{"id":15563,"date":"2013-04-03T13:00:35","date_gmt":"2013-04-03T12:00:35","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=15563"},"modified":"2013-04-03T13:00:35","modified_gmt":"2013-04-03T12:00:35","slug":"provenienzforschung-an-der-ub-meduni-wien-durchgefuhrte-restitutionen-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=15563","title":{"rendered":"PROVENIENZFORSCHUNG an der Ub MedUni Wien: Durchgef\u00fchrte Restitutionen 2012"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek-mercedes_foto1.jpg\" alt=\"\" title=\"jellinek-mercedes_foto\" width=\"276\" height=\"362\" align=\"left\" size-full wp-image-15572\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek-mercedes_foto1.jpg 276w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek-mercedes_foto1-228x300.jpg 228w\" sizes=\"auto, (max-width: 276px) 100vw, 276px\" \/><\/p>\n<p>Restitutionsdossier Nr. 3 (Kurzfassung)<br \/>\nvon Dr. Walter Mentzel<\/p>\n<p><strong>Restitutionsdossier: Bibliothek \u201eRaoul Fernand Jellinek-Mercedes\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>I. Eigent\u00fcmer<\/strong><br \/>\nRaul Fernand Jellinek-Mercedes<\/p>\n<p><strong>II. Informationen zu den geraubten B\u00fcchern<\/strong><br \/>\nZahl der als geraubt identifizierten B\u00fccher: 5<\/p>\n<p>Standort der B\u00fccher heute: Medizinische Universit\u00e4t Wien, Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin<br \/>\nHistorischer Standort der B\u00fccher 1941-1945: Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin<\/p>\n<p>Inventarnummern:<\/p>\n<p>1. 11.334\/1-2<br \/>\n2. 11.332<br \/>\n3. 11.335<br \/>\n4. 17.095\/Ergz.<\/p>\n<p>Buchtitel:<\/p>\n<p>1. Helmholtz Hermann von, Vortr\u00e4ge und Reden. Bd. 1-2, 5. Aufl. Braunschweig<br \/>\n1903.<br \/>\n2. Heymanns G., Einf\u00fchrung in die Metaphysik auf Grundlage der Erfahrung.<br \/>\nLeipzig 1905.<br \/>\n3. Ostwald Wilhelm, Vorlesungen \u00fcber Naturphilosophie gehalten im Sommer 1901<br \/>\nan der Universit\u00e4t Leipzig. 2. Aufl. Leipzig 1902.<br \/>\n4. Haeckel Ernst, Die Lebenswunder. Gemeinverst\u00e4ndliche Studien \u00fcber<br \/>\nBiologische Philosophie. Erg\u00e4nzungsband zu dem Buche \u00fcber die Weltr\u00e4thsel.<br \/>\nStuttgart 1905.<\/p>\n<p><strong>III. Beschreibung der Provenienzmerkmale<\/strong><br \/>\nAlle f\u00fcnf B\u00fccher enthalten das Ex libris: \u201eDem Fernand Jellinek-Mercedes sein Buch\u201c, sowie den handschriftlichen Vermerk bez\u00fcglich der Erwerbung durch das Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin\/Wien vom Leipziger Antiquariat Hiersemann: \u201e5. III. 41\u201c inklusive Preisangabe in Reichsmark und \u201eHiersemann\u201c.<\/p>\n<p>Laut Inventarbuch des IGM wurden die B\u00fccher zu den unten angef\u00fchrten Preisen angekauft:<br \/>\nDie Signaturen:<\/p>\n<p>17.095\/Ergz. RM 8.-<br \/>\n11.335 RM 5.-<br \/>\n11.332 RM 8.-<br \/>\n11.334\/1-2 RM 8.