u00e4ge zur Medizingeschichte, wobei sie ihren Themenschwerpunkt ausgehend von der antiken Medizin zunehmend auf die Wiener Medizinische Schule verlegte; besonders erw\u00e4hnenswert sind ihre Hauptwerke \u201eDie Wiener Medizinische Schule im 19. Jahrhundert\u201c (1965) und \u201eMeilensteine der Wiener Medizin\u201c (1981) sowie ihre Herausgeberschaft f\u00fcr die Zeitschrift \u201eClio Medica\u201c von 1966 bis 1973. Leskys Literaturverzeichnis umfasst 269 Publikationen.<br \/>\nW\u00e4hrend die \u00c4ra Lesky sehr lange von einer positiven Grundstimmung getragen war, wurde ihr erfolgreiches Wirken ab Mitte der 1970er Jahre von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen \u00fcberschattet. Das 1975 in Kraft getretene Universit\u00e4tsorganisationsgesetz (UOG) mit seinem demokratischen Bestreben, alle universit\u00e4ren Gruppen in die universit\u00e4ren Entscheidungen einzubinden, lehnte sie rigoros ab. Nachdem ihr Mann Albin Lesky zwei Herzinfarkte erlitten hatte, \u00fcbersiedelte sie, seinem Willen folgend, mit ihm nach Innsbruck und unternahm regelm\u00e4\u00dfige Fahrten von Innsbruck nach Wien und retour, um die Vorlesungen abhalten zu k\u00f6nnen.  Nach einem Sabbatjahr in Innsbruck beantragte sie unter Verweis auf ihre altersbedingte Schwerh\u00f6rigkeit, ihre wissenschaftliche T\u00e4tigkeit von Innsbruck aus aus\u00fcben zu d\u00fcrfen. Otto Kraupp (1920-1998), damals Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien, interpretierte das Schreiben irrt\u00fcmlich als Antrag auf Emeritierung, die von ihm umgehend eingeleitet wurde. Lesky sah darin eine Intrige, was zu einem endg\u00fcltigen Zerw\u00fcrfnis mit dem Institut f\u00fchrte. Eine von den Mitarbeitern des Instituts 1981 anl\u00e4sslich ihres 70. Geburtstages herausgegebene Festschrift, die ihr per Post nach Innsbruck \u00fcbermittelt wurde, nahm sie nicht entgegen. Als Geste der Ann\u00e4herung kam sie 1985 zur 200-Jahr-Feier des Josephinums, an der auch der damalige Bundespr\u00e4sident Rudolf Kirchschl\u00e4ger (1915-2000) teilgenommen hat.<\/p>\n<p><strong>Bibliothekarin, Dokumentarin, Archivarin:<\/strong><br \/>\nNeben ihrer wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit (ausf\u00fchrlich dargestellt von Helmut Gr\u00f6ger in \u201eWissenschaftlerinnen in und aus \u00d6sterreich\u201c, hrsg. von Brigitta Keinzel &#038; Ilse Korotin, 2002) hat sich Erna Lesky w\u00e4hrend ihrer Jahre im Josphinum von 1960 bis 1979 auch gro\u00dfe Verdienste auf dem Gebiet des medizinischen Bibliotheks-, Dokumentations- und Archivwesens erworben.<br \/>\n1979 \u2013 im Jahr ihrer Emeritierung \u2013 hat Erna Lesky im Fachjournal \u201eLabor aktuell\u201c eine positive Bilanz \u00fcber ihr diesbez\u00fcgliches Wirken gezogen: <em>\u201eNoch 1960 waren Institut und Josephinum in einem deplorablen Zustand. Durch die Generalsanierung [\u2026] gelang es, dieses einzigartige Erbe Alt-\u00d6sterreichs, das Josephinum in Wien 9, W\u00e4hringer Stra\u00dfe 25, mit seinen kostbaren Sch\u00e4tzen nicht nur zu retten, sondern das medizinhistorische Institut zu einem internationalen Zentrum medizinhistorischer Forschung auszubauen. Heute besitzt dieses Forschungs- und Dokumentationszentrum eine durch Autoren- und Schlagwortkataloge fachgem\u00e4\u00df erschlossene Bibliothek von ca. 80.000 B\u00e4nden, ein ebenso erschlossenes Bildarchiv von ca. 30.000 Objekten, eine reichhaltige Handschriften-Sammlung und eine sehr informative Ausstellung \u00fcber die Entwicklung der Wiener Medizin [\u2026]\u201c<\/em><br \/>\nVorangegangen waren fast zwei Jahrzehnte, in denen Erna Lesky als Leiterin des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin intensiv die Renovierung des historischen Geb\u00e4udes des Josephinums sowie die Neuaufstellung und Erschlie\u00dfung der wertvollen medizinhistorischen Best\u00e4nde betrieben hat.