{"id":1420,"date":"2009-03-03T09:36:05","date_gmt":"2009-03-03T08:36:05","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1420"},"modified":"2009-03-12T08:18:10","modified_gmt":"2009-03-12T07:18:10","slug":"die-ersten-infektions-oder-pest-ordnungen-in-den-osterreichischen-erblanden-im-furstlichen-erzstift-salzburg-und-im-innviertel-im-16-jahrhundert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1420","title":{"rendered":"Die ersten Infektions- oder Pest-Ordnungen in den \u00f6sterreichischen Erblanden, im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg und im Innviertel im 16. Jahrhundert"},"content":{"rendered":"<p>von Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Heinz Flamm<\/p>\n<p><strong>Die ersten Infektions- oder Pest-Ordnungen in den \u00f6sterreichischen Erblanden, im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg und im Innviertel im 16. Jahrhundert<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2000 wurde auf einer Antiquariats-Auktion in Deutschland eine bis dahin im Druck unbekannte, <strong>anonyme Pest-Schrift <\/strong>aus dem Jahre <strong>1572 <\/strong>angeboten. Die Erwerbung dieses vorerst ungebundenen Druckwerkes veranla\u00dfte mich, im Rahmen des Studiums der Pest-Literatur die <strong>Anf\u00e4nge der Infektions- oder Pestordnungen <\/strong>in den \u00f6sterreichischen L\u00e4ndern zu untersuchen. Diese lagen im 16. Jahrhundert. In den folgenden Jahren gelang es mir, durch viele Briefe und auch Reisen alle in den einschl\u00e4gigen <strong>Archiven \u00d6sterreichs<\/strong>, <strong>S\u00fcdtirols<\/strong>, der ehemaligen <strong>\u00f6sterreichischen Vorlande (Schwaben, Elsa\u00df)<\/strong>, <strong>Sloweniens<\/strong>, <strong>Ungarns<\/strong> und <strong>Bayern<\/strong> vorhandenen, im 16. Jahrhundert erlassenen Infektions-Ordnungen und -Mandate im Original oder in Fotokopien zu erhalten. Die <strong>Ergebnisse<\/strong> wurden <strong>2008<\/strong> von der <strong>\u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften <\/strong>als <strong>Buch<\/strong> ver\u00f6ffentlicht.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie <strong>ersten nachweisbaren Infektions-Ordnungen <\/strong>in diesen Gebieten erschienen <strong>1521 in Graz <\/strong>f\u00fcr \u201eInner\u00f6sterreich\u201c (Steiermark, K\u00e4rnten, Krain), <strong>1534 in Sterzing <\/strong>(als Fluchtort der Tiroler Regierung wegen der Pest in Innsbruck) f\u00fcr die \u201eOber\u00f6sterreichischen L\u00e4nder\u201c (Tirol mit den zugetanenen und inkorporierten Herrschaften vor dem Arl und Fern und die Vorlande), <strong>1540 in Wien <\/strong>f\u00fcr die \u201eNieder\u00f6sterreichischen L\u00e4nder\u201c (\u00d6sterreich unter der Enns und \u00d6sterreich ob der Enns) sowie <strong>1547 im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg <\/strong>(damals ein unabh\u00e4ngiges Territorium) und <strong>1585 im damals noch bayerischen Innviertel<\/strong>.<\/p>\n<blockquote><p>Von lokalem Interesse sind die im Wiener Universit\u00e4tsarchiv aufbewahrten, in lateinischer Sprache geschriebenen <strong>Acta Facultatis Medicae<\/strong>, die im<strong> Liber III ab Anno 1490 usq. A. 1558 die z\u00f6gerliche Haltung der Fakult\u00e4t gegen\u00fcber der Pestgefahr <\/strong>genau wiedergeben:<\/p>\n<p>Im Oktober <strong>1535<\/strong> verlangte eine kaiserliche Kommission von der Fakult\u00e4t, sie solle wegen der zu bef\u00fcrchtenden Pest Vorkehrungen \u00fcberlegen. Die Fakult\u00e4t erwiderte, da\u00df es gef\u00e4hrlich w\u00e4re, das Volk damit zu beunruhigen und da die kalte Jahreszeit bessere Aussichten erlaubt, k\u00f6nne man sich einen Bericht und Ratschl\u00e4ge ersparen.