-<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek_mercedes_ex-libris.jpg\" alt=\"\" title=\"jellinek_mercedes_ex-libris\" width=\"250\" height=\"378\" align=\"left\" size-full wp-image-15576\" srcset=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek_mercedes_ex-libris.jpg 250w, https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/jellinek_mercedes_ex-libris-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><br \/>\n<strong>IV. Angaben zu den Eigentumsverh\u00e4ltnissen und zur Bibliothek<\/strong><\/p>\n<p>Raoul Fernand Jellinek-Mercedes wurde am 18. Juni 1888 in Algier geboren und war laut seiner Angabe bei der Verm\u00f6gensverkehrsstelle Schriftsteller. Jellinek-Mercedes lebte in Baden bei Wien\/Nieder\u00f6sterreich, Wienerstrasse 41. Er war mit Leopoldine Jellinek, geb. Weiss verheiratet. Sein Vater Emil Jellinek war Sohn des j\u00fcdischen Gelehrten Adolf Jellinek und seiner Frau Rosalie geborene Bettelheim. Er war in erster Ehe verheiratet mit Rachel Goggmann Cenrobert und hatte mit ihr die Kinder Adolph, Fernand und Adrienne Manuela Ramona (Mercedes). In zweiter Ehe war er verheiratet mit Henriette Engler (Anaise Jellinek). Sie hatten die Kinder Alain Didier, Guy, Ren\u00e9 und Andr\u00e9e (Maya).<br \/>\nEmil Jellinek war Gesch\u00e4ftsmann und Berater der Daimler-Motorengesellschaft, nach dessen Tochter Adrienne Manuela Ramona Jellinek (Mercedes), das gleichnamige Automobil benannt wurde. 1907 wurde Jellinek \u00f6sterreichisch-ungarischer Generalkonsul und kurze Zeit sp\u00e4ter Konsul von Mexiko. Seit 1909 fungierte er als Leiter des \u00f6sterreichisch-ungarischen Konsulats in Monaco.<\/p>\n<p>Raoul Fernand Jellinek-Mercedes lebte im Jahr 1938 in Baden bei Wien. Neben einer reichen Musikaliensammlung besa\u00df er eine Gem\u00e4ldesammlung und eine reichhaltige Bibliothek. Seine wertvollen Mobilien sowie Kunst- und Buchbest\u00e4nde weckten die Begierden der Nationalsozialisten. Im Juli 1938 wurde er aufgefordert seine Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse der Abteilung \u201eVerm\u00f6gensanmeldung\u201c der Verm\u00f6gensverkehrsstelle im Ministerium f\u00fcr Arbeit und Wirtschaft, entsprechend der \u201eVerordnung \u00fcber die Anmeldung des Verm\u00f6gens von Juden vom 18. Mai 1938 (GBl. f\u00fcr \u00d6sterreich Nr. 139\/1938)\u201c bekannt zu geben. Jellinek-Mercedes unternahm darauf umfangreiche Nachforschungen, um Dokumente \u00fcber seine \u201ej\u00fcdische Abstammung zweiten Grades\u201c zu erbringen.<br \/>\nDiese scheiterten jedoch aufgrund seiner Geburt in Algier im Jahr 1883, da die dort ausgestellten franz\u00f6sischen Dokumente keine Eintragungen zum Religionsbekenntnis enthielten. Nachdem er mehrmals auf diesen Umstand aufmerksam machte, wurde ihm weiterhin beschieden, dass, solange er nicht seine nichtj\u00fcdische \u201eAbstammung\u201c nachweisen k\u00f6nne, er und sein Verm\u00f6gen weiter \u201eals j\u00fcdisch\u201c gelten w\u00fcrden. Monatelang war Jellinek-Mercedes gezwungen sein Privatverm\u00f6gen durch Notverk\u00e4ufe \u2013 unter anderem seine Bibliothek an Buchh\u00e4ndler und Antiquare \u2013 zu ver\u00e4u\u00dfern. Zuletzt belehnte er sein Haus der bei Stadt Baden bei Wien. Am 10. Februar 1939 beging Jellinek-Mercedes aufgrund des Druckes durch die Gestapo und der \u201eVerm\u00f6gensverkehrsstelle\u201c in Baden bei Wien Selbstmord.