<br \/>\nUnter seinem Vorstand Max Neuburger (1868-1955) war das 1914 gegr\u00fcndete Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin in das Josephinum, das 1785 von Joseph II als milit\u00e4r\u00e4rztliche Ausbildungsst\u00e4tte begr\u00fcndet worden war, \u00fcbersiedelt. Als Erbe der bis 1870 bestehenden Josephs-Akademie befinden sich noch heute eine einzigartige Sammlung anatomischer Wachspr\u00e4parate und eine historische Bibliothek, bestehend aus ca. 10.000 B\u00e4nden aus dem 15. bis 18. Jahrhundert (\u201eJosephinische Bibliothek\u201c), im Josephinum. Neuburger, der im Zuge der nationalsozialistischen Machtergreifung 1938 von der Universit\u00e4t entlassen wurde, \u00fcberlie\u00df dem Institut auch zahlreiche B\u00fccher, Bilder und Instrumente. Dank Neuburger war ein einzigartiges medizinhistorisches Material im Josephinum zusammengef\u00fchrt, aber noch nicht wissenschaftlich erschlossen worden.<br \/>\nNach Ende des Zweiten Weltkrieges zeigte sich das Josephinum renovierungsbed\u00fcrftig, die Best\u00e4nde waren aufgrund der durch den Krieg bedingten Auslagerungen von B\u00fcchern und sonstigen Objekten nach Nieder\u00f6sterreich und Ober\u00f6sterreich unter dem Institutsleiter Fritz Lejeune (1892-1966) sowie deren R\u00fcckf\u00fchrung  nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sowie mangels Nachweisinstrumenten kaum benutzbar. Sehr anschaulich beschreibt Erna Lesky in einem anl\u00e4sslich der 600-Jahrfeier der Universit\u00e4t Wien erschienenen Aufsatz, wie ambitioniert sie sich als neu ernannter Vorstand mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den aufw\u00e4ndigen bibliothekarischen Herausforderungen gestellt hat: <em>\u201eDie innere Besitznahme dieses alten Erbes hat sich zun\u00e4chst in einer sehr n\u00fcchternen Weise vollzogen. Wir haben jedes von den vielen tausend B\u00fcchern, Museumsobjekten, Bildner, Diplomen, Medaillen usw. in die Hand genommen, uns mit ihm auseinandergesetzt, es auf seinen Wert und seinen Inhalt befragt und diesen in Tausenden von Karteikarten gem\u00e4\u00df den Anforderungen einer modernen Bibliotheks-, Bild- und Museumsaufnahme registriert.\u201c<\/em><br \/>\nLesky formulierte bei ihrem Antritt als Leiterin zwei Ziele, die sie erreichen wollte. Das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin sollte ein gut funktionierendes Dokumentations-, Informations- und Forschungszentrum f\u00fcr das Fach Medizingeschichte sein. Und die historischen Best\u00e4nde der Universit\u00e4tskliniken und Institute der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien sollten im Josephinum vereint und durch eine fachgem\u00e4\u00dfe Bearbeitung wissenschaftlich erschlossen werden. Hierf\u00fcr konnte sie die finanzielle Unterst\u00fctzung des Wellcome Trusts in London und der Carnegie Mellon Foundation gewinnen.<br \/>\nZeitgleich mit der zwischen 1962 und 1965 erfolgten Generalsanierung des Geb\u00e4udes (Kosten: 13,7 Mio. \u00f6S) als einem der sch\u00f6nsten klassizistischen Geb\u00e4ude Wiens betrieb Lesky auch die Reorganisation des Instituts und nahm eine Gliederung in vier Abteilungen vor: Bibliothek, Bildarchiv, Handschriftensammlung und Museum. In der zweiten Auflage der von ihr herausgegebenen Brosch\u00fcre \u00fcber das \u201eInstitut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien\u201c (1979) hielt Lesky fest, dass in neunzehnj\u00e4hriger Arbeit die beiden von ihrer formulierten Ziele in den vier Abteilungen des Instituts erreicht werden konnten. Sie instruierte pers\u00f6nlich die mit den Katalogisierungsaufgaben befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, \u00fcberwachte deren T\u00e4tigkeit und beteiligte sich selbst an den bibiothekarischen Arbeiten, wie Helmut Wyklicky (1921-2007), ihr Nachfolger als Vorstand des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin, in verschiedenen Publikationen festgehalten hat. So besprach sie mit der zust\u00e4ndigen Mitarbeiterin am Institut regelm\u00e4\u00dfig die zu vergebenden Schlagw\u00f6rter f\u00fcr den Katalog und traf auch pers\u00f6nlich die Auswahl der B\u00fccher, die in den Handapparat der essentiellen medizinhistorischen Werke aufgenommen werden sollten. Halbj\u00e4hrlich nahm sie Termine mit Antiquariaten wahr, um Dubletten des Instituts gegen ben\u00f6tigte Monografien zu tauschen.<br \/>\nMit verschiedenen bibliothekarischen, dokumentarischen und archivarischen Aufgaben wurden wenn auch in unterschiedlicher Intensit\u00e4t, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin befasst; in der 19j\u00e4hrigen \u00c4ra von Erna Lesky als Institutsvorstand waren insgesamt 22 Personen in den Funktionen Assistenten, Vertragsassistenten, gehobener Fachdienst an Bibliotheken sowie sonstiges Personal besch\u00e4ftigt und trugen somit dazu bei, Leskys Konzept f\u00fcr Bibliothek, Bildarchiv, Handschriftensammlung und Museum zu realisieren:  Marlene Jantsch, Helmut Wyklicky, Hilde M\u00fcnster, Jutta Lauber, Hilde D\u00f6nt, Robert Sch\u00f6n, Marie Luise Leder, Karl Sablik, Edith Rohleder, Wilhelm Schramek, Michael Oberhummer, Eva Renate Rohl, Helmut Leitner, Erna Poschinger, Robert Nedorost, Gretel Rind-Radlm\u00fcller, Maria Herbst, Antonia Glorius, Hugo Mihsliwetz, Manfred Skopec, Brigitte Maurer, Margarete Dvorak und Ingeborg Schidla (Quelle: Personalstand der Universit\u00e4t Wien f\u00fcr das Studienjahr 1960\/61 bis 1979\/80).<br \/>\nDie zu Leskys Zeiten ca. 80.000 B\u00e4nde, 80.000 Separata und 5.200 medizinische Dissertationen umfassende Bibliothek wurde in einem Autoren- und Schlagwortkatalog systematisch erschlossen. Als eines der ersten Arbeitsprojekte wurde die Josephinischen Bibliothek in den Jahren 1962 bis 1965 in einem eigenen Katalog erfasst. F\u00fcr die Neuerwerbungen der Bibliothek konnte 1976 ein neuer B\u00fccherspeicher mit 1.000 Laufmeter Regalfl\u00e4che \u00fcber\u00f6ffnet werden. Lesky bezeichnete die Bibliothek und den neu erstellten Katalog als \u201eBl\u00fcthner Fl\u00fcgel\u201c, der nunmehr f\u00fcr Mitarbeiter und G\u00e4ste des Instituts zur Verf\u00fcgung gestellt worden und von diesen zu bespielen sei.<br \/>\nDas Bildarchiv, dessen Grundstock auf die Bildersammlung Max Neuburgers zur\u00fcckgeht, wurde als eigenst\u00e4ndige Abteilung eingerichtet und die ca. 30.000 Objekte wurden in einem Katalog wissenschaftlich erschlossen. 1966 gelangten zahlreiche \u00c4rzteportr\u00e4ts aus den Best\u00e4nden der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien an das Institut, darunter die Sammlung von Theodor Billroth (1829-1894).<br \/>\nAuch die Handschriftensammlung, deren Kern ebenfalls von Max Neuburger stammt und die u.a. Nachl\u00e4sse von bedeutenden Vertretern der Wiener Medizinischen Schule beinhaltet, wurde neu geordnet.<br \/>\nWeiters wurde das medizinhistorische Museum, das die Geschichte der Wiener Medizinischen Schule des 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts darstellt, nach den damals modernen museologischen Prinzipien v\u00f6llig neugestaltet.  Die Wachspr\u00e4parate wurden in den Jahren 1960 bis 1962 neu katalogisiert; in den Folgejahren bis 1966 wurden die 360 goldverzierten Rosenholz- bzw. Palisandervitrinen restauriert und die gr\u00f6bsten Sch\u00e4den an den Wachspr\u00e4paraten behoben.