<br \/>\nNach \u00fcber vier Jahren, am <strong>22. Dezember 1539<\/strong>, informierte die Regierung die Fakult\u00e4t, da\u00df ein <strong>\u201eMorbus pestiferus<\/strong>\u201c in der Stadt Wien grassiere und verlangte Vorkehrungen, durch welche diese Krankheit gehemmt werden k\u00f6nne, und die Beschaffung schriftlicher Anweisungen. Dazu antwortete die Fakult\u00e4t der Kommission, sie verspreche dies dann zu tun, wenn die Pest innerhalb der Mauern Wiens ist.<\/p>\n<p><strong>Eine Woche danach (29.12.1539)<\/strong> verlangte eine Regierungskommission neuerlich, die Fakult\u00e4t solle nicht die Pest erwarten, sondern ohne Verz\u00f6gerung Methoden zur Heilung der Krankheit beraten. Die Fakult\u00e4t beschlo\u00df, da\u00df man von der medizinischen Kunst her nichts beschreiben k\u00f6nne, da man bisher noch nicht festgestellt habe, ob die Krankheit durch Kontagion, \u00fcble Ger\u00fcche, Ausd\u00fcnstungen oder stellaren Einflu\u00df oder dies alles zusammen ausbricht. Zur Vorbeugung r\u00e4t die Fakult\u00e4t, da\u00df H\u00e4user und Pl\u00e4tze sauber gehalten und vom Geruch von Kr\u00e4utern, Bl\u00fcten und wohlriechenden H\u00f6lzern durchstr\u00f6mt werden sowie auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen h\u00e4ufig gro\u00dfe Feuer mit guten und duftenden H\u00f6lzern angez\u00fcndet werden. Dies entspr\u00e4che vollkommen der Doktrin von Hippokrates. Ferner sollten die Apotheken kontrolliert werden, ob genug Medizinen gegen die Krankheit vorhanden sind. Wenn man mehr wei\u00df, wird man eine Unterweisung in Druck geben.<\/p>\n<p>Am <strong>4. J\u00e4nner 1540 <\/strong>wurde die Fakult\u00e4t durch zwei Regierungsanordnungen abermals zusammengerufen, welche die Publikation der verlangten Schrift und die Bildung einer gemischten Gruppe zur Untersuchung der Apotheken verlangten. Die Fakult\u00e4t r\u00fcstete sich hierauf, ein B\u00fcchlein zusammenzuschreiben und stellte die <strong>Doktoren Entzianer und Fabri<\/strong>. Drei Tage danach wurde \u00fcber die Visitationen berichtet.<br \/>\nDie Schrift wurde dem Wiener Stadtrat am <strong>19. Feber 1540 <\/strong>vom Dekan und zwei Doktoren in einer gemeinsamen Sitzung \u00fcbergeben, in der \u00fcber die aktuellen Probleme der Apotheken in, wie berichtet, freundlicher Stimmung verhandelt wurde.<\/p>\n<p>Das \u00fcberreichte Manuskript wurde <strong>\u201eMit R\u00f6mischer.Kh\u00fc.Ma.etc.Gnad vnd Priuilegien\u201c<\/strong>  <strong>\u201eGedrukht z\u016f Wienn in Oesterreich vnnder der Enns \/ durch Hannsen Syngr\u00fcener jm Jar. 1540\u201c. Der Titel lautet: \u201e1.5.40. Wie ma\u00f1 sich z\u016f zeiten der Pestilentz f\u00fcrsehen vnd erhallten m\u00f6g\u201c<\/strong>. Es folgt auf der Titelseite das Zitat Hieremie.xviij, nach dem der Allm\u00e4chtige bei Abwendung des Volkes von der S\u00fcnde und bei dessen Bu\u00dfwilligkeit von dem als seine Strafe verh\u00e4ngten \u00dcbel abstehen wolle. Ein Hinweis also auf den Zorn Gottes als eine der damals geglaubten Ursachen der Krankheit.