<\/p>\n<p><strong>V. Rekonstruktion des Raubes<\/strong><\/p>\n<p>Alle f\u00fcnf B\u00fccher wurden am 5. M\u00e4rz 1941 vom Institut f\u00fcr Geschichte der Medizin vom Leipziger Antiquariat Hiersemann gekauft. Dieses Antiquariat k\u00f6nnte schon vor dem Selbstmord von Jellinek-Mercedes \u201eAnk\u00e4ufer\u201c der Privatbibliothek und einer der von Jellinek-Mercedes in seiner Verm\u00f6genserkl\u00e4rung erw\u00e4hnten \u201eBuchh\u00e4ndler und Antiquare\u201c gewesen sein. Jedenfalls wurde sp\u00e4testen nach dem Tode von R. F Jellinek-Mercedes gro\u00dfe Teile der Bibliothek von seiner Ehefrau Leopoldine Jellinek-Mercedes verkauft.<\/p>\n<p>Handschriftliche Hinweise in den aufgefunden B\u00fccher aus der Provenienz Jellinek-Mercedes \u00fcber den Zeitpunkt, bezahlten Preis und den Verk\u00e4ufer der B\u00fccher<\/p>\n<p>In der Anlage zu seiner \u201eVerm\u00f6gensanmeldung gab R. F. Jellinek-Mercedes Ende 1938 gegen\u00fcber der Verm\u00f6gensverkehrsstelle an, dass er \u201eden Wert seiner Bibliothek angegeben in der H\u00f6he des Anbotes, den mir Buchh\u00e4ndler anfangs Mai (1938) daf\u00fcr gemacht haben.\u201c.<\/p>\n<p>Weitere Hinweise zum Raub und den unter Druck vorgenommenen Ver\u00e4u\u00dferungen der Privatbibliothek der Familie Jellinek-Merceds, gab die Ehefrau von R. F. Jellinek-Mercedes, Leopoldine Jellinek-Mercedes r\u00fcckblickend auf die von ihr get\u00e4tigte \u201eJudenverm\u00f6gensabgabe\u201c, im Oktober 1958 gegen\u00fcber dem Bundesministerium f\u00fcr Finanzen der Republik \u00d6sterreich an: \u201eAm 10. Februar 1939 erschoss sich mein Gatte nach einer Amtshandlung des Vollstreckungsbeamten. Mein Gatte stand vor der Verhaftung. Ich musste nach meinem Gatten an Judenverm\u00f6gensabgabe 32.000.- RM bezahlen. Um diese enorme Summe aufzubringen musste ich die \u00fcberaus kostbare Bibliothek, die einzugartige Partitursammlung und mein Grundst\u00fcck in Baden, Germergasse 26, ferner Schmuck und f\u00fcnf sehr wertvolle Perserteppiche, weit unter dem Wert ver\u00e4u\u00dfern und )sic) die S\u00fchneabgabe, \u201eJuva\u201c von 32.000 RM zu leisten\u201c. Der von Leopoldine Jellinek-Mercedes Mai 1962 \u2013 nach der Schaffung von \u201eAuffangorganisationen\u201c zur Sammlung entzogenen Verm\u00f6gens \u2013 angestrengte R\u00fcckstellungsantrag wurde im August 1962 aufgrund ihrer nicht Fristgerechten Einreichung des Antrages abgewiesen.<\/p>\n<p>Quelle:<br \/>\nNieder\u00f6sterreichisches Landesarchiv \u2013 \u201eArisierungsakt\u201c\/Verm\u00f6gensanmeldung. Jellinek-Mercedes Raoul Fernand Dr.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichisches Staatsarchiv, Archiv der Republik, Bundesministerium f\u00fcr Finanzen, Finanzlandesdirektion f\u00fcr Wien, Nieder\u00f6sterreich und dem Burgenland (FLD), Zl. 22.062 Band 1 und 2, Leopoldine Jellinek-Mercedes \u2013 R\u00fcckstellungsantrag.