<br \/>\nLesky wollte das Institut aufgrund seiner gro\u00dfen Verdienste nach seinem ersten Leiter in \u201eNeuburger-Institut\u201c umbenennen, was aber von der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Wien untersagt wurde. Neuburger, der einer j\u00fcdischen Kaufmannsfamilie entstammte und 1939 nach England emigrieren musste, war 1952 nach Wien zur\u00fcckgekehrt, wo er 1955 verstorben ist.<br \/>\nDie unter der Anleitung von Lesky erstellten Zettelkataloge f\u00fcr die Josephinische Bibliothek und die Wachspr\u00e4parate-Sammlung bildeten die Basis f\u00fcr die entsprechenden im Druck ver\u00f6ffentlichten Bestandskataloge. Vorausschauendes Ziel in einer \u00c4ra ohne die M\u00f6glichkeiten des Internets war es, die internationale medizinhistorische Forschung durch die Erstellung bzw. Zurverf\u00fcgungstellung gedruckter Kataloge \u00fcber die beiden besonders wertvollen Verm\u00e4chtnisse aus der Zeit Josefs II \u2013 ohne Besuch vor Ort \u2013 informieren zu k\u00f6nnen: \u201eKatalog der josephinischen Sammlung anatomischer und geburtshilflicher Wachspr\u00e4parate\u201c (1965) bzw. \u201eKatalog der Josephinischen Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin in Wien\u201c (1974).<br \/>\nIm Zuge der Generalsanierung wurde auch eine Arbeitsbereich zur Erstellung von Reproduktionen (\u201eFotokammer\u201c) aus B\u00fcchern und Zeitschriften, aus dem umfangreichen Handschriftenbestand und aus dem Bildarchiv eingerichtet.<br \/>\nUnter Erna Lesky gelangten auch bedeutende Schenkungen und Dauerleihgaben an das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin. Als besonders wertvolle Zuw\u00e4chse in ihrer \u00c4ra sind die \u00dcbergabe der historischen Bibliothek des medizinischen Doktorencollegiums, bestehend aus ca. 2.500 B\u00e4nden (1970), und von ca. 30.000 B\u00e4nden der historischen Bibliothek der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien  (1976) zu nennen.<br \/>\nIn den 1970er Jahren traf Erna Lesky sich in Wien regelm\u00e4\u00dfig mit J\u00f3zsef Antall (1932-1993), dem sp\u00e4teren ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten von 1990 bis 1993. Antall war Bibliothekar, Leiter des Semmelweis-Museums f\u00fcr Geschichte der Heilkunde in Budapest und Medizinhistoriker und engagierte sich demnach in denselben Berufsfeldern wie Lesky.<br \/>\nWie sehr Lesky die Bibliothek am Herzen lag, spiegelt sich im letzten Absatz eines 1976 in der \u201eWiener Medizinischen Wochenschrift\u201c publizierten umfangreichen Aufsatzes \u00fcber das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin in Wien: <em>\u201eDie Zukunftsaufgaben des Instituts stellen sich vor allem als sinnvolle Weiterf\u00fchrung der hier geschilderten Unternehmungen, wobei die Katalogisierung und Aufschlie\u00dfung der neu zugewachsenen B\u00fccherbest\u00e4nde (1000 Regalmeter!) im Vordergrund stehen. Durch sie hoffen wir, die Bibliothek des Instituts zu einer der gr\u00f6\u00dften und wohl erschlossensten medizinhistorischen Bibliotheken der Welt auszubauen.\u201c<\/em><br \/>\nDass Erna Lesky ihren Weg der Neugestaltung des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin in den Jahren 1960 bis 1979 erfolgreich umsetzen konnte, wird in der Aussage von Erwin Ackerknecht (1906-1988), Medizinhistoriker in Z\u00fcrich, deutlich, der erkl\u00e4rte, das Josephinum sei \u201eein internationaler Wallfahrtsort aller medizinhistorisch Interessierten\u201c geworden.<br \/>\nSeit 2004 ist die Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin als Zweigbibliothek der Universit\u00e4tsbibliothek der neu errichteten Medizinischen Universit\u00e4t Wien zugeordnet, seither sind Bildarchiv, Handschriftensammlung und medizinhistorisches Museum Teil der Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. 