{"id":1277,"date":"2008-11-14T13:26:46","date_gmt":"2008-11-14T12:26:46","guid":{"rendered":"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1277"},"modified":"2009-01-05T17:52:47","modified_gmt":"2009-01-05T16:52:47","slug":"feedback-uber-die-ub-der-med-uni-wien-aus-der-sicht-von-ao-univ-prof-dipl-ing-dr-georg-duftschmid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ub.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1277","title":{"rendered":"Feedback \u00fcber die Ub der Med Uni Wien aus der Sicht von ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Georg Duftschmid"},"content":{"rendered":"<p><a href='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/photo-duftschmid-1.jpg' title='photo-duftschmid-1.jpg'><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/photo-duftschmid-1.thumbnail.jpg' alt='photo-duftschmid-1.jpg' \/><\/a><br \/>\n<strong>VIER FRAGEN AN HERRN AO. UNIV.-PROF. DIPL.-ING. DR. GEORG DUFTSCHMID, BESONDERE EINRICHTUNG F\u00dcR MEDIZINISCHE STATISTIK UND INFORMATIK<\/strong><\/p>\n<p><strong>1) Seit wann sind Sie Benutzer unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nIch nutze die Bibliothek seit den Anf\u00e4ngen meiner Dissertation im Jahr 1996. Mein prim\u00e4res Interesse galt damals speziell den Fachjournalen der Medizinischen Informatik. Elektronische Artikel waren in den Neunzigern noch nicht \u00fcblich, die Literaturrecherche verlangte daher noch eine gewisse Expertise in Bereichen, die heute weniger im Vordergrund stehen: Abgesehen von detektivischen Qualit\u00e4ten bei der Lokalisierung des gew\u00fcnschten Journals in den Regalen \u2013 das effiziente Ordnungssystem der Bibliothek und die freundliche Unterst\u00fctzung des Personals kam einem hier wesentlich zugute \u2013 ben\u00f6tigte man auch viel Geduld und gute Nerven f\u00fcr die erforderlichen Kopier-Sessions. Man hoffte, dass der Kollege vor einem am Xerox nur mehr bis zum Ende des Kapitels und nicht bis zum Ende des Buches kopieren w\u00fcrde, man war mit der teils listigen Bedienung der Ger\u00e4te bestens vertraut, entwickelte erstaunliche Techniken wenn es darum ging, den Kopierdeckel \u00fcber einem Journalsammelband in Telefonbuchdicke zu schlie\u00dfen, um \u2013 wie auf den Kopierdeckeln in gro\u00dfen Lettern eindringlich gefordert \u2013 Toner zu sparen, man konnte Kopierquellen in exotischen Formaten im Schlaf millimetergenau ausrichten und war stolzer Besitzer einer 1000-Blatt Copy-Card in Platin.<br \/>\nAuch wenn einem eine erfolgreiche Abwicklung einer derartigen Literaturrecherche immer wieder zu einem gewissen zus\u00e4tzlichen Erfolgserlebnis verhalf, muss ich sagen, dass ich den heutigen ausgereiften Zugangsm\u00f6glichkeiten der Bibliothek zu Fachliteratur doch auch sehr viel abgewinnen kann.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><!--more--><br \/>\n<strong>2) Welche Angebote und Services sch\u00e4tzen Sie ganz besonders an unserer Bibliothek?<\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nF\u00fcr mich stellt die M\u00f6glichkeit der vollelektronischen Literaturbeschaffung vom Arbeitsplatz aus eines der wichtigsten Services der Bibliothek dar. Einen Fachartikel in k\u00fcrzester Zeit herauszusuchen und am eigenen Drucker im gew\u00fcnschten Format ausdrucken zu k\u00f6nnen ist ein ungemeiner Effizienzgewinn f\u00fcr die wissenschaftliche Arbeit.<br \/>\nDie breite Abdeckung von Lizenzen bei e-Journals im Bereich Medizinische Informatik ist hier ebenso erfreulich wie die M\u00f6glichkeit, neben dem prim\u00e4ren Suchwerkzeug \u201eMedline\u201c auch Zugang zu lizenzpflichtigen Literaturdatenbanken wie \u201eEmbase\u201c oder \u201eScopus\u201c zu bekommen. Auch die Nutzung des \u201eISI Web of Knowledge\u201c mit dem \u201eJournal Citation Index\u201c und anderen n\u00fctzlichen Datenbanken ist positiv hervorzuheben.<br \/>\nF\u00fcr die Beschaffung von Artikeln ausgefallener Quellen habe ich weiters die Vorz\u00fcge des sehr gut funktionierenden Literaturbeschaffungsdienstes sch\u00e4tzen gelernt.\n<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>3) Gibt es auch Defizite an unserer Bibliothek? <\/strong><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nEhrlich gesagt fallen mir derzeit f\u00fcr mein Bedarfsprofil keine Defizite der Bibliothek ein. Bestandsl\u00fccken, die mir bisher aufgefallen sind, wurden auf meine entsprechende Anfrage hin immer in relativ kurzer Zeit behoben. Neben einem Medizin-Informatik-Journal und einiger Lehrb\u00fccher wurde dabei zu meiner gro\u00dfen Freude auch der Gesamtbestand der Medizin-Informatik-Normen der Europ\u00e4ischen Normungsbeh\u00f6rde CEN sowie der Internationalen Normungsbeh\u00f6rde ISO angeschafft.