<\/p><\/blockquote>\n<p>Aber nicht der <strong>Zorn Gottes <\/strong>allein galt als <strong>Ursache der Pest<\/strong>. Immer wurden f\u00fcr Ausbr\u00fcche der Seuche auch <strong>\u201eder\u201c b\u00f6se giftige Luft, Nahrungsmittel<\/strong>, die in dieser Luft wachsen, <strong>Erdbeben<\/strong>, bestimmte <strong>Konstellationen am Himmel<\/strong>, <strong>Mond- und Sonnenfinsternisse<\/strong>, <strong>Kometen<\/strong> sowie mit der <strong>Pest behaftete Menschen <\/strong>und alles um sie herum (Menschen, Kleider, Bettzeug, Vieh) verantwortlich gemacht. Dem entsprechend wurden in fast allen <strong>Infektions-Ordnungen religi\u00f6se Handlungen <\/strong>an erster Stelle gefordert. Es wurde aber auch als wichtig erachtet, f\u00fcr <strong>Luftverbesserung durch Verbrennen <\/strong>gut riechender H\u00f6lzer und Kr\u00e4uter und f\u00fcr sorgf\u00e4ltige <strong>Auswahl der Ern\u00e4hrung <\/strong>zu sorgen. Zur Vermeidung des Kontaktes mit Pest-Kranken <strong>flohen die Menschen<\/strong>, die es sich leisten konnten, aus den befallenen Orten und St\u00e4dten. Die Obrigkeiten verordneten <strong>Verbote von Versammlungen <\/strong>und Gastm\u00e4hlern. Die Kranken wurden in <strong>Bruderh\u00e4usern oder Lazaretten <\/strong>aufgenommen <strong>oder<\/strong> ihren <strong>Behausungen isoliert<\/strong>. F\u00fcr letztere Kranke wurden Ordinatoren, \u00c4rzte, L\u00e4\u00dfl (Aderlasser), Zutr\u00e4ger (f\u00fcr das Lebensnotwendige), Ausw\u00e4rter (Helfer im Haus), Priester und Totengr\u00e4ber von der Obrigkeit bestellt. F\u00fcr alle diese Personen wurden genaue Anweisungen f\u00fcr ihr Verhalten und ihre Arbeit festgelegt. Gelegentlich gab es auch Auflagen f\u00fcr gewerbliche Arbeiten und auch solche f\u00fcr die Umwelt der Menschen. Die in den einzelnen Gebieten verordneten Ma\u00dfnahmen unterschieden sich zum Teil voneinander; sie werden im Buch im einzelnen behandelt.<\/p>\n<p>Die <strong>Sprache<\/strong> der Infektions-Ordnungen und Mandate des 16. Jahrhunderts enth\u00e4lt noch sehr <strong>viele mittelhochdeutsche Worte<\/strong>, die z. T. noch in unseren lokalen Dialekten verwendet werden. Das Glossarium des Buches erkl\u00e4rt 190 solcher Begriffe.<\/p>\n<p><strong>ABBILDUNGEN:<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/nutzlichabb1a.jpg\" alt=\"Ein nutzliche ord\u00f1g vnd regim\u0113t wider die Pestilentz\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/derabb1b.jpg\" alt=\"Ein nutzliche ord\u00f1g vnd regim\u0113t wider die Pestilentz\" \/><br \/>\nAbb. 1. Ein nutzliche ord\u00f1g vnd regim\u0113t wider die Pestilentz durch Doctor Hansen Saltzman.  Jo\u00e3nes Singriener, Wien, 1521. Titelblatt-Vorder- und -r\u00fcckseite.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/karlabb2.jpg\" alt=\"Infektionsordnung vom 2. November 1585 Karls II\" \/><br \/>\nAbb. 2. Infektionsordnung vom 2. November 1585 Karls II. von Inner\u00f6sterreich. Steierm\u00e4rkisches Landesarchiv, Graz.<br \/>\nErste Verwendung des aus den Venezianischen Pestgesetzen seit 1486 bekannten Begriffes der \u201eProveditori alla sanit\u00e0\u201c in einer \u00f6sterreichischen Infektionsordnung: Dre\u00ff erfarne qualificierte Personen &#8230;.. welliche die Verordenntte Prouisores uber die Infections ordnung genenntt werden sollen\u201c.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/bett2abb3.jpg\" alt=\"Holzschnitt aus Johannes de Ketham\" \/><br \/>\nAbb. 3. Ein Arzt besucht eine Pestkranke. Holzschnitt aus Johannes de Ketham, \u201eFasciculus medicinae in quo continentur: \u2026.. Quinto concilia utilissima contra epidemiam\u201c. Giovanni e Gregorio de Gregari, Venedig, 1495.<br \/>\nDiese Darstellung findet man in etlichen kleinen Modifikationen in der Literatur. Der Arzt h\u00e4lt sich einen mit Essig getr\u00e4nkten Schwamm vor den Mund. Die Diener tragen Fackeln, die bei der Untersuchung vor den Mund von Patienten gehalten werden. Der eine Diener tr\u00e4gt ein R\u00e4uchergef\u00e4\u00df.