2007 wurde von der Medizinischen Universit\u00e4t Wien ein Projekt zur NS-Provenienzforschung und Restitution von B\u00fcchern gestartet, die w\u00e4hrend der NS-Herrschaft ihren urspr\u00fcnglichen Besitzerinnen und Besitzern geraubt worden sind und danach an die damalige Institutsbibliothek gekommen sind. Dieser Problematik stellt man sich in \u00d6sterreich erst seit den 1990er Jahren, weshalb sie auch in der \u00c4ra von Erna Lesky noch nicht thematisiert worden ist.<br \/>\nErna Lesky wurde als erste Frau an der Universit\u00e4t Wien ordentliche Professorin und sie war auch als Medizinhistorikerin und  als Organisatorin der Renovierung und der Neukonzeption des Josephinums sehr erfolgreich. Aber auch wenn Lesky eine erfolgreiche Karriere in einem von M\u00e4nnern dominierten Umfeld gemacht hat, so war sie dennoch keine Feministin im modernen Sinn. So gestattete der von ihr f\u00fcr das Institut verf\u00fcgte Dresscode Mitarbeiterinnen ausschlie\u00dflich das Tragen von R\u00f6cken, w\u00e4hrend Hosen strengstens untersagt waren. Auch war sie keine F\u00f6rdererin von Frauen, deren Anstellung sie mit dem Hinweis darauf, dass diese schwanger werden k\u00f6nnten, zumeist ablehnte. Lesky engagierte sich aber in der Organisation der \u00c4rztinnen \u00d6sterreichs und war deren Pr\u00e4sidentin, als das Haus der \u00c4rztinnen als Alterswohnheim f\u00fcr unverheiratete \u00c4rztinnen 1973 er\u00f6ffnet worden ist.<\/p>\n<p><strong>Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Kooperationen:<\/strong><br \/>\nErna Lesky war Mitglied in vielen europ\u00e4ischen und internationalen wissenschaftlichen Gesellschaften, u.a. der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 1965), der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (seit 1965) und der Internationalen Akademie f\u00fcr Geschichte der Medizin (seit 1963), deren Generalsekret\u00e4rin sie von 1971 bis 1973 war.<br \/>\nLesky wurden auch zahlreiche Ehrungen zuteil, u.a. die Jubil\u00e4umsmedaille der Universit\u00e4t Innsbruck (1969), Esculape D\u2019or (1970), die Karl-Sudhoff-Plakette (1976) und die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Geschichte der Medizin, Naturwissenschaft und Technik e.V. (1981), die Johann-Peter-Frank-Medaille f\u00fcr besondere Verdienste im \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst (1977), die Billrothmedaille der Gesellschaft der \u00c4rzte in Wien (1983) und die Cothenius-Medaille der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (1983). Dar\u00fcber hinaus erhielt sie die Ehrenmitgliedschaft zahlreicher europ\u00e4ischer und internationaler medizinhistorischer Gesellschaften.<br \/>\nBesonders bemerkenswert sind die Verleihung des Universit\u00e4tspreises der Wiener Wirtschaft an Erna Lesky (1979), ihre Berufung als erste Senatorin in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (1970) und die Verleihung des Ehrendoktorates der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (1978).<br \/>\n1994 erfolgte die Benennung einer Gasse im 22. Wiener Gemeindebezirk nach Albin und Erna Lesky (Leskygasse). 1998 wurde auch ein Tor am Universit\u00e4tscampus der Universit\u00e4t Wien nach dem Professorenpaar benannt.<\/p>\n<p><strong>Werke:<\/strong><br \/>\nIm Folgenden sind nur Publikationen von Erna Lesky angef\u00fchrt, in denen die Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin thematisiert wird. F\u00fcr ein umfassendes Verzeichnis von Erna Lesky siehe: Ganzinger, Kurt \/ Skopec, Manfred \/ Wyklicky, Helmut (Hrsg.): Festschrift f\u00fcr Erna Lesky zum 70. Geburtstag. Wien: Hollinek, 1981 (vollst\u00e4ndiges Werksverzeichnis mit 269 Eintr\u00e4gen: S. 193-203).