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>4) Wie lauten Ihre W\u00fcnsche f\u00fcr die Zukunft an unserer Bibliothek? <\/strong><\/p>\n<blockquote><p>\nZun\u00e4chst w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen, dass der derzeit breite Bestand an Online-Lizenzen f\u00fcr Fachliteratur und Datenbanken in Zukunft noch weiter ausgebaut, zumindest aber beibehalten wird \u2013 ein entsprechendes Budget hierf\u00fcr w\u00e4re also wichtig. Hinsichtlich der f\u00fcr mich sehr hilfreichen Sammlung von Normen der Medizinischen Informatik w\u00fcnsche ich mir aufgrund der intensiven Aktivit\u00e4ten der Normungsbeh\u00f6rden in diesem Bereich eine laufende Erg\u00e4nzung der Best\u00e4nde.<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Beginnend mit Januar 2008 laden wir regelm\u00e4\u00dfig Kundinnen und Kunden ein, in unserem Weblog \u00fcber ihre Erfahrungen mit der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien in Form von Interviews Auskunft zu geben. Dabei sollen einerseits Angebote und Services angesprochen werden, die f\u00fcr die pers\u00f6nliche Arbeit besonders hilfreich sind, andererseits auch W\u00fcnsche und zuk\u00fcnftige Erwartungen f\u00fcr die weiter Entwicklung der gr\u00f6\u00dften medizinischen Fachbibliothek in \u00d6sterreich.<br \/>\nDie Fragen an Herrn ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Georg Duftschmid (Besondere Einrichtung f\u00fcr Mediz\u00ednische Statistik und Informatik), wurden von Mag. Bruno Bauer, Leiter der Universit\u00e4tsbibliothek der Medizinischen Universit\u00e4t Wien, gestellt. <\/em><\/p>\n<p><strong>Bisherige Interviews<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=553\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Mediziners und Datenbankexperten Dr. Josef K\u00f6nig<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 553 vom 28. Januar 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=574\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Pflegewissenschaftlers Mag. Dr. Vlastimil Kozon PhD<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 574 vom 11. Februar 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=798\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht der medizinischen Informationsspezialistin Mag. Beate Guba MSc<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 798 vom 7. M\u00e4rz 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=915\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht der Medizinhistorikerin Dr. Melanie Linn\u00f6cker<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 915 vom 23. April 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=974\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Medizinstudenten Tommy Chladek, DCom<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 974 vom 29. Mai 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1004\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht von Primar Univ.-Prof. Dr. Gerhard Ransmayr<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 1004 vom 27. Juni 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1276\">Feedback \u00fcber die Ub Med Uni Wien &#8211; aus der Sicht des Medizinstudenten Stefan Ludwig<\/a><br \/>\n(Van Swieten Weblog 1276 vom 30. Oktober 2008)<\/li>\n<\/ul>\n<p><img src='https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/wp-content\/uploads\/2007\/09\/swieten1d.jpg' alt='swieten1d.jpg' \/><br \/>\nBitte zitieren als<br \/>\nVAN SWIETEN BLOG: Informationen der Universit\u00e4tsbibliothek der Med Uni Wien,<br \/>\nNr. 1277 [14. November 2008].<br \/>\nOnline unter der URL: https:\/\/ub-blog.meduniwien.ac.at\/blog\/?p=1277<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>VIER FRAGEN AN HERRN AO. UNIV.-PROF. DIPL.-ING. DR. GEORG DUFTSCHMID, BESONDERE EINRICHTUNG F\u00dcR MEDIZINISCHE STATISTIK UND INFORMATIK 1) Seit wann sind Sie Benutzer unserer Bibliothek? Ich nutze die Bibliothek seit den Anf\u00e4ngen meiner Dissertation im Jahr 1996. Mein prim\u00e4res Interesse galt damals speziell den Fachjournalen der Medizinischen Informatik. 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