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/abb1534_titelbl4.jpg\" alt=\"Ordnung in Sterbennden Lewffen 1534\" \/><br \/>\nAbb. 4. Umschlag der Sterzinger \u201eOrdnung in Sterbennden Lewffen 1534\u201c. S\u00fcdtiroler Landesarchiv, Bozen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/1534abb5.jpg\" alt=\"Ordnung in Sterbennden Lewffen 1534\" \/><br \/>\nAbb. 5. Anfang der Sterzinger \u201eOrdnung in Sterbennden Lewffen 1534\u201c. S\u00fcdtiroler Landesarchiv, Bozen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/bettabb6.jpg\" alt=\"Das Bruderhaus von Schwaz in Tirol\" \/><br \/>\nAbb. 6. Das Bruderhaus von Schwaz in Tirol. Titelbild des Tagungsbandes \u201eBergvolk und Medizin\u201c. 3. Internationales Bergbausymposium, Schwaz 29.9.\u20133.10.2004. Herausgegeben von Wolfgang Ingenhaeff &amp; Johann Bair. Berenkamp Buch &#8211; und Kunstverlag, Innsbruck \u2013 Wien, 2005.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/7abb7.jpg\" alt=\"Acta Facultatis Medicae ab Anno 1490 usq. A. 1558\" \/><br \/>\nAbb. 7. Acta Facultatis Medicae ab Anno 1490 usq. A. 1558, Universit\u00e4tsarchiv Wien. Eintragung vom<br \/>\n4 Jan\u00fcarij Ao 41:  &#8230;.. Alterum fuit missum senatum in ordinare aliquos ex vostro numero, qui cum dominis doctoribus de facultate visitarant apothecas \/ facultas itaque ad libellum conscribendum sese arringit, ad consulandum noto de visitatione in senatu ordinant facultas &#8230;&#8230;&#8230; ex senioris duos de facultate doctores Johannes Entzianer et Udalricus Fabri qui et notarius facultatis sunt vertum in senatu die 5 Ianuarij<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/1540abb8a.jpg\" alt=\"Erste Wiener Infektions-Ordnung vom 6. April 1540\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2009\/03\/euchdenenedlenabb8b.jpg\" alt=\"Erste Wiener Infektions-Ordnung vom 6. April 1540\" \/><br \/>\nAbb. 8. Erste Wiener Infektions-Ordnung vom 6. April 1540. Hanns Syngr\u00fcner, Wien.<br \/>\nIn der Einleitung die Ausrede f\u00fcr die erst jetzt erlassene Ordnung: \u201e&#8230; so vnns di\u00df jars durch die Astrologey angezaigt &#8230;\u201c.<\/p>\n<p><strong>Angaben zum Autor: <\/strong><br \/>\nUniv.-Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Heinz Flamm war 1965\u20131991 Vorstand des Hygiene-Instituts bzw. des klinischen Instituts f\u00fcr Hygiene der Universit\u00e4t Wien.<\/p>\n<p><strong>Bibliografische Angaben:<\/strong><br \/>\nHeinz Flamm, Die ersten Infektions- oder Pest-Ordnungen in den \u00f6sterreichischen Erblanden, im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg und im Innviertel im 16. Jahrhundert.<br \/>\nVer\u00f6ffentlichung der Kommission f\u00fcr Geschichte der Naturwissenschaften, Mathematik und Medizin 58. Verlag der \u00d6\u00c4W, Wien 2008.<br \/>\n80 Seiten,  34 Farb- und SW-Abbildungen,  29,7x21cm,  broschiert,  \u20ac 35,&#8211;<br \/>\nPrint Edition: ISBN 978-3-7001-6064-9<br \/>\nOnline Edition: ISBN 978-3-7001-6143-1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Univ.-Prof. Dr. med. Dr. med. h. c. Heinz Flamm Die ersten Infektions- oder Pest-Ordnungen in den \u00f6sterreichischen Erblanden, im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg und im Innviertel im 16. Jahrhundert Im Fr\u00fchjahr 2000 wurde auf einer Antiquariats-Auktion in Deutschland eine bis dahin im Druck unbekannte, anonyme Pest-Schrift aus dem Jahre 1572 angeboten. Die Erwerbung dieses vorerst &hellip; <a href=\"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1420\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Die ersten Infektions- oder Pest-Ordnungen in den \u00f6sterreichischen Erblanden, im F\u00fcrstlichen Erzstift Salzburg und im Innviertel im 16. 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