<br \/>\nLesky, Erna: Gegenwartsaufgaben des Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien. In: Universit\u00e4t Wien (Hrsg.): Aufgaben der Universit\u00e4t Wien in Gegenwart und Zukunft. Aufs\u00e4tze zur 600-Jahrfeier. Wien: Verlag der \u00d6sterreichischen Hochschulzeitung, 1965, S. 99-103.<br \/>\nLesky, Erna: Katalog der Josephinischen Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin in Wien. Graz : Akad. Dr.- u. Verl.-Anstalt, 1974.<br \/>\nLesky, Erna: Das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien. In: Wiener Medizinische Wochenschrift 126 (1976), H. 23, S. 335-337.<br \/>\nLesky, Erna: Bibliothek und Bildarchiv des Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien. In: Daten, Dienste, Dokumente. Wissenschaftliches Dokumentations- und Informationswesen in \u00d6sterreich. Zielsetzungen, Beispiele. Hrsg. vom Bundesministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung. Wien 1978, S. 229-231<br \/>\nLesky, Erna: Verborgene Kunst: Das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin im Josephinum, Wien. In: Labor aktuell, 1979, H. 2, S. 10-11.<br \/>\nLesky, Erna: Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin. 2. Aufl. Wien: Berger &#038; S\u00f6hne, 1979.<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\nArchiv der Universit\u00e4t Wien<br \/>\nHandschriftensammlung und Bildarchiv der Sammlungen der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nGespr\u00e4ch mit Univ.-Doz. Dr. Manfred Skopec im Josephinum (12.03.2014)<\/p>\n<p><strong>Literatur: <\/strong><br \/>\nAlbrecht, Harald \/ Bauer, Bruno \/ Mentzel, Walter: Josephinische Bibliothek und medizinhistorische Best\u00e4nde der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. In: GMS Medizin Bibliothek Information 12 (2012), H. 1-2, Doc11.<br \/>\nAllmer, Konrad \/ Jantsch, Marlene: Katalog der josephinischen Sammlung anatomischer und geburtshilflicher Wachspr\u00e4parate : im Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Wien. Graz [u.a.] : B\u00f6hlau, 1965. (Studien zur Geschichte der Universit\u00e4t Wien 7)<br \/>\nBibliothek des Wiener medizinischen Doktorencollegiums an das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin \u00fcbergeben. In: \u00d6sterreichische Apotheker-Zeitung 1970, H. 6, S. 88.<br \/>\nGr\u00f6ger, Helmut: Lesky, Erna, geb. Klingenstein. In: Keintzel , Brigitta \/ Korotin, Ilse (Hrsg.): Wissenschaftlerinnen in und aus \u00d6sterreich. Leben \u2013 Werk \u2013 Wirken. Wien \u2013 K\u00f6ln \u2013 Weimar: B\u00f6hlau, 2002, S. 465-468 (Biografie S. 465-467, Werksverzeichnis in Auswahl: S. 467-468).<br \/>\nHorn, Sonia: Jantsch, Marlene, geb. Ratzersdorfer. In: Keintzel , Brigitta \/ Korotin, Ilse (Hrsg.): Wissenschaftlerinnen in und aus \u00d6sterreich. Leben \u2013 Werk \u2013 Wirken. Wien \u2013 K\u00f6ln \u2013 Weimar: B\u00f6hlau, 2002, S.333-334.<br \/>\nHubenstof, Michael: Von Erfolg und Tragik einer Medizinhistorikerin: Erna Lesky (1911-1986). In: Meinel, Christoph \/ Renneberg, Monika (Hrsg.): Geschlechterverh\u00e4ltnisse in Medizin, Naturwissenchaft und Technik. Bassum \u2013 Stuttgart: Verlag f\u00fcr Geschichte der Naturwissenschaften und der Technik, 1996,<br \/>\nJaksch, Walter \/ Fischer, Edith \/ Kroller, Franz: \u00d6sterreichischer Bibliotheksbau. I. Band: Von der Gotik bis zur Moderne. Graz: Akademische Druck- und Verlagsanstalt; 1992. [Darin bes.: Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien im Josephinum, S. 79-82].<br \/>\nKlebel, Burkhard \/ Dunkel, Erika \/ Oswald, Gertrud: Bibliothek des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin. In: Lang, Helmut W.; \u00d6sterreichische Nationalbibliothek (Hrsg.): Handbuch der historischen Buchbest\u00e4nde in \u00d6sterreich, Band 1: Wien, Teil 1. Hildesheim: Olms-Wiedmann; 1994. S. 209-18.