<\/p>\n<p>Literatur:<\/p>\n<p>Brenner Reinhard, Die Sammlung Jellinek-Mercedes in der Stadtbibliothek Essen, in: J\u00fcdischer Buchbesitz als Raubgut, (= Zweites Hannoversches Symposium, hrsg. von Regine Dehnel), Frankfurt am Main 2006, (Zeitschrift f\u00fcr Bibliothekswesen und Bibliographie, Sonderhefte 88), S.379<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p>Restitutionsdossier Nr. 4 (Kurzfassung)<br \/>\nvon Dr. Walter Mentzel<\/p>\n<p><strong>Restitutionsdossier: Bibliothek \u201eAlfred Arnstein\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>I. Eigent\u00fcmer<\/strong><\/p>\n<p>DR. ALFRED ARNSTEIN<\/p>\n<p><strong>II. Informationen zu den geraubten B\u00fcchern<\/strong><\/p>\n<p>Als geraubt identifizierte B\u00fccher: 1<br \/>\nStandort des Buches heute: Zweigbibliothek Geschichte der Medizin<br \/>\nInventarnummer: 31.837<br \/>\nTitel des Buches: Friedmann Moritz, Zur Frage der Trinkwasserversorgung der Truppe im Felde, Wien 1912 (Broschur)<\/p>\n<p><strong>III. Beschreibung der Provenienzmerkmale<\/strong><\/p>\n<p>Stempel mit der Aufschrift: \u201eMed. Dr. Alfred Arnstein\u201c<\/p>\n<p><strong>IV. Beschreibung der Bibliothek, der Eigent\u00fcmer und des Raubprozesses<\/strong><\/p>\n<p>Alfred Arnstein wurde am 26. Juni 1886 als Sohn von Dr. Emanuel Arnstein und Regina Hahn in Wien geboren. Er studierte an der Medizinischen Fakult\u00e4t in Wien und promovierte 1910. Er war mit Hilde Arnstein, geborene Baum, seit 25. November 1920 verheiratet. Er arbeitete zun\u00e4chst am Pathologischen Institut der Medizinischen Fakult\u00e4t Wien und darauf als Primararzt f\u00fcr innere Medizin an der 3. Medizinischen Abteilung in Krankenhaus der Gemeinde Wien Lainz. Er hatte zwei Kinder, Hans Arnstein (geb. 19.2.1921) und Heinrich Arnstein (geb. 12.6.1924). Nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten arbeitete er ab 1941 in London\/England als Arzt. Alfred Arnstein verstarb am 3. J\u00e4nner 1972 in London.<\/p>\n<p><strong>V. Rekonstruktion des Raubes<\/strong><\/p>\n<p>Arnstein musste aufgrund seiner j\u00fcdischen Abstammung am 14. Juli 1938 seine Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse der Abteilung \u201eVerm\u00f6gensanmeldung\u201c der Verm\u00f6gensverkehrsstelle im Ministerium f\u00fcr Arbeit und Wirtschaft, entsprechend der \u201eVerordnung \u00fcber die Anmeldung des Verm\u00f6gens von Juden vom 18. Mai 1938 (GBl. f\u00fcr \u00d6sterreich Nr. 139\/1938)\u201c bekannt geben. Im August 1838 fl\u00fcchtete Arnstein mit seiner Familie nach London\/England.<br \/>\nWie aus der Verm\u00f6gensanmeldung hervorgeht besa\u00df Arnstein eine private \u00c4rztebibliothek. Das \u201egesamte stehende und liegende Verm\u00f6gen\u201c von Alfred Arnstein und seiner Familie wurde von der Gestapo beschlagnahmt. Wie aus den Akten der Verm\u00f6gensverkehrsstelle hervorgeht wurde das Wohnungsinterieur der Familie Arnstein vom Dorotheum in Wien versteigert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IV. Angaben zu den Eigentumsverh\u00e4ltnissen und zur Bibliothek Raoul Fernand Jellinek-Mercedes wurde am 18. Juni 1888 in Algier geboren und war laut seiner Angabe bei der Verm\u00f6gensverkehrsstelle Schriftsteller. Jellinek-Mercedes lebte in Baden bei Wien\/Nieder\u00f6sterreich, Wienerstrasse 41. Er war mit Leopoldine Jellinek, geb. Weiss verheiratet. 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