<br \/>\nMentzel, Walter \/ Bauer, Bruno: Opfer des NS-B\u00fccherraubes \u2013 10 F\u00e4lle aus medizinischen Bibliotheken in Wien: Provenienzforschung an der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien. In: GMS Medizin Bibliothek Information 8 (2008), Doc25.<br \/>\nM\u00fcnster, Hilda: Die Bibliothek des Institutes f\u00fcr Geschichte der Medizin. In: Biblos 13 (1964), H. 4, S. 226-229.<br \/>\nRathkolb, Oliver \/ Autengruber, Peter \/ Nemec, Birgit \/ Wenninger, Florian: Forschungsendbericht Stra\u00dfennamen Wiens seit 1860 als \u201ePolitische Erinnerungsorte\u201c. Wien 2013, S. 302-303.<br \/>\nReichtinger, Johannes \/ Uhl, Heidemarie: Die \u00d6sterreichische Akademie der Wissenschaften nach 1945. Eine Gelehrtengesellschaft im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. In: Grandner, Margarete \/ Hei\u00df, Gernot \/ Rathkolb, Oliver (Hrsg.): Zukunft mit Altlasten. Die Universit\u00e4t Wien 1945 bis 1955. Innsbruck\u2010Wien 2005, S. 313\u2010337.<br \/>\nWyklicky, Helmut: Das Josephinum. Biographie eines Hauses. Die Medizinisch-Chirurgische Josephs-Akademie seit 1785. Das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin seit 1920. Wien- M\u00fcnchen: Brandst\u00e4tter, 1985.<br \/>\nWyklicky, Helmut: Lesky, Erna, Medizinhistorikern. In: Grabek, Werner E. [u.a.] (Hrsg.): Enzyklop\u00e4die Medizingeschichte. Berlin \u2013 New York: De Gruyter, 2005, S. 845-846.<br \/>\nWyklicky, Helmut \/ Ganzinger, Kurt: Erna Lesky zum 75. Geburtstag. In: Wiener Klinische Wochenschrift 98 (1986), H. 10, S. 325-327.<\/p>\n<p><strong>Autor:<\/strong><br \/>\nMag. Bruno Bauer<br \/>\nLeiter der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien<br \/>\nA-1097 Wien, W\u00e4hringer G\u00fcrtel 18-20<br \/>\nT: +43 1 40160 26100<br \/>\nE: bruno.bauer@meduniwien.ac.at<br \/>\nW: http:\/\/ub.meduniwien.ac.at <\/p>\n<p>**************************************************************************************************************<\/p>\n<p><em>Die Biografie von Erna Lesky wurde f\u00fcr das <strong>Jubil\u00e4umsfondsprojekt Nr. 13984: Der Weg zur beruflichen Gleichstellung. Am Beispiel von Bibliothekarinnen<\/strong> verfasst. F\u00fcr 2015\/16 ist eine Publikation geplant, in der auch die vorliegende Biografie erscheinen soll. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesky Erna, geb. Klingenstein Bibliothekarin, Archivarin und Dokumentarin am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Wien Medizinhistorikerin und Leiterin des Instituts f\u00fcr Geschichte der Medizin an der Universit\u00e4t Wien Geb. Hartberg\/Stmk, 22. 5. 1911 Gest. Innsbruck, 28. 11. 1986; begraben am Friedhof in Amras, Innsbruck Rel. Bek.: r\u00f6m.-kath. Lebensmittelpunkte: Hartberg, Graz, Innsbruck, Wien &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=18864\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Erna Lesky als Bibliothekarin, Archivarin und Dokumentarin am Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin der Universit\u00e4t Wien<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[11,5,2,16],"tags":[1142,1141,1140],"class_list":["post-18864","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-literaturhinweis","category-medizingeschichte","category-news","category-news1","tag-biografie","tag-erna-klingenstein","tag-erna-lesky"],"views":46593,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18864","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18864"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18864\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18871,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18864\/revisions\/18871"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}